Eine Kündigung umfasst immer eine Frist. Kündigungstag ist selten auch das tatsächliche Ende der Beschäftigung.

Normalerweise bringt man den Firmenwagen in die Firma zurück vor Ablauf des Arbeitsverhältnisses, spätestens am letzten Tag. In der Regel trifft man hier eine entsprechende Absprache mit dem Arbeitgeber. Du musst ja auch Büroschlüssel, ggf. geschäftliches Mobiltelefon etc. abgeben.

Wenn Du eine Einigung erzielen kannst mit dem Arbeitgeber, ist dieser vielleicht auch bereit das Auto an einem bestimmten Standort abzuholen.

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Auto verkauft, wird nicht abgemeldet. Zulassungsstelle, Polizei, Finanzamt können nichts unternehmen

Hallo,

ich habe am 1.10.12 mein Auto verkauft. Habe zum ersten mal eins verkauft, ohne es vorher abzumelden (habe dadurch einen großen Gewinn gemacht). Habe vom Käufer den Perso, Führerschein, den Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein und Kaufvertrag kopiert. Am 2.10 sollte dieser das Auto in Simmern abmelden (steht auch so im Kaufvertrag) und sollte sich bei mir melden. Da er sich nicht meldete habe ich mich selber gemeldet und da meinte er er wäre auf dem Weg zur Zulassungsstelle. Am 4.10 habe ich auf der Zulassungsstelle angefragt, ob mein Auto abgemeldet sei, war es nicht. Sofort habe ich der Zulassungsstelle den Kaufvertrag gebracht und mir wurde gesagt, dass die sich jetzt darum kümmern und ich nichts mehr machen muss. Letzte Woche habe ich dann mal bei der Versicherung angerufen und nachgefragt, da wurde mir gesagt, dass das Auto noch nicht abgemeldet sei. Wieder bei der Zulassungsstelle angerufen, und die haben mir dann gesagt: "Oh, vergessen alles in die Wege zu leiten, wird direkt gemacht.". Ich bräuchte mich wieder um nichts zu kümmern... Dann am Samstag anruf von der Polizei, ich soll diesen bitte alle Daten zu dem Kauf bringen, hab dies getan und die sagten nur dass das Auto nun gefahndet wird und ich mal bei dem Finanzamt anrufen soll, um zu Fragen was mit den Steuern ist (Hab ja jetzt schon für mein neues Auto bezahlt und das alte). Da wurde mir mitgeteilt, dass diese erst was machen können wenn Sie von der Zulassungsstelle bescheid bekommen haben, dass das Auto ordnungsgemäß verkauft wurde. Die nette Frau vom Finanzamt hat dann zur Zulassungsstelle angerufen und mich wieder zurück gerufen... Leider sind die Käufer nicht zu erreichen (wahrscheinlich falsche Adresse angegeben) und dadurch kann nicht von einem ordnungsgemäßem Verkauf ausgegangen werden und das Auto kann nicht abgemeldet werden. Die Frau meinte dann zu mir ich soll Steuern und Versicherung einfach nicht mehr bezahlen (was jetzt schon mit den bezahlten ist, wusste Sie auch nicht) und dann kann das bis zu 2Jahren dauern, bis das Auto zwangsabgemeldet werden kann.

Hoffe dieser Text ist nicht zu lange gewesen... Meine Frage jetzt, was kann ich da jetzt machen und bringt es evtl einen Rechtsanwalt einzuschalten?

Vielen Dank!

Gruß

Hennes88

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Das hatten wir auch mal. Nach einigen Wochen stand die Kripo vor unserer Tür, weil das Auto als Fluchtfahrzeug bei einem Banküberfall benutzt wurde.

War ein ganz schön langwieriger und aufwändiger Papierkrieg, bis das alles erledigt war. Der Rechtsanwalt kann auch nicht viel mehr tun und kostet zusätzlich Geld.

Übrigens: Lies noch mal Deine eigene Schilderung.

Das hier ist ein GROSSER Irrtum: > habe dadurch einen großen Gewinn gemacht

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Der Tipp von helmutgerke ist gut. GmbH gründen, sich selbst als angestellten Geschäftsführer eintragen.

Betriebskosten wie Miete, Gehalt etc. hängen dann an der GmbH und das Risiko bei einer Pleite beschränkt sich auch auf die Einlage der GmbH, nicht auf das Privatvermögen der Tochter. Außerdem hat Sie dann Anspruch auf alle Sozialversicherungsleistungen als Arbeitnehmer.

Noch ein Tipp: auch wenn sie sich für die Variante als Einzelunternehmerin entscheidet. Unbedingt in den gesetzlichen Sozialversicherungen als freiwillig Versicherte bleiben. Nicht privat versichern! Bei einem Scheitern stellt sich das Problem der Rückkehr in die gesetzliche Sozialversicherung so nämlich nicht.

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Ich liebe ihn, doch er hat schon 2 Kinder

Hallo Ihr Lieben, Ich möchte mir auf diesen Weg Rat holen, da "Fremde" zumeist objektiver bewerten. Die Sache ist die: Ich (18) habe vor ein paar Monaten einen Mann kennengelernt (25). Er ist sympatisch, ehrlich, bodenständig und ich kann ihm alles anvertrauen. Nun sind mit der Zeit bei uns beiden Gefühle entstanden und vor 2 Tagen hat er mich dann gefragt ob wir es nicht mit einer Beziehung versuchen wollen. Ich hab mich natürlich gefreut, ABER er hat schon 2 Kinder aus einer früheren Beziehung. Ich liebe Kinder über alles und die 2 sind auch wirklich süß. Mein Problem ist einfach, dass ich nicht weiß ob ich diesen Schritt gehen soll. Ich denke da vorallen an die Kinder. Wenn ich jetzt mit ihm zusammen bin, dann gewöhnen sich die kleinen ja auch an mich und mal angenommen es funktioniert 3-4 Monate und dann nicht mehr, müssen sich die 2 kleinen wieder umstellen...das ist für sie auch nicht einfach. Andererseits mach ich mir auch meinetwegen Gedanken, da ich dann mit meinen 18 Jahren ja schon in dem Sinne eine Familie hätte. Nicht das ich das nicht will, aber mit dem geht ja auch eine riesige Verantwortung einher. Ich gehe auch noch zur Schule (12. Klasse) und bräuchte auch einfach mal Zeit für mich. Im Moment bin ich total überfordert, weik ich sowohl das beste für mich und ihn, als auch für seine Kinder will. Er liegt mir sehr am Herzen und will ihn nicht verletzen...

Habt ihr vielleicht einen Rat für mich, der mir bei der Entscheidung helfen könnte, oder vielleicht selbst diese Erfahrung gemacht !?

Liebe Grüße SimplyOliv :)

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Du hast es schon erkannt: in Deiner Situation bist Du damit total überfordert.

Focus liegt auf Deiner Schule und Deinem bevorstehenden Abi, das der Garant für Deine persönliche Weiterentwicklung und Basis für Deinen beruflichen Werdegang darstellt. Das macht Dich unabhängig. Unabhängigkeit ist von unschätzbarem Wert.

Eine Beziehungs- und Familienkonstellation, wie Du sie beschreibst, erfordert viel Zeit, Geduld und Erfahrung von beiden Seiten und es gibt keine Sicherheit für ein Gelingen. Oft manövriert man sich dabei in eine Situation, in der man sich früher oder später einzementiert fühlt und die Gedanken letztendlich nur um "hätte ich doch, hätte ich doch" kreisen.

Es ist sicher keine leichte Entscheidung, aber Du musst das gut abwägen. Hier kommen so viele Faktoren dazu, auf die Du ggf. keinen Einfluss hast (was ist, wenn die Kinder nicht mit Dir zurecht kommen, usw.?).

Keinesfalls würde ich in Deiner Situation dazu raten, dies einzugehen. Schildere ihm Deine Bedenken. Wenn er Dich schätzt, hat er Verständnis. Du musst ihn nicht zwangsläufig verletzen damit, es hängt davon ab, wie Du es ihm erklärst.

Höre gut in Dich hinein, Dein Bauchgefühl ist ohnehin schon auf dem richtigen Weg und hat die Alarmglocken in Gang gesetzt... Fakt ist, dass Du in Deinem Leben nun an einen Punkt kommst, wo Du Dich grundlegend entscheiden musst, wie es weitergeht, welchen Weg Du nimmst. Früher Beziehungs- und Familienschwerpunkt oder Abitur und freie Berufswahl ohne zu viele Kompromisse..........Du siehst an Deinem Freund, wie eine zu frühe Beziehung mit zu viel Verantwortung endet. Warum ist er mit 25 alleine und hat 2 Kinder. Wie geht es der Mutter der Kinder mit der Situation? Das könnte auch auf Dich zukommen.

Ich würde Dir raten erst mal Deinen Schule zu beenden, dann Deine Berufswahl zu treffen und anschließend alles weitere danach auszurichten, so wie es Deinem Bauch damit sehr gut geht.

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