Hallo,

völlig unabhängig von einem evtl. KfW Status müssen das EEWG, EnEV eingehalten werden.

Wie das im Einzelfall günstig und wirtschaftlich gelingt, liegt in der Fachkompetenz des jeweiligen Planers.

WP u. PV sind dabei eine sehr gute Anlagenkombination, die ich bei meinen Planungen häufig verwende. Oftmals reicht sogar nur eine WP aus und eine PVA kann ggf. später nachgerüstet werden.

Bei Gas sieht das deutlich ungünstiger aus. Die häufig notwendige Kombination GBW + Solarthermie hat den Nachteil, dass Solarthermie in EFH/ZFH meist unwirtschaftlich ist.

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Was tatsächlich für Heizung und WW benötigt wurde, zeigen MMZ an (Energiebedarf).
Was verbraucht wurde, der jeweilige Verbrauchszähler. Hier t Pellets.
Der Quotient aus Verbrauch u. Bedarf ist die Anlagenaufwandszahl.
Diese zeigt, wie energieeffizient (wirtschaftlich) die gesamte Anlage ist.

http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/anlagentechnik/anlagentechnik2.png

http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/anlagentechnik/anlagentechnik3.png

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Hallo,

die notwendige Dämmstärke richtet sich nach der Raumheizlast und der Angrenzart (ub Raum, Erdreich, Außenluft, bh Raum).

Als Estrichüberdeckung der FB Rohre reichen normalerweise 4,5cm. Bei besonderen Estrich auch weniger.

Wenn in den übrigen Räumen des Gebäudes ebenfalls nur FB Heizflächen, dann den Bad HK nicht hydraulisch einbinden.

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Solarthermische Anlagen (STA) sind in EFH meist unwirtschaftlich!
Wird hier solarthermisch nur die WW-Bereitung unterstützt oder auch der Heizbetrieb (HU = Heizungsunterstützung)?
Man kann in fast allen Regelungen während der Zeit des Heizbetriebes " Warmwasservorrang" einstellen ;-)

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Wenn pro Wohneinheit ein WMZ für die Heizung vorhanden ist, ist Problematik Heizbetrieb ja abgeklärt.

Für WW, geht das ebenso. Vor dem gemeinsamen Speicher einen WMZ. Dann für jede Wohneinheit einen einfachen WZ für das WW.

Energieeffizienz-Experte / TGA Planer / freier Gutachter

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Hallo,

je besser die Wämeleitfähigkeit vom FB Oberbelage, je energieeffizienter die FB-Heizflächen. Daher besonders günstig Fliesen etc..
Allerdings lässt sich auch Laminat verwenden. Allerdings sind hierbei einige Parameter, insbeondere der Verlegeabstand, besonders zu beachten.

http://www.gesbb-energieberatung.de/images/gesbb/heizflaechen/oberflaechenverluste.png

Flächenheizungen erfordern erhebliche Sorgfalt bei der Dimensionierung und Berechnung. Hier sind bei fachgerechter Planung folgende Parameter, wegen konkurrierender Ansprüche zu optimieren.

 

- Vorlauftemperatur

- Rücklauftemperatur

- Massestrom

- Rohrdurchmesser

- Heizkreislänge

- Anzahl der Heizkreise pro Raum

- Verlegeabstand

- Wärmewiderstand oberhalb bzw. raumseits der Heizebene

- Wärmewiderstand unterhalb der Heizebene bzw. nach außen gerichtet

- Berücksichtigung nicht aktiver Heizflächen

- Reduzierung der Energieverluste

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Wenn sich die "Saugkraft" erhöht, erhöt sich auch die Fördermenge ;-)

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Hallo,

hierzu müsste zunächst eine Grundlagenermittlung durchgeführt werden.
Dabei werden der tatsächliche Leistungs- und Energiebedarf für Heizung und WW-Bereitung ermittelt (u.a. Heizlast nach DIN 12831), was insgesamt wenig kostet. Gleichzeitig wird das spezifische Nutzerverhalten berücksichtigt!
Erst danach ist feststellbar, welche Anlagenkonfiguration konkret wirtschaftlich sinnvoll ist.
Bei meinen Anlagendimensionierungen hat sich häufig eine vollmodulierende Splitt LWP als wirtschaftlich erwiesen. SWP nur bei hohen Bedarfen (>18...20 MWh/a). Eine PVA ist dabei nicht unbedingt notwendig, aber durchaus sinnvoll. Die lässt sich ggf. auch später nachrüsten.

Bei GBW muß, wegen EnEV u. EEWG, eine STA mitgekauft werden. Diese ist in EFH/ZFH jedoch meist unwirtschaftlich.

Eine fachgerechte Anlagendimensionierung ist in jedem Fall notwendig!

Energieeffizienz-Experte / TGA Planer / freier Gutachter

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Man kann grundsätzlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen!

Bei ETW ist man nicht Alleinentscheider, wie beim eigenen Haus. Hier wird Alles von der Eigentümergemeinschaft beschlossen, völlig unabhängig, ob es dem Einzelnen passt oder gar ungelegen kommt.
Besonders kritisch, wenn ein wesentlicher Mehrfacheigentümer vorhanden ist. Der bestimmt dann anhand seiner Stimmrechte, was passiert.

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Wärmepumpe allgemeine Fragen?

Hallo,

meine Erdöl-Heizung ist schon ziemlich alt und gibt langsam auf. Jetzt wird es Zeit für eine grünere und sparsamere Heizung, sofern das möglich ist. Mein Haus (Baujahr 1962) ist wie gesagt mit einer Erdöl Heizung ausgestattet. Was Wärmedämmung angeht wurden 2002 sämtliche Fenster (doppelt verglast) ausgetauscht. Das Haus hat 180m^2 Wohnfläche, die beheizt werden muss. Das Haus ist freistehend und ein großes Grundstück steht zur Verfügung.

Wärmepumpen hören sich interessant an, weil ich mittel und insbesondere langfristig spare, die Technik im Zusammenspiel mit Solarenergie sehr umweltfreundlich ist, eine Kühlfunktion im Sommer möglich ist, kein Lärm entsteht, sie ungefährlich sind. Wenn ich das so lese, frage ich mich warum nicht jeder eine Wärmepumpe hat. Wo ist der Haken?

In Frage kommen Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren oder Grundwasser als Energiequellen. Idealerweise kommt der dafür nötige Strom von einer Solaranlage. Neben den Kosten für eine Wärmpumpe für 180m^2 Wohnfläche interessieren mich auch Förderungen vom Staat für so ein Projekt und natürlich die Gesamtkosten. Ob eine Bohrung für eine Erdwärmesonde bzw Grundwasser nötig ist weiß ich ja noch nicht, aber mit Installation und Anschaffung kostet so eine Wärmepumpe bestimmt 30000€. Förderungen dafür würden angeblich bei ca. 8400€ liegen, mit der Solaranlage eventuell mehr. Ich frage mich nur, inwieweit eine Umrüstung von Erdöl-Heizung auf Wärmepumpe überhaupt möglich ist. Da muss doch einiges ausgetauscht werden im Haus? Fußbodenheizung ist auch nirgends im Haus verlegt, was ja besser sein soll im Zusammenspiel mit einer Wärmepumpe. So eine Umrüstung wäre doch sehr kostspielig.

Im Endeffekt muss sich das ein Fachmann vor Ort ansehen, ob und was überhaupt möglich ist. Aber grobe Fragen kann man sicherlich vorab schon klären. Mal sehen, ob mir jemand weiter helfen kann.

Grüße

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Hallo,

WP, zunächst unabhängig von der Quelle, sind nur effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen zu den Heizflächen (~ 30..35 °C). Daher sind entsprechend groß dimensionierte Heizflächen, je nach Raumheizlast, erforderlich (FB- oder Wandheizflächen).

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Die 27 MWh sind tatsächlicher Heizbedarf. Die 40 MWh Öl dagegen Verbrauch.

Also kann das durchaus sein, da Verbrennungswärmeerzeuger nicht verlustlos arbeiten können. Allerdings sollte WW, falls mit ebenso mit Öl bereitet, mit berücksichtigt werden.
Ohne WW hast Du eine überhöhte Anlagenaufwandszahl von ~ 1,5.

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Ergeben 2 Lüfter in Reihe im Rohr mehr Druck?

Hallo liebe Gemeinde,

der Hintergrund:
Ich will in Eigenbau eine Kellerraumentlüftung bauen. Mietskeller, deshalb auf günstiger Basis.
Es existiert zur Entlüftung ein 200 mm Entlüftungsrohr.
Weitere Zuluft geschieht über Ecken und Gänge und einem entfernten Kellerfenster mit Gitter.
An diesem 200mm Entlüftungsrohr habe ich bereits einen 200 mm Noctua PWM PC-Lüfter gebaut.
(PWM= über PulsWellenModulation regelbar)

Zu meiner Frage:
Nun überlege ich, ob es Sinn macht „im Innern“ des Entlüftungsrohres „einen 2.ten PC-Lüfter“ einzubauen
„um den Strömungs-Luftdruck nach draußen zu erhöhen!“,
um also mehr LuftMenge zu befördern.

Grund:
An der Außenwand des Entlüftungsrohres befindet sich nämlich ein Lochgitter, das einen großen Strömungswiderstand darstellt.

Das Lochgitter muss natürlich sein, damit keine kleinen 4 beinigen Besucher in den Keller gelangen.
Außerdem, es ist ein Mietskeller.

Was meint ihr, bringen 2 Lüfter in Reihe dann mehr Luft-Volumenaustausch?

Mein weiteres Ziel ist es dann -zum Beispiel- mit dem Arduino eine Taupunktsteuerung aufzubauen.

Dazu muss aber in der Vorbedingung die Entlüftung auch effektiv sein!!

Deshalb meine Vorstellung nach mehr Luftvolumenumsatz.

Da man keine Werbung der Verkaufstelle machen soll, wenn man in Google eingibt:
Arduino Klimasteuerung,
dann sieht man, was mein weiteres Ziel sein könnte.
Details später..

Meine aktuelle Frage ist:
Erhöhen 2 Lüfter hintereinander in ein Rohr eingebaut den Luft-Strömungs-Druck?

Lieben Dank

für eine Antwort
Hanno

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Hallo,

wo entlüftet wird (Abluft), muß auch Luft nachströmen können (Zuluft). Lüfter in Reihe erhöhen prinzipell den Förderdruck. Ob allerdings ausreichend, lässt sich pauschal nicht beantworten. Zudem sind diese Lüfter Axialventilatoren, die wenig Druck erzeugen können (Kennlinie).

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Vermutlich ein GU/GÜ Vorhaben?

Die späteren, deutlich überhöhten Verbrauchskosten für Heizung und WW-Bereitung möchte ich daher eher nicht wissen!

Bedauerlichen Glückwunsch zu diesem wirtschaftlichen Groschen!

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Hallo,

diese Frage ist wie meist, belastbar kaum zu beantworten, da eine Fülle von Einflußfaktoren existieren.

Hierzu müssen z.B. die Raumheizlasten bekannt sein. Ebenso, mit welchen Vorlauftemperaturen das System betrieben werden soll/kann.

Der vorhandene oder notwendig neue Wärmererzeuger spielt dabei, neben anderen Faktoren, ebenfalls eine wesentliche Rolle.

WP sind nur bei geringen VLT (<,= 35°C) energieeffizient =>Verbrauchskosten.

Bei Verbrennungswärmeerzeugern existiert dagegen meist eine Mindestvorlauftemperatur, die für störungsfreien Betrieb nicht unterschritten werden sollte.

Manchmal ist es durchaus sinnvoll den vorhandenen Wärmeerzeuger weiterhin zu nutzen, in anderen Fällen ist aus wirtschaftlichen Aspekten, dagegen ein Austausch sinnvoll.
Pauschale Austauschempfehlungen von Verkäufern, ohne nachprüfbare Begründung, sollte man allerdings stets kritisch bewerten.

Bei weiteren, konkreten Fragen: => mein Profil => meine Webseite/ Kontaktformular

VG

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Fernwärme ist leider meist teurer, als dezentrale Wärmeerzeugung.

Zudem ist man dauerhaft an einen Versorger gebunden und kann daher nicht den Wettbewerb der vielen Anbieter nutzen (Anbieterwechsel).

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