Bei 12 Arbeitstagen am Stück ist ja logischer Weise auch immer ein Sonntag dabei. Für Gebäudereiniger gibt es meines Wissens nach keine Ausnahmeregelung dafür im Arbeitszeitgesetz (Sonn- und Feiertagsruhe). Ich kann die Bedenken des Betriebsrates verstehen.

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Im öffentlichen Dienst gibt es anstelle von Urlaubs- und Weihnachtsgeld eine Jahressonderzahlung. Diese wird mit dem Novembergehalt gezahlt und beträgt je nach Tarifvertrag (TV-L oder TVöD) zwischen 95% und 60% eines Monatsentgelts. Auszubildende erhalten ebenfalls diese Jahressonderzahlung (Tarifgebiet West 90%, Ost kann niedriger sein).

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Aus meiner Sicht geht das nur über Sonderurlaub ( http://www.der-oeffentliche-sektor.de/infoundrat/infothek/1481 ). Wenn dein Chef einer jederzeitigen Wiederaufnahme zustimmt, ist das aus meiner Sicht der für dich beste Weg.

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Die Betriebe überlasten sich durch den mittlerweile globalen Konkurrenzdruck und geben das ungefiltert an die Arbeitnehmer weiter. Die Folgen für den Arbeitgeber sind erschöpfte und ausgebrannte (Burn Out) Arbeitnehmer. Das führt zu hohen Folgekosten ( Lohnfortzahlung im Krankheitsfall) und die Arbeitnehmer sind nicht mehr so leistungsfähig bzw. -bereit. Links oder Seiten habe ich leider nicht für dich. Gib mal "Nick Kratzer" als Suchbegriff ein.

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Maßgeblich ist die Entwicklungsstufe zum Zeitpunkt der Höhergruppierung. Bei einer Höhergruppierung gibt der TvöD dem Arbeitgeber die Möglichkeit den Beschäftigten in den Entwicklungsstufen zurückzusetzen. Liegt das Tabellenentgelt nicht mindestens 50,- Euro (Stand 2008, der mittlerweile angehoben wurde) über dem letzten Tabellenentgelt, wird die Differenz als Garantiebetrag gezahlt, bis die nächste Entwicklungsstufe erreicht wird. Frage jetzt bitte nicht nach der genauen Höhe. Ich weiß, dass sich bis heute der Garantiebetrag für die Entgeltgruppen 1-8 mittlerweile verdoppelt hat (von 25,- Euro auf über 50,- Euro). Ob man das auf die Entgeltgruppen 9-15 übertragen kann, kann ich nicht sagen. Mit Datum der Höhergruppierung beginnt der Stufenaufstieg von vorne. Noch ein Hinweis: der Arbeitgeber kann zurückstufen, muss es aber nicht.

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Du hast für die 9 Tage keinen Anspruch auf Lohn/Gehalt/Entgelt. Das sollte dir klar sein. Wenn der Urlaub tatsächlich genehmigt ist, dann kannst du ihn aus meiner Sicht auch antreten.

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Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Das Geschäftsinteresse sollte bei einem Arbeitgeber im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund beschäftigt und bezahlt er Arbeitnehmer. Also hat er alles zu bezahlen, was er im Geschäftsinteresse anweist. Wenn das nicht reicht, kann man noch auf § 612 BGB http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__612.html verweisen. Zum Thema Überstunden für Auszubildende fehlen mir ein paar Informationen, insbesondere ob es einen Tarifvertrag gibt und ob du über 18 bist (Jugendarbeitsschutzgesetz). Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) gibt dazu sonst nicht viel her.

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Ob du einen Beamten, Angestellten oder Arbeiter ( die Trennung von Arbeitern und Angestellten gibt es im TVÖD nicht mehr) vertrittst ist egal. Die Tätigkeit muss von ihren Merkmalen her einer höheren Eingruppierung als der Entgeltgruppe 5 entsprechen, dann steht dir die Zulage rückwirkend ab dem ersten Tag zu. Alles andere hast du aus meiner Sicht völlig korrekt abgeleitet.

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Bei Einkommen zwischen 450,01 Euro und 850,- Euro befindest du dich in der Gleitzone ( http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/3_Fachbereiche/02_ArbeitgeberUndSteuerberater/01_betriebspruefdienst/03_gleitzone/gleitzone_index_node.html ). Demnach ist ein Beitrag für die Sozialversicherungen fällig.

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Die Rückzahlungsklausel gab es nur in den Vorläufern ( BAT, BMT-G, etc ) des TVöD. Laut TVöD ist nichts mehr zurück zu zahlen, wie du schon selber festgestellt hast.

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§ 4 Ruhepausen

Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden. Dies sollte allgemein bekannt sein. Dein Arbeitgeber darf dir die Pausenzeiten nicht berechnen, so wie du deine Arbeit beschrieben hast, Wenn er aber darauf besteht, dann frage ihn doch einmal, wann du für mindestens 30 Minuten deinen Arbeitsplatz verlassen kannst, um diese Pause im Sinne des Arbeitszeitgesetzes zu nehmen (oder 2 x 15Minuten). Schau dir auch mein Profil an ;-).

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Laut TVöD ist die Vergütung für Bereitschaft auf landesbezirklicher Ebene zu regeln. Wenn es keine Regelung gibt, gelten die alten Regelungen vor in-Kraft-treten des TVöD weiter. Eine konkrete Antwort auf deine Frage kann dir eigentlich nur deine Mitarbeitervertretung oder ver.di geben.

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Hallo Federer,

gemäß §28 TVöD kann jeder Beschäftigte, der unter diesen Tarifvertrag fällt, Sonderurlaub erhalten.

§ 28 Sonderurlaub (TVöD)

Beschäftigte können bei Vorliegen eines wichtigen Grundes unter Verzicht auf die Fortzahlung des Entgelts Sonderurlaub erhalten.

Da ein wichtiger Grund vorliegen muss, ist eine Begründung für deinen Antrag sehr zu empfehlen. Natürlich kann der Dienstherr/Arbeitgeber den Antrag auch ablehnen. Ich würde dann den Personalrat und die Schwerbehindertenvertretung um Unterstützung bitten. Dein GdB von 60 kann vielleicht schon ein Grund sein. Die Anzahl der bisherigen Sonderurlaube dürfte eigentlich keine Rolle spielen. Es gibt jedenfalls keine Höchstgrenze.

Viel Erfolg.

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Die Gehaltsstufen im TVöD und im TV-L heißen Entwicklungsstufen. Stufe 1 gilt nur für Berufsanfänger und dauert ein Jahr. In Stufe 2 bleibt man 2 Jahre, in Stufe 3 3 Jahre, in Stufe 4 4 Jahre, in Stufe 5 5 Jahre und in Stufe 6 dauerhaft. Der Arbeitgeber kann den Stufenaufstieg hemmen oder beschleunigen (§ 17 TVöD Und TV-L).

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Nein, du bekommst kein Weihnachtsgeld. Nach § 20 TVöD und TV-L muss man am/bis zum 01.12. im Beschäftigungsverhältnis stehen, um Anspruch auf die Jahressonderzahlung (früher Weihnachtsgeld ) zu haben. Tut mir Leid, die Tarifverträge sind da eindeutig.

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http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tv-l/west?id=tv-l-2012&matrix=1 Das ist die aktuelle Entgelttabelle für den TV-L West. Die Stufen (1-6) sind Entwicklungsstufen. Stufe 1=ohne Berufserfahrung, Stufe 2= 1 Jahr in Stufe 1, Stufe 3 = 2 Jahre in Stufe 2 usw.

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