Nein, das eine hat erst mal nichts mit dem anderen zu tun. Bestimmt kann ein Vaterkomplex die DaddyKink-Neigung begünstigen, aber das nur darauf zu schieben, ist viel zu kurz gedacht.

Woher der Wunsch nach einer DaddyKink- oder DDLG-Beziehung kommt, kann man sicher nicht pauschal beantworten.

Ein Daddy in diesem Sinne steht ja auch einfach für einen Mann, der fest im Leben steht, zu dem man aufschaut, der einen beschützt und sich kümmert. Das sind ganz normale Bedürfnisse.

Ich selbst bin Little und bin einfach nie ganz erwachsen geworden. Mein Daddy ist jünger als ich, aber er ist selbstbewusster und er hat - im Gegensatz zu mir - keine Probleme mit Papierkram, Behördengänge und solche Dinge. Ich richte mich gerne nach ihm und überlasse ihn die Führung. Er unterstützt mich, wo er nur kann, fordert und fördert mich. Dazu stehen wir auf BDSM und ich mag es, dass wir im Alltag eine D/s-Dynamik haben.

Letztendlich geht es meiner Erfahrung nach meistens darum, den Emotionen freien Lauf zu lassen, sich fallen zu lassen, die Kontrolle abzugeben, nicht über alles nachdenken zu müssen, Schutz und Geborgenheit zu spüren, einfach man selbst zu sein und dafür geliebt und begehrt zu werden, wie man ist. Manchmal kommen diese Bedürfnisse durch schlechte Erfahrungen, manchmal sind sie aber auch einfach da. Daran ist jedenfalls nichts falsch.

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ist doch ihrgendwie erbärmlich

Schade, wenn du das so empfindest. Denn es gehört durchaus viel dazu, dazu zu stehen und es auch auszuleben. Gerade wenn man gerne „unterdrückt“ wird, gehört auch viel innere Stärke dazu, damit man das nicht doch mal ernst nimmt und irgendwann wirklich an sich ran lässt.

Du musst diese Fantasien natürlich nicht teilen. Ich denke nur, man sollte niemanden dafür verurteilen, wenn er/die etwas anderes mag, solange das niemandem schadet.

Wo ich betrunken war , LSd und Speed genommen hab, Sie fand mich in dem Zustand süß und lustig.

Das würde ich auch nicht mitmachen. Denn betrinken und illegale Drogen schaden sehr wohl demjenigen, der es konsumiert. Das muss natürlich letztendlich jeder für sich entscheiden, aber vor allen, wenn es darum geht, das öfter zu machen, halte ich das für bedenklich und ich selbst würde das auch nicht mitmachen.

Ich selbst mag BDSM sehr, aber ausschließlich auf der devoten und masochistischen Seite. Ich würde meinen Partner auch nicht schlagen, erniedrigen, fesseln (etc) wollen, weil mit das selbst widerstrebt. Das wäre nicht ich. Aber sowas kläre ich auch, bevor ich mit jemandem intim werde bzw. eine Beziehung anfange.

Über alles andere kann man reden.

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Ich stehe seit meiner Jugend darauf und lebe meine Neigungen auch aus.

Ich richte mich gerne nach meinem Partner und möchte seine Dominanz spüren. Ich liebe es, ihm ausgeliefert zu sein, keine Kontrolle mehr zu haben und es einfach geschehen zu lassen.

Fesseln beruhigen mich, das ist besser als jede Gewichtsdecke. Das ist dann oft auch ohne sexuellen Kontext.

Aber: BDSM ist nicht das pauschale non plus Ultra. Nicht jeder mag etwas aus dem Bereich und für diejenigen ist das dann natürlich auch nichts.

Ich brauche auch einen Partner, der selbst Spaß daran hat, dominant und sadistisch zu sein. Dem ich vollkommen vertrauen kann und der immer mein Wohl im Auge hat. Nur dann kann ich mich fallen lassen und es auch genießen.

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Wie soll ich meine Reize deuten?

Hallo

Unzwar:

Vor ein paar Monaten haben meine Freundin und ich uns zwei Freifahrtsscheine gegeben, also das jeder zwei mal mit einem anderen Sex haben darf.

Wieso haben wir das gemacht?

Wir sind noch "recht jung" und sind schon über 2 Jahre zusammen, hatten auch unser erstes mal zusammen usw.

Da wir nicht wollten das deswegen unsere Beziehung irgendwann mal scheitert, weil einer von uns denkt das er etwas verpasst hat, haben wir das gemacht. Eigentlich bin ich jemand, der es garnicht mag zu teilen. Ich weiß nicht wieso, aber ich hätte eigentlich sogar vielleicht ein Problem damit gehabt hätte sie einen vor mir gehabt der dort drinne war. Fragt nicht wieso. Und auch das dort jetzt zwei andere Männer Sex mit meiner Freundin hatten finde ich irgendwie nicht so gut. Aber der Widerspruch kommt noch.

Es hat an sich auch ganz gut geklappt, außer das es gegenseitig schon Eifersucht gab und sie nicht an eine Absprache gehalten hat, sie hatte mit einem wo ich nicht wollte, dass sie es mit dem macht.

Haben wir alles geklärt und hatten auch unsere Phase wo ich mein Vertrauen wieder aufgebaut habe. Ich weiß woran ich bin, deshalb sollte das nicht bewertet werden.

Jetzt vor ca 3 Wochen hat sie mir gesagt das sie manchmal wieder den Reiz hat mit anderen zu Schlafen. Sie hat mir aber glaubwürdig versichert das sie es nicht brauch, sondern es nur ein Reiz ist. Ich kann das nachvollziehen, manchmal habr ich auch Lust auf Abwechslung wenn ihr versteht was ich meine.

Eigentlich bin ich dagegen, weil ich eigentlich nicht nochmal teilen möchte aber:

Ich habe seit längerem den Reiz ihr beim Sex zuzuschauen mit einem anderen, es macht mich irgendwie Extremst an der Gedanke. Auch beim Sex denke ich oft daran wie es jetzt wäre, wenn ein anderer sie gerade Vögelt und das macht mich noch mehr an.

Auch würde ich es irgendwie schon geil finden wenn sie mit einem anderen so sex hat, aber irgendwie auch eben nicht.

Ich verstehe meine Gedanken nicht, was soll ich daraus deuten?

Vielleicht kann mir hier ja jemand einen Rat geben :)

Ps. Ratschläge wie:

-Dann ist sie nicht die richtige wenn sie andere Bumsen will oder du andere Bumsen willst

-Nach dem Vertrauensbruch hätte ich Schluss gemacht

Usw.

Könnt ihr bitte für euch behalten.

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Unsere Gesellschaft ist überwiegend Monogam und wir bekommen von klein auf vermittelt, wie romantisch es ist, wenn man „den einen“ resp. „die eine“ findet und am besten das direkt der erste Partner ist.

Aber nur, weil uns das so eingetrichterter wurde, heißt das noch lange nicht, dass es für einen selbst die ideale Lebensweise ist. Viele Paare führen eine offene Beziehung, swingen oder leben polyamor. Es gibt nicht gerade wenige Männer mit der Fantasie, ihre Freundin zu „teilen“.

Eifersucht ist da erst mal ganz normal, aber das ist nichts, das man nicht überwinden kann. Natürlich ist es essentiell, dass man über alles redet und man einander vertraut.

Eifersucht ist meist einfach ein Zeichen für mangelndes Selbstvertrauen und der Angst, verlassen zu werden. Solange du aber aber keinen direkten Nachteil davon hast, wenn deine Freundin auch mit anderen schläft, gibt es rational gesehen eigentlich keinen Grund, eifersüchtig zu sein. Wenn man sich dessen bewusst wird und auch die Besitzansprüche an den Partner / die Partnerin abbaut, kann man die Eifersucht in dem Griff bekommen. Das braucht aber natürlich seine Zeit und man muss das auch wollen.

Ich würde dir empfehlen, erst mal intensiv mit deiner Freundin darüber zu reden. Reden macht die Wünsche realer. Und je mehr man darüber redet, desto mehr gewöhnt man sich an den Gedanken. Und dann könnt ihr euch ja mal vorsichtig ausprobieren, sobald ihr euch bereit dazu fühlt. Wenn ihr volljährig seid, könntet ihr zusammen in einen Swingerclub (vorher mal recherchieren, wo es einen gibt, der auch für eure Altersklasse gut ist, also nicht nur wesentlich ältere Gäste dort sind) und schauen, wie das für euch war. Sie muss da ja auch nicht gleich mit jemanden schlafen, sondern man kann beim 1. Besuch ganz für sich bleiben. Und dann beim 2. Besuch oder auch in einer normalen Bar könnte sie zB vor deinen Augen ein wenig mit anderen flirten. Und dann reden, reden, reden und noch mal reden.

Vielleicht merkst du aber auch mit der Zeit, dass dich nur die Vorstellung kickt. Realität und Fantasie sind eben zwei ganz unterschiedliche Dinge. Da wäre es eine Möglichkeit, wenn ihr das in Rollenspiele packt. Oder sie erzählt die vom Sex mir den anderen beiden Typen.

Grundsätzlich kann es immer hilfreich sein, mit Gleichgesinnten zu reden. Egal ob im Bereich Swinger, Cuckold oder Wifesharing etc. Alle haben irgendwie damit angefangen und oft mussten auch bei ihnen erst mal die Gedanken sortiert und Eifersucht überwunden werden. Deren Erfahrung kann euch bestimmt helfen. :)

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Nein, weil

Ich mag es wesentlich lieber, die Haut meines Partners zu spüren. Das Material an sich gibt mir nichts.

Damit mir das gefällt, bräuchte ich ein passendes Setting. Ich stehe z.B. auf Erniedrigung, da könnte er sich bswp. so kleiden, dass ich von ihm kaum etwas sehe (OP-Maske) und ihn auch nicht direkt spüren darf (Handschuhe, Toys etc). Das sind dann zwar nicht die Handschuhe selbst, die mich erregen würden, aber man könnte sie gut mit einbringen.

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Warum will mein Dom sich nicht mit mir treffen?

Hallo ihr Lieben,

Ich lernte vor 2 Monaten meinen Dom per Chat kennen, von dem ich absolut überzeugt war und bei dem ich mich auch richtig aufgehoben und wohl fühlte. Ich weiß auch definitiv wie er aussieht und seine Stimme klingt und auch sonst wissen wir inzwischen schon vieles über uns. Wir sind uns beide auch einig, dass das zwischen uns etwas ganz Besonderes ist und ich fühle mich auch unbeschreiblich intensiv zu ihm hingezogen - ich mag sein Aussehen und seine Stimme sehr - so als wäre ich schon in ihn verliebt! Ich könnte mir auch jetzt schon alles Mögliche mit ihm vorstellen! Ich denke ziemlich oft an ihn und stelle mir vor wie es ist, neben ihm einzuschlafen, aufzuwachen, neben ihm zu sitzen, sogar mit ihm zusammen zu ziehen, zu reisen etc. und einfach an seiner Seite zu leben...

Am Anfang habe ich natürlich Aufgaben für ihn ausgeführt (aber alles nur online) das geht jetzt zwei Monate lang so. Ich will ihn aber bald unbedingt mal real treffen, ihn sehen und kennen lernen, weil ich ja auch auf der Suche nach einer festen BDSM Beziehung bin, aber immer wenn ich es anspreche, weicht er mir aus und es passiert weiterhin immer nur alles online... so langsam fühle ich mich mit dem online Scheiß aber nicht mehr so wohl und ich möchte ihn eigentlich endlich richtig kennen lernen. Ich habe ihn auch schon mehrmals darauf angesprochen, aber dann sagt er mir, dass seine Zukunft offen ist und er bis Ende dieses Jahres vielleicht in die Schweiz zieht und arbeitet. Er meinte, deswegen lässt er es offen und beschränkt es auf online, weil er mir nichts versprechen möchte und es unfair mir gegenüber wäre. So klingt es natürlich erst einmal gut gemeint seinerseits, aber andererseits ist es ja nicht das, was ich noch lange machen will bzw. durchhalte... denn diese Aufgaben online zu machen, gefallen mir eigentlich nicht und ich finde es auch zu stressig! Ich will etwas Echtes!

Doch immer wieder schafft er es irgendwie, mich dann doch noch dazu zu bringen, mit ihm weiterhin nur alles online zu machen. Vermutlich will ich die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass er doch noch schon bald von sich aus sagt, dass wir uns richtig treffen sollen...

ich weiß nicht ob ich noch Geduld haben soll oder was ich insgesamt davon halten soll? Soll ich noch geduldig bleiben bis Ende des Jahres? Oder meint ihr, er manipuliert mich nur und hält mich mit einer Hinhalte-Taktik hin - für Cyber???

Habt ihr Erfahrung mit solchen Online BDSM Beziehungen und würdet ihr mir eher von ihm abraten? Manchmal habe ich schon noch Zweifel und auch ein wenig Angst, dass er für irgendeine Bande arbeitet oder Ähnliches... obwohl ich mich zu ihm so hingezogen und verliebt fühle.
Ich will das mit ihm auch nicht verlieren!😞

Ihr seht ich bin gespalten und brauche dringend eure Ratschläge😣

Leider ist die Liebe in BDSM komplizierter als bei „normalen“ 😓

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meint ihr, er manipuliert mich nur und hält mich mit einer Hinhalte-Taktik hin - für Cyber???

Ich kann natürlich auch nur mutmaßen. Aber was du beschreibst, klingt für mich sehr nach Hinhalte-Taktik. Google mal „Catfish“; die sind Meister darin, jemandem Honig um den Mund zu schmieren. Aussagen wie, es sei etwas ganz besonderes sind typisch und Frau entwickelt Gefühle, obwohl man sich nur virtuell kennt. Im Dezember hat er dann vermutlich eine neue Ausrede, wieso er sich noch nicht treffen kann. Zu einem Treffen kommt es letztendlich nie. Ich kenne solche Fälle leider zu genüge aus meinem direkten Umfeld.

Manchmal habe ich schon noch Zweifel und auch ein wenig Angst, dass er für irgendeine Bande arbeitet oder Ähnliches... 

Das glaube ich nicht. Ich denke eher, er macht das einfach, um sein Ego aufzupolieren.

Soll ich noch geduldig bleiben bis Ende des Jahres? 

Selbst wenn er ehrlich zu dir ist, würde ich das nicht empfehlen. Wenn es ihm ernst ist, dann will er sich doch auch bald mit dir treffen. Wenn er vielleicht weg zieht, dann soll er sich was lockeres suchen, ohne mit den Gefühlen zu spielen. Du tust dir auch selbst keinen Gefallen damit. Du suchst etwas Reales - und das kann er dir gerade nicht bieten. Er zeigt gerade keine Ambitionen, sich mit dir zu treffen, von daher wird es sehr wahrscheinlich so bleiben. Und wenn du auf ihn wartest und er weg zieht, dann bricht er die erst recht das Herz. Sei dir bitte selbst so viel wert, dir jemanden zu suchen, der dich wertschätzt und dir das geben möchte, was du willst: Eine feste, reale BDSM-Beziehung.

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Ich stimme dem nicht zu. Zumindest nicht grundsätzlich.

Es geht um BDSM doch nicht um die absolute Macht, außer man lebt es im 24/7 TPE. Sondern es wird gemeinsam ein Spielfeld abgesteckt, in dem der Dom tun kann, was er möchte. Gemeinsamer Konsens ist wichtig, sonst ist es illegal und toxisch.

Auch ein Dom hat Grenzen. Da kann Sub sich etwas noch so sehr wünschen. Wenn Dom das nicht machen will, passiert es auch nicht. Hier hat Sub keine Macht.

Sub kann die Fantasien ohne Dom genauso nicht ausleben. Das betrifft beide Parts gleichermaßen.

Doms Macht besteht zwar nur innerhalb dieser gemeinsamen Grenzen, aber eben dort besteht sie auch. Dom bekommt von Sub eine Reihe an „Go“s, aus denen Dom frei wählen kann. Er kann bestimmen, wann, mit was, an welcher Stelle er Schmerz zufügt. Er leitet Sub an, wie sich sich in welche Position begeben soll. Usw. Sub fügt sich. Das ist doch eine Form von Macht, die Dom hat.

Sicher gibt es Paare, bei denen Sub vorgibt, was wie gemacht werden soll und Dom einfach der ausführende Part ist, der sich nach Subs Wünschen richtet. Das ist völlig legitim und in diesen Fällen mag deine Aussage stimmen. Manche Subs brauchen auch dieses Gefühl der Sicherheit und wollen eine große Portion Macht behalten. Aber viele Subs wollen diese Macht eben genau nicht und geben diese (emotional) ab. Oft genug richtet sich Sub nach Doms wünschen und stellt die eigenen Bedürfnisse hinten an, damit Dom befriedigt wird.

Viele Paare spielen ohne Safeword, wodurch Sub keine Möglichkeit hat, abzubrechen, sondern auch das alleine in Doms Hand liegt.

Natürlich respektiert ein verantwortungsvoller Dom die Grenzen von Sub. Denn was bringt es ihm, Sub „kaputt zu spielen“. Macht zu haben, kann doch auch bedeuten, Sub die Ängste zu nehmen und die Grenzen zu erweitern. Er kann Sub formen, dass sie sich ihm vertrauensvoll hin gibt, nicht meckert, sondern es geschehen lässt. Weil sie weiß, dass er aufpasst, dass ihr nicht ernsthaft etwas passiert. Macht kann sich bedeuten, Sub dazu zu bringen, dass sie sich Dom gegenüber unterordnen und brav sein WILL und sie sich freut, wenn sie etwas für ihn tun DARF. Und auch, dass sich Sub emotional verpflichtet fühlt, Dom zu gehorchen und alle Ausstiegsmöglichkeiten zwar vielleicht theoretisch bestehen, aber in der Praxis nicht anwendbar sind, weil sich das zu sehr mit Subs Gefühlen beißen würde. Natürlich kann Sub theoretisch jede Regel brechen. Aber wenn Sub das nicht tun möchte und Sub sonst wirklich ein schlechtes Gewissen kriegen würde, dann ist das doch Macht.

Zumal, wenn Sub den Ton angeben will und ständig demonstriert, dass Dom ihr gar nichts kann, dann kann man so eine Beziehung auch gleich lassen. Dann passt man entweder einfach nicht zusammen. Oder man ist vielleicht gar nicht devot und möchte gar kein Machtgefälle, sondern man ist einfach nur masochistisch. Auch das ist ok. :)

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Da gibt es kein richtig oder falsch.

Wenn du noch nicht weißt, ob PetPlay etwas für dich ist, geschweige denn, welches Tier du bist, würde ich auf keinen Fall eine teure Maske kaufen.
Sondern es reicht völlig, wenn du dich erst mal einfach mal ein bisschen so verhältst. Accessoires sind dann eher dazu da, dich in deinem Gefühl zu unterstützen und noch mehr in deine „Rolle“ zu finden. Ggf. kann das am Anfang helfen, aber eine Garantie gibt es dafür nicht und Pflicht ist es sowieso nicht. Ob du etwas kaufen willst, musst du selbst entscheiden. Aber wenn du etwas kaufst, reichen günstige Sachen für den Anfang völlig.

Du kannst dann auch für dich schauen, ob du zB lieber Befehle ausführen und gehorchen möchtest oder ob du lieber spielen und toben willst. Entsprechend kannst du dann eher als erwachsener Hund oder eher als Welpe anfangen. Oder als Pferd/Pony, um trainiert zu werden oder aber als Katze, die gar nicht hören will, sondern einfach ihr Ding machen, spielen und gekrault werden. Etc pp.

Ob du als Welpe starten und „älter werden“ willst, bleibt dir überlassen. Ich bezweifle, dass die meisten als Welpe starten, sondern man bleibt dann ungefähr im gewählten Alter.

Man macht halt das, worauf man Lust hat, was einen anspricht, welche Fantasien einem gefallen. Man geht seinen Impulsen nach und schaut, was sich gut anfühlt. ÄäMit der Zeit merkt man dann ja, was einem gefällt und was nicht.

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(W) Sub

Bin Mitte 30, hatte aber schon in meiner Jugend vor meinem ersten Freund Fantasien darüber, sexuell dominiert zu werden.
Heute mag ich es auch, mich meinem Partner im normalen Alltag zu unterwerfen - meine devote Seite ist also nicht nur sexuell.

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Das kommt ein wenig darauf an.

Es gibt ja ganz verschiedene Varianten, Ausprägungen, Spiel- und Lebensformen. Was alle gemeinsam haben, ist eine große Portion Kindlichkeit. Ein Little Space gehört nicht zwangsläufig dazu, sondern viele Littles sind einfach im Alltag sehr kindlich oder jugendlich, obwohl sie laut Ausweis viel älter sind.

Auf der anderen Seite ist es aber auch total normal, wenn man sich ein Stück Kindlichkeit bewahrt. Vor allem wenn man noch jugendlich oder junge:r Erwachsene:r ist, hat man noch einige kindliche Interessen. Deswegen ist man nicht automatisch ein Little.

Eine genaue Grenze zwischen „Little“ und „einfach etwas kindlich“ gibt es nicht. Sondern das muss jeder Mensch für sich selbst entscheiden, ob er sich als Little sieht oder nicht. Manchen gefallen dann auch Labels wie „Middle“ oder „Babygirl“ besser, weil sie sich in den Beschreibungen über Littles nicht ausreichend wiederfinden.

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Fesseln ist nicht immer sexuell. Ich habe zwar damit angefangen, weil es mich sexuell erregt hat. Aber inzwischen genieße ich es einfach, gefesselt zu sein. Mich entspannt das, erdet mich, ich kann dabei die Kontrolle abgeben, loslassen und abschalten. Mir gibt das emotional sehr viel, auch ohne mich irgendwie sexuell zu erregen.

Die Frage bei dir ist jetzt, ob du das Gefesseltwerden wirklich nicht magst oder ob du da einfach nicht mit dir im Reinen bist. Wenn du dich fragst, wieso du "so einen Scheiß" machst, klingt das sehr nach letzterem.

Vielleicht fehlt dir aber auch noch der passende Fesselpartner und/oder die richtige Umgebung/Stimmung. Fesseln ist durchaus intim, immerhin lässt man da (während dem Fesseln) jemanden sehr nah an sich ran und der kann (sobald man fixiert ist) theoretisch alles mit einem machen. Die richtige Stimmung hilft dabei, abzuschalten. Musik kann viel dazu beitragen, wie man sich fühlt.

Du kannst das gewissermaßen auch mit einer Massage vergleichen. Wenn du denkst, Massage ist für alle Menschen sexuell erregend und vom Verstand her verstehst du nicht, was daran so toll sein will, sondern hast da nur einen, der komisch auf dir rum klopft – klar, dass du es dann nicht genießen kannst, du musst dich schon auch darauf einlassen.

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Ich persönlich mag es sehr, gefesselt zu werden. Aber Menschen sind ja sehr unterschiedlich. Ob es DIR gefällt, findest du letztendlich nur heraus, wenn du es ausprobierst.

Generell solltest du das aber nur mitmachen, wenn du deinem Freund vertraust, dass er nichts macht, was du nicht ok findest. Wichtig ist, dass du dich dabei möglichst wohl fühlst. Er kann dich auch mit Seidentüchern fesseln, so dass es für dich nicht unangenehm ist, und dich dann sexuell so verwöhnen, wie du es gerne magst. Wenn du dich damit sicherer fühlst, macht ein Codewort aus, bei dem er dich sofort los machen soll. So behältst du auch ein Stück Kontrolle und du kannst es jederzei abbrechen, wenn du dich unwohl fühlst. Danach könnt ihr schauen, wie es für euch war und dann so weiter machen, wie es euch BEIDEN gefällt.

Wenn du merkst, dass du dich beim Gedanken an Fesseln nicht gut fühlst, dann rede mit ihm. Er sollte dich zu nichts überreden. Aber vielleicht findet ihr auch einen noch sanfteren Einstieg, bspw, dass er das Tuch nur um deine Hände legt, ohne es zuzuknoten. Oder ihr lasst es erst mal ganz sein, bis du dich vielleicht irgendwann bereit fühlst.

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Ich kenne das als Abkürzung für TeenBaby/DiaperLover.

Bekannter ist die Abkürzung ABDL: AdultBaby/DiaperLover. Der Unterschied liegt einfach im realen Alter (ABs sind volljährig, TBs sind Jugendliche)

TeenBabys und AdultBabys sind Menschen, die sich gerne in die Rolle eines Baby begeben. Sei es als Ausgleich zum stressigen Alltag oder weil sie damit eine Facette ihrer Persönlichkeit ausleben oder weil es sie emotional oder sexuell befriedigt.

DiaperLover sind Menschen, die freiwillig Windeln tragen. Oft weil es ein Fetisch ist und sie dadurch emotional und/oder sexuelle Befriediung erlangen, aber oft einfach, weil sie sich dadurch geborgen fühlen und/oder weil es einfach praktisch ist.

TB bzw. AB und DL gehören oft zusammen, man kann aber auch das eine ohne das andere ausleben: Nicht jeder, der gerne mal in die Rolle eines Baby schlüpft, möchte auch Windeln tragen. So wie längst nicht jeder Windelliebhaber sich wie ein Baby verhalten möchte.

Je nach Kontext kann "tbdl" aber natürlich auch etwas komplett anderes bedeuten.

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stimme teils zu (Thesen nennen)
1.Männer gehen fremd weil entweder die Quantität oder die Qualität (Fetische) des Sex mit ihrer Partnerin fehlt. 

Klar, kann beides ein Grund sein. Aber auch Frauen gehen aus diesen Gründen fremd. Außerdem sind das für beide (bzw. alle) Geschlechter das nicht die einzigen Gründe, wieso sie fremdgehen.

Mein Ex ist jedenfalls nicht aus sexuellen Gründen fremdgegangen. Auf ihn trifft diese Aussage schon mal nicht zu.

2.Männer sind von Natur aus nicht Monogam

Jain. Männer „wollen“ ihre Samen an möglichst viele Frauen verteilen. Meines Wissens nach verlieben sie sich statistisch aber schneller als Frauen (oft schon beim 1. Date, Frauen erst später) und die entlieben sich nicht so schnell (Scheidungen gehen öfter von der Frau aus).
Frauen sind also auch nicht wirklich monogam. Generell kann man wohl eher von seriell monoamorös sprechen. (Nur ein Partner gleichheit, aber nur für einen begrenzten Zeitraum.)

3.Frauen haben sex wenn sie entspannt sind, Männer haben Sex um entspannt zu sein.

Darüber habe ich noch nie nachgedacht. Klingt mir aber zu pauschalisiert.

Grundsätzlich: Menschen sind Individuen. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind immer nur tendenziell, niemals pauschal. Was auf viele Männer zutrifft, trifft auch auf viele Frauen zu - und umgekehrt.

Solche Aussagen sind immer nur Erklärungs-Modelle, die einen kleinen Teil der Verhaltensweisen abbilden können. Menschen sind zu komplex, als dass man sie in wenigen pauschalen Sätzen erklären könnte.

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Wir nehmen Erwachsenenwindeln mit niedlichen Motiven. Ich habe Pampers noch nie probiert. Aber ich mag es, wenn die Windel so groß ist und mich „einhüllt“. Dadurch fühle ich mich direkt kleiner.

Ich denke, mein Daddy mag auch am liebsten diese Windeln. Denn er war es, der die Initiative ergriffen hat, dass wir das mal ausprobieren und hat einfach mal Windeln gekauft. ☺️

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Also wenn du dich gerne kindlich verhältst und dich vielleicht auch manchmal wieder "wie ein Kind" fühlst, dann bist du womöglich Little.

Es gibt viele verschiedene Arten von Littles sowie Möglichkeiten, das auszuleben. Age Regression ist meinem Verständnis nach einfach eine spezielle Form davon. Es gibt keine klare Grenzen zwischen Age Regressors und (anderen) Littles. Es geht viel mehr darum, dass manche Littles stark traumatisiert sind und für die es psychisch schädlich ist, wenn man sie sexualisiert, während sie sich klein und unschuldig fühlen. Der Begriff "Age Regression" dient dann dazu, das direkt und ohne viele Worte klar zu machen.

Andere Littles haben aber kein Trauma. Manche mögen es genauso nicht, wenn die kindliche Seite sexualisiert wird. Andere genießen das aber sehr. Windeln mögen viele, aber bei weitem nicht alle. Und je nachdem, was man mag und wie man es auslebt, nennt man es dann beispielsweise ABDL (AdultBaby, DiaperLover), Ageplayer, DDLG (DaddyDom/LittleGirl), DDMG (DaddyDom/MiddleGirl), Daddy/Babygirl - oder eben enstsprechende andere Geschlechter-Kombinationen -, CGL (Caregiver/Little), Daddykink, Age Regression, Age Dreaming, oder was es noch alles gibt ... und jeder definiert all diese Begriffe etwas anderes.

Deswegen würde ich mir jetzt nicht all zu große Gedanken machen, ob Age Regression der wirklich passende Begriff ist. Schau erst mal, ob "Little" zu dir passt und tausche dich vielleicht auch mit anderen aus. Wie gesagt: Jeder lebt es anders und es gibt da kein richtig oder falsch. Wenn du für dich heraus gefunden hast, was du magst, kannst du für dich selbst entscheiden, ob du dich als Little identifizieren kannst und wenn ja, in welche spezielle Ecke du dich einordnen möchtest.

Woher dieses Bedürfnis kommt? Meistens ist es einfach ein Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit. Es geht darum, die Kontrolle abzugeben, die Sorgen zu vergessen und sich seinen Gefühlen hinzugeben. Sie mögen kindliche (oft niedliche) Dinge und/oder wollen ihre Kindheit wieder aufleben lassen oder nachholen. All das sind ganz normale Bedürfnisse, die jeder Mensch hat. Bei Littles ist das einfach etwas stärker ausgeprägt als bei den meisten Menschen. Aber das macht es nicht irgendwie bedenklich. Solange man sich gut damit fühlt und auch das normale Leben nicht vernachlässigt, ist alles in Ordnung.

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Es ist erst mal ganz normal, wenn man noch einige kindliche Verhaltensweisen hat. Vor allem als junger Teenager, aber auch später als Erwachsener noch. Es gibt da aber auch keine klare Grenze zwischen „normal“ und Little.

Wenn man nicht grade Windeln und „Baby Play“ total toll findet oder wenn man nicht gerade einen ausgeprägten Daddykink hat, finde ich es schwer zu sagen, wann ein Jugendlicher wohl Little ist. In der Pubertät ändert sich noch vieles und einiges „verwächst“ ich.

Allerdings finde ich es auch nicht wichtig und auch nicht hilfreich, sich da direkt zu labeln. Du bist du und du bist, wie du bist. Das ist gut und richtig so. Wenn man sich gleich als „Little“ betitelt, läuft man auch schnell Gefahr, sich danach zu richten, was andere machen, weil man denkt, dass das eben dazu gehört. Das läuft oft auch ganz unbewusst. Schau lieber, was du magst, was dir wichtig ist und was eben DIR entspricht. Ob man das dann letztendlich „Little“ nennt oder nicht, kannst du später in einigen Jahren noch für dich entscheiden. :3

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Ein Little ist ein Mensch mit vielen kindlichen Wesenszügen, Interessen und Verhaltensweisen. Der Daddy (oder auch Mommy oder Caregiver) ist das passende Gegenstück. Er hat das Sagen, aber kümmert sich auch, leitet an, erklärt, unterstützt und fördert das Little.

Die vermutlich häufigste Form ist DDLG, also DaddyDom & LittleGirl, die ihren Ursprung im BDSM hat. Aber grundsätzlich sind natürlich alle Geschlechter-Konstellationen möglich. Und nicht alle Paare stehen auf BDSM. In diesen Fällen ist der Daddy dann „nur“ Daddy und kein DaddyDom. Manche Konstellationen sind auch rein platonisch, in denen sich der Daddy einfach liebevoll um das Little kümmert und ihm Raum gibt, die kindliche Seite voll und ganz auszuleben.

Je nach Vorlieben kann das bedeuten, dass Daddy das Little füttert, sie zusammen mit Plüschtieren spielen, sie zusammen auf den Spielplatz gehen, er etwas vorliest, … Man kann Regeln aufstellen, wie zB dass das Little zu einer bestimmten Zeit ins Bett muss oder es fragen muss, bevor es Süßkram essen darf. Manche Daddys belohnen das Little dann zB mit neuen Spielsachen oder einer extra Kuschel-Einheit. Manche bestrafen auch, zB mit Handyverbot oder auch Schläge auf den Hintern. Manche leben das sehr im Alltag aus, einige vor allem in Ageplay-Sessions und manche auf sexueller Ebene als sexuellen Kink.

Wichtig ist dabei aber immer, dass man über Wünsche und Abneigungen spricht. Der Daddy darf also nichts gegen den tatsächlichen Willen des Littles tun. Verantwortungsvolle Daddys haben immer das Wohl ihres Littles im Auge und wollen auch gar nichts machen, was dem Little langfristig schadet. Sondern er erfreut sich daran, wenn sich das Little freut und es es ihm gut geht.

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