Rechtlich gesehen nicht.

Frauen fühlen sich in der Regel aber trotzdem genervt und belästigt, wenn sie solche Anfragen bekommen. Klar hängt das auch von Kontext ab, aber wenn du einfach diverse Frauen im Netz anschreibst oder auf der Straße anquatscht und sie nach Fotos fragst, die deinen Fetisch befriedigen sollen, ist das schlicht respektlos.

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Hast du das denn schon mal ausprobiert? In der Realität ist alles anders als in der Fantasie. Und es kommt auch schon mal vor, dass man plötzlich Dinge sehr toll findet, die man vorher abgelehnt hat.

Einen Klapps auf den Po mögen viele Frauen. Die Stelle ist sehr unempfindlich und leichte Schläge tun erst mal nicht weh. Wenn sie erregt ist, nimmt das Schmerzempfinden auch noch mal ab. Dafür wird aber der ganze Bereich stärker durchblutet, inkl. dem Intimbereich.

Beim Würgen geht es meist darum, die Macht des aktiven Parts zu spüren. Das braucht meist auch nicht fest sein, an Andeuten reicht schon.

Natürlich solltest du nichts machen, was dir wirklich missfällt und widerstrebt. Vielleicht möchtest du es dir aber noch mal durch den Kopf gehen lassen und ggf. mal ausprobieren. Eventuell magst du die Praktiken nicht so, dafür aber ihre Reaktion darauf. Und wenn es dir wirklich nicht gefällt, bleibt es beim einmaligen Ausprobieren. Eine gewisse Bereitschaft und Offenheit solltest du dann aber haben. Wenn du dich dazu zwingst, wird das für keinen von euch schön. Man kann und sollte da auch nichts erzwingen.

Auf jeden Fall solltest du ehrlich zu ihr sein. Sag ihr, dass das nichts für dich ist. Sie sollte wissen, worauf sie sich einlässt und sich selber entscheiden können, ob sie mit jemandem schlafen möchte, der ihre Neigung nicht teilt. Wenn ihr da nicht zusammenpasst, ist das eben so.

P.S. So eine Vorliebe ist weit verbreitet und einfach eine Varianz menschlicher Sexualität. Das hat nichts mit irgendwelcher Missbrauchserfahrung oder Pornos zu tun. Sexuelle Vorlieben entwickeln sich im Laufe des Lebens und jeder mag eben ein bisschen was anderes. Das ist ganz normal.

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Ich habe mich damit selbst bestraft. Aber auch Druck abgebaut, wenn mein seelisches Leid so groß war, dass ich meine Gefühle kaum aushalten konnte.

Mit Masochismus hat das gar nichts zu tun. Im Masochismus geht es nicht darum, dass man sich Liebe und Aufmerksamkeit erhofft. Sondern im „Alltags-Masochismus“ (den du vermutlich meinst) geht es darum, sich Leid zuzufügen und sich selbst zu boykottieren, weil man sich im Schmerz wohl fühlt. Allerdings nennt man das nicht mehr „Masochismus“, weil man darunter eigentlich die sexuelle Neigung meint. Und da geht es einfach nur darum, dass ein Schmerz-Reiz sexuell erregend ist. Das ist dann wie Streicheln, nur fester.

Worauf du hinaus willst, ist vermutlich der sekundäre Krankheitsgewinn. Aber auch das war bei mir nicht der Grund. Es wusste lange Zeit niemand in meinem realen Umfeld, habe also durch mein SVV nicht mehr Zuwendung bekommen. Sondern ich habe es „für mich“ gemacht - weil ich damals nicht anders mit meinen Gefühlen umgehen konnte.

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Du kannst auf jeden Fall erst mal einfach zu deinem Hausarzt und ihm deine Probleme schildern. Du musst keine Details nennen, aber es wäre gut, wenn du von deinen Selbstmordgedanken erzählst.

Er kann dir auf jeden helfen, einen Psychiater und einen Therapeuten zu finden. Der Psychiater schaut vor allem, ob dein Leid nicht vielleicht körperliche Ursachen hat. Das ist zwar unwahrscheinlich, gibt es nämlich auch, und dann helfen Medikamente weit besser als eine Therapie. Der Psychiater kann dir ggf. auch noch einen geeigneten Therapeuten empfehlen.

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Im Grunds musst du da gar nichts besonders beachten. Es hat jeder so seine eigenen Präferenzen. Am besten probierst du einfach mal aus.

Ich selbst benutze gerne die Flaschen und Sauger von NUK. Aber alle anderen Marken sind auch gut.

Wenn das Loch am Sauger zu klein ist, kannst du es auch mit einem spitzen Messer ein bisschen einritzen, ggf mit zwei Stichen in X-Form.

Wenn du einen etwas größeren Sauger für deine Flasche möchtest, nimm den Gaumenspaltsauger von NUK. Der passt, glaub ich, auf die meisten handelsüblichen Flaschen.

Milch musst du einfach ausprobieren, welche dir schmeckt. Theoretisch kannst du auch normale Milch oder Milch-Alternativen aus z.B. Soja benutzen.

Für Babys darf die Milch nur lauwarm sein, maximal 37 Grad. Also Körpertemperatur.
Da du aber erwachsen bist, darfst du natürlich eine Temperatur einstellen, die dir am meisten Spaß macht. :3

Viel Spaß beim Ausprobieren! 😊

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Mein persönlicher Eindruck ist, dass du durch die Animation ein flaues, ungutes Gefühl bekommen hat, was erst mal eine diffuse (nicht-sexuelle) Erregung war, deine Psyche und dein Körper dieses Gefühl aber eben auch nicht richtig deuten konnten und es deswegen auch ein wenig in die sexuelle Richtung ging.

Übrigens sorgt Angst durchaus auch für sexuelle Erregung. Wenn du dich unwohl gefühlt hast, war es vielleicht einfach das. Das hatte dann nichts mit der Animation an sich zu tun, sondern nur mit dem "Angst"-Gefühl. Du kannst mal darauf achten, ob dieses Gefühl in deinem Geschlechtsteil auch in anderen Situationen, in denen du dich unwohl fühlst, da ist.

Du schreibst außerdem, dass du noch gar nicht richtig sexuell erregt warst. Deswegen würde ich noch nicht davon sprechen, dass du jetzt einen Fetisch hast. Es kann aber sein, dass mit der Zeit dann ein Fetisch entwickelt, wenn du dich erst mal an die Bilder gewöhnt hast und anfängst, das Kribbeln zu genießen. Deswegen würde ich dir empfehlen, solche Videos nicht mehr anzuklicken. Und wenn dir etwas von diesem Kanal empfohlen wird, auswählen, dass dich dieser Inhalt nicht interessiert, damit dir so was auch nicht mehr vorgeschlagen wird.

Wenn das soo schnell geht dann kann man auch bestimmt sowas schnell wieder weg bekommen

Leider können Fetische wirklich sehr schnell entstehen und gehen dann nicht mehr weg. Du hast dann entsprechende Verbindungen in deinem Gehirn.

Der psychologische Mechanismus dahinter (wenn man schnell einen Fetisch bildet) ist die Klassiche Konditionierung. Das bekannteste Beispiel ist davür der Pawlowsche Hund: Ein Hund sabbert, wenn er Essen sieht. Zum Essen wird immer eine Glocke geläutet. Also lernt das Gehirn: Glocke = Essen = Sabbern. Sobald die Verknüpfung da ist, reicht allein die Glocke, dass der Hund sabbert.

Normalerweise kann man solche Verknüpfungen tatsächlich wieder lösen. Bei einem Fetisch scheint das aber leider NICHT zu funktionieren. Da hilft höchstens eine Therapie - und auch da geht der Fetisch meist nicht weg, sondern verliert höchstens an Bedeutung.

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Andere Meinung

Das kommt darauf an, was beide wollen und wie das Dominieren aussieht.

Grundsätzlich sollten beide Partner gleichwertig sein, die Bedürfnisse gleich viel wiegen. Man sollte die Gefühle des anderen wichtig nehmen, respektvoll miteinander umgehen.

Wenn Dominanz bedeutet, dass man nicht empathisch ist, den anderen schlecht behandelt und der andere das Gefühl bekommt, nicht gut genug zu sein, ist das irgendwann toxisch. Solche Dominanz entsteht oft, wenn einer weniger liebt als der andere. Der, der weniger liebt, gibt sich weniger Mühe und fordert immer mehr. Der, der mehr liebt, will immer alles recht machen und sucht die Schuld bei sich.

Wenn aber beide das Bedürfnis haben, in einem Machtgefälle zu leben, sich dadurch ergänzen und es für beide schön und erfüllend ist, ist das absolut in Ordnung und für die beiden auch genau richtig. Das muss sich nicht unbedingt eine BDSM-Beziehung sein - manche mögen auch einfach eine klare Rollenverteilung, in der einer den Ton angibt.

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Es gibt da keine genaue Grenze. BDSM ist ein Sammelbegriff für sehr viele verschiedene Vorlieben und Praktiken. Manchmal hat man dann eben keinen „BDSM-Sex“, sondern „Sex mit BDSM-Elementen“. Wann man welche Bezeichnung wählt, muss jeder für sich entscheiden.

Die BDSM-Subkultur würde ich noch mal als etwas anderes sehen. Wenn man sagt „Ich bin BDSMer“ impliziert das für mich, dass BDSM mehr als ein nettes Spielchen zwischendurch ist, sondern zur (sexuellen) Identität gehört. Wann das zutrifft, ist aber total individuell und subjektiv.

Menschen, die sich aktiv in der Szene bewegen, gehen auf Stammtische, besuchen Partys und/oder tauschen sich in Foren aus. Die meisten gehen da durchaus mehr in den „Hardcore“-Bereich (wobei ich selbst das nicht so betiteln würde). Viele Menschen, die nur vereinzelte Elemente oder softe Spielarten mögen, zählen sich selbst oft nicht dazu. Das muss aber jeder für sich entscheiden.

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Die Kindheit prägt uns alle sehr. Der gesamte Charakter wird durch unser Umfeld und unsere Erfahrungen mitbestimmt.

Grundsätzlich glaube ich, dass so eine Neigung sehr mit dem Charakter zusammenhängt. Es wurde bisher in mehreren Studien ein Zusammenhang zwischen Devotion/Masochismus und dem Persönlichkeitsmerkmal Experience Seeking (heißt: der Wunsch, immer wieder Neues, aber nicht unbedingt extremeres zu erleben) festgestellt. Persönlich glaube ich, dass es teilweise auch damit zusammenhängt, dass man es anderen gerne recht machen möchte. Ich vermute solche Menschen werden dann auch eher Opfer von Gewalt. Heißt: Womöglich wurdest du nicht devot, weil du Gewalt erfahren hast. Sondern du warst erst etwas unterwürfig und wurdest deswegen Opfer von Gewalt. Oder beides hat eine andere Ursache. Also selbst wenn ein Zusammenhang besteht, ist der mal völlig unklar, was wirklich die Ursache ist. Wobei das natürlich alles sowieso sehr individuell ist.

Die Lust an Schmerz entsteht oft wohl einfach durch Konditionierung. Kinder haben auch schon eine Sexualität und können „sexuell erregt“ sein, auch wenn sich das mehr in einen angenehmen Kribbeln äußert. Wenn ein Kind jetzt zufällig „erregt“ ist und sich gleichzeitig weh tut (zB sich irgendwo stößt), merkt sich das Gehirn: Schmerz und Erregung hängen zusammen. Da im Gehirn die Bereiche für Schmerz und Erregung nebeneinander liegen, entsteht so eine Verknüpfung entsprechend schnell.

Am Ende ist es aber egal, wo es her kommt. Wichtig ist doch, dass du dich damit gut fühlst und es dich erfüllt. Bedenklich und Ausdruck psychischer Probleme wäre es, wenn du dich ständig auf toxische Beziehungen einlässt, weil du unbewusst der Meinung bist, du hättest nichts besseres verdient. Das hat dann mit BDSM nichts mehr zu tun.

Also selbst wenn deine Neigung ihren Ursprung (in Teilen) in deiner Gewalterfahrung haben sollte, kannst du gegen deine Neigung ja nichts tun. Und solange du damit glücklich bist, wird das nicht als krankhaft gewertet.

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Ja, sie kannst du essen. 👌

Zu viel davon kann zu Bauchschmerzen führen. Aber solange du sie verträgst, kannst du sie auch essen. Oder einen Smoothie daraus machen oder dünsten.

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ob man den "Weg" als Veganer eingehen soll oder lieber weiterhin Fleisch konsumieren sollte.

Das kann dir niemand vorschreiben, das kannst du nur für dich selbst entscheiden.

Das meiste Fleisch kommt aus Massentierhaltung, was für die Tiere teilweise richtig, richtig schlimm ist. Der viele Fleischkonsum ist absolut schädlich für die Umwelt. Und gesund ist es auch nicht, ständig Fleisch zu essen. Ich würde sagen: Wenn du Fleisch isst, dann idealerweise nur 300-500g pro Woche von einem Metzger, bei dem du (so gut wie möglich) geprüft hast, dass die Tiere auf einer Weide leben durften und die Schlachtung ruhig und ohne Qualen abliefen.

Wir sind allerdings nicht auf Fleisch angewiesen und man kann sich sehr gut ohne tierische Produkte ernähren. Sicher ist das "nicht natürlich", allerdings lebt der Mensch per se nicht mehr natürlich. Und "natürlich" bedeutet auch nicht immer besser.

Ich persönlich finde es toll, dass wir nicht mehr darauf angewiesen sind, Tiere oder tierische Produkte zu essen, sondern wir uns anderweitig ausgewogen ernähren können. Sicher muss man bei einigen Nährstoffen etwas aufpassen und schauen, welche Pflanzen diese in ausreichender Menge bieten. Wenn man sich informiert hat, ist das aber problemlos möglich. Nur B12 muss man auf jeden Fall supplementieren, aber das ist teilweise auch in Milch-Alternativen oder zB in Zahnpasta zugesetzt.

Wenn du möchtest, ernähre dich doch einfach mal für 4 Wochen oder so vegan. Schau nach Alternativen, probiere neue Rezepte aus, teste Lebensmittel, die die früher nie angerührt hast usw. (Wenn du nicht gleich alle Nährstoffe abdeckst, ist das ja auch nicht schlimm.) Danach kannst du immer noch entscheiden, ob das etwas für dich ist oder nicht.

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Es ist normal

Ich denke, die meisten sehen nur die Bilder und denken, es wäre eine sehr kitschige, infantile Kinderserie. Sie bilden sich eine Meinung über etwas, das sie gar nicht kennen.

Leider ist es normal, dass man gemobbt und gehatet wird, wenn man ein wenig aus dem Raster fällt. Ganz besonders unter Jugendlichen, weil es in dieser Zeit sehr darum geht, der coolste und stärkste zu sein. Wer auf anderen herum hackt, der gilt als stark und selbstbewusst - und auf so jemanden wird dann wiederum nicht herum gehackt. Und manche machen einfach nur mit, weil sie denken, es wäre lustig und merken dabei absolut nicht, was sie dem Opfer dabei antun.

Ich liebe die Serie selber total und ich bin über 30 Jahre alt. In meinem Alter ist es wieder in Ordnung, aus dem Raster zu fallen. Da zählt nämlich Authentizität.

Ich kann dir nur raten, dir Freunde zu suchen, die dich mögen, wie du bist. Eine guter Freund verurteilt dich nicht dafür, dass du eine "Kinderserie" magst. Sondern er ist vielleicht ganz dankbar, dass er sich dir gegenüber auch so zeigen kann, wie er ist.

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Das kommt jetzt darauf an, was du unter Fetisch verstehst. Fetisch meint eigentlich sexuelle Erregung durch unbelebte Objekte. Andere meinen damit allgemein Paraphilien (BDSM, Voyeurismus etc). Im medizinischen Sinne ist aber jede sexuelle Vorliebe, ohne die man nicht mehr kann, ein Fetisch.

Laut einer kanadischen Studie haben 26% der Befragten einen Fetisch auf unbelebte Objekte, 45% allgemein eine Paraphilie.

Allerdings gibt es zB eine belgische Studie, laut der rund 50% der Befragten auf BDSM stehen. Es scheinen also insgesamt mehr Menschen mit Paraphilie zu geben als die oben genannten 45%.

Es hängt also sehr davon ab, wie du Fetisch definierst. Also ob es nur um Gegenstände geht oder auch Gerüche, Körperteile, Handlungen usw. Und wie stark diese Vorliebe ausgeprägt sein muss, damit es als Fetisch gilt. Die genauen Kriterien sind hier sehr entscheidend über das Ergebnis. Solche Studien laufen außerdem immer nur über Fragebögen und sind dadurch grundsätzlich ungenau. Die beiden Studien liefern aber schon mal einen ganz schönen Einblick.

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sie meinte, sie hätte weniger Interesse an mir

Wieso willst du unbedingt mit ihr zusammen bleiben? Für mich klingt das so, als würde ihr nicht all zu viel an dir liegen, aber mit dir ist es eben bequemer als allein zu sein.
Sie tut dir nicht gut und sie macht keine Anstalten, etwas zu ändern. Du kannst sie nicht zwingen, wieder netter zu dir zu sein. Sowas muss schon aus ihr selbst heraus kommen.

Außerdem hatte es ja vermutlich seine Gründe, wieso sie damals Mist gebaut hat. Diese Gründe sind vermutlich nicht aus der Welt. Auch wenn ihr euch gern habt, heißt das nicht, dass ihr wirklich zusammen passt. Jedenfalls nicht, wenn ihr nicht gewaltig an eurer Beziehung arbeitet. Dazu gehören aber zwei.

Da kannst ihr vorschlagen, eine Paartherapie bzw. ein Paar-Coaching zu machen. Da könnt ihr gemeinsam herausfinden, was euch fehlt. Aber von nichts kommt leider nichts. Wenn ihr nicht aktiv reflektiert und über eure Bedürfnisse redet und daran arbeitet, wird sich auch nichts ändern. Wenn nur du an der Beziehung arbeitest, wird ihr das vielleicht sogar zu viel, zu nervig, zu anhänglich und trennt sich dann oder baut wieder Mist. Sie muss also auch daran arbeiten wollen. Sonst wird das nichts.

Alles Liebe

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Nein,das ist nicht normal

Sadismus ist erst mal eine sexuelle Neigung, für die niemand etwas kann. Man kann das auch mit jemandem ausleben, der*die das ebenfalls erregend findet oder im Nachhinein einen Gewinn daraus zieht. Das fällt unter BDSM und ist völlig in Ordnung. Das Kopfkino kann ebenfalls recht heftig sein.

Anders ist es aber, wenn das Opfer nicht in irgend einer Form eingewilligt hat, sondern es sich um echte Gewalt und echten Zwang handelt. Wenn die Foltervideos wirklich real sind, trifft das zu. Das geht auch über jedes Kopfkino hinaus, weil hier reale Menschen real leiden. Sicher macht ihn das nicht direkt zum potenziellen Täter, aber seine Neigung geht bereits in eine (zumindest potenziell) krankhafte Richtung.

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Nein, das ist nicht komisch. Sehr viele Frauen haben eine solche Fantasie. Im Kopfkino passiert schließlich auch nichts, was dir nicht gefällt, du behältst die Kontrolle über die Handlung - ganz anders als bei einer echten Vergewaltigung.

Für viele Frauen ist das einfach nur eine nette Fantasie, die sie nie ausleben wollen. Manche wollen das aber auch als Rollenspiel ausleben - wobei es hier wichtig ist, dass man sich vertraut, vorher Tabus abgesprochen werden und der „Täter“ darauf achtet, seinem „Opfer“ nicht ernsthaft zu schaden. Leider treiben sich auch viele echte Egoisten rum, die wissen, wie sie eine Frau um den Finger wickeln können und ihre Wünsche dann wirklich ausnutzen. Da muss man echt aufpassen.

Hast du schon mal etwas von BDSM gehört? Das ist ist Sammelbegriff für sehr viele Vorlieben und Praktiken, in denen es um Fesseln, Strafen, Dominanz und Unterwerfung, Schmerzen, Erniedrigung und sowas geht. Das sind nicht nur Lackfetischisten mit Peitsche, sondern viele mögen einfach, dass sich ihr Partner „einfach nimmt, was er will“. Aber eben alles in einem gewissen Rahmen.

Schau doch mal bei der SMJG vorbei. Das ist ein eingetragener Verein, der sich speziell an junge Menschen (14-27 Jahre) richtet, die sich für BDSM interessieren. Auf der Seite gibt es einige Infos und ein Forum, wo du auch ohne Anmeldung schon viel lesen kannst.

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Aus ganz persönlicher Erfahrung: Kein Mensch ist es wert, nur wegen seiner Meinung auf sowas zu verzichten. Ich hatte selber fast keine Oberweite und war deswegen extrem unglücklich. Ich habe diesen Teil an mir gehasst und konnte mich nackt kaum im Spiegel ansehen. Meine Partner fanden mich toll, wie ich bin. Aber sie meinten sich, dass sie nicht wollen, dass ich mich operiere. Einer meinte, er könnte halt nicht garantieren, dass er Fake-Brüste an mir mögen könnte. Spoiler: Er fand sie nach der OP sogar richtig gut, weil das männliche Gehirn dann eben doch erst mal nur „mehr Brust“ wahrnimmt.

Ganz ehrlich, ich hätte mir viele Jahre Leid erspart, wenn ich die OP früher gemacht hätte.

Es ist allein dein Körper und nur du musst dich darin wohl fühlen. Da hat sonst niemand etwas zu melden.

Hier geht es ja nicht einfach um einen Wunsch wie ein Haus am See oder das chicke blaue Kleid, sondern darum, dass du dich in deiner Haut wohl fühlst.

Wenn dein Freund sich Gedanken darüber macht, was andere sagen, dass sollte vor allem er mal an seinem Selbstbewusstsein arbeiten. Man kann es nie allen recht machen. Und dein Wohl ist ja wohl wichtiger als ein paar Kommentare von ein paar Klatschweibern (und Klatschkerlen).

Und nein, natürlich ist eine OP nicht die Lösung aller Probleme, man sollte sich gut informieren und auch die Risiken einkalkulieren. Eine OP sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber es ist eben, wie gesagt, ganz alleine deine Entscheidung. Und wenn DU die OP für DICH machen willst, solltest du nicht für andere darauf verzichten.

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