Psychisch krank: Sollte man dem Jobcenter ärztliche Unterlagen geben oder eine Schweigepflichtentbindung unterschreiben?

Das Jobcenter möchte ärztliche Unterlagen von mir haben. Der JC-Psychologe soll dann ein Gutachten anfertigen.

Die Frage: Sollte ich dem Jobcenter jetzt ärztliche Unterlagen (mit Diagnosen) geben? Welche Folgen könnte das nach sich ziehen?.

Diese Untelagen sind jetzt allerdings schon 3-5 Jahre alt, da ich in der Zwischenzeit Ü18 geworden bin und dieser Arzt nicht mehr für mich zuständig ist.

Die Diagnosen:

  • Soziale Phobie
  • Gestörtes Sozialverhalten (mit depressiven Symptomen)
  • Lese- und Rechtschreibschwäche
  • F74.- Dissoziierte Intelligenz
  • Starke Beeinträchtigung der Teilhabe
  • Schwierige soziale Situation mit schlechter Prognose
  • Durchschnittliche Intelligenz / IQ 90-95

Sonstiges:

  • Schlechter Sozialbericht: Alle Unterstützungsangebote des Jugendamtes, möglicher Einzug in Wohngruppe und Praktika, sind gescheitert. Schulbesuch wurde verweigert und es bestehen schlechte Prognosen bezüglich der beruflichen und privaten Zukunft.
  • Informationen von Therapeuten, behandelnden Ärzten, Sozialarbeitern: Therapien ohne Erfolg abgeschlossen, Schulbesuch gescheitert.
  • Auffälligkeiten wegen hohem logischen IQ, aber dafür niedriger IQ im sprachlichen Verständnis (F74)

Mal angenommen der Psychologe vom Jobcenter hätte das zur Verfügung, was würde dann beim Gutachten herauskommen?

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