Darf ein Allgemein Mediziner medizinisches Cannabis bei ADHS verschreiben?

Servus Freunde!

Meine Frage ist, ob ein Hausarzt (Allgemein Mediziner) medizinische Cannabis verschreiben darf.

Mein Arzt behauptet er darf es nicht, da er ADHS medikamentös nicht behandeln darf. Ein Psychiater (Bekannt dafür, dass er mit med. Cannabis behandelt behauptet dass er es verschreiben darf, da es jeder Arzt verschreiben darf. Die Einschränkung mit der ADHS-Therapie gilt nur für eine gewisse Gruppe von Medikamenten, wo Cannabis nicht zugehöre.

Wenn dem so sei, könnte mir jemand eine Quelle mit Informationen nennen? Ich habe mich bereits tot gesucht, da ich auch nicht grade so der Fachmann bin und deshalb garnicht weiß wonach ich genau suchen soll. :-D

Ich habe bereits die Bundesopium Stelle gefragt. Dessen Antwort ist lediglich, dass Cannabis jeder Arzt verschreiben darf.

Kurz und Knapp.:

Jeder Arzt darf medizinisches Cannabis verschreiben, aber darf es auch jeder Arzt für jede Krankheit, jedes Syndrom ...etc verschreiben?

Edit:

Bitte Bitte liebe Leute! Es macht NULL Sinn mir irgendwelche Beschuldigungen aufs Auge zu drücken, dass ich nur kostenlos zum Vergnügen Cannabis rauchen möchte, mich als süchtig einzustufen oder mit gefährlichem Halbwissen zu antworten. Dann lasst es bitte einfach. Ich will nur eine Antwort auf meine Frage, am besten mit Quelle. Euer Kopfkino könnt ihr euch selber machen, aber behaltet es für euch. Danke!

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Bin ich psychisch krank oder liegt es am ADHS?

Guten Tag liebe Community,

ich weiß garnicht so recht wie ich das alles beschreiben soll. Mir fehlt einfach etwas im Leben. Mein Leben kommt mr auf der einen Seite so langweilig und Monoton vor, auf der anderen Seite überlasten mich so viele alltägliche Dinge. Ich mache zur Zeit eine duale Ausbildung und bin eigentlich auch wirklich gut indem was ich tue. Allerdings habe ich mal mehr und mal weniger Freude daran. Mal denke ich mir, besonders wenn alles gut läuft, dass ich wirklich einen Job fürs Leben gefunden habe und mich weiterbilden will (Meister, Techniker) und wenn es mal nicht so gut läuft bzw was nicht auf Anhieb klappen will,will ich direkt alles hinschmeissen. Es ist das gleiche bei meinen Hobbys, sofern man sagen kann, dass ich welche habe, da ich diese meist direkt wieder verwerfe, wenn was nicht so läuft wie erhofft. Ebenso belastet das ganze meine Beziehung, da ich die selben Zweifel hege, wenn eine Kleinigkeit gegen meine Überzeugung spricht. Manchmal glaube ich, dass ich meinen Job nur habe, weil die Gesellschaft, sowie meine Familie es von mir verlangt. Klingt alles wahnsinnig bescheuert, ich weiß. Aber glaubt mir! Glücklich bin ich damit auch nicht. Ich will endlich wieder Freude am Leben haben, Herausforderungen bewältigen ohne direkt bei jeder Kleinigkeit aufgeben zu wollen. Ich will was erleben und nicht nur für die Arbeit leben. Ich fühle mich durch und durch depressiv, wenn man die Situation so nennen kann. Ich dichte das ganze ja teilweise meinem ADHS an, dann frage ich mich nur wie das ganze mal besser werden soll... Kann mir ein Psychologe helfen? Muss dieser geschult auf adhs sein? Ich bin 21 Jahre alt, falls das etwas zur Sache tut. Ich bitte um ernsthafte Hilfe.. Tut mir leid, wenn der Text unverständlich und wirr ist, meine konzentration lässt momentan ein wenig zu wünschen übrig...

Freundschaft, Psychologie, ADHS, Liebe und Beziehung
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ADHS, Wie soll ich ein normales Leben führen?

Guten Abend, Es wurde vor Ca. Einem Monat ADHS bei mir Diagnostiziert. Wie das ganze in Deutschland halt so ist wurde mir eine Ritalin-Behandlung vorgeschlagen, da eine anderweitige Therapie, nach aussagen meines Psychaters, schwer zu bekommen sind. Schön und gut! Ich habe eingewilligt.

Die ist ersten Tage war ich hin und weg! Es scheint mir zu helfen! Ich war mehr als begeistert. Zwischendurch hatte ich zwar leichte Kreislaufprobleme, die allerdings, wie ich gelesen habe, in der Einstellungsphase vorkommen können. Zudem hatte ich aus eigener Dummheit an den Tagen kaum was gegessen. Bis hier hin noch so weit so gut.

Allerdings merke ich mittlerweile, dass immer wenn die Tabletten (Medikinet Adult 10) nachlassen ich ein Rebound verspüre. Dies äußert sich mit erhöhter Präsens der Symptome und Existenzängsten. Zusätzlich merke ich während der Wirkung des Ritalins zwar das es mir ungemein hilft und die Symptome "wegpustet", allerdings fühle ich mich immer wie angetrunken, bzw. als ob das nicht mein Körper ist. Schwer zu erklären! Ich fühle mich zwar super, allerdings als ob ich die ganze Zeit in einer Art Rausch wäre. Ich will ein normales Leben führen und nicht dass mein ganzes Leben ein Rausch ist.

Jetzt denkt man sich "Mensch! Setzt den Mist ab!", allerdings muss ich dazu sagen, dass ich einen wirklich langen Leidensweg hinter mir habe, da ADHS bei mir erst mit 20 diagnostiziert wurde. Ich habe jahrelang nach einer Erklärung für all' meiner Symtome gesucht und musste meinen Ärzten immer Vorschläge machen, auf was ich noch getestet werden könnte. Wäre ich nicht mit so viel Initiative dahinter her gewesen ,würde immer noch keine Diagnose stehen. Seid ich weiß das ich ADHS habe, kann ich dem ganzen endlich einen Namen geben. Jetzt wo ich weiß, was es ist und Vorallem endlich mal wieder ohne Symtome leben kann, finde ich es schwierig das ganze wieder aufzugeben.

Ich bitte um Tipps und evtl. ehemalige Gleichgesinnte, die mir Ihre Erfahrungen und Lösungen mitteilen.

Danke! :)

ADHS, Ritalin
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