Hey :)

Vor derartigen „CRISPR“ Sets aus dem Ausland, wie bereits hier genannt, würde ich stark abraten. Genetische Experimente, bei welchen in das Erbgut eingegriffen und verändert wird, sind in Deutschland verboten. Selbst in Forschungslaboren es dies bedingt bis gar nicht möglich.

Alternativ kann ich das „Bentolab“ Labor empfehlen, einfach mal im Internet schauen. Dort lassen sich sich verschiedenste Experimente durchführen (DNA-Extraktion, Gelelektrophorese, Experimentelle Unterscheidung von menschlicher DNA mit- und ohne Laktoseintoleranz).
Für etwas über 1000€ kriegt man hier ein halbes Labor mit Zentrifuge, Thermocycler, Elektrophoresegerät und verschiedensten Enzymen für die DNA-Amplifikation.

Daher: Gentisches Material zu verändern ist möglich, in Deutschland aber illegal.

Alternativ lassen sich Experimente ohne genetische Veränderungen durchführen, dafür benötigt es aber sämtliche Enzyme, Pufferlösungen und Apparaturen.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Stichwort azeotrope Stoffgemische.

Wenn du ein Ethanol-Wasser-Gemisch mit einem Überschuss an Ethanol destillierst, wird solange reiner Alkohol destillieren, bis im Destillierkolben ein Azeotrop aus 95,6% Ethanol und 4,4% Wasser vorliegt. Dieses Gemisch lässt sich durch Destillation nicht mehr trennen, da es bei 78,2 Grad C konstant siedet.

Eine Möglichkeit wäre, den Wasseranteil durch Trocknen mit Natrium, Molekularsieben oder starken Trocknungsmitteln über H2SO4 oder P2O5 zu senken.

LG

...zur Antwort

Kennst du dich mit der Gesetzeslage, insbesondere mit dem Sprengstoffgesetz, und seinen Folgen bei Verstoß aus?

...zur Antwort

Hey :)

Es reicht, eine Goldprobe in ein Reagenzglas mit starker Säurelösung zu überführen.
Bei einer Reaktion entsteht in jedem Fall Wasserstoff, welches sich in Form kleiner Bläschen am Metall absetzen würde.

Bei Salz- und Schwefelsäure würden - wenn überhaupt - nur kleinste wenige Bläschen entstehen.
Wenn du das gleiche mit Magnesium wiederholen würdest, sind es nicht nur Bläschen, sondern ein stark sprudelnd-kochendes Metall-Säure-Gemisch.

Daran lässt sich erkennen, dass Gold edel ist, und in der Redoxreihe weit oben steht.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Deine Ansätze sind schon ganz gut, allerdings haben sich noch ein paar Denkfehler eingeschlichen.

Alle Wörter mit "Hydroxydgruppe" unbedingt streichen, und durch "Hydroxygruppe" oder "Hydroxylgruppe" ersetzen.

Die Hydroxydgruppe hat nichts mit Alkoholen zu tun, sondern mit Basen.

Beim Butanol hat sich ein kleiner Fehler in deiner Strukturformel eingeschlichen. Über dem Sauerstoff hast du ein Wasserstoffatom angebunden, welches dort nicht hingehört.

In der Erklärung hast du bereits geschrieben, dass jeder einfache Alkohol durch seine Hydroxygruppe genau 1 Sauerstoffatom besitzt. In deinen Summenformeln auf der ersten Seite steht aber nirgends ein "O". Deshalb muss hinter jede Formel noch ein "O" geschrieben werden. (Bsp: C2H6O).

Bei deinen Strukturformeln habe ich nicht jedes C-Atom gezählt, da vertraue ich dir.

Viel Glück bei der Klausur ;)

LG

...zur Antwort

Hey :)

Beide Stoffe fallen unter keine Verbotsverordnung, sind also legal zu erwerben und zu besitzen.

Perse kann dir also niemand etwas anhaben. Es kommt immer darauf an, was du mit den Stoffen anstellst.

In einer Papphülse gemischt und mit einer Zündschnur versiegelt fallen die Stoffe selbstverständlich unter das SprengstoffG, und können mit mehreren 10.000€ bzw. Freiheitsstrafe geahndet werden.

Ob die Polizei Dir einen Besuch abstattet kommt darauf an, ob die Polizei möglicherweise Kundenlisten vom Online-Shop fordert (soll schon oft bei pch Distribution aka Laborladen passiert sein). In DE sind Verkäufer gesetzlich verpflichtet, den Anweisungen der Kripo Folge zu leisten. Sobald du dann einmal auf der roten Liste der Polizei bist, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis es bei dir klingelt.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Wasser siedet bei einem Druck von etwa 1 Bar bei 100 Grad. Diese Bedingung ist auf unseren Höhen zumeist erfüllt.

Bei einem Druck von 0,693 Bar siedet das Wasser bedeutend früher (etwa bei 70 Grad). Dann kann es auch nicht mehr heißer werden, es sei denn man verwendet einen Überdruckkochtopf.

Bedeutet, auf der Zugspitze werden die Kartoffeln bei 70 Grad gegart, was natürlich nicht funktioniert.
Mit diesen Denkanstößen solltest du eine Antwort formulieren können.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Sie sind hydrophob (wasserhassend).

Phob=Phobie=Angst

Sie sind lipophil (fettliebend).

Lipo=Fett

Außerdem sind sie unpolar.

Bedeutet (Nach der Regel ähnliches löst sich in ähnlichem):

Wasser = polar

fett = unpolar

Alkane = unpolar

LG

...zur Antwort

Hey :)

Wenn sich eine Säure in Wasser löst, findet quasi eine chemische Reaktion statt. Die Säure dissoziiert dabei zu einem (oder mehreren) positiv geladenem Wasserstoffatomen und einem Säurerestion. Warum nennt man das auch Proton?

Weil:

Wasserstoff besitzt 1 Proton + 1 Elektron. Um dieses Atom positiv zu laden, muss man entweder 1 Proton (+) hinzufügen, oder 1 Elektron entfernen. Wenn man aber 1 Proton hinzufügt, hat man kein Wasserstoff mehr (neues Element). Also nimmt man einfach 1 Elektron weg.

Wenn man aber von 1 Proton und 1 Elektron das Elektron wegnimmt, bleibt nur noch das Proton übrig. Deshalb nennt man das positiv geladene Wasserstoffion auch Proton (Oder Oxonium/Hydronium-Ion).

Diese Spaltung in Proton und Säurerestion kann aber faktisch nur in Wasser stattfinden. Deshalb ist eine Säure auch nur in „Wasser“ sauer, und man kann auch nur dort die Protonen mit Unitestpapier nachweisen.

100,00%ige Essigsäure wäre demnach nicht sauer, wenn man Unitestpapier reinhält (keine Rotfärbung, wenn man die Luftfeuchtigkeit vernachlässigt).

Wenn man 100,00% Essigsäure (bitte nicht) probiert, schmeckt sie aber trotzdem sauer, weil die Säure im Speichel dissoziieren kann.

Kurzes Schlusswort:

Eine Säure kann natürlich auch ohne Wasser existieren. „Zitronensäure“ ist auch dann eine Säure, wenn sie nicht in Wasser gelöst ist. Jedoch „schmeckt“ sie nur dann sauer (und ihre Protonen lassen sich nachweisen), wenn sie in Wasser gelöst wird.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Vorab: O2 = Sauerstoff.

In der Praxis würde es sich hierbei um die einfache Verbrennung von Schwefel handeln.
Dabei bilden sich SO2 und SO3. Überwiegend tut hier das SO2, da es leichter ist Schwefel zu SO2 zu oxidieren, als SO2 zu SO3.

Und SO (Schwefelmonoxid) kann hier nicht in relevanten Mengen entstehen, da es sich hier um ein extrem unbeständiges Gas handelt. Dieses reagiert sofort weiter mit Sauerstoff zu den entsprechend höherwertigen Oxiden.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Phosphorsäure kann hergestellt werden, indem Phosphorpentoxid mit Wasser zur Phosphorsäure reagiert.

Dies ist jedoch sehr gefährlich, da die exotherme Reaktion heiße Phosphorsäure umherspritzen kann.

Zum Thema Pflanzenschutz kann ich nichts sagen.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Titanpuler fällt - wie Magnesiumpulver auch - unter kein Verbot im Sinne der ChemVerbotsV oder des Sprengsstoffgesetzes. Somit ist die Bestellung völlig legal und unbedenklich.

Wie mit anderen Chemikalien aber auch, kommt es immer darauf an, was du anstellen willst. Als Feuerstarter ist Magnesiumpulver zwar legal; in Kombination mit Schwefel in einer fest verschlossenen Papphülse für Privat- ungewerbliche jedoch nicht.

Hierbei macht es keinen Unterschied ob Mg- oder Ti-Pulver. Auch mit Titanpulver lassen sich Sprengsätze und Feuerwerkskörper herstellen.

Deshalb: Titanpulver bestellen: Ja, Zum Pyrobasteln verwenden: Schwerer Gesetzesbruch.

Beachte, dass bei verdächtigen Käufen (Ti-Pulver z.B. in Kombi mit Schwefel, Papphülsen und Zündschnur) auch sehr schnell die Kriminalpolizei vor der Tür stehen kann.

Übrigens: Bei der Bestellung von pyropowders würde ich generell abraten. Allein der Name sagt schon, dass sich das Sortiment eher an Pyrobegeisterte richtet. Auch hierbei kommt es nicht selten vor, dass die Polizei gerne mal nach Kundenlisten beim Verkäufer anfragt, um ein paar Hausdurchsuchungen hinter sich zu bringen.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Bei der einfachen Destillation von Wein könnte man alle flüssigen Bestandteile von den Festen Stoffen / Ionen trennen. So ließe sich hauptsächlich Wasser, Ethanol; und Geringstmengen an anderen Alkoholen und Säuren abdestillieren.

Übrig bleiben würden vermutlich unterschiedliche Zucker und Salze.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Was genau verstehst du nicht? Hast du das Experiment je durchgeführt? Dann sollte folgendes klar sein:

Im Heptan sinkt die Kugel vergleichsweise schnell zu Boden.

Im Paraffinöl braucht die Kugel vergleichsweise lange (mehrere Sekunden), um den Reagenzglasboden zu berühren.

Nun ist doch die Frage: Was unterscheidet beide Stoffe molekular gesehen? Vergleiche einmal beide Strukturformeln bzw. Summenformeln:

Heptan: C7H16

Paraffinöl: CnH2n+2 Bedeutet: mind. C12H26 max. C16H34

Schaue auf die Kohlenstoffatome (Kettenlänge):

Heptan: 7 C-Atome

Paraffinöl: 12 bis 16 C-Atome

Du solltest bereits wissen, dass die intermolekularen Kräfte (Van der Vaals Kräfte) mit steigender Kettenlänge zunehmen. Stärkere molekulare Kräfte bedeutet höherer Siede- und Schmelzpunkt. Wenn der Schmelzpunkt nach oben gedrückt wird (bsp: Der Stoff geht bei 15 Grad Celsius vom festen in den flüssigen Zustand über, und die Raumtemperatur beträgt 22 Grad C, ist es naheliegend, dass der Stoff eine dickflüssige (pastenähnliche) Konsistenz besitzt), nimmt (zumindest in diesem Fall) also zwangsläufig die Viskosität zu.

Nun solltest du die Aufgaben beantworten können.

LG

...zur Antwort

Hey :)

C2H6 + Br2 -> C2H5Br + HBr

1 mol Ethan reagiert mit 1 mol molekularem Brom zu 1 mol 1-Bromethan und 1 mol Bromwasserstoff.

Bei der Reaktion handelt es sich um eine typische Substitution.

Das molekulare Brom spaltet sich zu je 2 Bromradikalen. Dieses freie Bromatom greift am H-Atom des Alkans an, und bindet sich an die frei gewordene Stelle. Es entsteht das Bromalkan. Das freie H-Atom verbindet sich anschließend mit dem anderen Bromradikal und bildet Bromwasserstoff.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Nein, mit Sicherheit sind keine giftigen Dämpfe entstanden. Wenn nichts nach Chlor (ein anderes Giftgas welches im unwahrscheinlichen Fall entstehen könnte wäre mir nicht bekannt) riecht, kannst du die Fenster wieder schließen (sonst wird’s teuer auf der Gasrechnung ;)

LG

...zur Antwort

Hey :)

In den Molekülen vieler Kohlenwasserstoffe, wie auch den Alkanen, herrschen starke Bindungskräfte (hier die „Van der Vaals-Kräfte). Mit zunehmender Kettenlänge steigen diese molekularen Bindungskräfte, da mehr C-Atome dazukommen.
Diese Kräfte sind teils so stark, dass sie die Atome zusammenhalten, und dadurch den Siedepunkt nach oben drücken.

LG

...zur Antwort

Hey :)

Ich gehe mal davon aus, dass du Eisen(II)-sulfid meinst.

Wenn du Eisensulfid direkt aus den Elementen herstellen willst, ist es nahezu unmöglich, eine Umsetzung von 100% zu erreichen. Bei der typischen stark exothermen Reaktion wird unumgänglich etwas Schwefel und oder Eisen zurückbleiben.
Allein schon, dass ein Teil des Schwefels bzw. Eisen mit Sauerstoff zu den entsprechenden Oxiden reagiert, bzw. dass beide Feststoffe nicht gut genug gemischt wurden.

LG

...zur Antwort