Kündigung seitens des Arbeitgebers ohne Gründe?

Nach 15 Monaten ununterbrochener Beschäftigungsdauer hat mein Arbeitgeber mir gekündigt. Dies, nachdem er mir vorab fernmündlich ein unmoralisches Angebot bzgl. eines Aufhebungsvertrags angeboten hat. Darauf habe ich mich natürlich nicht eingelassen.

Zu den Fakten:

Die Kündigung erfolgte "Vorab per Telefax“ am 03.08.2016 zum 31.08.2016. Per Postweg mit normalem Brief (kein Einschreiben) ist das Kündigungsschreiben am 05.08.2016 bei mir eingegangen. Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen, zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Kündigungsgrund wurde keiner angegeben.

Beim Arbeitsamt habe ich mich gleich nach dem Erhalt des "Kündigungsfax“ gemeldet.

Ich habe vor dem AG Klage eingereicht, dass das Arbeitsverhältnis nicht aufgelöst wird, sondern unverändert fortbestehen bleibt.

Vom AG erhielt ich kurze Zeit später einen Termin zur Güteverhandlung für Anfang September 2016 mitgeteilt.

Heute teilte mir das AG mit, dass der Termin auf Antrag des Prozessbevollmächtigten meines Arbeitgebers auf die 1. Oktoberwoche verlegt wurde.

Nun meine Frage(n):

Welchen Status habe ich aktuell? Für welchen Zeitraum muss mein Arbeitgeber auf jeden Fall Lohn zahlen? Enstehen mir Nachteile durch die Prozessverschiebung?

Ergänzend teile ich euch noch mit, dass ich seit dem 01.08.2016 arbeitsunfähig erkrankt bin. Vorerst bis zum 11.09.2016.

Kündigung, Arbeitsrecht, Lohnfortzahlung
3 Antworten
Verwirkung von titulierten Forderungen?

Hallo an alle geneigten Leser dieses Beitrags.

Die Sache ist sehr Komplex, deshalb (versuche) ich mich auf das wesentliche zu beschränken.

1994 - Ehemalige Lebensgefährtin bestellt, ohne meine Kenntnis oder Zustimmung, bei einem Versandhandel Waren und zahlt die Rechnung nicht.

1994 - Lebensgefährtin fängt Zustellungsurkunde von Mahn- und Vollstreckungsbescheid ab.

1994 - Gerichtsvollzieher meldet sich bei mir.

1994 - Schuld wird restlos von mir an Gerichtsvollzieher überwiesen

1995 - 2011 Nichts!

2011 - Inkassounternehmen stellt Forderung an mich

2011 - Besuch Gerichtsvollzieher, der nach meiner Erklärung nicht gegen mich vollstreckt.

2011 - Mein Schreiben an Inkasso, das die Forderung bereits bezahlt ist. Belege Quittungen sind nach dieser langen Zeit (17 Jahre) nicht mehr vorhanden.

Der Versandhandel war Bestandteil des Mutterkonzerns - ich nenne es mal Qualle. Im Zusammenhang mit der Insolvenz der Fa. XXX wurde das Versandunternehmen Qualle aufgelöst und in Teilen verkauft.

Das Inkassounternehmen würde ich mal als „Einauge“ bezeichnen. Dabei denke ich an griechische Mythologie.

Ich habe nun einen Anwalt eingeschaltet der Vollinhaltlich mein Schreiben an „Einauge“ aus dem Jahre 2011 (Verwirkung) bestätigt. „Einauge“ allerdings, besteht weiterhin auf die Forderung.

Mein Anwalt rät mir, die Forderung zu bezahlen und keine Vollstreckungsgegenklage zu erheben.

Meine Fragen:

Kann es denn wirklich sein, das nach 17 Jahren Untätigkeit seitens dem Gläubiger (unabhängig davon, ob ich die Zahlung nachweisen könnte), die Forderung nicht verwirkt ist?

Wenn das nicht zutrifft, darf Einauge weitere Kosten als die ursprüngliche Forderung geltend machen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

Kosten, Inkasso, Verwirrung
7 Antworten
Gewährleistung nach Reparatur eines Connectors (Ladebuchse) bei einem Handy?

Hallo zusammen,

ich hatte mein Handy zwecks Reparatur zu einer Werkstatt gesendet. Das Handy kam mit neu eingesetztem Connector zurück. Von Anfang an lies das Handy sich nicht mit dem Originalladegerät aufladen. Es funktionierte bloß ein Ladekabel für den Zigarettenanzünder. Nach ca. 4 Wochen funktionierte es erneut nicht. Dieses Mal zeigt das Gerät zwar, dass es lädt, aber die Akkuleistung nimmt während des Ladevorgangs nicht zu, sondern ab. Auch das Einsetzen eines neuen Akkus hatte keinen Erfolg.

Daraufhin schrieb ich der Handy-Werkstatt heute folgende Mail:

*Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie hatten an meinem Galaxy S7500 die Ladebuchse (Connector) repariert. Leider lädt das Handy nun wieder nicht. Am Akku liegt es für mein dafürhalten nicht, da ich diesen durch einen Neuen ersetzt habe.

Welche Lösung bieten Sie an?

MfG*

Als Antwort erhielt ich:

Sehr geehrter Hr. XXXXXX,

die Ladebuchse geht nicht von selbst kaputt, gerne können Sie uns das Gerät zur Prüfung einsenden, Sie werden dann per Mail informiert.

Fragen an euch:

1: Es gibt doch eine gesetzlich geregelte Gewährleistung bei Reparaturen?

2: Wer zahlt die Versandkosten?

3: Wie kann ich beweisen, dass das Gerät nicht ordnungsgemäß repariert wurde?

4: Was würdet ihr tun?

Ich sollte auch noch erwähnen, dass ich nach der Reparatur des Handys nach Erfahrungsberichten über diese Werkstatt gegoogelt habe. Leider sind die Bewertungen nicht gut.

Während der Reparatur habe ich zweimal nach der Dauer derselben nachgefragt und erhielt bloß falsche, respektlose und unverschämte Antworten.

Gewährleistung, handyreparatur
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