Das klingt wirklich sehr anstrengend für euch und vor allem für eure kleine Maus. Eine Regulationsstörung bei Babys bedeutet oft, dass sie Schwierigkeiten haben, sich selbst zu beruhigen, und häufig mit Bauchschmerzen, viel Weinen und Schlafproblemen kämpfen. Das ist leider gar nicht so selten bei den ganz Kleinen, vor allem in den ersten Lebensmonaten.

Wichtig zu wissen ist:

Regulationsstörungen verbessern sich meistens mit der Zeit, viele Babys entspannen sich ab dem 3. Monat, bei manchen dauert es bis zu 6–9 Monaten, bis es deutlich besser wird.

Es ist gut, dass ihr schon eine Schreiambulanz kontaktiert habt – professionelle Unterstützung ist sehr hilfreich, auch wenn der Termin noch etwas dauert.

Was ihr jetzt tun könnt, um eure Kleine zu unterstützen und den Stress zu reduzieren:

Ruhige und gleichmäßige Tagesabläufe schaffen, Babys lieben Routinen.

Sanfte Beruhigungsmethoden: Tragen, Schuckeln, Wärmflasche (nicht zu heiß), weißes Rauschen oder leise Musik können helfen.

Bauchmassage oder vorsichtiges Radfahren mit den Beinchen gegen Bauchschmerzen.

Schnuller geben ist völlig okay, wenn sie das beruhigt – das ist ein normales Bedürfnis.

Achtet auf eure eigene Entspannung, denn Babys spüren Stress oft sehr stark.

Stillen oder Fläschchen in kleinen, häufigen Portionen geben, manchmal hilft das gegen Blähungen.

Wenn die Schmerzen, das Schreien oder die Schlafprobleme sehr extrem sind oder ihr euch unsicher fühlt, solltet ihr jederzeit euren Kinderarzt kontaktieren. Manchmal helfen auch Physiotherapie oder Osteopathie ergänzend.

Der wichtigste Tipp: Gebt euch und eurem Baby Zeit. Es ist sehr belastend, aber das ist kein Dauerzustand. Ihr seid nicht allein, und Unterstützung gibt es. Wenn ihr magt, kann ich euch auch einige konkrete Beruhigungs- oder Einschlaftechniken nennen. Möchtet ihr das?

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Wenn Ihr Körperbild sich innerhalb kurzer Zeit verändert hat, spricht vieles für eine Wassereinlagerung, besonders wenn die Gewichtszunahme schnell erfolgt ist – also innerhalb von wenigen Tagen. Typische Anzeichen sind eine geschwollene, weiche Haut, die auf Druck manchmal Dellen bildet, sowie Schwellungen an Händen, Beinen oder im Gesicht. Diese Ödeme treten häufig im Zusammenhang mit hormonellen Schwankungen, etwa vor der Menstruation, auf. Eine tatsächliche Zunahme an Körperfett entwickelt sich hingegen langsam über Wochen oder Monate. Um Wassereinlagerungen zu reduzieren, empfehle ich ausreichend Flüssigkeitszufuhr, moderate Salzarme Ernährung, regelmäßige Bewegung und das Hochlegen der Beine. Sollten die Schwellungen anhalten oder mit Schmerzen, Rötungen oder anderen Symptomen einhergehen, ist eine ärztliche Untersuchung sinnvoll, um andere Ursachen auszuschließen.

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