Ich will mein ganzes Leben verändern?

Hallo zusammen! Lange Geschichte kurz. Ein junger Mann war sein ganzes Leben aktiv und so, aber hatte die letzten 2 Jahre Abi nur mit dem Lernen verbracht. Hatte kein soziales Leben mehr! Nur geht in die Schule, geht zurück nach Hause, lernt, schläft und wieder nach Hause! Er hatte keine Freunde in diesen 2 Jahren und nie eine Beziehung mit nem Mädchen (er ist dementsprechend immernoch Jungfrau). Es war so, dass seine Eltern diese Idee in seinem Kopf gebracht haben, dass er jetzt lernen soll und gute Noten bekommen soll und später würde er ein sehr schönes Leben haben/bekommen. Das hat er gemacht. Nach Abi (kommt nicht aus Deutschland, also nicht wirklich Abi aber ähnliches) ist er nach Deutschland gewandert. Hatte die deutsche Sprache gelernt (ungefähr in 2 Jahren bis C1). Während des Sprachkurses unternimm er auch nichts, keine Freundschaften, soziales Leben und so, außer die deutsche Sprache so gut wie möglich zu beherrschen. Jetzt ist er mit Uni angefangen.
Hier kommt die harte Wahrheit! Er spricht super Deutsch. Er ist ein guter Student. Er ist aber sozial rückgegangen, was er früher nicht war. Also, er weiß nicht mehr, wie er die neue Bekannten zu guten Freunde macht. Er ist komisch Frauen gegenüber. Beim Reden mit nem Mädchen, denkt er an nichts, außer wegzurennen. Also, er hätte gerne gute Freunde und eine Freundin, doch weiß er nicht mehr wie. Er weiß auch nicht mehr, was seine Hobbys sind, was ihm glücklich macht, womit er Spaß hat und so. Man kann sagen, er ist auf 0 zurückgesetzt (soziale Fähigkeiten usw.), als wäre er gestern geboren.
Jetzt will er sein Leben im Griff bekommen. Alles wieder besser machen! Er möchte das Leben genießen, aber er hat keine Ahnung, wie er das schaffen kann.
Ich habe einmal ein Mädchen an der Uni kennengelernt, das ich sympathisch fand, aber da könnte ich schwer Wörter aus dem Mund kriegen, sprach mit ner sehr leisen Stimme und ich glaube, sie glaubt, ich sei komisch, weswegen ich sie nicht mehr an der Uni begrüße, weil ich schüchtern und zudem auch mich als dumm bezeichnen würde, was Beziehungen im Allgemeinen angeht (also, Liebes- und Freundschaftsbeziehungen).
Also, er hat keine Erfahrungen damit, mit normalen Menschen (mit Frauen ist es noch schwerer/schlimmer) Freundschaften anzuschließen und auch keine Erfahrungen mit Frauen. Er kennt sich selbst auch nicht so gut.
Es ist schwer zu glauben bzw. sich das alles vorzustellen. Es mag sein, dass einige den Beitrag als Trollbeitrag ansehen und so, aber das ist es nicht.
Wie schaff ich es nun, wieder ins Leben zurückzukehren?
Wie schaffe ich es auch, Leute in und außerhalb der Uni kennenzulernen?
Ich freue mich auf alles, was man zum Mitteilen hat.
Ich entschuldige auch, dass es einen langen Beitrag ist, aber hoffe, dass man dadurch meine Situation gut verstehen kann.
Ich bedanke mich bei euch und liebe Grüße!

Liebe, Leben, Schule, Freundschaft, Menschen, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psychologe, Soziales, Uni, Universität, jung
4 Antworten
Soll ich deswegen das Studium beenden, obwohl dass ich traurig bin?

Hallo! Ich habe vor 2 Wochen mit dem Studium angefangen.
Ich freue mich auf das Studium. Eigentlich gefällt mir dir Uni und den Studiengang mega, aber es gibt ein paar Sachen die mich dazu bringen würden. Ich zur Zeit wirklich traurig, da ich dafür 3 Jahre lang hart gearbeitet hatte, bis ich es geschafft habe, um zu studieren. Viel Geld habe ich auch bei der Bewerbung und so auch investiert.
Die folgende Probleme habe ich:
1.
habe immer noch keinen Wohnplatz. Wohne bei 2 Kumpels auf die Sofa und sie schlafen erst um 3 Uhr und verbringen die Nacht beim Fernsehen. Ich kann nicht schlafen bevor sie schlafen gehen, da das Licht und die Geräusche das nicht möglich machen.
2.
habe immer noch keine finanzielle Mittel, mit dem ich das Studium finanziere. Ich darf eigentlich Bafög bekommen, aber die Bearbeitung wird ungefähr bis Ende November dauern, wegen Papierkram bei der Ausländerbehörde, konnte ich den Antrag nicht frühzeitig stellen.
3.
Ich bin in einem anderen Bundesland gemeldet, da der/die SachbearbeiterIn bei der dortigen Ausländerbehörde aus Versehen mich dazu gebracht hat, einen Antrag zu stellen, der nicht gestellt sein sollte. Deswegen muss ich von 2 Wochen bis ein paar Monaten warten, bis ich amtlich umziehen darf. Deswegen darf jetzt keine Wohnung suchen bzw. mieten.
4.
Die Kumpels, bei denen ich wohne, belasten mich finanziell, da sie meinen, ich muss mit ihnen essen und darf nicht alleine billiges Essen essen, bis ich finanziell besser wird. Sie meinen, das nervt voll und sie wollen meine Situation nicht verstehen.
5.
Ich habe meine Bekannten um Hilfe gebeten, selbst meine Eltern. Meine Bekannten meinten sie verfügen leider über kein Geld. Meine Eltern meinten, wenn es dir wirklich wichtig sein sollte, melde dich bei uns. Obwohl dass ich jedem erzählt habe, dass ich das Geld zurückzahlen kann, wenn ich die erste Bafög-Auszahlung bekomme. Aber naja.
6.
Ich muss jetzt auch noch fürs Studium ein Notebook anschaffen, da es ein Muss in 2 Fächern ist. Bei diesen Fächern müssen wir entsprechende Programmen benutzen.
7.
ich war bei mehreren Flüchtlingshilfe-Institutionen, aber alle meinten, dass ich wegen dieses aus Versehen gestellten Antrags warten muss. Keiner weiß genau bis wann.

Würdest du an meiner Stelle das Studium beenden, oder ein paar Monaten durchkämpfen und einen kleinen Kredit (ungefähr 500€-1.000€) aufnehmen? (Auf diesen Kredit kann ich kommen, da das ein Kumpel schon bekommen hat)

Ich freue mich auf all eure Empfehlungen und Hilfe
Mit freundlichsten Grüßen

lernen, Studium, Flüchtlinge, Soziales, Student, Uni, Universität, Erstsemester, ersti, Ausbildung und Studium
4 Antworten
Student 740 Bafög-Einkommen — 400€ Wohnung (alles inkl.) ist es möglich mit dem Rest zu überleben?

Und nach den ersten Monaten werde ich Mini-jobben und so. Vielleicht auch etwa 100 von einem Elternteil monatlich bekommen.
In die brauche ich von der Wohnung bis zur Uni-Gebäude ungefähr 1-1,5 Stunden je Strecke.
Ist es sinnvoll die Wohnung zu nehmen? Dazu brauche ich keinen Kontakt mit Strom und Gas Firmen oder so, da die Wohnungsvermieter bietet alles im Preis inklusiv. Also kann man sagen, privates Wohnheim.

Naja die Idee, dass die Miete ungefähr die Hälfte meines Geldes fressen wird, schreckt mich ab. Aber eine andere Möglichkeit gibt‘s zur Zeit nicht, außer WGs und Jugendherbergen.
WGs sind etwa 30-50€ günstiger. Aber bin kein WG-Typ.
Jugendherbergen sind um die 600€ monatlich, wenn es überhaupt so einen günstigen Preis und lange Aufenthaltsmöglichkeit bei denen gäbe.
Günstigere Wohnungen gibt‘s schon, aber dann gibt‘s den Stress mit Firmen und ungefähr 30 Minuten mehr Pendelzeit pro Weg.

Meine monatlichen Fixkosten und die Miete lassen mir ungefähr 50€ übrig. Diese würde ich sparen für den Semesterbeitrag.

Ich würde die Wohnung ungefähr zwischen 3-12 Monaten mieten, bis es mit den Studentenwohnheimen klappt. Also, bis sie einen freien Platz für mich haben.

Was empfiehlt ihr mir? Ist es sinnvoll? Habt ihr andere Möglichkeiten mir zu empfehlen? Was meint ihr? Was würdest du an meiner Stelle tun?

LG

Studium, Fachhochschule, Hochschule, Student, studieren, Uni, Universität, Ausbildung und Studium
2 Antworten
Wohnungsnot – ich bekomme wahrscheinlich zum Semesterstart keine Wohnung, was soll ich tun?

Hallo ihr Lieben! Ab ersten Oktober fängt mein Studium an der Uni an. Die Uni ist in Düsseldorf. Ich werde elternunabhängigen BAföG Höchstsatz bekommen. Das sind ungefähr zwischen 700-740€ monatlich. Ich will ja auch daneben jobben aber will erstmal die Uni und die Uni-Atmosphäre kennenlernen, damit ich die Zeit gut balancieren kann, zwischen Minijob, Uni und Selbst-lernen.
Mein Problem ist aber zur Zeit;
Ich wohne in einem anderen Bundesland und muss ja umziehen. Aber ich finde in Düsseldorf keine Wohnung, die meisten sind sauteuer oder der Vermieter antwortet nicht auf die Emails. Habe auch in der rumliegenden Städten nachgeschaut (ja denke ans Pendeln), aber mir scheinen auch die Wohnungen, die ungefähr 1-1,5 Stunden Pendelzeit brauchen (zB in Bochum, Dortmund, Essen, Oberhausen, Duisburg, Mülheim) auch nicht allzu kostengünstig zu sein. ZB eine 1-Zimmer Wohnung + 10 Fußweg zum Hauptbahnhof kostet rund 330-400 warm. Dazu kommt noch DSL und Strom dann bin ich pleite :/
Ich finde diese Preise hoch. Aber das sind anscheinend als Wohnungen meine einzige Wahl.
WGs habe auch angeschrieben (die sind nicht viel billiger als die eigene Wohnung) aber ich bekomme leider keine Antwort, vielleicht weil ich Ausländer bin und so..
Studentenwohnheim ist knapp und schon belegt, doch bin ich immer noch auf dee Warteliste.

Wäre es sinnvoll für einen Semester knapp zu leben und viel Geld für die Miete auszugeben, bis ich eine Zimmer im Wohnheim bekomme?

Hat jemand von euch irgendwelche Erfahrungen oder Empfehlungen? Auf Raten und Antworten werde ich mich freuen, auch wenn sie mir nicht direkt helfen könnten.

Ich bedanke mich im Voraus
Liebe Grüße

Studium, Wohnung, Miete, BAFöG, Pendeln, Student, Uni, Universität, Wohnungsnot, Ausbildung und Studium
11 Antworten
20 jähriger Flüchtling mit Beziehungs- bzw. Kennenlernproblemen?

Hallo liebe Community! Ich ein 20 jähriger Syrer und bin seit einem Jahr in Deutschland. In diesem Jahr habe ich mich intensiv mit der deutschen Sprache beschäftigt. Vor 1.5 Monaten wurde mir mitgeteilt, dass ich Prüfung von Telc-C1 Hochschule bestanden habe. Jetzt suche ich mir eine Arbeit bevor ich am Oktober das Studium an einer Uni beginne. In dem letzten Jahr hatte ich sozusagen kein soziales Leben, da ich wusste, ohne das Beherrschen der Sprache würde ich nichts machen können. So nach der C1 Prüfung fang ich an, mit meinen syrischen Kumpels (3 alle Männer in meinem Alter), die mit mir im Wohnheim wohnen, rauszugehen und zu sozialisieren bzw. mich besser zu integrieren. Das größte Problem, das ich getroffen habe, ist das ich einfach mit einem Mädchen bzw. einer Frau nicht gut unterhalten kann. Obwohl dass ich mich mit meinen syrischen Kumpels gut unterhalten kann, schaff ich das nicht mit einer syrischen bzw. deutschen Frau / Mädchen. In meiner Jugendlichkeit und so lassen mich meine Eltern (aus kulturellen Grunden) nie in Kontakt mit dem anderen Geschlecht treten. Ich fühle es peinlich, dass ich mit dem anderen Geschlecht nicht umgehen kann. Immer wenn ich meine Freunde um Hilfe bitte und frage, wie könnte ich mich verbessern und/oder was soll ich machen, lachen sie mich an. Sie meinen, auch wenn ein Mädchen/eine Frau mich gut fände, würde sie mich verlassen, solange sie weiß, dass ich immer noch keine Erfahrungen mit Frauen und immer noch jungfrau bin. Ich habe danach gedacht, ob es etwas optisches sein könnte, aber ich weiß es von Männern und Frauen, dass ich sozusagen schön bin. Bitte nimmt mich nicht als egoistisch oder so, aber nur um mitzuteil, dass es nichts mit dem Aussehen zu tun hat. Ich werde auch nervös/schüchtern wenn ich mit Frauen/Mädchen rausgehe/treffe.
Ich lebe so alleine und hasse es, einsam zu sein und keine Freundin zu haben.
Letzte Woche hat mich einer von meinen Freunden mich, nach meiner Anfrage, mit einem deutschen Mädchen, das er kennt, verkoppelt. Wie haben uns getroffen (ich und ihr) und haben Kaffee getrunken und Nummer getäuscht und Abends schrieben wir ein bisschen. Was ich merkte, ist dass wir die meiste Zeit stumm waren. Ich probierte mehrmals mit Small-Talks wie (Hobbys und Farben und blablabla), aber keine Ahnung, ich konnte keine gute Unterhaltung mit ihr durchführen und da kam kein tiefes Thema. Nach 2 Tagen schrieben wir bisschen wieder und dann meinte sie, sie wolle keinen Kontakt mehr. Meines Freundes nach habe sie ihm nicht mitgeteilt, was der Grund sei.
Jetzt kam mir die Idee um mein Problem hier zu stellen, da ich merkte, es gibt mehrere gute/liebe Mitglieder, die mich höffentlich helfen könnten.

So.. Was würdet ihr mir empfehlen? Wie könnte ich mich verbessern? Was soll ich machen?

Ich freue mich auf eure Antwrten!
LG

Liebe, Männer, Freundschaft, Mädchen, Freunde, Frauen, Beziehung, Sex, Junge, Psychologie, Freundin, kennenlernen, Liebe und Beziehung, schüchtern, Nevösität
5 Antworten