Werde ich wirklich niemals einen normalen Beruf haben?

Hey

Ich bin Männlich, 17 Jahre alt und habe vor 5 Jahren die Diagnose Katatone Schizophrenie bekommen, welche Chronisch verläuft.

Ich mache momentan Fachabitur (Gesundheit und Krankenpflege) und wollte eigentlich mein ganzes Leben lang Krankenpfleger werden. Ich hätte eigentlich kein Abitur gebraucht, aber es schadet ja nicht zusätzlich noch etwas zu lernen.

In meinen Augen hat ein Mensch einen Wert wenn dieser etwas leistet und zum Leben beiträgt. Ich sehe es nur bei mir selbst so, da es ja auch nur meine Meinung ist und andere damit nichts zu tun haben.

Wegen der Schizophrenie und der Katatonie bin ich relativ schnell abgelenkt, ich habe Probleme mich zu konzentrieren, ich bewege mich ohne es zu merken (ich tippe immer mit den Fingern auf einander, stundenlang wenn mich keiner darauf aufmerksam macht), ich bin ein miserabler Gesprächspartner (ich rede ziemlich langsam und viel zu emotional) ich bin zeitweise extrem paranoid und so weiter..

Ich habe mich mit ein paar Freunden unterhalten, welche meinten, ich wäre krankheitlich bedingt wohl eher nicht für einen normalen Job geeignet. Ja.. Da hab ich mir vorher auch mal Gedanken darüber gemacht und mittlerweile zweifele ich komplett dran... Inzwischen frage ich mich warum ich Abitur mache wenn ich sowieso nur irgendeinen unterbezahlten Mitleids-Job bekomme wo nur Leute wie ich rumlaufen.

Ich habe mich nie wirklich ausgegrenzt gefühlt, ich habe mich immer nur selbst ausgegrenzt, nun fühle ich mich so als hätte man zwischen mir und alle anderen eine Wand gezogen.

Sollte ich meinem Therapeuten von dieser Angst erzählen? Werde ich tatsächlich niemals einen gescheiten Beruf haben können? :(

Arbeit, Beruf, Krankheit, Psychologie, schizophrenie, Abitur, Behinderung, Gesundheit und Medizin
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Meine Freundin ist sehr Eifersüchtig, was tun?

Hey

Ich (Männlich, 17) bin seit dem 01.03.2017 mit meiner Freundin (16) zusammen. Ich weiß nicht ob das wichtig ist, aber ich hab vor 5 Jahren die Diagnose Katatone Schizophrenie bekommen und sie vor drei Jahren die Diagnose Tourette syndrom. Wir sind beide in Therapie.

Es läuft alles gut, nur leider ist sie krankhaft Eifersüchtig. Kleines Beispiel, ich hab einmal ein Treffen abgesagt weil es mir nicht gut ging, sie hat mich draußen irgendwo gesehen und mich später gefragt wo ich war, ich habe ihr erzählt dass ich beim Therapeuten war, sie hat mir nicht geglaubt, hat mir vorgeworfen ich würde sie betrügen und hat mich ne Woche ignoriert. Es ist teilweise echt verletzend, dass sie so wenig Vertrauen in mich hat.. Ein anderes mal hab ich mit ihr an einem U-Bahnhof gewartet, gegenüber von uns an einem der anderen Gleise hat mich die ganze Zeit ein Mädchen angestarrt, ich habs bemerkt, habe sie angelächelt, sie hat zurück gelächelt, wir haben beider wieder weg geschaut und die Sache war erledigt. Ich hab dafür von meiner Freundin später nen riesen anschiss kassiert. War das meine Schuld? Ich wollte nur freundlich sein, mehr nicht.

Solche Sachen passieren ständig und es geht mir extremst auf die Nerven! Ich liebe sie und möchte sie nicht verlieren, wie soll ich mit ihrer übertriebenen Eifersucht umgehen?

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