Mutter schnautzt mich wegen jeder Kleinigkeit an, reicht langsam?

Hallo,

ich weiß nicht mehr weiter.

Heute morgen hab ich zum Frühstück Eier im Wasser gekocht. Die Eier dann auf einen flachen Teller getan und zum Esszimmer auf den Tisch gelegt. Fast wären der Teller aus meiner Hand gefallen, weil meine Mutter mit ihrer Hand rumgefuchtelt hat.

Dann hielt sie mir schreiend einen Roman vor, warum ich keinen tiefen Teller genommen habe. Das sowas nicht akzeptabel ist, die Eier die ich gekocht habe sowieso nichts taugen, ich jedesmal dumme sachen mache und natürlich zu guter Letzt: Du würdest dich sowas von blamieren, wenn du das auch beim Besuch machen würdest.

Und jetzt gerade wollte ich Abendessen für uns beide vorbereiten und der Hund meiner Schwester ist bei uns für paar Tage zu Besuch. Er war in meinem Zimmer in seinem Hundebett. Ich hab die Tür offen gelassen und ihm Bleib gesagt.

Wollte ihm beibringen, nicht mir auf schritt auf tritt zu folgen. Und ihm zurückgewiesen als ich hörte, dass er mir folgte. Hat auch geklappt am Anfang.

Danach kam er halt zur Küche als ich das Essen vorbereitet habe und meine Mutter machte sich grad Kaffee. Dann gabs wieder die Ansage von ihr, warum ich so dumm bin und den Hund nicht anbinde und dass so unnormal ist, dass der Hund ÜBERALL in der Wohnung rumläuft.

Das ich Hunde wie Menschen behandele und Menschen wie Tiere und ich das ja ganz normal finden würde.

Boah dann ging mir aber der Kragen auf und ich hab meiner Mom dann ausdrücklich gesagt, dass ich dem Hund versuch bleib beizubringen und er deswegen in die Küche kam.

Bla bla bla schrie sie wieder rum.

Brauche eine objektive Meinung zu den Situationen. Wie würdet ihr reagieren? Ist das überhaupt normal so ein Verhalten meiner Mom oder hab ich falsch gehandelt? Ich werd noch wahnsinnig...

Ausziehen wär glaub ich keine Lösung, da ich erst 19 bin und meine Mom dann alleine zuhause leben würde. Sie ist auch bald 60.

Tipps, Mutter, Familie, Stress, Beziehung, Eltern, Ratschlag, Streit
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Ich kann nicht mehr, ich habe keine kraft oder motivation fürs normale leben?

Hallo,

ich bedanke mich jetzt schon mal für eure Antworten.

Bin 19 Jahre alt und habe direkt nach dem Abi angefangen zu studieren.

Vor ein paar Monaten habe ich mein Studium im 2. Semester abgebrochen. Ich hatte keinen Anschluss, fühlte mich allein und überfordert mit der ganzen Situation.

Seit Monaten sitze ich nur Zuhause rum, gehe höchstens einkaufen und das, weil ich muss. An manchen Tagen liege ich nur im Bett rum. Denke daran was für ein Versager ich bin. Habe keine besonderen Träume mehr. Sei es an das Leben oder an das Studium gerichtet.

Ich war nicht immer so. Während der Schulzeit war ich so motiviert und voller Träume zu studieren, neue Freunde kennenzulernen und hatte Träume und eine ungefähre Zukunftsvorstellung.

Jetzt ist alles so leer. Alles was ich tue fühlt sich so sinnlos an.

Kurz vor der Abiphase veränderte sich mein Leben :(. Wirklich täglich gab es in der Familie nur noch Stress und Probleme. Meine Eltern waren im Rosenkrieg für ganze 2 Jahre. Ein paar wirklich harte Ereignisse sind passiert. Diese Umstände gingen ca 2 ganze Jahre lang. Schlimme dinge, die ich niemanden wünsche.

Nun sitze ich hier und bin vollkommen planlos. Ich will mein altes Leben zurück :(.

Ich weis nicht was ich mir dabei hoffe hier zu schreiben. Aber vielleicht war jemand in einer ähnlichen Situation und hat es raus geschafft? Über eure Antworten würde ich mich freuen. Lg

UPDATE:

Mir geht's viel besser. Ich mache ein 5 monatiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung. Das Leben geht aufwärts. Ich habe wieder einen geregelten Alltag und bekomme auch großzugiges Taschengeld als Praktikant.

Im September geht auch das Studium los, ich freu mich, auch wenn es höllisch hart sein wird! Das packt man schon .

Danke nochmal an Alle Antworten!!

Schönen Tag euch :) :)

Leben, Schule, Eltern, Erfahrungsberichte, Experten, Liebe und Beziehung, Psychologe, Ratschlag
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