Angst vor Abends/Nachts - Kindheitsflashbacks?

Hallo alle Freunde der Psychologie, oder alle, die diese Frage sonst noch beantworten können. :3

Also als Kind hatte ich arge Probleme mit dem Schlafen. Es war für mich quasi unmöglich, alleine zu Schlafen. Ich weiß nicht... Ich bin schier irre geworden, wenn ich keine Präsenz um mich herum wahrgenommen habe, hab Angstzustände bekommen, bin jede Nacht 50x aufgestanden etc. Irgendwann entwickelte ich dann eine "Angst vor der Nacht". Wenn es im Winter früh dunkel wurde (Im Sommer kann ich mich leider nicht mehr dran erinnern), hatte ich teilweise um 16 Uhr schon langsam Angst.

Naja, irgendwann schlief ich dann bei meinen Eltern ewig lang und dann konnte ich irgendwann auch alleine pennen...

Nun ja... Ich bin jetzt 17, ergo fast erwachsen und merke irgendwie, dass ich das in abgeschwächter Form wieder habe. Also nein, ich schreie nicht rum, oder kriege Panikattacken und ich kann eigentlich auch selbst entscheiden, wann ich zu Bett gehe, aber ich merke, wie ich mich abends doch irgendwie einsam und leer fühle und mir mehr Gedanken um Negatives mache. Irgendwie fühlt sich das ziemlich ähnlich an, wie damals. Und ich habe sogar ein wenig Angst davor, schlafen zu gehen. Auch im Bett überkommt mich dann manchmal so ein Unwohlsein, wenn es dann ganz still im Haus ist.

Nun meine etwas kuriose Überlegung: Kann das theoretisch sein, dass meine Psyche, jetzt kurz bevor ich "Wirklich erwachsen" bin, nochmal tief in der "Kindheitskiste" wühlt und sowas nochmal rausholt, quasi so als "Abschluss der Kindheit"? Wenn ja, was bringt das? Oder ist es einfach Zufall und hat andere Gründe?

Danke schonmal im Voraus <3

Gesundheit, Angst, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Nacht, Psyche, Schlafstörung
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Leben ändern/In den Griff kriegen?

Hallo :3

Diese Frage ist etwas länger, aber ja, ich fang einfach mal an:

Ich bin jetzt 17 Jahre alt und gehe in die 11. Klasse einer Gesamtschule. (Also wo man jeden Abschluss machen kann). Ich hab meine Voraussetzung zur Oberstufe ganz knapp bekommen. Und eigentlich nur, weil ich einfach nicht weiß, was ich machen soll. Ich fühle mich irgendwie noch nicht "reif" dazu, Entscheidungen zu treffen. Also gehe ich weiter zur Schule. Nur hab ich dort auch Probleme, weil Organisation nicht so ganz meins ist und ich oft nicht meine Hausaufgaben mache, oder auch ab und zu schwänze. Okay, ich weiß selbst, dass das so mit dem Abitur nix wird, aber es ist mir mehr oder weniger in dem Moment auch egal. Dann später bekomme ich einen "Anfall", also liege ewig lang heulend auf dem Boden, weil es mir doch nicht egal ist. Aber ich habe, dadurch dass meine Mutter psychische Probleme hat, nie Stresstoleranz gelernt und die höchsten Ziele, die ich im Leben habe, sind möglichst schnell, möglichst viel zu fühlen. Gefühle werden bei mir allerdings nur durch starke Reize ausgelöst. Alles, wovon ich nichts fühle, ist für mich irgendwie sinnlos und - so bescheuert es klingt- drei Fünfen in einer Woche wieder zu bekommen ist irgendwie auch ein Reiz, wenn auch kein schöner...

Irgendwie drängt sich in mir der Wunsch auf, "normal zu leben", auch wenn ich dies irgendwie auch komplett ablehne. Wie akzeptiert man das? Wie wird man stresstolerant? Wie bringt man mehr Gefühle in sein Leben?

PS: Bin in Therapie

PPS: Schreibe auch gerade ein Roman über dieses Thema

Leben, Gesundheit, Schule, Psychologie, Liebe und Beziehung
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