Sich "ritzen" kann eine Ausweichshandlung sein, um von anderen Gefühlen abzulenken. Psychologen/Psychiater sind in DE die richtigen "professionellen" Ansprechpartner. Aber vielleicht hiflt dir auch eine andere Sichtweise: Warum meinst du von anderen gebracht zu werden? Von anderen gebraucht zu werden bedeutet "Abhängigkeit" - hat seine Vor und Nachteile. Vielleicht hast du einfach nur andere Anforderungen an das Leben. Was immer der richtige Weg ist: Augen aufmachen, die Welt sehen wie sie ist -> Gebraucht werden hat zwei Seiten: Eine abhängige und eine soziale. Kannst es auch als Chance sehen: Du bist frei, wenn du nicht gebraucht wirst: Du hast gute Chancen so zu werden wie dein Umfeld: unabhängig ;-) Ob das Leben sch ist oder nicht hängt davon ab wie du es bewertest. Gegen Depression hilft: Sonne, Sport (bis 3 Mal pro Woche 20min bis zur Belastungsgrenze, aber beim Anfangen nicht übertreiben), evtl Ernährung... Es gibt Einzelfälle, wo das Gehirn andere Stoffwechselvorgänge hat und mit Medikamenten geholfen werden kann. Aber vielleicht ist auch eine Anpassung deiner Sicht ok ;-) Stelle dir einfach die Frage: Was ist schlimm daran, wenn Ich nicht gebraucht werde? Die Welt ist besser wenn du nicht da bist? Das ist ein Gedanke. Ein anderer Gedanke ist: "Die Welt interessiert sich nicht für mich - denn dass Universum ist so groß, dass Ich keine Rolle spiele" - Versuche auf deine eigenen Gefühle zu achten, wie sie sich verändern bei der Vorstellung des anderen Gedankens. Mit welchem du aufstehen willst, eintscheidest du ;-) Im Zweifel nimm den Gedanken, der dir mehr Freude macht ;-)
Man muss auch nicht immer was gegen Gefühle tun, manchmal kann man sie auch "wegnehmen". Z.b Stichwörter Meditation und Fokusing. Denn manchmal gibts 2 Meinungen, die eine erfordert rechts, die andere links? Beides gleichzeitig geht nicht.