Überempfindlichkeit bei Geräuschen?

Hallo Freunde,

wie man dem Titel entnehmen kann, reagiere ich bei manchen Geräuschen sehr über. Angefangen hat das vor zwei Jahren, im Alter von 13, vorerst nur, wenn essende Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung mit offenem Mund schmatzende Geräusche von sich gaben. Ich wurde plötzlich aggressiv und schlecht gelaunt, mein Körper verspannt sich.

Mittlerweile bekomme ich manchmal Kopfschmerzen beim Essen mit meiner Familie oder mit Freunden, obwohl die Schmatzer nicht überdurchschnittlich laut oder auffällig sind. Auch wenn sich jemand kratzt, laut atmet oder die Füße auf den Boden schleifen lässt würde ich mir am liebsten die Haare rausreißen.

Mir war klar, dass das nicht normal ist und habe deswegen gegoogelt und bin auf den Begriff "Misophonie" gestoßen. Ich würde demnächst gern einen Termin beim Hausarzt machen, weil es mir teilweise wirklich schwer fällt nicht frustriert Teller gegen die Wand zu werfen und Türen zuzuknallen. Aber ich versuche mich immer auf beispielsweise Musik zu konzentrieren, höre entweder zu oder summe eine Melodie.

Mein Problem wäre jetzt, dass ich das gern meinen Mitmenschen mitteilen würde, also meine Eltern wissen zwar, dass ich da sensibel bin, aber nicht, dass es sich verschlimmert (hat).

Wie sollte ich es meinen Eltern und meinen Freunden mitteilen? Schließlich kommt es oft vor, dass wegen meiner Überempfindlichkeit meine Laune plötzlich umschlägt und die Leute sich fragen, was sie getan haben oder dann sogar wütend auf mich sind.

Ich bedanke mich im Vorraus, vielleicht für einige Tipps oder eigenen Erfahrungen

Bises :D

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Mein Freund ist ein Narzisst!?

Hallo Freunde,

ich bin ziemlich rat- und hilflos. Wie man dem Titel entnehmen kann, ist mein Freund ein Narzisst. Ich bin stark davon überzeugt, dass sich bei ihm immer mehr eine narzisstische Persönlichkeitsstörung entwickelt. Ich bin mir der Ernsthaftigkeit der Situation vollkommen bewusst und ich habe mich ausführlich über dieses Thema beschäftigt bevor ich meinem Freund solche Anschuldigungen vorwerfe. Ziemlich viele Merkmale treffen leider auf ihn zu. Wichtig wäre vlt zu wissen, dass wir beide erst 15 sind, was die Sache nicht allzu dramatisch macht da unsere Zukünfte nicht miteinander verbunden ist wie durch eine Ehe oder Kinder zB. Trotzdem ist das Ganze schon so problematisch geworden, dass mittlerweile mein gesamter Freundeskreis geschrumpft ist bzw sich komplett aufgelöst hat und zwar in dem mein Freund mir dauernd Gemeinheiten verrät, die andere angeblich über mich gesagt haben sollen, und das, obwohl er weiß wie sensibel ich bin (mein Selbstwertgefühl gleich Null) und wie sehr ich mit mir und meinen Depressionen zu kämpfen habe. Er hat mich schon ein paar Male angelogen, und sagt auch nicht immer die Wahrheit hinter meinem Rücken. Außerdem habe ich leider oft das Gefühl, dass ich ihm auf zwischenmenschlicher Ebene vollkommen egal bin, 2/3 unserer Gespräche handeln nur von ihm, wenn ich nicht von ihm rede unterbricht er mich, wechselt das Thema. Das Schlimmste ist, dass er teilweise ekelhafte Umkehrpsychologie verwendet um die Rollen zu vertauschen. Ich habe ihn auf das alles grob angesprochen (ohne etwas über Narzissmus o.Ä zu erwähnen) und ihm gesagt er soll wieder die unterbrochene Therapie mit seinem Psychologen führen, allerdings ist das eher aussichtslos da ich nicht kontrollieren kann ob er wirklich hingeht geschweige denn genau diese Thematik anspricht (nein, ich bin kein Kontrollfreak). Es ist paradoxerweise nur so, dass ich ihn liebe und bereit bin um ihn zu kämpfen und ihm zu helfen. Ich lese überall, dass man in solchen Fällen die Flucht ergreifen soll, doch bin ich 1. (zugegebenermaßen durch Manipulation und gezieltes Handeln seinerseits) in ihn verliebt 2. Viel zu naiv um einfach so mit ihm Schluss zu machen 3. Der Überzeugung, dass ich ihm irgendwie helfen kann und 4. Ist er im Teenageralter, ich gehe davon aus, dass so eine Persönlichkeitsstörung (gerade in der Pubertät wo sich doch so vieles entwickelt) behandelbar ist. Die Sache mit der Therapie fällt weg, es sei denn ich rede mit seinen Eltern, aber das ist auch keine Option (er ist ein verwöhntes, idealisiertes Einzelkind, keine gute Idee). Also lautet meine Frage: Weiß jemand von euch, was ich im Rahmen meiner Möglichkeiten tun könnte um ihm zu helfen oder ihn wenigstens dazu zu bringen, von sich aus etwas dagegen zu unternehmen? Ich kann mich auch wehren, ich weiß auch, dass wenn diese Beziehung mich noch mehr zerstört ich mich von ihm trennen könnte. Aber das möchte ich nicht… ich bin sehr dankbar für jede hilfreiche/ meinungsbildende Antwort!

LG

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