Was haltet ihr von der Uni?

Hallo Leute,
So ich bin nun seit 3 semestern an der uni und ich würde sagen, es reicht, um mir ein überblick über alles verschafft zu haben und ich muss ehrlich sagen, dass ich mega unzufrieden bin... 1.Meine Kommilitonen sind alle dem Egoismus verfallen. Geholfen wird selten, jeder muss alleine da durch... 2.Ich mache an der TU Darmstadt Elektrotechnik und mir fehlt einfach der Bezug zur Praxis. Ich wette, dass nicht mal 90 % der Studierenden wissen in welche Richtung man einen Schraubenschlüssel drehen muss... 3.Ich bin mega enttäuscht, dass soviele Leute einfach wegen dem später sicheren guten Verdienst hingehen, als wirklich wegen dem wissenschaftlichem Interesse und der Neugier neues zu erforschen. Nur weil man dieses gewisse Prestige haben will und sagen kann, dass man an der Uni ist, heißt es noch lange nicht, dass man was draufhat. Für mich steht es fest. Die Zeiten die ich vor den büchern pauke ist einfach keine Arbeit meiner Auffassung nach, weshalb ich nächstes jahr eine Ausbildung anfange. Allgemein würde ich nahezu sagen, dass es nur den wenigsten überhaupt möglich ist an der uni was zu bewegen. Ich meine von rund 500 studenten werden vielleicht 10 doktoranten, 50 master of science absolventen und der rest schafft das 2. Semester nicht oder gibt schon früher auf... Für mich ist Uni eine mega Enttäuschung gewesen. Das mir ausgemalte Studentenleben, war null wie ich es mir vorgestellt habe. Leider hatte ich keine Zeit nachzudenken, ob Uni überhaupt was für mich ist, da ich so ins Studium gedrängt wurde... Mein Tipp: Überlegt es euch zweimal bevor ihr anfangt...
Wie sind oder waren eure Erfahrungen an der Uni?

lernen, Schule, Psychologie, Hochschule, studieren, Uni, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Was haltet ihr von ,,13 reasons why“?

Bin ich der einzige, der diese Serie eher kritisch findet? Ich höre nur alle ,, Ja so geil u.s.w.“ , aber an sich muss man sagen, dass die da ein sehr ernstes Thema ansprechen und viele das nicht verstehen. Außerdem weckt der Selbstmord von Hannah Baker nicht in vielen depressiven Menschen das Gefühl auf, dass dies doch eine Lösung ist. Des Weiteren gibt sie bestimmten Menschen die Schuld für ihren Tod, was meiner Meinung nach extrem falsch ist (Achtung Spoiler: sieht man ja Alex bringt sich um, versucht es zumindest). Wenn man das Ganze auch noch tiefgründiger betrachtet kann man auch kritisieren, dass dies ein Film bzw. Serie ist also Schauspielerei. Und die wollen ein solches Thema in der Serie wirklich behandeln, wobei nach Abdreh wahrscheinlich der ganze Cast in Porsches in ihre Villen fährt? Ja, klar in Hollywood ist nicht jeder so und diese Schauspieler auch noch teilweise sehr unbekannt sind. Ich finde die Serie sehr heuchlerisch und paradox, aber vielleicht sehe auch nur ich das so, da ich auch an keiner psychischen Erkrankung leide oder in der Schule hardcore gemobbt werde, kann ich das vielleicht auch nicht so gut nachvollziehen.
Allerdings ich weiß nicht wie es bei euch ist, aber in meiner Schule ist diese veraltete High School Hierarchie längst völlig. Vielleicht gibt es das ja noch vereinzelt in den U.S.A. häufiger. Mir leuchten natürlich die guten Aspekte noch ein. Zusammenhalt ist wichtig, Selbstmord ist keine Lösung, da viele danach trauern, und man sollte auf seine Mitmenschen achten u.s.w. aber hätte man das nicht ganz so drastisch darstellen müssen oder zumindest mit Happy end? Btw Serien oder Filme ohne Happy end sind für mich ehh immer Horror, deshalb wollte ich die Serie nicht schauen, aber sehr viele gute Empfehlungen gehört, weshalb ich mich jetzt 2018 doch mal entschieden hab sie zu sehen.

Filme und Serien, Suizid, 13 Reasons Why
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