In Deutschland darf jeder Bürger ab 18 wählen – egal, wie viel oder wie wenig er über Politik weiß. Aber ist das wirklich sinnvoll? Wenn jemand keine Ahnung hat, welche Parteien wofür stehen, oder grundlegende demokratische Prinzipien nicht versteht, entscheidet er dann nicht genauso über die Zukunft unseres Landes wie jemand, der sich intensiv informiert?

Wäre es nicht fairer, wenn das Wahlrecht an einen kurzen Wissenstest gebunden wäre – z. B. Fragen zu Grundgesetz, Parteien, Wirtschaft und Gesellschaft? Schließlich muss man für fast alles im Leben Prüfungen bestehen: Führerschein, Ausbildung, Studium, sogar für manche Hobbys. Warum also nicht auch für die wichtigste Entscheidung einer Demokratie?

Oder wäre so etwas der Anfang vom Ende der Demokratie, weil dann nur noch die „gebildeten Eliten“ bestimmen dürften, während ärmere und weniger gebildete Menschen außen vor blieben?

Was meint ihr: Sollte das Wahlrecht an einen Wissenstest gebunden sein – oder ist das eine gefährliche, elitäre Idee?