Hallo CrazyIslaGirl,

die sogenannte Peronealsehnenluxation (von der du hier offensichtlich sprichst) ist ein seltenes und kompliziertes Krankheitsbild. Sie kann traumatisch bedingt sein (also durch eine Verletzung) oder angeboren auftreten. Dir dies nun hier zu erklären würde allerdings den Rahmen sprengen. Wenn du wirklich meine Meinung hören möchtest, schreib mir kurz eine PN!

Grüßle ;)

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Hallo Michileel99

Das kommt ganz darauf an, was bei dir tatsächlich kaputt war und welche genaue Diagnose du bekommen hast. Zerrung? Bänderriss? Was für eine Bandage hast du bekommen? Hast du vollbelastet oder nicht?

Nach einem Supinationstrauma, also einem Umknicken nach Außen, wird nach der sogenannten PECH-Regel behandelt: P- Pause, E-Eis, C-Compression, H-Hochlagern (und das für etwa 2-4 Wochen, bei einem Bänderriss sogar 6-8 Wochen)

Natürlich kann hier aus der Ferne kein Mensch beurteilen, wie sehr dein Knöchel noch geschwollen ist, allerdings besteht bei einer genauen Diagnose (ich geh davon aus, dass die bei die gestellt wurde) erst einmal kein Grund zur Sorge. Um die Schwellung weiterhin zu verringern solltest du den Fuß immer schön hochlagern und immer mal wieder für etwa eine halbe Stunde kühlen. Solange deine Schmerzen besser werden bzw. nicht schlimmer werden ist es vollkommen normal dass der Knöchel nach dieser Zeit noch etwas angeschwollen ist. Eine geringe Restschwellung kann sich über Wochen hinweg halten.

Solltest du allerdings immer noch starke Schmerzen haben, dann lass deinen Fuß noch einmal beim Doc anschauen, denn nur der kennt deinen Unfallhergang und weiß, was genau untersucht wurde und wie der Heilungsverlauf aufgrund deiner Diagnose aussehen sollte.

Ich wünsche gute Besserung!

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Hallo, ich schätze es geht um das vordere Außenband, das bei dir gerissen ist. Insgesamt hast du drei, ein hinteres Außenband, ein mittlerers Außenband und ein vorderes Außenband. Bei einem KOMPLETTEN Riss eines dieser Bänder, wirst du etwa sechs Wochen eine Schiene getragen haben (?). Etwa nach 8 Wochen kann man anschließend wieder mit dem Sport beginnen, allerdings kommt die tatsächliche Dauer der Heilung auf die genaue Schwere der Verletzung an, die ich hier nicht beurteilen kann, da der Befund eine wesentliche Rolle spielt. Dein Arzt sollte dich jedoch über die Heilungsdauer informiert haben, den die ist, wie gesagt, nicht bei jeder Verletzung gleich(?). Wichtig für dich ist: Auch nach den acht Wochen nun langsam beginnen, das heißt mit joggen und Radfahren, den deine Muskulatur ist von der Schonung nun geschwächt. Du solltest auf jeden Fall Koordinations-und Muskelaufbautraining an deine Verletzung anschließen, eventuell hilft auch Physiotherapie, und die musst du konsequent auch daheim täglich durchführen. Du solltest dir darüber im Klaren darüber sein, dass ein kompletter Bänderriss bis zu sechs Monate dauern kann, bis die Heilung vollstänig abgelaufen ist, d.h, dass Schmerzen in dieser Zeit immer wieder bei zu starker Belastung auftreten können. Wenn du nun wieder mit Sport beginnst (falls du welchen machst?), dann nicht ohne Sprunggelenkschutz und langsam!! Du solltest zu Beginn auf jeden Fall eine Bandage, wenn nicht sogar eine Schiene tragen, da das Risiko einer erneuten Verletzung hoch ist. Solange du keine größeren Beschwerden hast brauchst du dir über die Schwellung momentan keinen Kopf machen, denn die kann noch einige Zeit verbleiben. Meist bleibt über Jahre hinweg eine geringe Restschwellung bestehen, da ja auch das gebildete Narbengewebe beachtet werden musst.

Falls du noch Fragen hast melde dich,

Liebe Grüße und gute Besserung auf jeden Fall!

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Hallo Boffele,

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du von einem Außenbandriss im Sprunggelenk sprichst.

Das erste was ich dir mal sagen kann ist: solche Beschwerden sollte ein Bänderriss nach 1,5 Jahren definitiv nicht mehr machen. Allerdings unterschätzen viele die tatsächliche Reichweite eines Bänderrisses, der wirklich noch Jahre später Probleme bereiten kann, wenn er nicht vollständig oder nur unzureichend gut ausheilt.

Viele schreiben im Internet, ein Riss wäre nach zwei bis drei Wochen ausgeheilt! Das ist völliger Usinn. Jeder Mensch nimmt Schmerzen anders wahr. Ein kompletter Riss (also kein Teilriss oder eine Überdehnung) dauert mindestens 6 bis 8 Wochen, bis der Fuß wieder in Ordnung ist und sich das Band ausreichend stabil vernarbt hat. Außerdem wird oft nicht mehr richtig differenziert zwischen Riss und Überdehnung, da die Behandlung letzten Endes gleich ist. Wer nach zwei Wochen wieder Sport treibt, der hatte keinen ordentlichen Bänderriss, den der kann nur durch ein MRT tatsächlich diagnostiziert werden. Deshalb Achtung: Ein Röntgenbild, schließt nur knöcherne Verletzungen aus!! Kein Arzt der Welt kann hierdurch beurteilen ob, welche und wie viele Bänder tatsächlich gerissen sind oder ob weitere Weichteile wie Sehnen usw. mit verletzt sind oder waren. Wenn du deine 6 Wochen also die Schiene getragen hast, ist normalerweise davon auszugehen, dass du wieder mit dem Sport beginnen kannst. Heutzutage ist es oftmals so, dass überhaupt keine Physiotherapie mehr verschrieben wird, wenn du die Ärzte nicht direkt darauf ansprichst. Du solltest aber nebenher eigenständig Muskeltraining und Koordinationsübungen durchführen um dein Sprunggelenk wieder zu stärken, den Krankengymnastik alleine hilft dir ansonsten nicht viel weiter. Erst wenn du 6 Monate lang jeden Tag etwa 10- 20 Minuten diese Stabi-Übungen durchführst und dann immer noch Schmerzen haben solltest, kann eine sogenannte funktionelle Instabilität (also ein Instabiles Gelenk durch den Verlust der Muskelmasse usw.) als Schmerzursache ausgeschlossen werden.

Trotzdem finde ich es bedenklich, wenn nach so einer langen Zeit noch solche Schmerzen bestehen. Hast du denn eine genauere Diagnose? Welches Band genau gerissen war usw.? Hast du den Fuß vollbelastet? Und die Schiene auch Nachts getragen? Und wie lange war deine Sportpause?

Falls du keine genauere Diagnose als ein Supinationstrauma hast und kein MRT gemacht wurde, sollte dies nun nachgeholt werden, denn nach einer solchen Verletzung können mechanische Instabilitäten oder auch Impingementsyndrome auftreten (die sind jedoch eher selten), bei denen meist nur eine Op weiterhilft. Das wichtigste ist allerdings erst einmal eine genaue Diagnose, wofür man nicht darum herumkommt MRT Bilder anzufertigen. Da würde ich auch keine 7 Monate warten! Das kann nicht sein, dass ein Arzt nicht früher einen Termin frei hat. Ich rate dir dazu dir einen guten Sprunggelenkschirurgen zu suchen! Ich habe selbst ziemlich böse Erfahrung gemacht was einige Orthopäden angeht!

Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Besserung!

Liebe Grüße

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Hallo Hellouworld, Dein Problem kennen wohl nur zu viele Sportler ;) Zunächst einmal vorab: Wenn du 4-5 Mal die Woche trainierst, dazu noch deine Spiele und Turniere zählst, dann kann deine Knochenhautentzündung, das sogenannte Schienbeinkantensyndrom, überhaupt nicht besser werden, da es sich hierbei um ein Überlastungssyndrom handelt! D.h., dass du deine Muskulatur überanstrengt hast und es hierdurch zu einer Reizung bzw. einer Entzündung des Muskelansatzes am Scheinbein kommt. Das wichtigste für die Behandlung ist also: Schonung! Trainingspause! Und das konsequent mehrere Wochen. Vielleicht hilft es dir, die Muskulatur ab und zu ein wenig zu dehnen. Normalerweise ist Physiotherapie daneben die erste Wahl der Behandlung, bei starken Beschwerden kommen dann meist noch Medikamente hinzu. Dass man es auch mit Kinesiotape versuchen kann stimmt, allerdings sollte man sich zumindest ein wenig damit auskennen denn mit einfachem aufkleben ist es dabei leider nicht getan. Das Tape hebt die Haut an und wirkt wie eine Art Massage während gleichzeitig die Durchblutung gefördert wird. Ich würde dir Raten noch einmal deinen Physiotherapeuten aufzusuchen und ihn auf diese Art des Tapens anzusprechen, er kann dir da sicherlich besser weiterhelfen und eventuell direkt eines anlegen. Ich persönlich habe mit diesem Tape schon sehr gute Erfahrungen gemacht. .. achja.. in extrem seltenen und hartnäckigen Fällen kann man natürlich auch operieren, allerdings würde ich dies nicht schon nach einem halben Jahr tun. Ich würde dir raten, eine Therapie über einen längeren Zeitraum hinweg durchzuziehen und nicht ständig etwas neues zu probieren: hierzu zählt konsequente Sport- und Trainingspause, intensive Physiotherapie eventuell kombiniert mit Taperverbänden und entzündungshemmenden Medikamenten. Zusätzlich könntest du es auch einmal mit Wärme versuchen, den gerade im chronischen, rezidivierenden Stadium hilft dies meist besser als das Kühlen. Zusätzlich würde ich dir raten, einmal eine Laufbandanalyse machen zu lassen, den auch ein verändertes Gangbild kann eine solche Entzündung auslösen, wobei ganz einfach mit speziellen Einlagen dagegen vorgegangen werden kann. Ich persönlich würde dir von einer Op in deinem Alter auf jeden Fall erst einmal abraten! Denn jede Op bedeutet einen Eingriff in das Gleichgewicht deiner Körperstrukturen. Außerdem wird nach den entstandenen Verletzungen Narbengewebe gebildet, dass manchmal auch Probleme machen kann. Mit einer einfachen Op ist es nicht getan, die Nachbehandlung usw. müssen bedacht werden ebenso die Risiken einer Op. Eine Frage, die vielleicht noch im Raum steht wäre die, ob dein Doc schon einmal ein Röntgenbild gemacht hat, um eine sogenannte Stressfraktur auszuschließen, zu der es manchmal kommen kann? In wie fern wurde denn bei dir schon Bildgebende Diagnostik betrieben? Ich wünsche dir auf jeden Fall eine gute Besserung! Liebe Grüße :)

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ok Franki, wenn es sich also um einen Teilriss des Außenbandes gehandelt hat (wovon ich nun mal ausgehe), sind zwei Wochen Sportpause zu wenig. Das dauert normalerweise gut seine 4 bis 6 Wochen in denen man auch die Schiene tragen sollte. Diese Wassereinlagerungen sind durchaus normal, das dauert aber seine Zeit, bis die wieder von alleine zurückgehen (kann gut ein halbes Jahr dauern bis es vollständig abgeschwollen ist). Eigentlich solltest du nach dem MRT einen Termin bei deinem Doc haben oder nicht? Mit dem solltest du nun auch absprechen wie die weitere Behandlung aussieht, denn dafür sollte man die Bilder und den Bericht kennen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du mit dem Fußball vielleicht noch ertwas warten solltest bis das ganze wirklich vollständig ausgeheilt ist (Fußball als Stop an go Sportart belastet das Sprunggelenk extrem) und natürlich helfen die klassischen Salbverbände dir durchaus auch weiter. Frag am besten deinen Doc mal nach Physiotherapie und eventuell Elektrotherapie, wichtig ist nur, dass du dir dann auch einen guten Physio suchst, der mit dir arbeitet. Und wie gesagt, eine gute Bandage kann dir für den Übergang auch weiterhelfen (schon mal was von Bauerfeind gehört?). Natürlich könnte man es auch mal mit Tapeverbänden versuchen, aber wie gesagt, da musst du mit deinem Arzt sprechen, denn der weiß genau über den Grad deiner Verletzung, die Diagnose und deine bisherige Behandlung bescheid. Liebe Grüße

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Hallo Franki, Was hast du denn gemacht? Bist du Umgeknickt? Um was geht es bei dir? Außenband, Syndesmose...? Und wie bist du bisher behandelt worden? Bist du Sportler und wie alt? Das das Gelenk noch dick und geschwollen ist nach 8 Wochen ist nichts ungewöhnliches nach einer solchen Verletzung. Wurde denn ein MRT gemacht? Normalerweise sollte dein Doc dir gesagt haben wie die weitere Behandlung aussieht. Auf jeden Fall helfend dir Salbverbände gegen die Schwellung. Die Orthese macht bei einer eindeutigen Diagnose in der akuten Phase natürlich Sinn (das heißt direkt nach dem Trauma), da das bei dir nun schon 8 Wochen her ist, verstehe ich das so, dass du sie bereits 8 Wochen getragen hast? Natürlich kannst du sie auch weiterhin tragen, allerdings sind 8 Wochen für einen Teilriss normalerweise genung, du musst immer beachten, dass deine Muskaltur darunter leidet. Allerdings solltest du das sowieso mit deinem Doc abklären, denn man muss den genauen Befund und deine aktuelle Situation kennen. Dafür muss man das Gelenk sehen und untersuchen (ist es stabil, wie dick usw.) und natürlich sind auch die Bilder (ob Röntgen, MRT usw.) wichtig. Auf jeden Fall solltest du deinen Fuß noch schonen wenn du immernoch starke Beschwerden hast.. eventuell kannst du es auch mit einer guten Bandage noch stützen. Wenn du Sport machst solltest du sowieso nach der Pause langsam beginnen, am besten mit Fahrrad oder Joggen und Stabiübungen für das Gelenk durchführen, damit deine Muskulatut wieder auf Vordermann gebracht wird und das Gelenk gut schützen kann. Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen, liebe Grüße und gute Besserung.

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Hallo IBgedu, zunächst ist es ganz wichtig zu wissen wie alt du bist? Und wie viel Sport du tatsächlich machst? Wie oft hast du Training? Und wie lange hast du diese Schmerzen schon? Für mich hört sich das ganze zunächst einmal nach einer typischen Überlastung an. Hast du schonmal etwas von dem sogenannten Läuferknie gehört? Symptome sind eben stechende Schmerzen, zunächst beim Laufen, später auch beim Gehen. Dein Arzt kann eine solche Diagnose relativ schnell stellen, deshalb solltest du dich auf jeden Fall untersuchen lassen. Eine solche oftmals entzündliche Überbeanspruchung kann langwierig sein, je länger du die Behandlung hinauszögerst, desto länger und schwiriger wird sie. Zunächst solltest du also auf jeden Fall beim Doc vorbeischauen, denn nur der kann eine gesicherter Diagnose stellen, die im Internet nicht möglich ist. Wichtig ist auch, die tatsächliche Ursache zu finden, anatomische? (Beinlängendifferenz? Fußfehlstellungen?) oder methodische? (zu viele Trainingseinheiten usw.?) Anschließend helfen dir vorallem Salbverbände und Schonung. Normalerweise ist dann auch Physiotherapie angeraten. Dehnübungen sind auf jeden Fall nicht falsch, wenn du sie richtig durchführst ;) Helfen kann dir ebenfalls eine Kinesotapeanlage, die kannst du bei einem guten Physio anlegen lassen. Fakt ist: Egal wie du dein Training aufbaust, wenn du zu viel/ zu häufig traininerst, dann kann es zu Überlastungen kommen, auch wenn du dich locker warmläufst usw. Ich hoffe ich konnte dir helfen, Liebe Grüße und gute Besserung!

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Hallo Tillfrau, dein Problem ist leider keine Seltenheit. Ein Patellaspitzensyndrom kann sehr hartnäckig sein. Bist du den Sportler? Und wie alt bist du? Kühlen und Salbverbände sind eine typische Behandlungsmethode, allerdings bringen sie oft nicht den erwünschten Erfolg. Ganz wichtig ist aber für dich: du musst Geduld haben und das Knie schonen. Normalerweise ist eine Kasseler Kniebandage optimal. Trägst du sie denn auch regelmäßig? (Wie oft und wie lange am Tag? Beim Sport?)Mit Spritzen wäre ich vorsichtig, da sie meist nur eine mäßig und kurzzeitige Linderrung bringen. Um eine dauerhafte Schmerzlinderung zu erhalten müsste man regelmäßig spritzen und das ist auf Dauer nicht gut für dein Gelenk. Eine Tendinitis sagt im Regelfall ersteinmal nur aus, das deine Sehne entzündet ist. Da hilft zunächst wirklich nur konsequente Schonung. Man kann zusätzlich mit entzündungshemmenden Medikamenten arbeiten. Auch zu empfehlen wäre Physiotherapie, dort könnte dir dein Therapeut auch Anleitung zu eigenständigen Übungen geben, die du hinterher selbstständig weiterdurchführen kannst. Optimal wären auch Stabilisationsübungen für die Oberschenkelmuskulatur, zusätzlich kann dir eine Kinesotapeanlage eventuell Schmerzlinderung verschaffen. Sprich doch einfach mal deinen Arzt darauf an (der soll dir ein Rezept ausstellen). Ich würde diese Art der konservativen Behandlung einer Spritze vorziehen. Fazit: Du wirst Geduld haben müssen und deine aktive Mitarbeit ist wichtig, um eine Besserung zu erlangen (das kann gut 6 Monate dauern). Trotzdem würde ich es auch weiterhin zusätzlich mit entzündungshemmenden Salben versuchen! Wenn du einen guten Therapeuten findest solltest du das Problem letztendlich gut in den Griff bekommen. Sollte nach dieser Zeit immer noch überhaupt keine Besserung eingetreten sein und du hast dich an deinen Therapieplan gehalten ;) , dann wäre eventuell doch ein Mrt angebracht um die Schädigung genauer beurteilen zu können. Falls du noch Fragen hast, melde dich gerne ;) Ich hoffe ich konnte helfen. Liebe Grüße und gute Besserung :)

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Hallo clemi99, ist dein Gelenk dick oder blau geworden? Falls ja solltest du auf jeden Fall einen Orthopäden aufsuchen um ein Röntgenbild anfertigen zu lassen und eventuell ein MRt. Wie du schon selbst gesagt hast gibt es viele mögliche Verletzungen, sowohl an den Bändern (Bänderriss oder Überdehnung) als auch mit beteiligung der Knochen. Da du sagst, dass sich der Schmerz 10-15 cm über dem Sprunggelenk befindet könnte es sich auch um eine Verletzung der Syndesmose handeln. Sie hält die Gelenkgabel zusammen und sorgt dafür, dass Schien und Wadenbein nicht auseinanderweichen. Gerade auch deshalb solltest du deinen Fuß untersuchen lassen um anschließend die richtige Behandlung einzuleiten. Das solche Verletzungen zunächst auch in Ruhephasen Schmerzen verursachen ist ganz normal. Ich rate dir also: geh zu einem Orthopäden, denn eine Diagnose über das Internet ist nicht möglich und auch nicht sinnvoll. Bis dahin solltest du deinen Fuß schonen und erst recht nicht versuchen joggen zu gehen, vor allem dann nicht, wenn du schmerzen hast. Du riskierst eine Verschlimmerung der Verletzung oder unangenehme Folgeschäden. Also: Fuß hochlegen und kühlen, Salbverband anlegen und kein Sport. Eins noch: was heißt denn vor ein paar Wochen? Wie bist du denn bisher mit deinem Gelenk umgegangen nach deiner Verletzung? Hast du eine Sportpause eingelegt bzw, zu dem Zeitpunkt dein Training gleich beendet und den Fuß gekühlt? Und wie bist du dann weiter vorgegangen? Ich wünsche dir eine gute Besserung. Liebe Grüße :)

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Hallo kaineanuhng, woher weißt du denn, dass es sich um eine Bänderdehung handelt? Selbst mit einem Bänderriss kann man oftmals noch gehen, das hängt auch von der Schmerzempfindlichkeit der Patieneten ab. Was ich damit sagen möchte: Nur wenn ein Orthopäde deinen Fuß unteruscht hat, kann er dir auch sagen wie lange es dauern wird. Geht man von einer Bänderdehung aus, solltest du den Fuß schön kühlen und einen Salbverband anlegen und die Schmerzen sollten relativ bald wieder deutlich abgeklungen sein. Wenn dein Sprunggelenk dick oder blau geworden ist solltest du sowieso zu einem Arzt gehen und ein Röntgenbild machen lassen damit knöcherne Verletzungen ausgeschlossen werden können ( auch kleinere wie bspielsweise ein knöcherner Ausriss). Fußballspielen soltest du jedenfalls auch bei einer Dehnung etwa ein bis zwei Wochen nicht. Normalerweise wird nach der so genannten PECH-Regel behandelt: P für Pause, E für Eis (also kühlen, mehrmals, etwa eine halbe Stunde und das Eis nicht direkt auf die Haut), C für Compression ( lege einen Salb/Stützverband an) und H für hochlagern. Wenn du das beachtets sollte eigentlich eine gute und schnelle Heilung möglich sein. Falls du noch Fragen hast, melde dich, ich wünsche dir eine gute Besserung. Liebe Grüße :)

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Problem mit meinem Sprunggelenk

Hallo ihr Lieben! :-) Mir ist bewusst, dass ihr i.d.R keine Mediziner seid, aber vielleicht kann mir trotzdem jemand helfen: Vor knapp 2 Jahren habe ich mir alle Bänder im rechten Sprunggelenk gerissen. Ich war im Krankenhaus, habe dort eine Schiene (Airgo der Fa. Aircast) bekommen und sollte dann wieder nach Hause humpeln (keine Krücken, ich sollte sofort voll belasten). Da das nicht besser wurde, war ich noch beim Orthopäden; ich bekam spezielle Verbände gegen die Schwellung für insgesamt 4 Wochen. Die Schiene sollte ich dann nicht mehr tragen. Ich hatte 1 Jahr lang ein Stechen im Innenknöchel, aber das verschwand dann und alles war eigentlich wieder in Ordnung, bis auf die Tatsache, dass ich meinen rechten Fuß nicht so weit strecken kann wie den linken und beim starken Anziehen hab ich noch ein Stechen. Seit 2 Wochen habe ich, wenn ich länger unterwegs bin, wieder Schmerzen im Sprunggelenk, wenn ich länger unterwegs bin. Seitdem ist mein Gelenk auch zu beiden Seiten wieder geschwollen. Ich war insgesamt ein halbes Jahr ohne Schwellung und Schmerzen, jetzt geht es wieder los. Beim MRT kam raus, dass die Bänder noch nicht 100%ig, aber schon gut verheilt sind (7 Monate nach Bänderriss).

Kann das vielleicht andere Ursachen haben und ich denke nur, dass es an dem damaligen Bänderriss liegt? Habe schon überlegt mir Krücken anzuschaffen, um meinen Fuß entlasten zu können, aber damit ist mir ja nicht geholfen.

Natürlich werde ich auch mal meinen Arzt aufsuchen, aber ich würde vorher gerne wissen, was ihr dazu meint. Vielleicht habt ihr ja was ähnliches erlebt?

LG und Danke, Kolakiste

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Hallo Kolakiste123, ich kenne mich nicht nur ein bisschen aus auf dem Gebiet, ich habe auch selbst schon etwas ähnliches erlebt. Zunächst mal wurdest du mit der Schiene richtig behandelt, bei einem Bänderriss sind nicht unbedingt Krücken notwendig, das ist davon abhänig wie dein Arzt das handhabt, manche geben Krücken mit, andere nicht, das hängt auch von der Schmerzempfindlichkeit des Patienten ab. Wichtig ist erstmal die Schiene, die vor einem erneuten Trauma schützt, das Kühlen und Hochlagern und dafür brauchst du keine Krücken ;) Es ist umso besser für den Heilungsprozess, je schneller du wieder belastest, da so den Bänder quasi, simpel ausgedrückt, der Weg gezeigt wird, wie sie wieder zusammenwachsen müssen. Leider kommt es hier trotzdem ab und zu zu Problemen und Folgeschäden. Auch ein MRT gibt nie 100 prozentige Sicherheit, es kommt auch oft darauf an, welcher Arzt die Bilder wie interpretiert. Das Bänderrisse eine langwierige Sachen sein können ist bekannt. Machst du den Sport? Wenn ja, was für welchen und wie oft. Hast du es schon mal mit einer Bandage versucht? Nach Bänderrissen kann es zu Instabilitäten kommen, wodurch das Gelenk geschädigt werden kann, dass kann man auf einem MRT nicht erkennen, dazu müsste man eine gehaltene Röntgenaufnahme machen, ist das bei dir schon gemacht worden? Würde es sich um eine Instabilität handeln kann eine Op notwendig werden. Außerdem kann ein sogenannten Impingementsyndrom auftreten, das heißt das sich etwas in deinem Gelenk bei bestimmten Bewegungen einklemmt, zum Beispiel überschüssiges Narbengewebe. Hierfür würden die Schmerzen beim anziehen des Fußes sprechen ebenso wie die Bewegungseinschränkungen. Wie kam man den darauf das alle Bänder gerissen sind (ich schätze du sprichst von den drei Außenbändern?) ? Wurde damas ein MRT gemacht? Denn auf einem Röntgenbild kann man das nicht erkennen, nur knöcherne Verletzungen ausschließen. Wie sieht dein Schmerzbild aus beim Springen und Treppenlaufen? Gibt es da Auffälligkeiten? Stell dich mal vor eine Wand, das Knie an die Wand drücken, dann den Fuß soweit es geht von der Wand wegschieben, also in die Knie gehen, ohne die Ferße vom Boden abzuheben. Wie sieht es dann aus? Schmerzen? Wo und wie stark? Unterschied zum unverletzten Fuß?... Natürlich kann es sich auch um anderweitige Beschwerden handeln, die nichts mit deiner damaligen Verlertzung zu tun hatten, deshalb die Frage ob du Sportler bist, da würden dann eventuell Überlastungserscheinungen in Frage kommen, denn neue verletzte Strukturen hätte man auf einem MRT sehen müssen. Hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Ich kann dir nur Raten weiterhin den Arzt auf deine Schmerzen anzusprechen, bei mir hat es auch 2 Jahre gedauert bis ich letzendlich operiert wurde weil die Ärzte falsche Diagnosen stellten und die MRT-Bilder nicht richtig angeschaut haben. Es gibt einige Patienten, denen soetwas schon passiert ist. Wenn du dir also sicher bist, das an deinem Fuß etwas nicht stimmt, dann hole dir am besten eine zweite Meinung, Ärzte sind auch nur Menschen. Grüßle und gute Besserung :)

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Hallo apple300, eine solche Verletzung ist natürlich eine Langwierige Geschichte. Was für eine Sportart machst du denn? Ich gehe davon aus,bzw. hoffe, dass du aufbauend trainierst und nicht direkt voll ins Training einsteigst oder eingestiegen bist? Nach solch einer Verletzung hast du sicherlich auch viel Zeit beim Physio verbracht. Damit zu deiner eigentlichen Frage: Beim Tapen gibt es mehrere Dinge, die beachtet werden müssen. Zunächst einmal welchens Tape du überhaupt verwendest, da du sagtest, dass du es schon besorgt hast. Wsl das sogenannten Kinesiotape? Eine andere Möglichkeit wäre das unelastische Leucotape allerdingst bräuchtest du hier auch noch Untertape und gegebenfalls Material zur Polsterung. Zunächst wäre es wichtig, dass du dir im Klaren darüber bist, dass Tapen gelernt sein muss ;) Es reicht nicht einfach das irgendwie auf das Knie zu kleben. Da du eine ganze Mengen an verletzten Struckturen im Knie hast/hattest empfehle ich dir eine Tapeanlage, die das Knie komplett stabilisiert, nicht nur auf das Kreuzband bezogen. Sobald du mir sagst, welche Art von Tape du verwendest kann ich dir gerne alles wichtige zur richtigen Tapenalage sagen ;) Ich selbst arbeite sehr viel mit Tapes und muss sagen, das ich durchweg positive Erfahrungen gemacht habe. Allerdings sollte es vom Fachmann angelegt werden oder zumindest deutlichst erklärt werden. Liebe Grüße bis dahin :)

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