Hallo Uschi2011, geeignet sind vor allem Markisen und Sonnenschirme. Bei beiden die Wasserdichtigkeit angeben lassen, und zwar als Wassersäule nach EN 20 811. Ab ner Säule von ca. 800mm sind Markisen und Schirme wasserdicht (da sie schräg stehen, sonst spricht man erst ab 1000mm von Wasserdichtigkeit; drunter sind die Stoffe "wasserabweisend"). Wie von den "Vorrednern" schon beschrieben, müssen klassische Markisen an der Wand befestigt werden (hier wiederum auf normgerechte Ausführung bestehen, damit es keine Probleme mit der Dämmung etc. gibt). Falls drüber noch ein Balkon ist, gibt es inzwischen auch Markisen die zwischen Decke und Boden "eingeklemmt" werden (Balkon-Klemmmarkisen mit Spannständer), Fabrikat ist mir leider keins geläufig. Alternativ gibt es für sehr große Balkone / Terassen inzwischen auf freistehende Markisen, z.B. die Gastrosun von Leiner (leiner-markisen.de) oder auch von Markilux (markilux.com), Weinor, usw. (einfach nach Markisenherstellern googeln). Sonnenschirme haben den Vorteil, daß es meist ne Vielzahl von Ständer gibt, die nicht ein- und angeschraubt werden müssen (es gibt sogar verfahrbare Ständer), aber der Schirm nimmt halt ein wenig Grundfläche weg. Gute Schirme im oberen Preissegment machen wir, Fa. May (http://www.may-online.com), im mittleren Segment ist die Firma Zangenberg (Importeur, aber je nach Modell über Baumarktniveau) unterwegs.

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Je nach Preisklasse würde ich bei KEINEM Baumarktschirm mehr als 2-4 Jahre erwarten, es sei denn der Schirm ist nur ganz selten im Einsatz. Im Profibereich (Außengastronomie) reden wir locker über Standzeiten von 20 Jahren für das Gestell und 5-15 Jahre für die Bespannung, obwohl die Schirme monatelange draußen stehen. Dafür sind dann allerdings auch deutlich höhere Preise zu berappen (500 bis 10'000 EUR, je nach Größe -bis zu 10m rund- und Ausstattung -z.B. Heizung, Beleuchtung, Lautsprecher, usw.; z.B. bei www.may-online.de). Wenn man im unteren / untersten Preissegment unterwegs ist, dann darauf achten, ob man einen Schirm mit Aluminiumgestänge erhalten kann, möglichst mit einem Herstellernamen darauf, der den Sitz in Deutschland hat. Die müssen nämlich für alle Problem gerade stehen und passen wenigstens ein bisschen auf die Qualität der importierten Ware auf.

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Evtl. mit "Paraflex" von Umbrosa (www.umbrosa.be)

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Hallo WarrenE, Polyester ist ziemlich schlecht, wenn er nicht gegen die Sonnen geschützt wird (häng mal einen billigen Polyester-Pullover einen Sommer lang an die Wäscheleine, dann siehst Du bereits, was ich damit meine). Die Frage läßt sich aber leicht beantworten: Gute Sonnenchutztextilien geben einen UV-Sonnenschutzfaktor an, und zwar nach der aktuellen UV801 - Norm (Zusammenschluß europäischer Textilinstitute). Nicht an der australisch-neuseeländischen Norm orientieren, da die den Stoff nur im Neuzustand beurteilt! Wir setzen z.B. nur Stoffe aus Europa ein und erreichen, je nach Farbe einen UPF von 40 bis 80 (Höchstmarke). Kannst auch gerne unverbindlich zu dem Them anrufen: http://www.may-online.com

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Die UV801 - Norm ist die derzeit strengste Norm (also auch "härter/schärfer" als die australisch-neusseländische Norm!) und diese prüft in erster Linie auf UV-A und UV-B (insbesondere diese verursachen Langzeitschäden im Genom). Über den Schutz gegen sichtbares Licht, sagt die Norm eigentlich nichts aus. Doch das ist auch nicht schlimm, da besonders Schäden, welche durch UV-Strahlung entstehen, zu vermeiden sind. Diese verursachen nämlich Hautkrebs. Einen Artikel dazu findest Du auf der Homepage http://www.may-online.de ->Wissen ->Hautschutz.

Anbei übrigens das korrekt Bild für die Prüfung von Sonnenschirmen nach der UV801 - Norm. Das Bild von "zaptom" bezieht sich auf Kleidung - diese wird nämlich etwas anders geprüft.

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