Ich habe selber eine Altdeutsche Schäferhündin, deren Ohren gerne dazu neigen stark zu verschmutzen. Das war manchmal schon so schlimm, dass es ihr auch deutlich unangenehm war und sie sich vermehrt gekratzt hat. Und nein, sie hatte da keine Entzündung oder so, dass hatten wir abgeklärt.

Unser TA hat uns dann ein kleines Fläschen mitgegeben: Kamillenohreiniger. Steht genau so drauf. Für Hunde und Katzen zur Reinigung und Pflege bei stark verschmutzten Gehörgängen. Kann bei Behandlung 1-2 mal tgl. benutzt werden, sonst 1-2 mal wöchentlich zur Pflege.

Das Zeug ist sehr gut, einfache Anwendung und wirkt auch. Wir haben ein 60 ml Flasche mit der man lange reicht und haben dafür unter 10 € bezahlt (g**gle mal, findest du ganz leicht).

Und deine Frage hinsichtlich des Kamillentees: Jein. Kamille ist sicherlich nicht das Schlechteste. Hilft in vielerlei Dingen. Wenn man aber z.B. einen gedrehten Wattbausch nimmt und den damit tränkt, sollte man wirklich nur ganz oberflächlich in die Ohren gehen. Da macht man nicht gleich was kaputt, so schnell kommt man gar nicht in die tiefen Gehörgänge. Aber aufpassen sollte man trotzdem.

Deswegen bevorzuge ich auch das Mittel vom TA. Wird in das Ohr hineingespritzt, dann wird vorsichtig das Ohr geknetet, so dass es hörbar "knatscht" und der Hund schüttelt sich am Ende den Mist selber raus. Fertig.

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Ich wollte nur ein kleines Feedback geben, wie der momentane Stand ist. Erst nochmal herzlichen Dank für eure tollen Antworten und lieben Worte.

Mein Pferd wird am Sonntag abgeholt und Montag, in aller frühe, ist sie dann dran. Und ich werde dabei sein und sie nicht allein lassen.

Sie darf nicht mehr für den Menschen als Lebensmittel dienen; für die Tiernahrung (Hundefutter) ist es aber noch möglich. Warum wir das Medikament nicht essen dürfen aber unsere Hunde ist mir fraglich. Aber es ist nicht meine Aufgabe mir Gedanken über so etwas zu machen. Hauptsache, mein kleines dickes Pferd wird schnell und schmerzlos erlöst. Über das, was dann nachher mit ihr geschieht, will ich eigentlich gar nicht so genau drüber nachdenken, dass tut nur weh und macht die ganze Entscheidung nur schwieriger.

Das Pferdchen macht es uns aber auch nicht leicht. Seit ein paar Tagen läuft sie, im Verhältnis zu den letzen Wochen und Monaten, gar nicht mal so schlecht. Das macht es für uns natürlich nicht leichter. Aber im Grunde wissen wir, dass das nur eine kurze Phase sein wird. Als "gut" kann man es auch nicht bezeichnen. Es ist zum Verzweifeln....

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Vielleicht ist der Begriff "Rangordnung" zur sehr an der Struktur, die z.B. in einem Wolfsrudel herrscht, dran. Aber im Grunde ist es nicht anderes.

Wenn ein Hund mit seinen Zweibeinern zusammen lebt, sollten für ihn klare Regeln herrschen. Der Hund ist nicht darauf aus, der "Chef" im Rudel zu sein (Ausnahmen bestätigen die Regel). Sein Rudel stellen wir Menschen dar. Chef zu sein ist anstrengend, weil man alles, von der Nahrung bis zum Sozialkontakt, regeln muss.

Gibt der Mensch dem Tier also klare Regeln und Grenzen, übernimmt er die Verantwortung. Der Hund muss dies nicht mehr tun, da wir es übernehmen. Halten sich alle an die Regeln, also auch der Mensch, der Hund - sein Rudel - dann ist der Hund nicht bestrebt, diese in Frage zu stellen.

Somit wird also schon eine Art Rangordnung festgelegt. Sie ermöglicht artgerechte Haltung ohne Stress aber mit viel Konsequenz und Geduld. Es ist möglich das so eine Verbindung existiert und der Hund uns so annimmt. Ansonsten müsste ja jeder Probleme mit "aufstrebenden" Hunden haben. ;)

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