Wenn man einen schlechten Schulabschluss hat, ist es dann tatsächlich nahezu unmöglich bildungsmäßig aufzusteigen?

Ich muss zugeben, dass ich als Schüler an der Hauptschule nie wirklich Lust hatte und dementsprechend hatte ich einen sehr schlechten Hauptschulabschluss. Mein Klassenlehrer hat mir bei der Verabschiedung gesagt, er könne garantieren, dass aus mir niemals etwas Vernünftiges würde, da sei Hopfen und Malz verloren.

In der Tat habe ich danach aber eine Lehrstelle als Koch gefunden - zugegeben kaum mein Traumberuf - diese aber sehr gut abschlossen und danach auch zwei Jahre darin gearbeitet habe, bis mir mein ehemaliger Ausbilder dazu riet, noch einmal auf dem Zweiten Bildungsweg mein Abitur nachzuholen, was ich auch im letzten Sommer geschafft habe und jetzt im 3 Semester Grundschullehramt studiere und damit glücklich und zufrieden bin.

Meine Patentante meint, das sei bildungsmäßig gesehen ein enormer Aufstieg.

Unser Dozent in Bildungswissenschaften meinte allerdings, dass wer einen schlechten Schulabschluss gehabt hätte, üblicherweise niemals die Möglichkeit hätte einen höhrern Abschluss zu erlangen, geschweige denn an einer Universität zu studieren.

Wenn man einen schlechten Schulabschluss hat, ist es dann tatsächlich in den allermeisten Fällen nahezu unmöglich bildungsmäßig aufzusteigen oder kommt es eher darauf an, ob man etwas wirklich möchte?

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