Hallo,

der menschliche Körper braucht Salz. Zu viel Salz durch die Nahrungsaufnahme will und kann der Körper schlecht speichern. Also wird es ausgeschieden. Vor allem über die Schweißdrüsen. Deshalb sind wir auch so attraktiv für Fliegen. Die mögen unseren Schweiß und das darin enthaltene Salz.

Im engsten Sinn versteht man unter Salz das Natriumchlorid (NaCl, Speisesalz). Im weiten Sinn bezeichnet man alle Verbindungen, die wie NaCl aus Anionen und Kationen aufgebaut sind – wie zum Beispiel Calciumchlorid (CaCl2) – als Salze. Natriumchlorid ist aus den Kationen Na+ und Anionen Cl aufgebaut. Das Salz Calciumchlorid wird von Ca2+ und Cl gebildet. Die Formeln NaCl und CaCl2 sind die Verhältnisformeln der Verbindungen (Na:Cl=1:1, bzw. Ca:Cl=1:2). Ionen können ein- oder mehrwertig sein, also eine oder mehrere positive bzw. negative Ladungen tragen.

Andere Salze außer NaCl haben wir nur wenig in unserem Körper. Wie sollen wir z.B. Calziumchlorid aufnehmen. In der Nahrung ist das so gut wie nicht drin.

Im Schweiß schmecken wir also das allgemein gebräuchliche und von uns mit der Nahrung aufgenommene Kochsalz, welches wir ja auch beim Kochen als Würze bevorzugen.

Viele Grüße

Klaus Jorke - Schwimmeister in BW

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Kommt natürlich auf den Chlorgehalt an. Aber Du mienst sicherlich gechlortes Beckenwasser in Schwimmbädern.

Kein Problem. Zu langer Aufenthalt macht ja nur Deine Haut schrumpelig. Das ist eher nicht so gut am dauerhaften Baden als das bisschen Chlor im Beckenwasser öffentlicher Schwimmbäder.

Viele Grüße

Klaus Jorke - Schwimmeister in BW

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Hallo,

Schnorchel zum Tauchen sind meist aus Plastik. Nun gibt es unterschiedliche Plastikarten. Die meisten davon, kann man sagen, schwimmen, ihre Dichte ist geringer als die des Wassers. Manche sinken aber auch im Wasser. Ihre Dichte ist größer als die des Meerwassers. Meerwasser ist durch den Salzgehalt auch noch dichter (schwerer) als Süßwasser. Wenn der Schnorchel mit Wasser voll gelaufen ist, damit keine Luftblase mehr enthält, dann sinkt er (vielleicht, je nach dem). Seine Dichte ist nahe an der Dichte des Meerwassers. Er ist also am Meeresboden liegend ganz leicht. Gewichtskraft minus Auftriebskraft , da bleibt nicht viel übrig. Deshalb ist er durch die Wellenbewegungen und Strömungen des Meerwassers ganz leicht zu bewegen und kann dann auch weggespült werden, abtreiben. Wenn er aus leichter Plaste hergestellt ist, dann kann er auch an der Wasseroberfläche schwimmen und mit Wind und Wasserströmungen abgetrieben werden.

Viele Grüße

Klaus - Tauchlehrer und Schwimmeister im Schwarzwald

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Hallo,

am Meer (z.B. Ostsee) hast Du Luft auch oft über 25 Grad Celsius Lufttemperatur und das wasser hat nur 19 Grad. An der Wasseroberfläche verdunstet immer etwas Wasser. Bei diesem Übergang von kleinen Wassertröpchen/Wassermolekülen in die gasförmige Phase in das Gasgemisch Luft wird Energie (Verdunstungsenergie) dem Wasserbecken entnommen. Das führt zu einer gerimngen Absenkung der Wassertemperatur. Das kann man sich auch so vorstellen, dass jedes Wassermolekül eine bestimmte Energie besitzt und der Durchschnitt aller Temperaturniveaus der einzelen Moleküle messen wir mit einem Thermometer. Die wärmsten und damit schnellsten schaffen den Übergang in die Luft, in den gasförmiigen Zustand. Der Rest verbleibt im Pool. Der neue Temperaturdurchschnitt ist dann etwas geringer als vorher.

Viele Grüße

Klaus - Schwimmeister im Schwarzwald

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Hallo, also bei ca. 3 Toilettengängen zu Hause (Einpersonenhaushalt) und ca. 5 Liter Spülwasser kommen im Jahr so maximal 365 x 15 Liter = 5475 Liter, also ca, 5,5 Kubikmeter Wasser zusammen. Nimm mal an, dass der Wasserpreis bei 5,- € pro Kubikmeter liegt, dann würdest Du also 27,50 € im Jahr normal verbrauchen und die Einsparung wäre also 13,75 € pro Jahr. Lohnt sich das wirklich für Dich?

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Also bei mir ist Wasser im Tiefkühlschrank fest. Ich brauche es ja als Eiswürfel für meine Longdrinks. Es ist nicht immer flüssig. Und beim Kochen wird es sogar gasförmig.

Die Ringe um den Saturn bestehen aus sehr viel Wassereis. Auch hier ist das Wasser im Aggregatzustand "fest".

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Ja, das ist möglich. Es gibt aber dabei ein kleines Problem. Wenn man mit dem Tauchgerät und dem Atemregler im Mund dann aus der Tiefe zur Wasseroberfläche aufsteigt und dabei immer weiter atmet (Luftanhalten verboten), dann ist das OK. Taucht man ohne das Atemgerät wieder auf, dann dehnt sich die in 10 m Tiefe eingeatmete Luft beim Auftauchen aus. In 10 m Tiefe herrscht ein Umgebungsdruck von 2 bar. An der Wasseroberfläche sind es nur ungefähr 1 bar (je nach Wetterlage).

Die in 10 m Wassertiefe eingeatmete Luft (in der Lunge haben wir dann als Erwachsene ca. 6 Liter Luft) entspannt sich beim Auftauchen wenn wir dabei ausatmen und will sich ausdehnen. Aus 6 Liter in 10 m Wassertiefe werden dann 12 Liter an der Wasseroberfläche. In 10 m Wassertiefe ist Lungeninnedruck und Wasseraußendruck gleich (2 bar, kein Problem), an der Oberfläche ist der Umgebungsdruck nur 1 bar, in der Lunge sind aber 2 bar Druck, wenn ich beim Aufstieg nicht langsam ausatme. Dieser erhöhte Lungeninnendruck (im Vergleich zum Umgebungsdruck) kann Lungengewebe zerstören und Lungenalsveolen zum Platzen bringen bis hin zu einem Lungenriss. Das sollte man aus gesundheitlichen Gründen vermeiden.

Viele Grüße

Klaus - Tauchlehrer im Schwarzwald

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Hallo, die Frage ist unvollständig gestellt.

Wenn das Wasser 90 Grad Celsius hat beim Einfüllen in die Eiswürfelform dauert es länger als bei 25 Grad warmem Eiswürfelwasser. Logisch oder?

Zweites Kriterium ist die Abführung der Wärme des Wassers. Das hängt auch von der Isolation des Gefriefaches und des Kühlschrankes ab. Die Wärme muß ja irgendwohin und wird wie bei jedem guten Kühlschrank an die Raumluft abgegeben. Wenn der Raum 30 Grad Celsius Lufttemperatur hat dauert es länger als wenn der Kühlschrank z.B. im 8 Grad kalten Keller steht.

Viele Grüße

Klaus - ehemaliger Physikstudent

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Hallo,

das ist die Larve einer Eintagsfliege.

https://www.fotocommunity.de/photo/unser-bach-lebt-larve-einer-eintagsflie-sonja-haase/42827634

Viele Grüße

Klaus - Tauchlehrer im Schwarzwald

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Hallo,

der Gasgehalt einer Flüssigkeit (Aufnahmemöglichkeit) hängt ab von der Temperatur (je kälter, desto mehr kann ein Gas im Wasser "gebunden" werden), von der Größe der Oberfläche (je größer die Oberfläche desto mehr Gas kann in die Flüssigkeit hineindiffundieren aber auch hinausdiffundieren, (was auch zur Geschwindigkeit dieses Gashein- bzw. hinausdiffundierens betrifft), vom Art des Gases, von der Art der Flüssigkeit und vom umgebenden Druck (mehr Druck, mehr Gas in der Flüssigkeit).

Das ist das Gesetz von Henry ( William Henry (* 12. Dezember1774 in Manchester; † 2. September1836 in Pendlebury) war ein englischerMediziner und Chemiker.).

Was bei stehenden und fließenden Gewässern unterschiedlich ist, ist die Oberfläche (fließende Gewässer verwirbeln of) und die Temperatur vor allem an der Oberfläche.

Fließende Gewässer sind meist nicht tief, manche Seen schon. Je tiefer des gewässer, desto höher der Druck in der Tiefe und je höher auch der Sauerstoffgehalt dort. In einem See beträgt der Druck in 40 m Tiefe 5 bar an der Oberfläche nur 1 bar, in 10 m Tiefe 2 bar. Bei stehenden Seen aber auch (auch durch die Anomalie des Wassers) am Seegrund kälter als an der Seeoberfläche. Somit ist Deine generelle Aussage so nicht richtig. Es kann stehende Gewässer geben, die in der Tiefe einen höheren Sauerstoffgehalt haben als fließende Gewässer unter fast gleichen Bedingungen (Wassertemperatur z.B.). Bei Gewässern ist auch wichtig, wer den Sauerstoff im Wasser verbaucht (Fische z.B.) und auch welche Pflanzen, Algen und wie viele davon Sauerstoff produzieren und ins Wasser abgeben.

Wichtig ist auch das Verhältnis vom Gewässervolumen zu Oberfläche. Bei gleichen Volumen ist die Ausgasgeschwindigkeit bei kleinerer Oberfläche langsamer.

Um so mehr Sauerstoff vorhanden ist, desto schneller kann auch bei sich veränderden Rahmenbedingungen ausgegast werden, was die Gasmenge betrifft. Klar, wenn ich 1000 g im Wasser habe, kann nach einer Stunde vielleicht 20 g davon ausgegast sein, wenn ich nur 100 g Sauerstoff im Gewässer habe, dann ist davon nach einer Stunde vielleicht nur 10 g Sauerstoff ausgegast. Was ist dabei nun "schneller"?. 20 g sind mehr als 10 g, aber 20 g sind nur 2%, 10 g dagegen sind bei diesem Beispiel 10%. Was ist nun schneller? Kann man das genauer beschreiben?

Bitte prüfe mal, ob kleinere Teiche wirklich schneller Sauerstoff verlieren als z.B. ein fließender Fluß. Generell kann man das so nicht behaupten, da zu viele physikalische Parameter diesen Prozeß bestimmen. Auch gibt es an den Oberflächen zwischen einer Flüssigkeit und einem Gas auch einen Austausch - nicht nur Gas diffundiert aus der Flüssigkeit hinaus, Gas diffundiert auch in eine Flüssigkeit hinein, bis ein Gleichgewicht (bis zur maximalen Aufnahmefähigkeit der Flüssigkeit für dieses Gas, diese hängt ab von den physikalischen Rahmenbedingungen (Art der Flüssihgkeit, Temperatur, Druck usw.)) erreicht ist.

Algen führen Photosynthese durch genau wie andere Wasserpflanzen, wenn sie Chlorophyll besitzen. Ein Entstehungsprodukt bei der Photosynthese ist Sauerstoff. Pflanzen und Algen können Sauerstoff an das Gewässer abgeben. Aber wie kann man das messen, wie viel das ist? So genau will ich das gar nicht wissen. Ich finde es ausreichend zu wissen, dass es so ist.

Viele Grüße

Klaus Jorke - Tauchlehrer im Schwarzwald

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Hallo,

welchen Druck hast Du denn in der Sprüghflasche? 5 bis 6 bar? Mit der Handpumpe reingepresst. Schlauch dran und in 1 m Wassertiefe hast Du einen Druck von 1,1 bar. Wenn Du dann den Druck in der Flasche frei gibst und die Luft in Deine Lunge fließt, dann wirst Du ein Problem haben. Die Lunge wird aufgebläht und kann wirklich platzen. Wir Taucher haben mit dem Atemregler einen Druckminderer, der den Flaschendruck genau auf den Umgebungsdruck im Wasser, je nach Tauchtiefe regelt. In unserer Lunge ist damit genau der gleiche Druck wie außerhalb unseres Körpers und so kann es nicht passieren, dass unsere Lunge platzt.

Was Du da basteln willst aus der Drucksprühflasche vom Baumarkt ist gefährlich. Das kann tödlich enden.

Auch das Atmen über einen langen Schlauch ist gefährlich. Unsere Schnorchel sind maximal 35 cm lang. Diesen Höhenunterschied und damit Druckunterschied kann unsere Lunge verkraften. Ein längerer Schlauch ist gefährlich und erhöht extrem die Kraft, die man braucht, um die Luft mit weniger Druck von der Wasseroberfläche einzuatmen. Das wird mit zunehmender Tiefe richtig schwer und im Schlauch ist ja auch Luft, die nur hin und her geschoben wird. Wie viel wirklich frische Luft (sauerstoffreiche Luft) kommt denn dann noch in der Lunge an? Zu wenig.

Lass bitte solche Experimente. Probier mal im Urlaub oder zu Hause im Tauchclub in der Nähe mal Schnuppertauchen. Das macht richtig Spaß.

Viele Grüße

Klaus - Tauchlehrer im Schwarzwald

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Hallo,

wenn Du bei Frage 1 herausbekommen hast, dass der Druck in 20 m Wassertiefe = 3 bar ist, (1 bar je 10 m Wassertiefe + 1 bar "ungefährer" Luftdruck über der Wasseroberfläche (gilt so nicht für Bergsehen)), dann ist das schon mal richtig.

"ungefähr", weil der Luftdruck sich ja nach Wetterlage ändert (Hochs und Tiefs). Er ist selten genau 1 bar. Bei solchen Berechnungen wird aber 1 bar als Luftdruck der Einfachheit halber angenommen.

Dein Luftvorrat beim Tauchgang ist 200 bar x 15 Liter = 3000 barliter (jedenfalls für ideale Gase, real sind es eigentlich nur ca. 2750 barliter). Wir rechnen bei solchen Berechnungen aber trotzdem mit 3000 barliter.

In 20 m Wassertiefe atmest Du Luft mit 3-facher Dichte, also ist Dein Luftverbrauch 3 bar x 20 l/min, je Minute also 60 barliter.

3000 barliter geteilt durch 60 barliter/min = 50 Minuten.

Viele Grüße

Klaus Jorke - Tauchlehrer im Schwarzwald.

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Hallo,

viele Taucher bekommen beim Tauchen einen ordentlichen Druck auf die Blase. Manche halten das nicht, können aber den Tauchgang nicht einfach so abbrechen, um mal schnell auf die Toilette zu gehen.

Dann pieseln die mal schnell in den Neopren-Nassanzug. Der Urin vermischt sich mit dem im Anzug bereits vorhandenen Merr- oder Seewasser und verdünnt sich dort. Nach dem Tauchgang wird der Anzug gut gespült und ab und zu zu Hause auch mal in der Waschmaschine gewaschen.

Mir macht das nichts aus so einen gebrauchten Tauchanzug zu kaufen und zu nutzen, aber viele Leute sehen das anders und kaufen auch deshalb nicht gerne gebrauchte Anzüge. Wenn die Anzüge sehr alt sind, dann läßt die Isolierwirkung des Neoprens mit der Zeit nach, vor allem bei älteren Neoprensorten. Ich wasche den Neoprenanzug vor Erstbenutzung und dann hat es sich. Ich schätze mal, dass über 90% aller Taucher schon mal beim Tauchen in ihren Neoprenanzug gepieselt haben.

Viele Grüße

Klaus - Tauchlehrer im Schwarzwald

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