Kann man Parallelen zwischen den monotheistischen abrahamitischen Religionen und dem Nationalsozialismus ziehen (Bitte Text lesen, keine Trollabsichten)?

Beispiel: In den KZs haben die Aufseher die Häftlinge verprügelt, gequält und abends schön am Lagerfeuer mit ihren Weibern rumgemacht, als wenn nichts gewesen wäre. Sie waren sich keiner Schuld bewusst, denn die Rassenlehre zeichnete die Juden und so weiter als minderwertige Menschen aus.

Die Christen (nicht alle, aber gerade die sehr bibeltreuen und damit wesentlichen Christen) haben dafür gesorgt, dass Homosexuelle in der Gesellschaft stigmatisiert, gemobbt etc. werden und teilweise selbst unter religiösen Ängsten leiden, was sie letztlich in den Suizid treibt. Da aber in der Bibel steht, dass Homosexualität Sünde sei, fühlen sich die Christen moralisch auch noch gut damit. Sie ignorieren schlicht die wissenschaftlichen Fakten. Es sind nur die Menschen des Himmelreichs würdig und damit für Christen quasi mehr wert, die an Gott glauben und bibeltreu leben. So wie man sich aber gegenüber den Nazis nicht aussuchen kann, ob man Jude ist oder nicht, kann man sich nicht aussuchen, ob man LGBTI ist oder nicht.

Natürlich morden die Christen heutzutage nicht, wobei man schon festhalten kann, dass es im Mittelalter Kreuzzüge gab, die kann man schlecht ausblenden. Es geht mir auch nicht darum das Ausmaß/die Vehemenz der Grausamkeit zu vergleichen, sondern um die Form der Ideologie.

Religion, Nationalsozialismus
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