Die Johannisloge stellt die blaue Freimaurerei mit ihren drei Graden: Lehrling, Geselle und Meister dar (Die Begriffe sind historisch entnommen aus der mittelalterlichen Tradition der Zünfte). Jeder kann ihnen (den blauen Logen) beitreten, muss aber das 18. Lebensjahr erreicht haben. Vorher ist nur schriftlicher Kontakt über Brief, E-Mail, usw. erlaubt.

Es gibt danach noch weitere Abzweigungen oder Traditionen, die man auch als die "rote" Loge oder Andreasloge bezeichnet bzw. Andreas-maurerei. Sie haben nichts mehr direkt mit der klassischen Freimaurerei zu tun, sie sind sowas wie Vertiefungen der ersten drei Grade, aber abgestimmt auf viel mehr Graden. Dabei gibt es den York Ritus oder auch den AASR (Alter Angenommener Schottischer Ritus; zu diesem habe ich mich entschieden). In letzterem erstrecken sich die sogenannten "Hochgrade" von 4° Grad bis zum 32° Grad. Der 33° ist ausschließlich dem General-Inspektor vorbehalten. Dieser wird demokratisch gewählt)

Allerdings kommt man in diese roten Logen nur auf Einladung eines bereits roten Logenmitglieds und man muss mindestens 6 Monate den Meister-Grad in der blauen Maurerei (Johannisloge) innehaben.

MfG,

Tarek701.

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Ich sehe das ähnlich wie du. Etwas, was mich in der Politik zurzeit besonders stört ist, dass es immer mehr zu einem Verlust der politischen Mitte kommt und beide Seiten (links und rechts) dagegen anfangen sich von einander gegenseitig zu isolieren und sich in ihre Ecke immer weiter nach links und weiter nach rechts bewegen.

Meine größte Befürchtung daher ist, dass wir am Ende dann so weit sind, dass wir praktisch nur noch zwischen zwei Extremen wählen können. Daher ist es notwendig, dass es endlich Versuche gibt ein Übereinkommen herzustellen. Es gibt bei beiden Seiten Punkte, die vertretbar sind und bei beiden Seiten auch Punkte, die absolut nicht zu vertreten sind.

Aber dies muss ja mal endlich in einem sachlichen Diskurs erörtert und erkannt werden. Die politische Mitte muss wieder her. Sie muss die beiden auseinanderdriftenden linken und rechten Flügel wieder zusammenrücken, wieder mehr in die moderate, weg von der extremistischen, Seite. Geschieht dies nicht, fürchte ich, wird es zu einer zunehmenden Radikalisierung der Gesellschaft kommen, das bedeutet zu einem Zuwachs von Linksextremismus und Rechtsextremismus führen.

MfG,

Tarek701

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Scheideweg impliziert Veränderung im großen Ausmaß (und meist auch binär, d.h. in die eine oder andere Richtung), also nicht eine alltägliche Entscheidung wie das Kaufen von Brot beim Bäcker (wobei genau betrachtet auch diese Entscheidung gravierende Auswirkungen haben kann, wenn die darauffolgende Ereigniskette der Person Veränderungen hervorruft, die stark affizierend wirken und damit auch das Weltbild einer Person verändern kann).

Entscheidungen traf ich anfangs über Vernunft, d.h. mittels des Kantianischen Prinzips. Noch weiter vorher (metaphorisch ausgedrückt: vor der Kopernikanischen Wende in meinem Geist) waren sie mehr basierend auf Emotionen und Risiken.

Mittlerweile betreibe ich eine Art Entscheidungslinie, die auf einem synthetischen Synkretismus zwischen Intuition (Bauchgefühl; Genauer heißt es eigentlich: organisches Denken) und Vernunft basiert. Um aber die Beliebigkeit (d.h. Vorziehen von Intuition über Vernunft oder umgekehrt) eines solchen Synkretismus zu vermeiden, betrachte ich Intuition nicht zu sehr unbewusst wie es die meisten tun. Ich versuche dann meist in mich selbst hineinzuhorchen und die intuitiven Ideen aus meinem organischen Denken (was die Meisten heute Unterbewusstsein nennen) in mein reflektiertes Denken (Bewusstsein) hervorzuholen und analysiere dann in wie weit diese Intuition stimmig ist oder nicht mittels meiner Vernunft; Da erhalte ich meist nur sehr kurze Ausdrücke und Begriffe, die eine sehr eigene, der Persönlichkeit entsprechende Semantik haben (und sich daher von Person zu Person unterscheiden würden). Die muss ich dann geistig immer weiter zerlegen, bis sich mir die Bedeutung erschließt. Interessanterweise würde man es paranormal nennen, dabei ist es ein natürlicher Vorgang, nur eben ans Bewusstsein gezogen. Ich bin damit bspw. einem Unfall in einem Schulbus entgangen (etwa vor zwei Jahren), einzig nur anhand bestimmter Sinnesdaten des Busfahrers (der mir zwar im Bewusstsein nicht bekannt war, mein organisches Denken (Unterbewusstsein) ihn aber von irgendwoher kannte bzw. ihn mal gesehen hat) und der Begriffe: Staub, ziehend und rasend. Die hatten natürlich in diesem Kontext eine andere Semantik, d.h. Bedeutung.

Zur Lösung des ganz am Anfang genannten Problems (der einfachen Entscheidungen, die evtl. zu großen Umschwüngen führen können) schule ich mich dahingehend auch in der "Achtsamkeit" (bekannt aus der buddhistischen Lehre), in der ich so gut wie alle Handlungen "bewusst" und nicht nebenbei, unbewusst ausübe und betrachte. Es hilft zugleich auch allgemein den Geist zu schärfen (und damit meiner oben genannten Technik in mich selbst hineinzuhorchen und Dinge aus meinem Unterbewusstsein ins Bewusstsein zu locken) und man spürt, dass man an alle Angelegenheiten wesentlich nüchterner und präziser herangeht.

Ganz vermeiden lassen sich natürlich Fehlentscheidungen nicht. Aber sie lassen sich auf jeden Fall zu einem Großteil vermeiden, wenn der eigene Geist wesentlich bewusster beobachtet und handelt.

MfG,

Tarek701.

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Ganz aktuell wäre doch ein Thema über Politiknähe zur Jugend. Wie nahe steht die Politik eigentlich zur Jugend? Kommt sie dort überhaupt an? Wie reagieren Politiker auf kritische Aussagen der Jugend?

Also, das wäre so ziemlich aktuell und betrifft nicht nur Deutschland.

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Ich denke, du verstehst vielleicht das Konzept des Filmes etwas falsch. Wer sagt denn, dass etwas aus dem Film wahr wird wenn man nicht eher sagen müsste, was daran schon wohl wahr ist ? ;-)

Metaphorisch gesehen steht die Matrix grundsätzlich auch für ein System, wie wir es heute erleben, in dem Sinne, dass wir als "Wissende" trotzdem "unwissend" sind, obwohl wir so viel Aufklärung und Bildung genießen und meinen, dass wir alle aufgeweckt seien. Politik ist ein solcher Bereich. Wer von uns weiß denn wirklich was sich hinter den Kulissen abspielt als die, die wirklich so weit gekommen sind? Wir beziehen unsere Informationen weitestgehend nur aus Zeitungen und Onlinemedien, weniger noch von Militärnachrichten, die öffentlich publiziert werden. Und doch muss man sich eingestehen es sind alles Informationen, die man öffentlich kennt und damit auch auswerten kann. Und dadurch entsteht dementsprechend immer ein gewisser Meinungsmonopol, obwohl man trotzdem heute jede Meinung frei hinausschreien kann. Neo wäre praktisch derjenige, der sich nicht ausschließlich von Mainstream-Medien informiert, sondern auch andere Quellen in Betracht zieht und diese natürlich auch kritisch prüft, d.h. er schaut nach welche Studien, Statistiken, weitere Quellen er vorfindet, um ein Gesamtbild zu bekommen. Ihm wird es eher gelingen als jemand, der nur ausschließlich eine bestimmte Zeitung konsumiert. Vorallem aber wäre man fähig SELBST zu denken, d.h. wirklich "vernünftig" zu arbeiten, in dem Sinne, dass man die Informationen zusammenträgt und logische Kalküle aufbaut, mit denen man dann die entsprechenden Konklusionen ziehen kann.

Was das Technische anbelangt, kann man durchaus auch die philosophische Frage stellen, ob wir nicht bereits von einer KI in eine Matrix verfrachtet wurden. Denn wie auch würden wir das merken, wenn, wie in dem Film, unser gesamtes Gehirn verkabelt und vernetzt ist, sodass man unsere fünf Sinne und unser gesamtes Bewusstsein damit täuschen kann? Das alles sind interessante Fragen, die wiederum in unserer modernen Philosophie bspw. bei den Rationalisten häufig auftauchte, unter anderem bei Descartes, der sich nur eines ganz gewiss sein konnte, nämlich das er selbst, als Ich, tatsächlich existiert: Cogito Ergo Sum (Ich denke, also bin ich). Alles andere jedoch, damit auch seine gesamte Umwelt, zweifelte er an und ging sogar so weit seine eigenen Sinne anzuzweifeln, selbst das Denken selbst anzuzweifeln und hielt es für das Werk eines "genius malignus" (böser Dämon). Nur aber die Existenz des Ichs war für ihn gewiss und frei von Zweifel.

Logisch ist damit natürlich eine gewisse Paranoia verbunden, und ich persönlich würde nicht so weit gehen wollen wirklich alles an jeder Ecke anzuzweifeln. Aber genau hier steckt auch schon ein Problem, den Gedanken, welcher Descartes nicht zu Ende gedacht hat, was wiederum erst Immanuel Kant getan hat: Wenn wir nämlich behaupten, dass alles zweifelhaft ist, so ist diese logische Form noch nicht zu Ende gedacht, denn (so macht Kant weiter) auch mein Zweifel ggü. allem ist ja selbst wieder zweifelhaft. D.h. die Behauptung: "Alles ist zweifelhaft" ist nach dieser Auffassung selbst in Zweifel zu ziehen, wodurch wir logisch nur folgendes schlussfolgern können: Einiges oder nichts ist zweifelhaft. Letzteres würde nicht zutreffen, so stellt Kant dies in seiner Kritik der reinen Vernunft dar, da wir schließlich auch tatsächlich Opfer von Sinnestäuschungen, Fehlurteilen, o.ä. werden können. Wohl also ist einiges, aber noch lange nicht alles zweifelhaft. Daher zieht Kant den Schluss: "Einiges ist zweifelhaft." und entwickelte eine Methode, mit der Kant (sog. Apriorismus; Wikipedia stellt dies aber bedauerlicherweise falsch dar. Der Apriorismus (nach Kant) behauptet nicht, dass wir Erkenntnisse ohne Erfahrung machen können, sondern das es gewisse absolute Wahrheiten gibt, Axiome, die intuitiv einsehbar und als notwendig und apodiktisch gewiss einzusehen sind, wie bspw. das Kausalgesetz) den Rationalismus und Empirismus vereint, was sich heutzutage in unserer heutigen Wissenschaftstheorie finden lässt, bedauerlicherweise aber nicht mehr ganz zur Geltung kommt, da man wieder zu sehr auf den Empirismus versteift ist und dadurch Fehlinterpretationen häufiger werden.

MfG,

Tarek701.

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Wenn du Mathematik studierst, solltest du, wie eigentlich bei jedem Studium, dich zunächst über den Inhalt deines Studienfaches informieren und dich klar mit den Voraussetzungen auseinandersetzen, denn die Schulmathematik und die Unimathematik sind nicht das Gleiche. Vorab will ich aber jetzt schon sagen, dass diese Computersysteme ja erst von irgendwelchen Personen entwickelt werden müssen. ;-) Und dazu gehören auf jedenfall auch Mathematiker.

Den Inhalt deines Studienfaches kannst du entsprechend in dem Modulhandbuch der Universität deiner Wahl nachlesen. Dabei genügt es nicht sich nur kurz die Titel anzuschauen, sondern sich auch den Inhalt des Moduls anzuschauen. Du wirst während deines Studiums feststellen, dass es weniger ums Rechnen geht (d.h. Arithmetik ist eher nebensächlich), sondern es wird viel mehr Wert auf logisches Verstehen mathematischer Objekte gelegt, dazu auch das Führen mathematischer Beweise. Und da kann ich dir versprechen, dass wenn du sehr gut in der Schulmathematik warst, das nicht automatisch heißt, dass du auch Erfolg haben wirst in der Unimathematik. Deshalb versuche bitte nicht deine Erwartungshaltung auf das einzustellen, was du bereits aus der Schule kennst. Im Studium wird viel Neues auf dich zukommen, für die Meisten sogar oft sehr überraschend, da sie ähnlich wie du, davon ausgegangen sind, dass das System ähnlich abläuft wie in der Schule und daher ihre Erwartungshaltung an die Noten der Schule knüpfen.

Ich kenne genug Studenten, die während der Schulzeit wirklich fast immer Einserschüler waren und nun doch mittlerweile ein anderes Studium bevorzugen, einfach weil die Unimathematik eine andere Welt ist. (Weshalb ich persönlich das derzeitige Schulsystem auch kritisiere, da es meiner Ansicht nach viel zu viel Wert auf Arithmetik und weniger auf logisches Verständnis und Beweisen legt, sodass natürlich frische Studenten, die vom Abi kommen absolut keinen Plan haben was vor sich geht. Hier bietet es sich alternativ mittlerweile an einigen Unis an dann einen Mathematik-Vorkurs vor dem Studium zu besuchen. Das solltest du auf jedenfall machen, wenn deine Uni das anbietet)

Solltest du dir dann nach allem trotzdem sicher sein, dass du es anpacken willst, dann nur zu. Aber es ist auch nicht schlimm, falls es zu viel wird. Nur passe deine Erwartungshaltung ans Studium an. Nicht zu pessimistisch, aber auch nicht zu optimistisch. Eine realistische Einstellung ist gefragt.

Persönlich würde ich ehrlich gesagt den Meisten, die auch mathematisch was auf dem Kasten haben, lieber zu einem Informatikstudium raten. Dort kommt im Prinzip auch viel Unimathematik vor, aber das Studienfach besteht eben nicht nur aus Mathematik und man hat damit auch auf jedenfall gute Jobchancen in der Arbeitswelt und bekommt auch einen recht guten Gehalt ausgezahlt. Aber jedem das Seine.

Wie gesagt, zuerst dich ausgiebig über dein Studienfach informieren, und eventuell auch Vorkurse für Mathematik besuchen, sodass du dich einfacher an das Uni-Niveau gewöhnen kannst.

MfG,

Tarek701.

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Geometrisch lässt sich dies durch die durch deine Gleichung gegebene Parabel mit ihren zwei Nullstellen x1 und x2 verdeutlichen. Denn hier gibt es zwei Stellen (d.h. zwei Lösungen), für die die quadratische Gleichung y = 0 erfüllt wird. Bei einer linearen Gleichung wiederum wird die x-Achse nur einmal geschnitten und daher gibt es bei einer linearen Gleichung eine Lösung.

MfG,

Tarek701.

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Nein, mit unserem modernen Rechtsstaat ist die Todesstrafe nicht (mehr) vereinbar und es macht auch keinen Sinn diese wieder einführen zu wollen. Die Argumente der meisten Antworten der Nutzer hier wurden ja bereits genannt. Daher muss ich mich dahingehend nicht wiederholen.

Deine dritte Frage (letzter Satz) ist eine sokratische, meinungspolarisierende Frage, und daher macht deine erste Frage: "Was denkt ihr darüber?" keinen Sinn, denn du willst die Diskussion ja schon in die Richtung lenken, dass die Todesstrafe etwas sei, das uns angeblich aufgezwungen wurde und wir uns dagegen richten sollten. Bleiben wir aber bei den Fakten: Dieser Weg wurde uns nicht aufgezwungen, sondern dieser Weg geht aus den Menschenrechten klar hervor und es gab (falls du in der Geschichte bewandert bist) auch viele Menschenrechtskampagnen, die die Abschaffung der Todesstrafe forderten, und das zu Recht.

Die Politiker der damaligen Zeit mussten ihre Sturheit ablegen um überhaupt darin einzuwilligen die Todesstrafe abzuschaffen inkl. vieler anderer Menschenrechte. Es war also geradezu umgekehrt. Das Volk musste erst die Menschenrechte den Politikern aufzwingen (siehe bspw. französische Revolution und "Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen" in deutsch: "Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte" der französischen Nationalversammlung 1789), damit es erst zur entscheidenden Umwälzung und der ethischen Neuausrichtung der Staatsgewalt kam. Und so ist die Todesstrafe mit den Menschenrechten, den europäischen und allgemein den westlichen Werten nicht vereinbar. Und das ist auch gut so. Denn jeder Staatsbürger hat das Recht sich verteidigen zu dürfen. Einem Toten, selbst wenn er unschuldig ist, wäre dies jedoch verwehrt geblieben.

Ich sage es immer wieder: Wer die Todesstrafe so toll findet, der darf gerne in die entsprechenden Länder gehen und wohnen, wo sie alltäglich praktiziert wird (und dort ist übrigens die Kriminalitätsrate keineswegs kleiner) und das sind unter anderem: USA, Iran, Irak, Saudi-Arabien, usw.

MfG,

Tarek701.

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Du solltest dich mal über die Rundfunklizenz informieren. Er unterliegt einer Lizenzpflicht. Im Artikel steht's doch drin.

Genauer, laut NRW, ist ein Streaming genau dann Rundfunk, wenn:

  • linear, also live verbreitet werden,
  • von mehr als 500 Zuschauern/Usern gleichzeitig gesehen werden können,
  • redaktionell gestaltet sind und
  • „entlang eines Sendeplans“ regelmäßig und wiederholt verbreitet werden.

Nachzulesen hier:

http://www.lfm-nrw.de/regulierung/internet/rundfunklizenzen-fuer-live-streaming-angebote.html

Ich halte persönlich die Idee von einer Rundfunklizenz für absolut bescheuert, um ehrlich zu sein. Und man kann politisch auch einige (Achtung Alu-Hut!) Ideen spinnen, welchem Zweck das dient. Das aber nur am Rande. Gesagt soll aber sein, dass der Drachenlord eben eine hohe Klientel unterhält, und er einige der oben genannten Bedingungen erfüllt, sodass er eben eine Rundfunklizenz beantragen muss. Ich weiß nicht genau, was mit "redaktionell gestaltet" gemeint ist (denn darüber müsste sich ja schon ausdiskutiert werden, ob das bei Drachenlord der Fall ist; Vielleicht kann hier jemand das im Kommentar aufklären).

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Die Quantenmechanik beschreibt das Modell der Quanten ganz ohne neue Dimensionen einführen zu müssen. Die Quantenverschränkung beweist daher nicht, dass es mehr Dimensionen als vier gibt, sondern man kann höchstens (und das ist schon grenzwertig) argumentieren, dass dies möglicherweise ein Hinweis auf eine weitere Dimension ist, aber ein Beweis ist das natürlich noch lange nicht. Problematisch ist dies auch vorallem, weil diese höheren Dimensionen ja nicht erfahrbar sind. Vor einem Jahr etwa jedoch führte man ein Experiment durch, in dem man den Quanten-Hall-Effekt in einer 4D Umgebung "simuliert" hat.

Hier könnte man vielleicht zukünftige Ansätze machen. (Quelle hier: https://www.scinexx.de/news/technik/quanteneffekt-in-der-vierten-dimension/ ) Auch chinesische Forscher haben mal den Effekt der Informationsübertragung mit Photonen auf einer Entfernung von bis zu 1200Km zustandegebracht. Ebenfalls, wie bereits bekannt, ohne Zeitverzögerung, also augenblicklich. Möglicherweise kann man hier einige Versuche starten.

Definitiv also wird es irgendeine Art von Verbindung geben, dessen sind sich sicher alle einig. Bisher kann man sie allerdings direkt kausal nicht erklären, sondern eben nur mit den (durch Wahrscheinlichkeit) Ansätzen erklären, die wir in der Quantenmechanik haben, und das tut sie ja recht gut. In Bezug auf Quantencomputer löst man dieses Problem ja z.B. mit der Bellschen Ungleichung und dem GHZ-Experiment (der praktisch den experimentellen Beweis der Ungleichung darstellt und damit die Vorhersagen der Quantenmechanik bestätigt).

MfG,

Tarek701.

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Hierzu sind die Meinungen zwiegespalten.

Großbritannien wird mit hoher Wahrscheinlichkeit austreten. Fraglich ist hier jetzt, ob dies ein No Deal-Brexit wird oder doch noch ein Deal ausgehandelt wird. Ein zweites Referendum wird es kaum geben. Es gab bereits eine Abstimmung und die wurde entschieden. Ob nun nur ein paar hundert Stimmchen oder eine Millionen gefehlt hätten, damit "Remain" gewinnt, spielt keine Rolle. Das war eine direktdemokratische Wahl. Die Konsequenzen müssen jetzt getragen werden. Man kann nicht immer wieder Wahlen abhalten lassen, bis das Ergebnis für eine Gruppe stimmt. Das aber nur am Rande.

Hierzu besteht dann aber eine Chance. Sollte Großbritannien austreten und wider Erwarten sich tatsächlich wirtschaftlich gut halten, dann würde das definitiv ein politisches Signal senden, nämlich: Ein Land, dass die Europäische Union verlässt, ist doch nicht so stark abhängig und kann auch sehr gut auf eigenen Beinen stehen. Und gerade ein solches Signal könnte dazu führen, dass auch mehr und mehr Länder darüber nachdenken auszusteigen, besonders eben, wenn die Regierungen weiter nach rechts rücken. Deshalb sollte das EU-Parlament sich schleunigst etwas einfallen lassen, wie sie dieses massive Problem beheben kann. Denn bisher gibt es außer Artikel 13, dem Verbot von Plastik-Strohhalmen (die übrigens nicht mal im Ansatz den Großteil des Plastikmülls ausmachen) eigentlich keine echten Reformprogramme, die die EU aber bitter nötig hat, wenn sie denn noch längere Zeit bestehen will.

MfG,

Tarek701.

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Junge, junge. Die Frage ist zwar schon einen Monat alt, aber das zeigt mal wieder wie verantwortungslos viele mit sich selbst umgehen bei ihren Selbstexperimenten, und keinerlei Ahnung von der Materie zu haben scheinen. Merke: Wer mit solchen Dingen spielt, der sollte sich nicht Hals über Kopf ins Getümmel stürzen. Zugleich scheinst du Siegel und Sigille miteinander zu verwechseln. Gleich vorab: Nein, sie sind nicht das Gleiche!

Aber zum Thema Sigille: Es gilt die Faustregel: Jede negative ("kein, nicht, Nichts, usw.") Formulierung ist für das organische Denken ("Unterbewusstsein") eine Art Spiegel. Es ist ähnlich wie der Spruch: "Nicht an rosa Elefanten denken", was ja meist das reflektierende Denken (Bewusstsein) dazu nötigt eben doch automatisch an rosa Elefanten zu denken. Natürlich kann ein sehr willensstarker Mensch, der sich genügend im Zaum hat, auch negative Formulierungen verwenden, ist aber eher selten anzutreffen und kann trotz starker Willenskraft immer irgendwo ungewollte Effekte hervorrufen.

Die Lösung ist daher denkbar einfach: Man formuliere die Sätze so um, dass sie lediglich das Gegenteil des Wortes hervorheben und vorallem kurz und prägnant sind. Statt also zu schreiben:

"Ich bin nicht (mehr) krank." schreibt man das Ganze lieber so um, dass der Begriff der Gesundheit direkt hervorgehoben wird, indem wir einfach das Antonym des Begriffs Krankheit nehmen:

"Ich bin gesund."

Dieser Satz genügt. Allerdings muss man sich subjektiv die Bedeutung von "Gesundheit" klar machen. Meint man mit Gesundheit den subjektiven Normalzustand ohne Krankheit oder meint man mit Gesundheit tatsächlich eine objektive Gesundheit, die auch verbessernd als der bisherige subjektive Normalzustand ohne Krankheit wirkt?

Und noch eine persönliche Anmerkung meinerseits:

Sigillenmagie wird zwar gerne immer wieder Anfängern der Magie angeboten, ist aber meiner Ansicht nach eigentlich etwas, was eher den Leuten vorbehalten sein sollte, die bereits das notwendige Gedankentraining (Fokussieren der Gedanken ohne sich abzulenken) hinter sich haben. Viel zu oft passiert es den Anfängern, dass sie während der Ladung dieser Sigillen sich sehr leicht von ihren negativen Gedanken ablenken. Bspw.: "Was wenn es doch nicht funktioniert?", "Was wenn es nach hinten losgeht?" --> All' dies sind Gedanken die bei der Arbeit mit Sigillen hinderlich sind und man sollte, bevor man damit arbeitet, also erst die notwendigen Basics trainieren.

MfG,

Tarek701

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Die Mathematik ist ein Gebiet, das nicht immer jedermann/-frau Sache ist. Bei mir ging es am Anfang auch recht schwierig, allerdings ließ sich dies durch tägliches Üben und vielen Sachtextaufgaben und später entsprechend (für die Uni) Beweisaufgaben beheben. Bei mir war es eher die Faulheit, die mir während der Schul- und Abizeit zum Teil schlechte Noten in Mathe einbrachte. Ich kann also nicht genau verstehen, wie es bei dir sein muss. Allerdings habe ich ein paar Lösungsvorschläge oder Ansätze, die du versuchen könntest:

1.) Du könntest prüfen, ob deine Lernmethode wirklich die Richtige ist. Es kann immer mal wieder sein, dass du dich zu sehr mit etwas auseinandersetzt, was nicht unbedingt themenrelevant ist. Dazu gibt es im Internet einige interessante Ansätze zum richtigen Lernen und da könntest du fündig werden. Vermeide grundsätzlich aber das sture Auswendiglernen in Mathematik außer vielleicht für bestimmte Schritte bei Vorgehensweise zur Berechnung und wichtige Formeln, falls ihr keine Formelsammlung benutzen dürft. Das Auswendiglernen von ganzen Aufgaben oder sonstigem mag zwar vielleicht in Notsituationen helfen, aber man vergisst dann nach der Arbeit schnell dieses Wissen wieder, was dann in den nächsten Arbeiten evtl. aufeinander aufbaut. Das Beste ist, wenn du dir dieses Wissen wirklich durch VERSTAND einprägst, d.h. es auch nachvollziehen kannst. Dadurch können dann zukünftige Themen auch einfacher verstanden werden, weil man dann Bezug zu den vorherigen Themen hat. Es hilft wirklich.

2.) Wie sehen deine Arbeiten im Verhältnis zu deinem Gemütszustand aus? Bist du sehr nervös während der Arbeit oder eher gelassen und ruhig? Denkst du während der Arbeit viel zu sehr und zu lange über deine Lösungen nach? Hier hättest du einige Ansätze, dass du vielleicht gar nicht so schlecht bist wie du denkst, aber dir wegen dem ganzen Stress dir praktisch eine psychische Blockade aufbaust, im Prinzip wie ein Blackout. Hierzu könnte man dann zu Mitteln zur Stressreduzierung mal ab und zu zuhause zu Meditation greifen oder aber auch vielleicht psychologische Betreuung in Betracht ziehen. Oft sind es sehr tiefsitzende Gefühle, die unser Bewusstsein lähmen in jeglichen Situationen. Diese zu lösen fühlt sich dann oft an, als wäre einem eine starke Last genommen wurden. So ähnlich erging es mal mir und seit dem bin ich nicht mehr so faul wie früher. ^^

3.) Und als drittes natürlich: Üben, üben, üben. Übe' vorallem aber nicht nur das sture Rechnen. Man bekommt zwar immer wieder erklärt, dass man in der Schulmathematik stets monoton arbeiten müsste, ich finde jedoch, dass gerade wenn man damit wirklich DENKEN kann, man damit auch viel spielerischer umgehen kann. Es stimmt natürlich, dass sich aber in der Schulmathematik eine gewisse Gleichmäßigkeit befindet, was die Themen angeht. Wenn du dir diese Schemata einprägen kannst, dann ist es tatsächlich einfach nur pure Anwendung des Gelernten; Das gilt natürlich nur sofort, wenn du die Aufgaben direkt vor dir hast, also ohne Sachtextaufgabe. Ich empfehle dir also daher auch oft viele Sachtextaufgaben zu lösen, in dem man das Gelernte anwenden und selber erst mal darauf kommen muss, was eigentlich gefragt ist. Auch kannst du versuchen eigene Textaufgaben zu entwerfen und diese dann entsprechend zu lösen.

MfG,

Tarek701.

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Der Lösungsweg ist bisher richtig. Du musst jedoch das Gleichungssystem entsprechend lösen und nicht bloß den Taschenrechner die Arbeit machen lassen. Zum Lösen des Gleichungssystems verwendest du das Gauß-Verfahren (oder auch Gauß-Algorithmus genannt). Dieses Verfahren sollte man entsprechend in der Schule beigebracht bekommen haben.

Sollten die Lösungen mit denen des Taschenrechners auf der rechten Seite übereinstimmen und die dadurch entstandene Funktion beim Einsetzen der x-Koordinate der Punkte A,B,C,D genau die entsprechende y-Koordinate liefern, so war der Lösungsweg richtig.

MfG,

Tarek701.

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Die Normalparabel ist y = x². Falls du eine Parabelschablone hast, wirst du darauf auch den Scheitelpunkt finden, denn der liegt dort, wo der tiefste Punkt deiner Parabel ist (bzw. der höchste Punkt, wenn die Parabel nach unten geöffnet ist, ist aber bei deiner Aufgabe nicht der Fall), im Koordinatensystem bei y = x² ist das also die Nullstelle x = 0.

Verschiebe deine Parabelschablone (Normalparabel) auf einem Koordinatensystem entsprechend so, dass du die Punkte x = -3 und y = 1 und x = 0 und y = -2 durchläufst. Da du die Scheitelpunktform kennen solltest, musst du entsprechend in diese einsetzen, d.h.



Und jetzt Hirn einschalten und gucken was rein muss. Wenn du ein Koordinatensystem hast, siehst du es sofort. Es gilt für Scheitelpunkt S(d | e).

Bei 5) verwendest du die PQ-Formel um die Nullstellen zu bestimmen. Bei 6) formst du die Gleichungen so um, dass du jeweils den quadratischen Teil x² erhältst und auf der anderen Seite den linearen Teil bx + c. Entsprechend hast du diese zu zeichnen und du erkennst die grafische Lösung an den x-Koordinaten der Schnittpunkte von deiner Geraden und deiner quadratischen Funktion.

MfG,

Tarek701.

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Ganz einfach: (Ich gehe davon aus, dass 1 Stück Seife ein ganzes Stück Seife ist. Wenn nicht, dann erläutere das entsprechend)

Du hast 3 Stücke Seife und du willst sie an zwei Personen gerecht verteilen. Wie stellst du das an? Du könntest hingehen und beiden Personen zwei Seifen geben, dann aber bleibt eine dritte übrig, geht also nicht.

Also gehst du einfach hin und gibst beiden Personen jeweils eine ganze Seife und jeweils die Hälfte der anderen Seife (der dritten Seife). Dadurch erhältst du auch bei 3/2 = 1,5. Jeder hat eine Seife und ein halbes Stück der dritten Seife. Und 3:2 ist dasselbe wie 3/2. Um wieder auf 3 Stücke Seife zu kommen musst du einfach nur die Anzahl der Personen, die 3/2 der Seife besitzen, multiplizieren. D.h. also: 1,5 * 2 = 3.

Hättest du dagegen gesagt 6/2, dann hättest du beiden Personen mehr Seife gegeben als du tatsächlich hast, d.h. du hättest beiden Person drei Stücke Seife gegeben, das geht aber nicht, denn du hast ja nur 3 Stücke Seife und eben nicht 6 Stück.

MfG,

Tarek701.

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Wurde zwar schon gesagt, ist aber recht einfach. Ich gehe davon aus, dass du den Stundenzeiger meinst.

1 Umdrehung entspricht 12 Stunden. 2 Umdrehungen sind dementsprechend also 24 Stunden. D.h. ein Tag ist schonmal vorbei und wir stehen wieder bei 0:00 (nächster Tag)

Dann haben wir 0,25 Umdrehungen, d.h. ein Viertel einer ganzen Umdrehung. Wir rechnen daher formal einfach 12 * 0,25 = 3. D.h. unser Stundenzeiger steht jetzt dementsprechend auf 3 Uhr.

Ingesamt ist also ein ganzer Tag und 3 Stunden vergangen. (also 27 Stunden).

MfG,

Tarek701.

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Hallo, myronaldo.

Wenn du a) verstehst, solltest du b) eigentlich sofort nachvollziehen können. Zunächst einmal die Bedeutung. (Es hilft auch oft, wenn du dir konkrete Fälle und Beispiele raussuchst) Ich verwende jetzt für a) mal die Menge der natürlichen Zahlen, damit wir hier konkreter werden.

a) bedeutet natürlichsprachlich also ausgedrückt: "Es gibt eine natürliche Zahl a für die gilt, dass für alle natürlichen Zahlen b gilt, dass a kleiner oder gleich b ist."

Im Prinzip also: Mindestens eine natürliche Zahl a ist kleiner oder gleich aller natürlichen Zahlen b. (Natürlich ist das Unsinn, denn bspw. die Fälle a = 1 und b = 0 oder a = 2 und b = 1 zeigen ja, dass das nicht zutrifft. Für die Fälle aber, in denen b immer größer oder gleich a ist, wäre das Prädikat dagegen wahr)

Du solltest dich vielleicht schon etwas mit DeMorgan vertraut gemacht haben, denn so ähnlich läuft das hier auch ab. Wenn wir Quantoren negieren, dann bilden sie ihr Gegenstück. Negieren wir also Existenzquantoren, dann werden diese zu Allquantoren.

Aber auch die Prädikate werden dann negiert, d.h. der Negationsoperator wirkt praktisch bis zum Prädikat durch und erst dann ist die Negation vollständig abgeschlossen. Ein kurzes Beispiel:

∀a ∈ N : a = 2

Die Negation sähe zunächst so aus:

¬∀a ∈ N : a = 2

Man kann es zwar so lassen, ist aber noch nicht fertig. Zweiter Schritt:

∃a ∈ N : ¬(a = 2)

Jetzt erst kommt der letzte Schritt, in dem wir die Negation der Gleichheit aufschreiben:

∃a ∈ N : a != 2

(!= bedeutet hier ungleich)

Wenn wir also sagen, dass für alle natürlichen Zahlen a gilt, dass a = 2 zu falsch auswertet, dann gibt es natürlich mindestens eine natürliche Zahl a für die gilt, dass a != 2 wiederum erfüllt ist, d.h. zu wahr auswertet.

In deinem konkreten Fall a) suchen wir also folgendes:

"Es gibt keine natürliche Zahl a für die gilt, dass für alle natürlichen Zahlen b gilt, dass a kleiner oder gleich b ist." -- Also, wenn es KEINE natürliche Zahl a gibt, die für alle natürlichen Zahlen b das Prädikat a <= b erfüllt:

¬∃a : ∀b : a <= b

Zweiter Schritt: (Wenn es keine natürliche Zahl a gibt, die für alle natürlichen Zahlen b das Prädikat a <= b erfüllt, dann heißt das natürlich auch weiter übersetzt, dass für alle natürlichen Zahlen a, das Prädikat a <= b nicht für alle natürlichen Zahlen von b erfüllt wird)

∀a : ¬∀b : a <= b

Dritter Schritt: (Weiter übersetzt heißt das dann auch, dass es für alle natürlichen Zahlen a mindestens eine natürliche Zahl b geben muss, für die das Prädikat a <= b ja nicht erfüllt ist.... )

∀a : ∃b : ¬(a <= b)

Vierter Schritt: (.... und das sind natürlich nur die Fälle, in denen a größer als b ist. Denn a <= b wird nur dann falsch, wenn eben a > b)

∀a : ∃b : a > b

(Anmerkung: Ich habe jetzt natürlich das "∈ N" für deine Aufgabe a) weggelassen. Für mein Beispiel müsste man das natürlich noch dazu schreiben)

MfG,
Tarek701

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f(x) = -4x

Zunächst (gedanklich) umformen, denn jede Ganzzahl lässt sich in der Menge der rationalen Zahlen auch als solche darstellen (denn die ganzen Zahlen sind in den rationalen Zahlen enthalten), d.h. y = (-4/1)x. Es gilt (Steigungsdreieck) y/x, d.h. im konkreten Fall, da n = 0 (unsere Konstante, siehe allgemeine Form: y = m*x + n), starten wir also bei y = 0.

Dann vier Einheiten nach unten (auf der y-Achse), und eine Einheit nach rechts (auf der x-Achse). Nun ziehst du die Linie durch die beiden Enden, die das Steigungsdreieck abschließen (die Hypotenuse).

Fertig ist dein Funktionsgraph. Siehe Bild (Achtung: Hier geht das Programm zuerst eins nach Rechts, dann vier nach unten, also nicht verwirren lassen. Das andere Steigungsdreieck würde mit der Spitze nach oben zeigen, da wir zuerst vier nach unten gehen, dann eins nach rechts. Tatsächlich aber führen beide Steigungsdreiecke zum gleichen Funktionsgraph. Das siehst du bestimmt sofort.)

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Allgemeingültigkeit ist, wie du richtig erkannt hast, die Tautologie. Für den letzen Fall: Falls du das Gesetz der Aussagenlogik kennst, weißt du ja, dass Nicht-A und A immer als Bottom bzw. False auswertet, denn egal welche Belegung du für A einsetzt (wahr oder falsch), es wird immer falsch ausgewertet (Ist die Belegung für A = wahr, so ist Nicht-A wiederum falsch, wodurch die Gesamtaussage falsch ist; Selbiges für die Belegung A = falsch. Hier wäre Nicht-A = wahr). Ist also kontradiktorisch. Bedenke auch, dass es einen Unterschied zwischen Aussageform und Aussage gibt. Denn eine Aussageform ist (streng genommen) keine Aussage. Eine Aussage enthält konkrete Belegungen, d.h. es lässt sich ihr eindeutig ein Wahrheitswert zuordnen, während eine Aussageform sowas wie eine Gussform für eine Aussage ist. Z.B. ist der Ausdruck "x > 7" keine Aussage, aber eine Aussageform, die dann zur Aussage wird, wenn wir für x konkrete Werte einsetzen.

Bei der zweiten Frage sollst du also prüfen, ob die drei Aussageformen erfüllbar sind, d.h. ob mindestens eine Belegung für A oder B die Gesamtaussage überhaupt zu wahr auswerten lässt. Denn entweder eine Aussage ist tautologisch, d.h. sie wertet immer zu wahr (für alle Belegungen für A und B) aus (damit ist sie ja auch automatisch erfüllbar) oder sie ist kontradiktorisch, d.h. wertet immer zu falsch (für alle Belegungen für A und B) aus und ist daher nicht erfüllbar oder aber mindestens eine der Belegungen von A und B lässt die Gesamtaussage zu wahr auswerten. Ein sehr einfaches Beispiel:

A ^ B. Diese "Aussageform" ist weder tautologisch noch kontradiktorisch, aber sie ist für die Belegung A = wahr und B = wahr erfüllbar (da dann die Gesamtaussage zu wahr auswertet) und für alle anderen Belegungen wertet die Gesamtaussage zu falsch aus. Da Erfüllbarkeit bedeutet, dass für mindestens eine der möglichen Belegungen die Gesamtaussage zu wahr auswerten muss, wäre damit die Erfüllbarkeit gezeigt. So sollst du auch bei dieser Aufgabe vorgehen. Der erste Ausdruck z.B. ist für alle Belegungen (wahr, falsch) für A und B wahr, außer für die Belegung A = falsch und B = wahr. Für den zweiten Fall haben wir wiederum eine Tautologie, denn hier wertet der Gesamtausdruck für alle Belegungen (wahr, falsch) für A und B immer zu wahr aus.

Tatsächlich ist die zweite Aufgabenstellung aber doch etwas sinnlos, denn wenn du schon mithilfe der Wahrheitstabelle die Gesamtaussage auf Tautologie prüfst, zeigst du damit auch schon automatisch, ob sie erfüllbar ist oder nicht. Daher wäre die zweite Frage schon beantwortet, evtl. aber wäre es klug dies doch nochmal konkret so zu formulieren.

Aber für den letzten Fall (A und Nicht-A) aber lässt sich keine mögliche Belegung finden, für die die Gesamtaussage zu wahr auswertet. Das habe ich ja oben schon erwähnt. Es wertet immer zu falsch aus, ist daher kontradiktorisch.

MfG,

Tarek701.

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