Ich ritze mich und deswegen bin ich zu einem Lehrer gegangen, weil ich aufhören wollte. Er hat mir im ersten Moment auch geholfen, aber dann sollte ich zu der Schulpsychologin gehen. Ich war gestern da, um einen Termin zu machen, aber ich habe jetzt total Angst, dahin zu gehen. Sie war mir so unsympatisch und ich glaube nicht, dass ich einer Fremden von meinen Problemen erzählen kann. Außerdem will ich im Moment gar nicht aufhören. Am Dienstag hab ich noch gedacht/gewusst, dass es schlecht ist und dass ich damit aufhören muss, aber ich will jetzt nicht mehr damit aufhören. Ich kann an nichts anderes mehr denken, wenn ich mich zwei Tage nicht ritze, wie soll ich dann aufhören? wie soll sie mir denn helfen? Wahrscheinlich läuft es so, dass ich ihr alles erzählen soll und dann? Ich ritze mich ja jetzt auch gar nicht mehr wegen den Problemen, wegen denen es angefangen hat, eigentlich bringt es ja nichts, ihr davon zu erzählen....
Ok eigentlich weiß ich ja, dass es besser für mich ist, aufzuhören und dass es nicht besser wird, wenn ich da nicht hingehen würde, aber diese Gedanken sind einfach so tief in meinem Kopf :(
Was soll ich machen? Was soll ich ihr erzählen? Was mache ich, wenn sie fragt, warum ich das mache und dann? Ich kann ihr das doch nicht erzählen... Meinen Lehrer kenne ich und ich vertraue ihm, das war kein Problem.... Aber sie kann mir ja nur helfen, wenn ich ihr das erzähle oder geht das auch anders?
Tut mir leid, für die dumme Frage, aber ich will, dass ihr mir sagt, was ich machen soll und dass ihr mir sagt, was auf mich zukommt.