Finde diese kommerzielle Ausbeutung auch ziemlich bedenklich. Die Portale benötigen nun mal ziemlich viele Nutzer, neben einem guten Vermittlungsportal, damit genügend Fahrer ihre Fahrt anbieten. Und da haben meines Erachtens nur 2 Anbieter die nötige Größe erreicht: mitfahrgelegenheit.de und blablacars.de! Blabla hat meines Wissens 100 Mio € von Daimler erhalten und dies führt nach ihrer Einkaufstour und Übernahme von mitfahrgelegenheit.de zu Marktverzerrungen durch Monopolisierung. Außerdem sind viele gute Errungenschaften verloren gegangen.

Hier mal ein beispielhafter Punkt aus der Sicht eines Fahrers: Das online Bezahlsystem mit Ausfallversicherung. Habe mich anfangs auch dagegen gesträubt. Doch seit dem ich bei blabla ,it Barzahlung Fahrten anbiete, was nicht oft vor kommt, sind bei 4 Fahrten bisher 5 von 8 Mitfahrern Kurz zuvor (20 bis 0,2 Stunden vor Abfahrt) abgesprungen. Den Mitfahrern kostet es nichts, doch der Fahrer schaut blö aus der Wäsche und der freie Raum wird anderen interessierten Mitfahrern genommen. Das ist wie eine Reservierung in einem Restaurant, zu der man nicht geht. Nur hier kommt keine Laufkundschaft, die die unbelegten Plätze füllen könnten.

Finde die Erhebung von Gebühren als Vermittlungprovision vollkommen legitim, wenn somit das Portal bzw. das System besser gepflegt, gewartet werden kann und dadurch qualitativ besser funktioniert. Allerdings scheinen mir die 11% kommerzielle Gier. Reichen denn da nicht 2-5% vollkommen aus!? Schließlich muss der Vermittler weder das Benzin noch sonstige Kosten des Transportmittels tragen oder geht sonst irgendein Haftungsrisiko ein. Überlegt Euch doch mal: 7 Mio. registrierte User, davon meinetwegen 1 Mio. Fahrtanbieter, die 5 Fahrten zu je 20€ jährlich anbieten. Macht pro Fahrer eine jährliche Gebühr von 11 €, Also ein Jahresumsatz von 11 Mio. Euro. Und das ist ziemlich bescheiden gerrechnet, meinem Gefühl nach liegt die Realität beim 10 Fachem!

Also noch mal meine Meinung: Kosten finde ich in Ordnung, doch sollten sie nicht über 5%, maximal 7,5% liegen!

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fissler

Beide gut, wie viele andere auch, z.B.: Rössle, Ballarini, Zwilling, Bernades...


Doch alle haben hervorragende Profilinien mit sehr langer Garantie und günstige Einsteigermodelle mit kürzerer Garantielaufzeit. Und wegen der unterschiedlichen Produktlinien innerhalb eines Herstellers kann man die Frage "besser/schlechter" nicht wirklich beantworten.

Nur seitdem WMF ein Spielball der globalen Finanzjongleure geworden ist, fast keines deren Produkte noch in Deutschland produziert wird und der Familienbetrieb der Vergangenheit anhört, ja, seitdem mag ich WMF nicht mehr. Ist natürlich eine rein persönliche Einstellung meinerseits!

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Mich würde auch interessieren, wer die Töpfe für Karstadt herstellt!?

Habe mir jetzt doch die Strombergserie gekauft. Eigentlich wollte ich eines der 'unglaublichen' Angebote kaufen, da waren gerade welche von Rösle, WMF, Zwillng, Ballarini und Fissler. Von 280-410 Euro auf 110-160 für 4 bis 5 Töpfe verlocken einen, gerade wenn derjenige wie ich viel kocht und einige Töpfe aus Großmutters Bestand kaputt gegangen sind.

Doch irgendetwas störte mich bei jeder dieser Marken, die für Qualität stehen. Nur von WMF bin ich nicht mehr überzeugt, da die Firma seit einigen Jahren zum Spielball der globalen Investoren geworden ist, die Besitzer mehrfach wechselten und nur noch eine Serie in Deutschland produziert wird, der Rest in China. Und dafür sind die Preise nun mal unverschämt hoch. Zwilling, Rössle und Berndes überzeugen mich immer noch.

Und da kam mal ein richtig guter Verkäufer, ja so etwas gibt es bei Karstadt. Und dieser machte mich auf die Stromberg Töpfe - Profi aufmerksam. Und siehe da, alles war vorhanden: - Wärmebrücke für Griffe, wodurch sie nicht zu heiß werden. - Schräge und waagrechte Einklemmung der Deckel beim Griff - Liter Strich-Markierung im inneren. - Metalldeckel - Induktionsgeeignet - dicker massiver Boden, für bessere Wärmespeicherung und -verteilung.

Kurz gesagt, sie überzeugten mich und habe sie gekauft. Nach den ersten Einsätzen überzeugten sie mich. Die fiktiven Preise für 4-5Töpfe von 300 bis 1000 Euro sind meiner Ansicht nach häufig eben eher fiktiv, Gewinne der Zwischenhändler, der gute Name drauf und Werbekosten. Und dann werden sie irgendwo wieder mit 70-80% Preisnachlass angeboten. Dies soll nicht heißen, dass hohe Preise manchmal auch gerechtfertigt sind. Bin selber Ingenieur und kenne mich gerade mit Werkstoffkunde ziemlich gut aus. Doch häufig wird damit auch Missbrauch bei der Masse betrieben. Bei guten geschmiedeten Messern von z.B. Zwilling sind Preise von 150 bis 300 Euro für einen kleinen Block durchaus gerechtfertigt. Darüber fängt dann häufig der Kult an.

Mit den durchgerosteten Griffen nach einigen Spülmaschinenanwendungen halte ich auch für ein Ammenmärchen, wobei Töpfe und Pfannen meiner Meinung nach nicht in die Spülmaschine gehören. Der Verkäufer, soweit man ihm trauen kann, meinte jedenfalls, dass in all den Jahren bisher eine Reklamation mit Stromberg herein kam und doch so einige bei den bekannten namenhaften, deren Qualität bei Angeboten häufig nicht mehr die ist, die es mal einst war. Erstaunlich und trifft bestimmt nicht auf alle zu, doch zumindest auf die Keramikpfanne, die ich einen Tag zuvor im Angebot gekauft hatte und mit nicht planen Boden direkt umtauschen musste.

Tat mich auch schwer mit der Entscheidung, vom bekannten und bewährten Firmen auf diese mir unbekannte zu wechseln. Leider sieht man Qualität von Töpfen und Messern nur zu einem gewissen Grade an und bei dem Grad überzeugten sie mich eben. Doch Qualität der Werkstoffe und inneren Verarbeitung und Konstruktion sieht man ab einem gewissen Punkt von außen nicht mehr an. Dafür benötigt man Erfahrung und dafür ist für den Kunden eben das Internet von Vorteil.

Leider gibt es die Stromberg-Profi Linie noch nicht so lange und sie ist auch nicht so bekannt. Und noch fristen sie ein Nischendarsein. Der erste Eindruck überzeugte mich eben, der zweite bestätigt den ersten und auf die Langzeiterfahrung bin ich gespannt und würde sie gerne auch von anderen hören.

Weiß jetzt aber immer noch nicht, wer die Töpfe für Stromberg produziert!?

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