Ich habe selber eine Altdeutsche Schäferhündin, deren Ohren gerne dazu neigen stark zu verschmutzen. Das war manchmal schon so schlimm, dass es ihr auch deutlich unangenehm war und sie sich vermehrt gekratzt hat. Und nein, sie hatte da keine Entzündung oder so, dass hatten wir abgeklärt.
Unser TA hat uns dann ein kleines Fläschen mitgegeben: Kamillenohreiniger. Steht genau so drauf. Für Hunde und Katzen zur Reinigung und Pflege bei stark verschmutzten Gehörgängen. Kann bei Behandlung 1-2 mal tgl. benutzt werden, sonst 1-2 mal wöchentlich zur Pflege.
Das Zeug ist sehr gut, einfache Anwendung und wirkt auch. Wir haben ein 60 ml Flasche mit der man lange reicht und haben dafür unter 10 € bezahlt (g**gle mal, findest du ganz leicht).
Und deine Frage hinsichtlich des Kamillentees: Jein. Kamille ist sicherlich nicht das Schlechteste. Hilft in vielerlei Dingen. Wenn man aber z.B. einen gedrehten Wattbausch nimmt und den damit tränkt, sollte man wirklich nur ganz oberflächlich in die Ohren gehen. Da macht man nicht gleich was kaputt, so schnell kommt man gar nicht in die tiefen Gehörgänge. Aber aufpassen sollte man trotzdem.
Deswegen bevorzuge ich auch das Mittel vom TA. Wird in das Ohr hineingespritzt, dann wird vorsichtig das Ohr geknetet, so dass es hörbar "knatscht" und der Hund schüttelt sich am Ende den Mist selber raus. Fertig.