Wie findet man sich damit ab, niemals eine Freundin/Frau finden zu können?

Grüße an Alle,

ich bin inzwischen Anfang Zwanzig und habe mich mehr oder weniger damit abgefunden niemals eine Beziehung führen zu können, es nie wissen werde, wie es ist von jemandem geliebt (selbst meine gesamte Familie ist kalt und abweisend mir gegenüber) zu werden, nie wissen, wie es ist von einem Mädchen in den Arm genommen und gekuschelt zu werden.

Von den meisten Frauen/Mädchen werde ich (vermutlich wegen meiner jugoslawischen Abstammung, überwiegend kroatisch/bosnisch) als eine Art "Untermensch" (sehe auch entsprechend südländischer aus, Stichwort: Dunkle Haare/Augen) betrachtet und bin für sie allenfalls eine nützliche Adresse für Hilfe in schulischen/universitären Angelegenheiten (bin auf der FH sehr gut unterwegs und habe das Abi damals als Stufenbester hinter mir gebracht). Sprich Kontakt zum anderen Geschlecht findet ausschließlich nur dann statt, wenn sich das weibliche Wesen Vorteile davon erhofft, grundsätzlich nie aus Freundlichkeit.

Die meisten Mädchen (zumindest in 99/100 Fällen) stehen nun einmal eher auf den großen, blonden Nordmenschen. Völlig unabhängig davon, ob sie selbst eher der südländische oder der nordische Typ sind. In der Heimat, werde ich als Verräter angesehen, nur weil meine Großeltern als Gastarbeiter ausgewandert sind. Hier ebenfalls als der letzte Dreck, weil ich ausländischer Abstammung bin und man es mir auch ansieht.

Was mich bewegt ist: Welche Möglichkeiten gibt es auf andere Weisen Glücklich zu werden? Gibt es Leidensgenossen hier? Bislang habe ich alles durch hart erarbeitete Statussymbole versucht zu kompensieren, merke aber, dass es mich kein Stück glücklicher macht, im Gegenteil: Ich fühle mich dadurch noch viel armseliger.

Danke an alle hier im Voraus.

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