Der Unterschied liegt in dem Grad an Regulierung, der vom Staat ausgeht. Bei beiden Grundkonzeptionen ist es der Fall, dass der Staat ein Rahmenwerk bereitstellt, der das Wirtschaften ermöglicht. Die soziale Marktwirtschaft ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass bestimmte Dinge zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit nicht erlaubt sind. So ist z.B. Lohndumping zur Reduktion der Lohn- und Verkaufskosten nicht möglich im Falle einer sozialen Marktwirtschaft.

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Eine Position als Analyst ist die erste im Investment Banking. Daher müsste man als Absolvent in diese gelangen. An der FSFM gibt es z.B. einen Master für M&A. Das ist ein ziemlich bedeutender Bereich des Investment Bankings und daher der richtige Studiengang für die Branche.

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Eine Frage zum Monetarismus

Habe paar Fragen zu diesem Text über den Monetarismus


Die Wirtschaftstheorie von Friedman zeigt, dass Einkommen, Beschäftigung und Preise wesentlich abhängiger von der Geldmenge und vom Geldumlauf seien als von öffentlichen Investitionen. Eine Grundthese des Monetarismus ist, dass es eine enge Beziehung zwischen Geldmenge und Preisen gibt. Diese These knüpft an die Quantitätstheorie an, welche besagt, dass der Wert des Geldes durch das sich im Umlauf befindliches Bargeld bestimmt wird. Seiner Meinung nach sollte sich die Zentralbank darauf beschränken den Geldwert zu stabilisieren und die Geldmenge im Lauf der Zeit zu erhöhen. Alles Übrige sollte dem Markt überlassen werden, denn er alleine tendiert zum Gleichgewicht. Insgesamt fordern die Monetaristen, dass der Staat lediglich die Aufgabe übernehmen sollte, die Geldmenge zu regulieren. Und zwar so, dass sie jährlich nicht mehr steigt als die Produktivität der Volkswirtschaft. Denn nur so könne langfristiges Wirtschaftswachstum ohne Inflation gesichert werden. Nach der Auffassung der Monetaristen verknappt der Staat durch seine Aktivitäten die Mittel auf den Kapitalmärkten. Dies führt zu einer Erhöhung der Zinsen, wodurch weniger investiert wird. Die Vertreter des Monetarismus beschränken sich also nicht nur auf die Geld- und Kreditpolitik. Vielmehr fordern sie die Unternehmen von Kosten zu entlasten und die Ausgaben des Staates zu kürzen. Durch die Kürzung der Staatsausgaben sinkt dessen Kreditaufnahme, wodurch der Kapitalmarkt entlastet wird und die Zinsen sinken können. Ein niedriges Zinsniveau wiederum erhöht die Bereitschaft zu Investitionen in der Privatwirtschaft. Die Anhänger des Monetarismus lehnen auch staatliche Schutzmaßnahmen (z.B. Arbeitslosenunterstützung, Berufsförderung) ab, weil diese nur die Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt hemmen würden. Insgesamt geht der Monetarismus also davon aus, dass ein marktwirtschaftliches System langfristig zu Stabilität und stabilem Wachstum tendiert, wenn es möglichst frei von staatlichen Eingriffen bleibt.


Seiner Meinung nach sollte sich die Zentralbank darauf beschränken den Geldwert zu stabilisieren und die Geldmenge im Lauf der Zeit zu erhöhen.

wie stabilisiert die zentralbank den Geldwert? eine erhohung der geldmenge hat doch einen wertverlust des geldes zur folge?

Insgesamt fordern die Monetaristen, dass der Staat lediglich die Aufgabe übernehmen sollte, die Geldmenge zu regulieren. Und zwar so, dass sie jährlich nicht mehr steigt als die Produktivität der Volkswirtschaft.

ich dachte die zentralbank sollte dafür sorgen, dass die geldmenge steigt und nicht der staat?

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  1. Die Zentralbank ist dazu befähigt durch Offenmarktgeschäfte die Geldmenge zu erhöhen bzw. zu senken. Dabei erwirbt bzw. verkauft sie Wertpapiere an Banken, die dafür Geld erhalten bzw. bezahlen.

    Was mit Geldwert hier gemeint ist, ist die Kaufkraft, die man mit einer Währungseinheit hat. Diese sinkt im Fall von Inflation und sie kann durch expansive Geldpolitik, also Offenmarktgeschäfte, bei denen die Zentralbank Papiere erwirbt, in Kombination mit einem niedrigen Leitzins entstehen, sofern sich die Wirtschaft nicht in einer Rezession befindet. Das ist damit gemeint.

    Diese Art der Geldpolitik ist dazu da, die Wirtschaft anzukurbeln, hat jedoch als Nebeneffekt (je nach Situation) eine gewisse Erhöhung der Inflation.

  2. Es ist die Zentralbank, die die Geldmenge kontrolliert. Die Zentralbank gehört jedoch (angesichts der Tatsache, dass ihm ihr Kapital gehört) dem Staat. Selbst die FED ist mit dem Staat verbunden. Höchstwahrscheinlich bezieht sich der Text also darauf und nicht auf eine Regierung.

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