Es kann viele Gründe haben, warum dein Kleiner sich so aufführt, das kann über Hochbegabung zu ADHS, zu einfacher Langweile zu mangelnder Sympathie für den Lehre und an unendlich vielen anderen Möglichkeiten liegen.

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Es ist schön, dass dir auffällt, dass es Probleme gibt und du eine Lösung suchst. Am besten wendest du dich mal an eine Beratungsstelle, die können in der Regel sehr gut weiterhelfen und dir beispielsweise einen Psychologen empfehlen, der sich deinen Sohnemann mal anschaut. Aber auch das Jugendamt kann gut helfen und ist gar nicht so schlimm, wie man denken mag. Du hast ein Recht auf Beratung und Hilfe vom Jugendamt und kannst aus diesem Grund, dort ganz unverbindlich anrufen und deine Problem schildern.

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Sei nur vorsichtig bei zu schnelle ADS-Diagnosen und wenn Psychiater zu voreilig Medikamente verschreiben wollen, das erlebe ich nämlich immer wieder und oftmals ist es gar nicht notwendig.

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Wichtig ist einfach, dass du dir Hilfe holst, damit du weißt wie es nun am besten mit deinem Sohnemann weitergeht und wie du ihn am besten unterstützen kannst.

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30 durch 0,5 ist 60 + die zehn sind dann 70

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Du kannst so viele Ausbildungen machen wie du willst aber als Tätowiererin gibt es meines Wissens nach noch keine Ausbildung und was das andere sein soll, was du machen willst, kann ich auf Grund der Tippfehler nicht verstehen.

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Natürlich hat mal relativ gute Chancen in einer Gruppe anzukommen, wenn man sich versucht dieser anzupassen. Die Frage ist nur ob du das wirklich willst.

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Diejenigen die immer das machen, was auch der Rest macht, sind dann die Mitläufer die auch nicht wirklich anerkannt werden, sie werden zwar nicht ausgegrenzt aber das wars auch schon.

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Schlussendlich kommt es auf dich und deine Persönlichkeit an zu was du bereit bist. Hast du Angst davor ein Außenseiter zu sein, dann kannst du dich anpassen und wirst damit vielleicht auch glücklich sein. Bist du jemand der sein eigenes Ding machen möchte, dann nimmst du es in Kauf vielleicht auch zum Außenseiter zu werden, wirst damit aber auch glücklich sein, weil du so leben kannst, wie du es möchtest und für richtig hälst.

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Ich bin Erzieherin in einem Heim und kann schonmal gleich vorneweg stellen, dass man hier nicht verallgemeinern kann.

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Es gibt sehr große Unterschiede innerhalb der einzelnen Einrichtungen, es kommt darauf an in welchem Gebiet sie sich befinde, welche Zielgruppe an Kindern/Jugendlichen haben, mit welchem pädagogischen Grundsätzen gearbeitet wird und noch vieles mehr.

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Weiter kommt es natürlich auch immer auf den Einzelnen an. Arbeitet der Jugendliche mit, will er sein Leben auf die Reihe kriegen, möchte er Unterstützung oder ist er nur darauf aus beispielsweise oft abzuhauen und sich vollzusaufen?

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Natürlich gibt es strengere Regeln in einem Heim, hier leben sehr viel Menschen aug engem Raum zusammen. Damit das alles läuft muss der Tag ziemlich strukturiert sein und jeder muss was dazu beitragen.

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Das Heim wird vom Jugendamt finanziert, je nach dem wieviel die Eltern verdienen, müssen sie einen Teil dazu beisteuern. Verdient der Jugendliche selber Geld, muss er 75% seines Lohns an das Jugendamt abgeben.

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Damit ein Kind/Jugendlicher aber ins Heim kommt, muss das Jugendamt auch erstmal mitspielen. Es kann nicht einfach jeder in eine Heim, der sich mit seinen Eltern nicht darüber einig wird ob er die Spülmaschien Sonntags ausräumt. Das Jugendamt muss den Eindruck haben, dass dies die einzige Hilfe ist, die wirklich noch hilft und greift.

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Wie sieht es denn bei dir aus? Spielst du mit dem Gedanken zum Jugendamt zu gehen und darum zu bitten in ein Heim zu gehen oder steht das bei dir schon konkret vor der Tür?

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"Gute Nacht Marie, das Geld liegt auf der Fensterbank!": Was für ein Stoßseufzer! Und ein schönes Beispiel für die Freude des Volksmunds an der Ausschmückung und Abwandlung von Sprüchen dazu.

Die meisten kennen die Wendung "Na dann, gute Nacht!", die bedeutet, dass etwas fehlgeschlagen ist, man eine Katastrophe erwartet oder eine eingetreten ist. Der freundliche Gruß vor dem Zubettgehen wird hier umgedeutet ins Schlimme, mit dem die Nacht ja auch sehr häufig verknüpft wird. Gleichzeitig bestimmte die Nacht bis zur Einführung der allgemeinen Beleuchtung das Ende fast jeder Tätigkeit. Man konnte also buchstäblich "nichts mehr machen".

Gerade weil der Gruß aber so üblich war im Freundes- und Familienkreis, ergänzte man den Stoßseufzer gern mit einem Namen. Unter denen bot sich "Marie" an, weil sie die bedeutendste und volkstümlichste Schutzheilige war, die in zahllosen Stoßseufzern schon vorkam. Außerdem hießen Dienstmädchen in Theaterstücken geradezu notorisch Marie, was eine witzige Note hineinbringen konnte. Es gibt aber auch weitere Varianten wie "Gute Nacht, Johanna", "Gute Nacht, Alwine", "Gute Nacht, Matthes".

Dem Volksmund war das immer noch nicht genug, und so fügte man der Feststellung, dass alles zu spät sei, noch eine Situation an, die für Verlust und Katastrophe stehen konnte: "das Geld liegt auf der Fensterbank". Der Witz besteht natürlich darin, dass dieser Ort für die Aufbewahrung der Ersparnisse der unsicherste überhaupt ist, mit dem sichersten aber, der Bank nämlich, ein Wortbestandteil gemeinsam hat.

Auf der Fensterbank kriegt das Geld schnell Beine. Das Scherzhafte der Redensart nun nimmt der schlimmen Situation ihre Bedrohlichkeit und ihren Ernst. Dafür spricht auch, dass eine Cabaret-Formation sich "Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" nennt.

Eine ganz andere Deutung erreicht mich durch die Hörer Ulrich B. aus Kiel, Holger R. und Antje R. die die Wendung als Abschiedsgruß eines Mannes / Soldaten bewerten, der von einer Frau nach dem Beischlaf unter Hinweis auf das zurückgelassene Geld scheidet, was allerdings auch eine nachträgliche Interpretation sein könnte.

Heiner R. aus Hamburg dagegen interpretiert "Marie" als "Geld" und das ganze als eine verdoppelnde Wendung, die sich auf verlorenes Geld beziehe. Es herrscht in diesem Punkt offenbar noch Forschungsbedarf.

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Darf ich dich mal (ganz wertneutral) fragen, welche Vorteile du dir durch die Waldrofschule erhoffst und wie weit du dich schon mit der Waldorfpädagogik auseinandergesetzt hast? Es gibt auf jeden Fall lange Wartezeiten für "Quereinsteiger" und die Kosten sind meist nach dem Verdienst der Eltern gestafelt

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