Frage zu versagung der RSB oder Forderung aus unerlaubter Handlung?

sehr geehrte Damen und Herren ich habe drei Punkte über ich mich freuen würde wenn diese auch getrennt beantwortet werden würden.

1. ) in meiner Privatinsolvenz habe ich nun eine Forderung mit abgegeben die aus einer unerlaubten Handlung stammt diese wurde ich auch wegen Betruges beanzeigt und verurteilen. Heißt das jetzt meine Gläubiger sein Haken bei Forderung aus unerlaubter Handlung macht wovon ich fest ausgehe dass mir die komplette RSB verweigert wird oder nur diese Forderung nach Insolvenz noch zu begleichen ist?

2. ) heißt das Häkchen bei Forderung aus unerlaubter Handlung das Gleiche wie Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung? Wie hoch ist das ihrer Erfahrung die Wahrscheinlichkeit dass ein Gläubiger bei einem Widerspruch gegen diesen Antrag gegen nicht klagt?

3). Was passiert wenn mir die restschuldbefreiung durch einen Antrag tatsächlich versagt wird, komme ich dann überhaupt in die Wohlverhaltensperiode rein ob mit oder ohne Aussicht auf der RSB oder Ende das Verfahren sofort und ich habe alle Gläubiger wieder im Nacken?

Nachtrag:

Wenn der Gläubiger doch die Forderungen als unerlaubte Handlung anmelden kann, warum gibt es dann zusätzlich überhaupt noch die Möglichkeit des Antrages auf Versagung der Restschuldbefreiung.

Im Internet habe ich einen Artikel gefunden, der besagt das wenn diesen Antrag stattgegeben wird und man nicht widerspricht das Verfahren im schlusstermin beendet wird und man gar nicht in die Wohlverhaltensphase kommt kann das so angehen? Ich meine die RSB wäre mir notfalls egal ich schaffe es in sechs Jahren nahezu alles abzuzahlen, aber eben nicht alleine weil darf es fehlt mir das Know-how für die Verteilung.

Insolvenz, Schulden, Recht, Privatinsolvenz
3 Antworten
Fahrlässige Körperverletzung Straßenverkehr?

Hallo ich habe mal eine Frage und zwar wie lange dauert es durchschnittlich vom Tag des Geschehens bis zu einer eventuellen Gerichtsverhandlung?

Am 16.02 2018 hatte ich einen Auffahrunfall verursacht und aufgrund dessen auf Amts wegen eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erhalten.

Die Verletzungen bei der Gegenpartei waren gering der Fahrer hat nichts die Frau voraussichtlich ein leichtes HWS und Trauma....

Außer der Ladung zur Polizei kam bisher nichts weiter weder ein Gerichtstermin noch eine Einstellung noch ein Strafbefehl.

Kann es sein dass die Dame immer noch erkrankt ist und das deswegen so lange dauert? Sollten diese mich aber auf Schadensersatz verklagen wollen wäre ja schon längst was von deren Anwalt gekommen.

PS: das ganze ist mit einem Firmenwagen während der Arbeitszeit passiert Sachschaden um die 15000 €.

Vielleicht kann mir da mal einer Erfahrungswerte benennen und da ich das selber so gar nicht kenne.

Spezielle Nachfragen:

Und Vorallem Wenn Eingestellt wurde, wird das Verfahren doch eigentlich an die Bußgeldstelle abgegeben?oder gibt es auch eine Art des einstellens wo man nix weiter von hört? Sprich keine Punkte.

Muss man zwangsläufig bei Abgabe an die Bußgeldstelle (noch Einstellung) mit 3 Punkten und damit Führrscheinentzug rechnen? Oder kann die Staatsanwaltschaft auch so einstellen das dass Verfahren nicht abgeben wird ?

Dann kann ich mir nur erklären da dass Einstellungs Schreiben nicht angekommen ist oder das Verfahren einfach untergegangen ist,falls es sowas gibt.

Unfall, Polizei, Recht, Punkte, Anzeige, Körperverletzung, Straßenverkehr
3 Antworten