Drama: Mutter schlägt und droht Kind - Wie kann ICH dem Kind helfen? (langer Text)

Hallo Community.

Gestern musste ich etwas, wie ich finde, furchtbares mit ansehen und wusste überhaupt nicht, was ich machen soll. Folgende Sachen sind passiert:

Auf dem Nachhauseweg von der Arbeit lief ich zur Bahnhaltestelle. Dort standen bereits einige Leute, relativ weit vorn ein Paar mit ihrem Kind, ein etwa 8-10-jähriger Junge. Die Gruppe ist mir schon von weitem aufgefallen, was zum einen an ihrem Aussehen lag: Der Vater war sehr dünn, hatte raspelkurze Haare und trug weite Jogginghosen und eine Lederjacke. Dazu hatte er eine Bierflasche in der Hand. Die Mutter war vom gleichen Schlag, hielt aber stattdessen eine Zigarette. Der Junge war normal gekleidet, trug aber keine Mütze/Handschuhe, obwohl es kalt war. Zum anderen lag auch irgendwie Spannung in der Luft, es war wohl irgendetwas vorgefallen.

Ich näherte mich also der Gruppe, als die Mutter plötzlich ihren Sohn anschrie, mit der Hand ausholte und ihm vor allen anwesenden eine Ohrfeige verpasste. Es hat nicht laut geklatscht und ich bin mir sicher, dass sie noch weitaus mehr Kraft hätte aufbringen können. Der Junge fing natürlich an zu weinen. Der Vater stand beiläufig daneben und tat nichts. Dann packte die Mutter die Hand des Jungen, drückte ihn nach Hinten gegen eine Mauer und ging mit ihrem Gesicht ganz nah an seines. Sie sagte in energischem Ton "Haben wir uns verstanden?!" und dann noch mehrmals "Ob du mich verstanden hast?!" Der Junge war aufgrund dieser eindeutigen Drohung sehr eingeschüchtert und hatte offensichtlicht Angst. Er versuchte, aus der Situation zu entkommen, indem er sagte "Lass mich los, du tust mir weh!" aber die Mutter lockerte ihren Griff nicht.

Endlich kam die Bahn und der Junge konnte sich losmachen. Die Mutter packte seine Hand erneut und schleifte ihn in das Fahrzeug. Ich stieg nach ihnen ein und beobachtete weiter. Sie befahl ihm, sich hinzusetzen und blieb selbst neben ihm stehen. Der Vater setzte sich eine Reihe dahinter. Ein paar Stationen später machte die Mutter Anstalten, auszusteigen. Allerdings nicht ohne ihrem Kind erneut zu drohen: "Wenn ich heute Abend nach Hause komme, unterhalten wir uns." in dem Tonfall du-weißt-schon-was-ich-meine. Ich bin davon überzeugt, dass sie damit Prügel gemeint hat. Der Junge war immer noch offensichtlich verängstigt. Als sie ausgestiegen war, stand der Junge auf und lief nach ganz hinten zur letzten Tür. Der Vater folgte ihm nach kurzer Zeit schweigend. Dann sind sie ausgestiegen.

Als ich mit ansehen musste, wie sie ihn schlug, rutschte mir das Herz in die Hose und ich bekam eine ungeheure Wut auf sie. Am liebsten wäre ich hingerannt, hätte das Kind geschützt und sie angeschrieen, was ihr einfiele und ob sie sich außer mit Schlägen und Gewalt nicht zu helfen wüsste. Aber ich hatte Angst, dass sie auf mich losgeht und der Vater war ja auch noch dabei. Stattdessen war ich feige und bin einfach nur an ihnen vorbei gelaufen. Fortsetzung in den Kommentaren:

Kinder, Familie, Eltern, Gewalt, Opfer, schläge, ohrfeige, Täter
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Mein Bruder und sein Po-Problem

Hallo Community!

Achtung, wer's nicht so mit menschlicher Anatomie und Stoffwechsel hat, sollte sich lieber ne andere Frage durchlesen. Ich entschuldige mich auch schon mal im Voraus für etwas unappetitliche Schilderungen, aber nur so kann ich euch mein Problem nahe bringen.

Schon seit längerem rätsele ich (w/20) herum, was mit meinem Bruder (15) los ist, genauer gesagt mit seinem Po. Ich weiß, das hört sich komisch an, deshalb erklär ich euch das mal genauer.

Als ich im Urlaub im Februar einmal mit ihm im Zimmer schlafen musste, hat abends jeder auf seinem Bett gelegen und noch ein bisschen gelesen. Mein Bruder lag etwa 2 Meter neben mir und es war warm, deshalb hatten wir nur dünne Schlafanzüge an. Er hat dann irgendwie seine Beine breit gemacht und auf einmal kam so eine komische Wolke zu mir rübergezogen. Er hatte aber keine Blähungen oder so, es hat irgendwie anders gerochen aber es kam eindeutig von ihm. Es lässt sich ganz schlecht beschreiben.

Und jedesmal wenn ich bei ihm im Zimmer oder in seinem angrenzenden Bad bin, seh ich Stücke von Toilettenpapier, die sind 1 mal längs gefaltet und ich vermute ganz stark, dass er sich die zwischen die Pobacken tut. Ich bin mir dessen so sicher, weil ich manchmal leichten Ausfluss habe (wegen Pille) und deshalb ein wenig Toilettenpapier reinlege, damit meine Unterwäsche nicht so dreckig wird. Und wenn ich die rausnehme, sieht das so ähnlich aus. Allerdings steck ich mir das Papier ja nicht zwischen die Pobacken. Und seine Papierstückchen sind auch immer ein klitzekleines bisschen gelblich. Also ich denke mal, es sind keine Exkremente, eher sowas wie Eiter.

Er hat das auch schon ziemlich lange, also ich sag mal mindestens ein Jahr. ich finde das bedenklich, oder was meint ihr dazu? Hat er vielleicht Hämorrhoiden oder etwas ähnliches? ich weiß, das klingt wirklich absolut skurril aber es beschäftigt mich wirklich und ich weiß nicht, an wen ich mich damit sonst wenden könnte. Hat von euch auch jemand Erfahrung damit oder eine Idee, was das ganze soll? Ich möchte ihn auch nicht darauf ansprechen, er ist sonst immer absolut korrekt und wir verstehen uns prima und ich denke, das würde für uns beide sehr unangenehm sein. Ich hab ihn sehr lieb und versuche nur, ihn zu verstehen.

Wenn Ihr es bis hierher geschafft habt, seid ihr sehr tapfer und ich danke euch für Euer Durchhaltevermögen. Ich hoffe, ihr nehmt meine Frage ernst und es tut mir leid, dass sie eklig und merkwürdig ist. Liebe Grüße an alle!

Gesundheit, Familie, Anatomie, Bruder
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Antibiotikum Azithromyzin noch "nachträglich" nehmen? Bitte um Hilfe!

Hallo Community!

ich plage mich schon seit längerem mit einem bakteriellen Infekt der Atemwege herum. Ende Mai war ich eines Abends tanzen, verschwitzt und musste dann 20 Minuten in der Kälte (schätze 15°) auf das Taxi warten. Seitdem weise ich mal mehr mal weniger verschiedene Krankheitssymptome auf. Im Juni verbesserte sich mein Zustand, aber seit den letzten 2 bis 3 Wochen geht es mir wieder schlechter. Meine Nase ist fast durchgängig zu, ich habe etwas schleimigen Husten, einmal zwischendrin auch Heiserkeit bis hin zu komplettem Stimmversagen. Mein Hals und Rachen tun auch ein bisschen weh. Der Husten war am Anfang viel schlimmer, auch mit eitrigem Auswurf und ist jetzt nicht mehr ganz so präsent.

Ich bin Mitte Juli beim Arzt gewesen und der hat mir ein Antibiotikum namens Azithromyzin 500 verschrieben. Weil ich dieses und letztes Jahr aber schon häufig Antibiotika wegen Blasenentzündungen (die mich zum Glück nach einem Pillenwechsel nicht mehr plagen) einnehmen musste, hab ich erstmal versucht, den Infekt so ausheilen zu lassen. Das ist mir aber bis jetzt leider nicht geglückt. Ich nehme stattdessen gelegentlich eine Kapsel Soledum forte Abends, dann kann ich Nachts ein wenig besser schlafen, bin früh aber immernoch verschleimt.

Nun meine Frage: kann ich das Antibiotikum jetzt doch noch einnehmen oder kann es sein, dass es gar nicht mehr wirkt, weil ich inzwischen eine chronische krankheit daraus entwickelt hat und ich ein anderes Medikament brauche?

In der Beschreibung steht , es werde unter anderem zur Behandlung von Infektionen der unteren und oberen Atemwege (Nebenhöhlen, Rachenentzündung, Gaumenmandeln, Bronchitis, Lungenentzündung) angewendet. Eigentlich trifft das auf mich zu, ich bin nur unsicher, weil ich Angst habe, dass ich eigentlich eine andere Krankheit habe.

Heute ist es zum Beispiel so schlecht wie lange zuvor nicht mehr, ich habe Kopfschmerzen, bin müde, mein Hals und Rachen tun weh, meine Nase ist total verschleimt, ausschnauben tut weh und generell dröhnt mir der Kopf. Fieber habe und hatte ich nicht.

Mein gesamter Atemapparat ist eh nicht so ganz gesund, ich habe schwaches Asthma, besonders bei trockener Luft und eine Tierhaar-Allergie. Meine Nase ist eigentlich nie richtig über einen längeren Zeitraum frei, ich habe eigentlich immer Schnupfen (Hausstaubmilben-Allergie). Und dabei wohne ich neben einem Bauernhof.

Ich freue mich über jede ernsthafte und hilfreiche Antwort. Liebe Grüße!

Medizin, Husten, Medikamente, Schnupfen, Hals, Krankheit, Nase, Chronisch, Rachen
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