Ja, das kannst Du machen. Viel wichtiger ist aber, dass Wasser langsam einzufüllen, damit die Fische dabei keinen Temperaturschock bekommen. Also macht das am besten über ein paar Tage mehrere Stunden pro Tag - nicht in eins volllaufen lassen.

Ein sehr langer Schlauch in voller Sonnen kann dabei helfen ;-)

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Da im Nagellack starke Lösungsmittel enthalten sind, würde ich davon absehen. Es könnte durchaus sich jemand gestört fühlen.

Rechtlich gesehen gilt das Hausrecht der Betreiber... wo bei mir jetzt nicht bekannt ist, ob es dazu spezielle Regelungen gibt. Es kann also sein, dass Dir ein Fahrer/Schaffner das untersagt, dazu hat er das Recht, selbst wenn das speziell nirgendwo aufgeführt bzw. untersagt ist.

Wenn Du allerdings relativ alleine bist, sollte das auch gehen... bis sich einer beschwert halt ^^ Also in einem Abteil zum Beispiel in einem Zug würde meine Mitfahrer einfach vorher fragen, ich denke es beschwert sich dann auch keiner, gerade weil er gefragt wurde.

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Entscheidend für die Frage, ob ein Gegenstand untergeht ist das archimedische Prinzip: verdrängt er mehr Wasser als sein eigenes Gewicht, schwimmt ein Körper, ist seine Gesamtdichte (gemittelt) größer als die von Wasser, sinkt er. Mehrere Faktoren spielen da ein große Rolle: Gewicht, letzte Mahlzeit, Kleidung,die Todesursache, die Tiefe, die Temperatur und die Strömung.

1) Gewicht: die Dichte des menschlichen Körpers ist größer als Wasser. Sie ist kleiner als Wasser, wenn man das Lungenvolumen mitrechnet. Das Lungenvolumne steigt jedoch nicht proportional zum Körpergewicht, das heißt sehr schwere Menschen haben nicht unvergleichlich größere Lungen, daher ist ihre Dichte im Schnitt größer als bei schlanken Personen.

2) Mahlzeit: so banal das klingt: der Magen-Darm-Trakt ist nach der Lunge eigentlich das einzige Organ, das Gase in größeren Mengen enthalten kann. Mit steigenden Gasanteil singt die gemittelte Dichte des Körpers. Der Verwesungsprozess setzt hier auch relativ schnell ein, so dass abhängig von der letzten Mahlzeit auch vermehrt Gase entstehen können, da der Körper ja keine Nährstoffe mehr aufnimmt.

3) Kleidung: ist sehr wichtig, da es Stoffe gibt, die Gase kaum entweichen lassen, aber wenig Gewicht haben. Regenjacken und Hosen zum Beispiel, mit solchen Sachen sinkt man erst einmal nicht so schnell ein, da die Luft erst entweichen muss. Leder zum Beispiel saugt sich realtiv schnell voll und wird dann sehr schwer im Wasser. ebenso Jeans. Neopren (Taucheranzüge) saugt sich nicht voll und hat extrem viel Auftrieb. Also es kam schonmal vor, dass jemand wegen seiner schweren Stiefel im Wasser auf dem Grund stand. Die Lunge hatte so viel Auftrieb, das der Körper sich aufrichtete, jedoch hatten die Schuhe soviel Abtrieb, das er am Grund blieb... wo ich ihn dann gefunden habe.

4) Todesursache: Wird zum Beispiel ein lebloser Körper ins Wasser geworfen, kann je anch Lage Wasser in die Lunge laufen. Da die Beine, vor allem mit schweren Schuhen dran, oft erheblich weniger Auftrieb haben als der Rest des Körpers, sinken sie zuerst, und in der aufrechten Haltung kann die Luft dann entweichen bzw. Wasser in die Lunge laufen. Ein solcher Körper geht relativ schnell unter. Ertrinkt jemand, sieht die Sache anders aus: das Eindringen von Wasser in den Hals des Ertrinkenden führt schlagartig zu einem sog. Stimmritzenkrampf. Dabei wird die Lunge vollständig verschlossen. Dieser Muskelkrampf läßt erst mit eintretender Bewußtlosigkeit langsam nach. Daher ist es ausgeschlossen, dass jemand, der ertrunken ist, Wasser in der Lunge hat. Tatsächlich sind Ertrunkene eigentlich erstickt. ein solcher Körper treibt wegen des Restinhaltes meist mit dem Rücken nach oben, daher kann auch kein Wasser nach Todeseintritt in die Lunge laufen. Abhängig von den andern Faktoren kann er aber auch sinken, ein Schwimmer beispielsweise mit Herzinfarkt würde im Normalfall weiter treiben.

5) Tiefe: wenn ein Körper an einer sehr tiefen Stelle zu sinken beginnt, sinkt er unaufhörlich bis zum Grund. Mit zunehmender Tiefe steigt auch der Druck des Wassers an. Die bei der Zersetzung entstehenden Gase müssen daher um den Druck auszugleichen mehr Volumen haben, beispielsweise in 10m Tiefe hat man beim Tauchen statt zum Beispiel 6 Liter Lungenvolumen 12 Liter Luft, das sind 6 Liter Luft auf 2bar. Bis also die Gase soviel Volumen erreicht haben, dass der Körper wieder Auftrieb hat, dauert es also länger. Dann kann der Körper aber auch so verwest sein, das die Gase entweichen, ein solcher Körper bleibt bis zur vollständiger Verwesung am Grund.

6) Temperatur: abhängig von der Temperatur verlaufen alle Zersetzungsprozesse mehr oder weniger schnell ab... bei kalten Temperaturen halt langsamer. Das wird hier glauber ich so schon zu ausführlich, ich lass den Rest mal weg.

7) Strömung: in Meeren und flüssen, vor allem Flußbiegungen kann es auch Strömungen geben, die nicht nur in eine Richtung laufen, sondern auch von oben nach unten. Habe ich selber als Taucher schon erlebt. 

 

Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage.

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1) ABC-Ausrüstung: Halbgesichtsmaske, Schnorchel, Flossen - Neopreanzug oder Teile je nach Wassertemperatur

2) Theoretisch halb so tief wie Du weit tauchen kannst. Wenn du also 25m Streckentauchen relativ problemlos schaffst, kannst Du auch 10m tief tauchen - und 10m wieder nach oben. Aber langsam und entspannt anfangen und vorsichtig steigern... und nicht alleine. Und den Druckausgleich (Ohren und Innenraum der Maske) nicht vergessen!

3) Nunja... bei Ebbe Null Meter, bei Flut in der Fahrrinne 25m, eher 20. Kommt immer drauf an wann dort zuletzt gebaggert wurde. Es gibt ja jede Menge Seekarten, auf den die Tiefen eingezeichnet sind, und das schwankt schon sehr starkt, selbst an der gleichen Stelle, im Verlauf des Jahres.

4) nicht alleine, nicht ohne Aufsicht vom Strand aus, nicht ohne Kenntnis des Gewässers... und beachtet Flut und Ebbe, die Strömung kann ganz erheblich sein, und wird schnell gefährlich.

Ehrlichgesagt bin ich nicht sicher, ob Euer Ausflug dort von Erfolg gekrönt sein wird... wenn ihr in einem Bereich zwischen oder in der Nähe von Buhnen (also den steinernen Wellenbrechern) bleibt, könnt ihr bestimmt das eine oder andere finden. Aber ihr solltet auf keinen Fall zu weit rausschwimmen - die Nordsee kann auch mal anders.

 

Ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß dabei ^^

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Ergänzend zu Eichbaum1963: Je langsamer Du etwas anfasst, desto größer wird der Schlag sein ^^

Öfter mal an Heizkörper fassen... die Heizungsanlage ist in der Regel geerdet, darüber kannst Du Deine statische Aufladung loswerden. Ansonsten, außer Schuhe und Socken evtl. mal weniger Polyester-Klamotten tragen ;-)

Kunstfaserhaltige Kleidung lädt sich stärker und schneller auf als solche, die weniger davon enthält - reine Baumwolle lädt sich afaik gar nicht auf.

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Ein Zählrohr für Alphastrahlen (=Heliumkerne) hat ein spezielles Eintrittsfenster, dass meistens aus Glimmer oder Mylar besteht, und ziemlich empfindlich ist.

Tatsächlich wird Alphastrahlung schon nach etwa 5 bis 10 cm vom Entstehungsort entfernt nicht mehr messbar. Und ja, ein Stück Pappe, Papier oder auch Haut, Alufolie, Plastikfolie reicht völlig aus um es vollständig abzuschirmen.

Dazu kommt, dass die Eintrittsfenster sehr empfindlich sind und schneller kaputt gehen können als Zählrohre ohne diese. Und die meisten radioaktiven Stoffen senden nicht nur reine Alphastrahlung aus, sondern auch Gamma- und oder Beta-Strahlung. Deswegen reichen Gamma-Sonden in vielen Anwendungsgebieten aus.

Es ist halt keine Frage ob billig oder teuer, sondern für welchen Anwendungszweck das Gerät gebaut wurde. Und Messgeräte für Alphastrahlung brauchen nunmal eher wenige Personen ^^

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