Störung

Die Jäger-Sammler Theorie ist nur eine Theorie und nicht belegt.

Ich sehe ADHS schon als eine Störung. Meine Funktionalität im Alltag ist durch einen Dopaminmangel beeinträchtigt bzw gestört.

Es nicht als Störung zu sehen, sondern nur als neuronale Besonderheit, würde aus dem Fokus nehmen, dass Betroffene davon beeinträchtigt sind und darunter leiden.
Für einfach „anders sein“ braucht man keine Behandlung.

Der Leidensdruck hängt auch sehr davon ab, in welchem Umfeld man sich befindet. Da stimme ich zu. Aber in der jetzigen Welt, wie sie nunmal ist, ist es definitiv eine Störung.

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Zu den anderen kann ich zu wenig sagen, um deine Frage ordentlich zu beantworten.

Aber jemand mit BPS ist quasi das Gegenteil von immun und eher anfällig, Opfer zu werden.

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Hey,

ich kann es dir aus meiner Erfahrung schildern.

Für mich ist eine „Favorite Person“ meine Ankerperson.

Jemand, auf den ich meine emotionale Welt fixiere, um sie nicht auf mein eigenes Leben zu fixieren.

Ich würde es ähnlich beschreiben, wie das erste Mal verliebt sein. Obwohl es etwas anderes ist. Die Anwesenheit der Person und alles, was sie im Kontakt mit mir tut, kann meine emotionale Welt in ein hoch oder ein Tief reißen.
Man ist emotional abhängig von der Person und braucht ihre Bestätigung/aufmerksamkeit oder zumindest nicht Ablehnung, damit es einem gut geht.

Bei manchen ist die Person auch der Partner. Bei mir sind es Personen, die mich in schlimmen Momenten sehen und sie mit mir durchstehen, die mich nicht allein gelassen haben. Auf die habe ich mich fixiert.

Um das ganze auf gesunde Weise los zu werden, braucht es Selbstvertrauen.

Ich musste lernen, dass ich selbst klar komme und was ich wert bin. Sobald du auf dich selbst aufpassen kannst, brauchst du keine ankerperson mehr, die dich im Notfall retten kann.

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Ich denke nicht, dass das etwas mit klassischem Gedankenkreisen zu tun hat, bei dem die Gedanken unaufhörlich wie eine Spirale ins Negative gehen bzw „Overthinking“

Das klingt danach, als hättest du sehr viel Empathie und hast daher die Fähigkeit, Menschen und ihre Beweggründe auf einer tieferen Ebene zu verstehen. Du bist einfach emotional sehr intelligent.

Das kenne ich auch. Vielen geht es so. Früher habe ich es auch als Problem empfunden. Sicher fühlt es sich oft sehr belastend an. Mittlerweile habe ich einen Platz gefunden, in dem ich diese Eigenschaft positiv nutzen kann.

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Erstmal mein herzliches Beileid.

Ja, Trauer kann auch teilweise intensive körperliche Symptome auslösen.

Aber nur, weil Trauer der Auslöser ist, heißt es nicht, dass sie nicht auch ernst sein können.

Gerade bezüglich Herz würde ich dir raten, die Symptome ernst zu nehmen und das beim Arzt abklären zu lassen.

Bei Brustschmerzen, Atemnot, Engegefühl in der Brust solltest du die 112 wählen.

Auch, wenn bereits ein EKG geschrieben wurde.

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Ist bei mir nicht oder nur selten so. Da hatte ich mit anderen Medikamenten (Venlafaxin) mehr Probleme.

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Musst du selbst entscheiden. Denkst du denn, dass du durch Symptome von ADHS beeinträchtigt bist und es mit einer Behandlung besser werden könnte?

Wenn du dich beeinträchtigt fühlst (wichtig: bevor es angesprochen wurde), dann spreche es an.

Sonst hast du eher Verhaltensweisen, die dem Klischee ADHS Bild entsprechen.

Ok mit 19 kannst du das wohl allein.

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