Haben heutige Kinder eine Rechtschreibschwäche und warum ist das so?

Mir fällt das vor allem auf, wenn ich mich selbst mit meiner Schwester (Altersunterschied: 7,5 Jahre) vergleiche. Damals, als ich in die Grundschule ging, gab es bei Diktaten für einen einzigen Fehler bereits eine Zwei. Meine Schwester macht 5 Fehler, vielleicht sogar mehr, und bekommt immer noch eine Zwei. Damals wäre das bestimmt eine Drei oder eine Vier gewesen.

Sollte man, wenn man in die vierte Klasse geht und schon bald eine weiterführende Schule besuchen wird, zumindest bezüglich Rechtschreibung nicht nahezu perfekt schreiben können? Ich meine, Grammatik, Zeichensetzung und einige schwierige Phänomene lernt man natürlich erst später en dé­tail, aber die grundlegende Rechtschreibung einfachster Wörter sollten die Schüler doch beherrschen, oder nicht?

Offenbar scheint es, dass nicht nur meine Schwester, sondern all ihre Mitschüler, einschließlich Parallelklassen, eine signifikante Rechtschreibschwäche aufweisen. Das war zu meiner Grundschulzeit nicht so. Hier bei gutefrage fällt mir das in vielen Fragen und Antworten ebenfalls auf, wobei ich nicht beurteilen kann, ob das hier nicht vielleicht eher mit Faulheit zu tun hat.

Lässt sich das so verallgemeinern, wie ich es im Speziellen beobachte? Existiert ein Trend in Richtung Rechtschreibschwäche? Und woran liegt das konkret?

deutsch, Kinder, Schule, Sprache, Politik, Psychologie, Grundschule, Jugend, Rechtschreibung, Philosophie und Gesellschaft
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Fragen zu vServer und Root-Server?

Es könnte sein, dass ich vielleicht irgendwann mal in einem Studentenwohnheim leben werde. Dort gibt es ein gemeinsames LAN für alle Nutzer. Jetzt habe ich eine Weile darüber nachgedacht und mir stellen sich gleich mehrere Fragen.

Zunächst einmal betreibe ich zurzeit zu Hause einen Raspberry Pi, welcher per DynDNS von außen erreichbar ist. Keine Sorge, er ist gut abgesichert. Ich nutze ihn zurzeit hauptsächlich für meine Cloud, basierend auf Seafile, weil das sparsamer läuft als OwnCloud.

Nun wird man mir im Studentenwohnheim wohl kaum Port-Forwarding ermöglichen, oder? Gibt es überhaupt irgendeine Alternative dazu? Eigentlich nicht, oder?

Nun habe ich mir gedacht, ich könnte mir einen vServer oder einen Root-Server mieten. Das scheint gar nicht mal so teuer zu sein. Ein Root-Server wäre quasi gleichwertig mit meiner bisherigen Lösung (außer natürlich die viel bessere Hardware und Wartung :-)), denn zurzeit verbinde ich mich auch immer nur per SSH. Gibt es überhaupt irgendwelche Nachteile zum eigenen Server?

Ein vServer ist ja nun kein richtiger Server. Es ist mit schlechterer Performance zu rechnen, aber die sollte doch trotzdem viel besser sein als beim Raspi, oder? Gibt es weitere Nachteile gegenüber einem Root-Server oder wäre das für mich die perfekte Lösung?

Und wie sieht es mit den Daten aus? In meiner Cloud liegen sehr viele wichtige und persönliche Daten. Kann ich damit rechnen, dass ich bei einem deutschen Anbieter nichts zu befürchten habe und ich nicht ausspioniert werde? Welche Anbieter empfehlt ihr?

Puh, viele Fragen, aber ich hoffe, jemand macht sich die Mühe, etwas Licht ins Dunkle zu bringen. Vielen Dank! :-)

Server, Computer, Linux, Netzwerk, LAN, Port, Port Forwarding, Root Server, vServer
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Wie Wohnung finden?

Zurzeit wohne ich bei meinen Eltern in Niedersachsen und habe die Überlegung, in München an der TUM zu studieren. Mir wurde bei der letzten Frage dazu geraten, jetzt schon mit der Wohnungssuche anzufangen. Ich würde gerne in München oder in der Umgebung von Garching in einer kleinen Wohnung (ab 20 cm^2) wohnen.

Das wird meine erste eigene Wohnung und ich werde erst im Mai volljährig. Da das Wintersemester im Oktober beginnt, halte ich es für sinnvoll, bereits im September einzuziehen. Für den Umzug und die Einrichtung würde ich gerne zwei Wochen Zeit haben.

Wie finde ich nun solch eine Wohnung und bekomme sie auch noch? Im Internet habe ich einige interessante Angebote gesehen, jedoch werden die Wohnungen alle schon ab März oder April bezogen. Gibt es auch eine Website, bei der man das Datum bei der Suche eingrenzen kann?

Ansonsten habe ich gesehen, bei Immobilienscout24 kann man beispielsweise gegen Geld ein Profil erstellen, sodass man bei Angeboten benachrichtigt wird. Lohnt sich das?

Und allgemein: Wie sind eure Erfahrungen? Zu welcher Website würdet ihr mir raten? Es gibt ja mehrere. Oder alle auf einmal? Oder vielleicht doch besser einen Makler beauftragen? Habt ihr Tipps?

Parallel werde ich mich übrigens für das Studentenwerk bewerben. In eine WG möchte ich nicht ziehen.

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Gibt es (ehemalige) Informatik-Studenten hier?

Wie viele SWS habt/hattet ihr im Bachelor durchschnittlich? Mit wie vielen Wochenstunden ist inkl. Vor- und Nachbereitung durchschnittlich zu rechnen? Ich habe schon sehr viele Vorkenntnisse und bin auch in Mathematik sehr gut. Ein SFBT hat ergeben, dass mir das Studium voraussichtlich überdurchschnittlich leicht fallen wird. Was meint ihr, wie viele Stunden werden das ungefähr in Informatik? Ist ja in jedem Studiengang anders...

Sind 3 Stunden Arbeit am Abend unter der Woche machbar, wenn ich mir danach noch min. 2 Stunden Freizeit leisten will? Ich habe mir beispielsweise vorgestellt, bei Lieferando als Fahrer zu arbeiten, weil das gut vergütet wird und man gleichzeitig etwas für die Fitness tut. Was meint ihr dazu?

Ich würde gerne in einer anderen Stadt wohnen, voraussichtlich München, und muss mir dort die Wohnung allein finanzieren. BAföG werde ich beantragen, aber wahrscheinlich nicht bekommen, weil meine Eltern zu viel verdienen. Und selbst wenn, haut das bei den hohen Mieten nicht hin, wenn ich keinen Platz im Studentwerk finde. In eine WG will ich nicht.

Womit kann man sonst noch Geld verdienen? Ich habe gelesen, man kann Blut/Plasma spenden, als Statist mitwirken und Produkte testen/Umfragen ausfüllen. Lohnt sich das? Außerdem kann man natürlich an allen Ecken und Enden mit den richtigen Tarifen sparen und von speziellen Premien profitieren. Was gibt es noch?

Ab wann kann man mit der Arbeit beginnen? Man muss sich ja anfangs erst zurecht finden und auf das Studium, die neue Stadt sowie das Leben alleine konzentrieren. Mein Vater meinte, ich sollte das erste Jahr nicht arbeiten. Wirklich? Kann ich nicht schon früher beginnen?

In einem halben Jahr ist die Schule vorbei und ich muss langsam überdenken, ob das finanziell alles machbar ist. Würde schon ganz gerne an einer Top-Uni studieren. Habe schon sehr viel recherchiert, aber würde noch gerne ein paar Erfahrungswerte hören. Vielen Dank!

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Wie hoch ist die Aussicht auf ein Stipendium bei der ETH Zürich?

Ganz unten noch eine Frage an die Schweizer, falls ihr den Rest nicht beantwortet! :)

Ich meine dieses: http://www.ausbildungsbeitraege.info/PrognosETH/Personal.aspx?language=de

Ich habe mal alle Daten eingegeben und lande bei etwa 850 CHF pro Monat, also einem ziemlich guten Wert, der mir (kein Bafög-Anspruch, aber Eltern mit Kredit) sehr weiterhelfen würde (trotz der höheren Kosten in der Schweiz). Bekommt das wirklich jeder Student einfach so? Das scheint mir irgendwie zu einfach. Gibt es nicht irgendeinen Haken?

Letztendlich will ich mich zwischen der TUM, dem KIT und der EHTZ entscheiden und dieses Stipendium spricht schon mal sehr für die ETHZ. Auf einen Studienkredit will ich möglichst verzichten (bzw. nur einen sehr geringen), falls das möglich ist, weil Schulden mir sehr unattraktiv scheinen.

Jedoch bin ich weder religiös, noch politisch, noch gesellschaftlich engagiert, bin nicht körperlich oder geistig eingeschränkt und auch nicht weiblich. Ergo habe ich kaum eine Chance auf ein anderes Stipendium, obwohl meine Noten sehr gut sind, ich bei Jugend forscht den Landeswettbewerb gewonnen habe und privat umfangreiche Kenntnisse und somit einen enormen Vorteil gegenüber anderen Informatik-Studenten erworben habe. Schade eigentlich, dass die Mühe sich nicht auszahlt.

Habt ihr weitere Tipps? Was meint ihr zu dem obigen Stipendium? Stimmt das mit den 2000 CHF pro Monat für Studenten oder bekommt man das in Zürich auch günstiger hin, wenn man bescheiden lebt?

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Was kann man gegen Müdigkeit nach einer langen Busfahrt tun?

Ich fahre 30 Minuten mit dem Bus nach Hause. Wenn ich einen langen Schultag hatte, komme ich erst um 16-17 Uhr nach Hause. Zwar versuche ich immer 7-8 Stunden (optimale Schlafdauer) zu schlafen, was mir natürlich nicht immer gelingt, weil das Abitur sehr zeitaufwendig ist, auch wenn man sich fast gar keine Zeit mehr für Freizeitaktivitäten nimmt.

Eigentlich bin ich auch gar nicht müde, sondern habe viel Kraft - auch nach der Schule. Im Bus werde ich jedoch in diesen 30 Minuten schnell müde. Ich versuche, wach zu bleiben, aber nach 15-20 Minuten schließen sich bei mir schon von alleine die Augen. Ich weiß nicht, wieso. Eigentlich trinke ich 1,5-2,5 Liter Wasser pro Tag, sollte also nicht am Magnesium liegen. Obst und Gemüse verzehre ich ebenfalls reichlich.

Ein Buch macht mich nur noch müder und die ganze Zeit am Handy zu sitzen, erscheint mir in der Öffentlichkeit einfach nicht angenehm. Man hat das Gefühl, von den älteren Menschen gleich in eine Schublade mit den Handysüchtigen gesteckt und verspottet zu werden.

Wenn ich dann letztendlich zu Hause ankomme, bin ich ziemlich erschöpft und ausgelaugt und brauche erst einmal einen Power-Nap. An einigen Tagen reicht dieser sogar nicht mal aus. Dadurch, dass ich dann Zeit verliere, muss ich abends länger arbeiten und so setzt sich das die gesamte Woche lang fort.

Es liegt definitiv am Bus. Vorher, bevor wir umgezogen sind, war die Fahrt mit der Bahn deutlich kürzer und ich hatte zudem nicht immer einen Sitzplatz zur Verfügung.

Kann ich irgendetwas dagegen machen? Eigentlich würde ich nach dem Essen gerne weiterarbeiten und nicht noch schlafen müssen.

Medizin, Gesundheit, Arbeit, Schule, Müdigkeit, müde, Abitur, Bus, Gesundheit und Medizin, Busfahrt
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Wird die Welt jemals wieder so, wie sie mal war?

Ich habe nicht geschlafen, ich habe nachgedacht und ich bin sehr traurig. Über alles, wie sich die ganze Welt entwickelt hat. Ich bin enttäuscht über die heutige Zeit.

Gerade habe ich aus dem Fenster geschaut und der Himmel ist nicht schwarz, wie er es sein sollte. Nein, er ist heller, ein Blau mit rötlichem Schimmer. Durch die ganze Lichtverschmutzung kann ich nicht mehr die Sterne sehen, wenn ich im Bett liege und aus dem Fenster schaue. Früher konnte ich das. Früher war ich fasziniert vom Nachthimmel, heute fällt nachts Helligkeit in mein Zimmer. Das ist keine richtige Nacht mehr.

Schnee gab es früher noch, denke ich. Als ich noch in die Grundschule ging. Jetzt bin ich in einem halben Jahr fertig mit der Schule, habe mein Abitur geschafft. Aber Schnee gab es schon lange keinen mehr. Wenn es ihn gibt, nur ganz wenig und oft ist er schnell wieder weg. Früher konnte ich einen Schneemann bauen. Das kann ich heute nicht mehr. Diese Freude werde ich nicht noch einmal empfinden können. Das ist sehr schade.

Früher gab es ICQ-Spiele. Das hat Spaß gemacht. Heute gibt es nur noch diese ekligen Ballerspiele. Nein, danke. Foren gab es damals so viele, sie waren sehr belebt, sehr aktiv. Bei gutefrage konnten Antworten bis zu 1000 hilfreiche Bewertungen erhalten. Es wurde weniger getrollt, weniger nervige Kinder waren unterwegs, die hier alles versauen. Die Antworten waren besser. Und ich bin zu spät geboren, ich habe das alles nur noch kaum erlebt ich habe die beste Zeit verpasst.

Das Fernsehen war früher besser. Es gab Shows wie "Wetten, dass" oder "Schlag den R**b" (man, wie kann man seinen Namen schützen lassen?). Heute gibt es viel Müll. Es gab gute Moderatoren wie Frank Elstner. "Verstehen Sie Spaß" war früher besser. Die Filme waren besser. Sogar die kostenlose Programmzeitschrift war besser. Zwei Seiten pro Woche früher, heute alles eng auf eine Seite gequetscht, zusätzlich Werbung. "Das Supertalent" und erst recht "DSDS" ist nicht mehr das, was es mal war. Es macht keinen Spaß mehr, zuzuschauen. Es kommt nur noch Müll. Die guten alten SAT1-Shows wie "Die perfekte Minute" oder "Mein Mann kann" gibt es nicht mehr. "Knallerfrauen" und "Ladykracher" ist vorbei. Neue Formate werden abgesetzt, sind langweilig, nicht lustig.

YouTube besteht zu 95% aus Trash-Content. Diese "Pranks" gehen mir auf die Nerven. Wie schlecht muss denn der Humor sein, um das lustig zu finden? Ich kann es einfach nicht fassen. Ich habe mir alte, inaktive Channels angesehen. Die waren so gut. Ich habe das alles verpasst.

Die Musik war früher besser. Es gab noch Kassetten. An die erinnere ich mich noch. Es gab Bluetooth und keine Streaming-Apps. Wir haben coole Songs ausgetauscht, Handys hatten kein Internet. Man konnte lustige Spiele spielen. Snake, Tetris, Wer wird Millionär, Asphalt 4. Die heutigen Smartphones sind anders. Sie sind nicht so besonders, wie es die Handys früher waren.

Tut mir leid für den langen Text, es geht per Antwort weiter.

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