Lol also ich als 16 jährige kann dir sagen das es nicht nur meine Generation ist die respektlos ist (und jedesmal auf Gen Z rumzutrampeln ist auch nervig) sondern es auch Erwachsene sind die respektlos sind. Hab nh Nachbarpärchen was ich und meine Ma immer "Stasipärchen" nennen, weil die immer gaffen und sich einmischen wenn was passiert oder grade über etwas gesprochen wird was die so 0 angeht. Was ich ziemlich respektlos finde, weil es iwie auch die Privatsphäre verletzt. Oftmals kommt auch der Mann "zufällig" ausm Haus raus wenn ich und meine Ma grade nach Hause kamen und labert uns immer mit irwelchem Bullshit zu (Besagter Nachbar hat mir mal mit der Polizei gedroht, weil ich mich zum beruhigen nach einem Streit mit meiner Ma auf den Hof gegangen bin und mich auf die Bank gesetzt habe und dort geheult habe) Schäme mich teilweise auch für so einige Erwachsene die einen auf Moralpostel machen. Ich selber ziehe deutlich meine Grenzen und lass auch niemanden an mich ran wenn ich etwas nicht will. Sehen leider einige dann als arrogant an darunter auch Erwachsene und versuche es im nachhinein zu erklären. Meine Oma ist auch mittlerweile mittelmäßig davon genervt weil ich ihr erst zum Familientreffen klar gemacht habe das ich nicht während des essens nicht angetatscht werden will. Ich will um himmelswillen meine Generation da jz iwie nicht rausreden. Natürlich gibt es da Jugendliche und junge Erwachsene die sich leider wie Deppen benehmen aber bitte bitte hört auf das zu relativieren auf die ganze Generation sowas macht mich echt wütend.

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Essstörung Klinikaufenthalt?

Hallo liebe Mitmenschen,

Ich suche einen Rat zum Thema Essstörung und Klinikaufenthalt. Ich leide seit 4 Jahren (ich war damals 12 Jahre alt) an einer Essstörung, die sich in starker Restriktion, extremem Sportverhalten und einem starken Kontrollbedürfnis sowie damals in der Isolierung von Gleichaltrigen äußert. Nun bin ich jetzt seit 3 Jahren in Therapie und mein Essverhalten hat sich stark verbessert. Ich esse regelmäßig 3 Mahlzeiten und 2-3 Snacks pro Tag. Im Durchschnitt 2200 Kalorien. Das Problem liegt trotzdem immer noch sehr darin, dass ich in meiner Comfort-Zone bleibe und es mir oft schwerfällt, das Gegenteil der Essstörungstimme zu machen. Viele Verhaltensweisen wie feste Essenszeiten, begrenzte Portionen und Fear Foods konnte ich schon auflösen. Was jetzt gerade sehr präsent ist, ist vor allen Dingen mein Verhältnis zum Sport. Ich mache ca. 5-6x aktiv die Woche Sport (3x Bouldern, 2-3x Kraft) und dazu jeden Morgen ein 30min Yoga-Pilates Workout. Ich liebe es, aktiv zu sein und mich richtig auszupowern. Nur kann ich leider 1. nicht immer trennen, ob es jetzt der Bewegungsdrang ist, oder ob ich wirklich Lust auf Sport habe, und 2. kompensiere ich ziemlich häufig Essen mit mehr Training. Ich wiege zurzeit leider immer noch nur 44-45kg (mein Ziel wären 48-50kg) bei 165cm und nehme auch nicht richtig zu, da ich eben nicht im Kalorienüberschuss bin. Aktiv in diesen zu kommen ist super schwer für mich (bei der ganzen Bewegung), und es macht mir ehrlicherweise auch extrem Angst, so viel zu essen. Nicht unbedingt wegen der Zunahme, sondern auch wegen inneren Perfektionismus und dem Gefühl, dann nicht mehr „gesund“ zu sein. 

Jetzt habe ich überlegt, ob ein Klinikaufenthalt vielleicht doch sinnvoll wäre, um aus diesen Verhaltensweisen herauszukommen und endlich die Essstörung loszulassen. Ich habe ein wenig Bedenken, dass es mir essenstechnisch zu gut geht und mir die strengen Regelungen in der Klinik mehr schaden als nützen, weil ich ja eigentlich versuche, mehr Freiheit zu finden. Auch das Sportverbot macht mir Angst, da ich meinen Sport liebe und gerade beim Bouldern Angst habe, Rückschritte zu machen und Muskeln zu verlieren. 

Was denkt ihr dazu? Ich wechsel zudem gerade die Therapiepraxis, da ich mich in meiner aktuellen Praxis zwar wohlfühle, aber das Gefühl habe, auf der Stelle zu treten.  

Ich freue mich über jede Art von Feedback und Erfahrungsberichte (:

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Uuh also ich selber hab keine ES aber ritze mich bzw habe mich geritzt aufgrund von Mobbing und familiäre Sachen und bin damals 3x in der Klinik mehr oder weniger gelandet.

1. Muss man eh erstmal die perfekte Klinik finden die auch wirklich auf einen eingehen.War leider 2x in einer Klinik auf derselben Station die mir mehr geschadet hat als geholfen und heute auch jz noch mit den Erlebnissen zu tun (Flahsbacks etc) was aber nicht bedeuten soll das jede Klinik so ist. Man muss halt leider sehr dolle aufpassen in welchen Händen man sich gibt.

2. Tbh empfehle ich dir trotzdem einen, weil ich persönlich sagen muss das diese direkte Konfrontation und der Medienentzug mir so gut getan haben. Anfangs sträubt man sich dagegen, aber es wird besser.

Rede mal mit deiner nächsten Therapeutin/nächsten Therapeut darüber. Jeder ist da so zwiegespalten. Meine Therapeutin lehnt z.B Klinikaufenthalte ab, daher in meiner Umgebung auch die Kliniken echt trash sind (grade läuft gegen der Klinik in der ich 2x war ein Gerichtsverfahren wegen Misshandlung...) im endeffekt musst es auch mit deinem eigenen Gewissen aus machen was dir lieber ist. Wie gesagt man muss aufpassen wohin man sich gibt (das kann ich nicht oft genug wiederholen)

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Weder "ja" noch "das ist normal" sind korrekte Antworten. (F an alle die für Ja gestimmt haben)

Ich habe mich eine Zeitlang sv und ähnliches erlebt auch wenn Deprissionen und svv unterschiedliche Dinge sind aber lass es mich erklären:

Ich wurde immer eifersüchtig wenn jemand Aufmerksamkeit bekommen hat weil derjenige Gefühle zeigen konnte (ich habe immer lange Sachen getragen also klassiker) ich wollte nämlich genauso gesehen werden.

Denkst du das dieser Gedanke kam weil es ein Hilferuf war das du gesehen und ernst genommen werden willst? (Ich hoffe du bist in Behandlung)

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