Was sind die Pläne der Grünen, um den ÖPNV erträglicher zu machen und die PKW-Nutzer zum Umswitchen zu bewegen?

Ich lebe und arbeite in NRW.. und obwohl die Grünen in der Regierungsverantwortung auf Bundes- und Landesebene standen, hat sich kaum etwas verändert. Vielmehr ist es so, das die Verspätungen und Bahnausfälle, Parallel zu den Preisen, zunahmen. Es vergeht kaum ein Tag, an denen man nicht bangen muss den Anschlussverkehr zu verpassen und / oder zu spät zur Arbeit zu kommen.

Die Grünen plädieren jedoch, das die Berufspendler gefälligst das Auto stehen lassen und auf Bus / Bahn umsteigen sollen. Die Weichen hierfür sind gestellt, in dem sie eine Verteuerung von Benzin forderten. Doch weit scheinen sie nicht gedacht zu haben... schon jetzt fühlt man sich in der Rush-Hour wie in der Sardinenbüchse. Welch ein Chaos herrschen würde, wenn zigtausende Pendler nun den ÖPNV nutzen würden, scheinen sie auszublenden. Eine verteuerung von Benzin zu fordern macht nur Sinn, wenn akzeptable Alternativen gegeben sind... doch Letzteres ist nicht der Fall.

Haben die Grünen überhaupt konkrete Pläne? Warum haben sie diese zu Zeiten der Regierungsverantwortung nicht umgesetzt? Ist man überhaupt aufrichtig gewillt etwas zu unternehmen, oder handelt es sich schlicht um plumpen Öko-Populismus?

P.S. Auch die Zustände in den Bahnen werden von Jahr zu Jahr unerträglicher.. wie asoziale Fahrgäste, Vandalismus, Verschmutzung, Gestank und Defekte.

Politik, Klimawandel, CO2, Bahn, grün, Meinung, ÖPNV, Populismus, Fridays For Future
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Wie berechnet man den 97 % "Klimakonsens" ... wurde es wie folgt ermittelt :) ?

Bei Recherchen habe ich mir vor Augen geführt, welche Wissenschaftler welche Meinung über den menschengemachten Klimawandel vertreten... diese lassen sich in folgende 8 Kategorien eingliedern (auf Grundlage ca. 12.000 wissenschaftl. Studien ):

  • A: 0,54 % Studien, die die Definition des Klimakonsens ausdrücklich bejahen.
  • B: 7,72 % Studien, die einen Anteil des Menschen an der Erderwärmung bejahen, sich aber nicht am genauen Umfang des Einflusses äussern.
  • C: 24,36 % Studien, die einen Anteil des Menschen am Klimawandel andeuten, z.B. indem der Treibhausgaseffekt erwähnt wird.
  • D: 66,39 % Studien, die keinerlei Aussage zum Einfluss des Menschen auf das Klima treffen.
  • E: 0,33 % Studien, die exiplizit Unsicherheit äussern, ob der Mensch den Klimawandel verursacht.
  • F: 0,45 % Studien, die andeuten, das der Mensch keinen grossen Einfluss auf das Klima hat.
  • G: 0,13 % Studien, die einen Einfluss des Menschen ausdrücklich als minimal ansehen, sich aber nicht zum Umfang äussern.
  • H: 0,08 % Studien, die die Definition des Klimakonsens ausdrücklich verneinen.. d.h. der Mensch verursacht weniger als 50 % des Klimawandels seit 1950.

Soweit so gut... doch wie kommt man jetzt auf die 97 %?

Ich kann es mir nur so erklären -> Man hat D komplett rausgeworfen (einfach so mal ca. 8.000 Studien... verbleiben noch ca. 4.000 übrig). Nächster Schritt, nun nimmt man die Studien, bei denen die Wissenschaftler sagen, das es zwar einen Einfluss gibt, aber nicht wie stark der ist... das wären A, B und C.

Diese vergleicht man nun mit den Studien, welche eine ablehnende Haltung vertreten... das sind E, F, G und H.

Jetzt hat man den Block A/B/C von 32,62 % (bei dem A zur Spitze erklärt wird) und den Block E/F/G/H von 0,99 %... nun wird einfach nur verglichen.

Mathematisch --> 32,62 / (32,62 + 0,99) x 100 = 97,05 %

Ist das dann noch ein Konsens? :)

Mfg CO2istLustig

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