Beeinträchtigung wegen Depressionen und deshalb ein REHA-Bildungswerk besuchen - kommt das wirklich infrage oder soll ich eine normale Ausbildung beginnen?

Ich würde gerne eine Berufsausbildung noch dieses Jahr beginnen und habe bisher leider nichts finden können, deshalb blieb mir nichts anderes übrig als mich an die Agentur für Arbeit zu wenden, um eventuell eine außerbetriebliche Ausbildung BaE, bei einem Träger in erwägung zu ziehen.

Es hat sich ergeben das ich eine außerbetriebliche Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel gefördert bekäme.

Beginn wäre nun am 01.09.19 und ich bin ehrlich gesagt nicht efreut darüber in diesem Bereich etwas zu machen, weil meine Interessen doch woanders liegen, nämlich besonders im IT Bereich, aber ich würde auch jede andere Ausbildung durchlaufen haben, von mir aus eine Ausbildung zum Gärtner, nur nicht der Einzelhandelskaufmann und der Altenpleger.

Mal jetzt abgesehen davon, ich bin vor 2 Jahren erst nach Hamburg umgezogen und komme urspünglich aus Bayern. Ich habe hier Probleme damit, Soziale kontakte zu knüpfen und bin doch sehr zurück distanziert vom Leben in der Gemeinschaft. Ich bin 25 Jahre, habe einiges im Leben durchmachen müssen, was in mir zuviele Stresshormon auschüttete und das Ergebniss/Diagnose nun dafür, bei mir Bluthochdruck lautet. Mein Hausarzt meint das es Stressbedingt ist.

Ich selber schätze mich mittlerweile Psychisch belastet ein, gerade auch deshalb, weil ich unter Haarausfall leide und mit Schuppenflechten auf der Kopfhaut zu kämpfen habe. Wenn ich mir dann noch vorstelle, eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel machen zu müssen, bekomme ich ein ziemlich mulmiges Gefühl im Bauch.

Ich habe nur einen Hauptschulabschluss. Warum daraus nicht mehr wurde, möchte ich nicht auf dieses Detail hier eingehen. Immerhin habe ich einen Schulabschluss.

Mir stehe jetzt noch ein möglichkeit zur wahl, von einem Bildungswerk/Träger vom Amt für "schwerbehinderte", worunter Psychische belastungen auch zu verstehen ist, gefördert zu werden, in einem annerkanten Ausbildungsberuf im IT Bereich, das mir natürlich zusagt.

Was ich mich nun Frage bei dieser Bildungsmöglichkeit, ob ich mir damit nicht selber ins Bein schießen täte, wenn ich diesen weg in anspruch nehme, weil im Abschlusszeugniss vielleicht ganz dick stehen würde "Bildungswerk für Schwerbehinderte" und sich das dann eben bei Arbeitgebern nicht gut macht.
Was meint ihr?

Danke

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