Sind die Ängste von älteren Menschen z.B älter als 70 Jahre berechtigt nicht ins Krankenhaus gehen zu wollen?

Ich bekomme öfters mit, dass solche alten Leute denken bis zu ihrem Lebensende nicht mehr aus dem Krankenbett rauszukommen. Man kommt z.B nur wegen einem gebrochenen Arm, zu hohem Bluthochdruck ins Krankenhaus und dann entstehen sonstige Folgekrankheiten die tödlich enden. Beispielsweise ist man monatelang bettlägerig(darf nicht aus dem Bett), daher baut sich die Muskulatur rapide ab und man ist ist anfälliger für Krankheiten, weil das Immunsystem absackt und ein Krankenhaus eine Brutstätte für 1000 verschiedene Viren und Keimen ist. Letztendlich bekommt man einen leichten bis schweren Schlaganfall, Lungenentzündung(weil man vorher noch Raucher war), wird im künstlichem Koma operiert, bekommt einen Beatmungsgerät durch einen Luftröhrenschnitt eingeführt, wacht auf, kann sich sehr beschränkt körperlich bewegen, kann nicht sprechen und ist geistig fast nur noch instinktiv da. Die Familie glaubt hoffnungsvoll, dass der nahestehende Verwandte gesund wird, bekommt Intensivpflege, kommt doch wieder ins Krankenhaus, weil sich der Zustand vom Patient lebenskritisch ändert, ein ständiges hin und her vom Eigenheim ins Krankenhaus bis der Mensch endlich einen Herzstillstand bekommt, stirbt und won seinem Leid erlöst wird. Die Familie ist ganz entsetzt, dass dieser Mensch umsonst gelitten hat und möglicherweise der ursprüngliche Krankenhausaufenthalt alles nur schlimmer gemacht hat.

Wie soll man als nahestehender Verwandte mit so einem Gewissen umgehen?

Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Krankenhaus
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