Rede oft wirres Zeug, müde im Kopf... Was ist los?

Hallo,

ich habe ein ungewöhnliches und unangenehmes Problem seit ein paar Jahren:

Ich fühle mich unglaublich leer im Kopf. Habe keine wirklich klaren Gedanken und weiß oft auch gar nicht, was ich eigentlich sagen will. So ist es dann, dass ich in Gesprächen oft Dinge sage, wo ich im Vorfeld eigentlich gar nicht genau weiß, was ich jetzt sagen will. So hab ich oft den Eindruck, dass die Leute denken ich sei doof oder so, weil ich dann meist herumstammel und sonst mich oft nicht klar artikulieren kann.

Generell fühlt sich alles bei mir schwer an. Nebst dem Kopf mit dem Denken fühlt sich auch mein Körper irgendwie schwer an. Das heißt, ich habe Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule, die ich auch durch Sport und einmaliger Phsio nie so richtig in Griff bekomme. Das bedeutet aber auch nicht, dass ich diesbezüglich Schmerzen hätte. Es ist nur ein ständiger Druck vom Kopf abwärts, der irgendwie meinen Körper lähmt. Die Frage ist, inwiefern die Psyche hierauf natürlich Auswirkungen hat. Ich habe keine großartig negativen Erfahrungen in den letzten Jahren gemacht. Eine Depression, die ja vielleicht solche Symptome auslösen kann, würde ich nicht auf irgendwas rückführen können. Dementsprechend ratlos bin ich, da ich langsam nicht mehr weiter weiß. Es ist einfach diese leere im Kopf... Früher war es anders, ich wusste stets im Kopf wie es weitergeht, was ich sagen oder machen will. Nun ist da einfach nichts.

Ich studiere Medizin und so gibt es Situationen, wo ich mich oft doof anstelle. Die Leute sagen dann, ich mache mir viel zu viele Gedanken und sei deshalb so. Dabei ist eigentlich das Gegenteil der Fall. Ich denke oft nichts... Einfach, weil ich keinen Gedanken fassen kann.

Kennt jemand diese Probleme und kennt einen Rat?

Danke

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Langsam bzw. Leer im Kopf, Verspannt, Psoriasis - Ursache?

Hallo,

Ich bin 26 Jahre alt, männlich und habe nun seit meinem 15 Lebensjahr diverse Symptome, die mich sehr belasten. Angefangen hat dies glaube ich mit einem Schulwechsel, den ich damals machen musste. Ich weiß, dass sich die psychogene Schiene leicht ausweiten lässt und als Erklärung für alles dienen kann. Heute studiere ich Medizin....

Zu meinen Symptomen:

Leere im Kopf... Ich fühle mich wie benommen. So als würde ich auf autopilot leben. Früher war es so, dass ich in meinem Kopf ständig einen klaren Gedanken hatte und dementsprechend wusste, was in verschiedenen Situationen der nächste Schritt ist. Heute ist das nicht mehr so ( bzw. nun seit 10 Jahren). Ich fühle mich leer, allerdings nicht zwingend depressiv!

Ich habe Verspannungen im Bereich der Wirbelsäule, des Kiefers... Neben meines Schulwechsels, kam zu jener Zeit eben auch meine langjährige Kieferorthopädie zum Ende. Mein Gefühl ist auch, dass seitdem der Biss nicht mehr so stimmt, habe ständig ein Druckgefühl im Gesichtsbereich, alles fühlt sich schwer an. Diesbezüglich habe ich aber auch schon alles an zahnärztlicher Therapie durch und alle sagen, dass in diesem Bereich alles in Ordnung ist.

Ich leide seit dieser Zeit auch an Psoriasis. Die Ausschläge sind lokal begrenzt, jucken nicht wirklich und sind auch durch lokale Cortisonauftragungen zu behandeln. Der Fakt, dass meiner Meinung nach alles vor 10 Jahren begann, hat mich auch schon überlegen lassen, dass die Müdigkeit und leere von der Psoriasis herrührt.

Letztlich hängt wohl alles miteinander zusammen und ich schaffe es nicht, endlich aus diesem Teufelskreis zu kommen.

Am schlimmsten ist es für mich, dass ich im Kopf langsam und eben leer bin. Ein damaliger Mitschüler hatte mal gemeint, ich würde kiffen, so wie ich drauf wäre. Das hat mich verletzt, da es natürlich nicht stimmt und mich natürlich noch mehr zweifeln gelassen hat. Früher war ich anders. Aufgeweckt und klar im Kopf.

Kennt jemand diese Symptome oder kann sich einen Lösungsweg vorstellen? Ich glaube nicht, dass eine depression wirklich vorhanden ist. Dadurch dass die Phase nun eben schon über 10 Jahre lang geht, habe ich diesbezüglich Zweifel.

Vielen Dank.

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