Arthur von speisekarte berichtet von der Essen Motor Show

Ein (PS-)starkes Wochenende

gutefrage-Redaktion
6.12.2023

Es ist das Jahr 2023. Es ist Winter, draußen liegt etwas Schnee und Weihnachtsmärkte haben eröffnet. Was wäre bei dieser Weihnachtlichen Jahreszeit besser, als sich schöne Schlitten anzusehen? Richtig, nichts!

Und genau hier legt auch dieses Jahr die Essen-Motor-Show (EMS) wieder an. Es herrscht ein buntes Treiben auf der Messe, denn auch hier wird "Diversity" groß geschrieben. Egal ob deutscher Autokult, American Musclecars, British Racingcars oder, und wirklich schön zu sehen, ein stark vertretener JDM-Kult (Japanese Domestic Market). Doch die EMS bietet nicht nur Tuningbegeisterten etwas, sondern auch Fans von Oldtimern und Motorsport kommen dieses Jahr (meiner Meinung nach) ebenfalls auf Ihre Kosten. Mit dem passendem Kleingeld lassen sich auch einige der gezeigten Ausstellungsstücke erwerben. Der S1 wird bei mir leider immer noch auf der Bucket-Liste stehen, aber ich bin relativ nah dran an der halben Millionen, die man den bräuchte.

Falls Leute auf der Suche nach Dicken Rohren und großem Frontaufbau auf der Suche sind, werden Sie auch dieses Jahr gut bedient, denn selbst die Bundeswehr hat einen Stand indem man sich auch in einen Leopard zwängen darf. Für mich mit meinen 1,95m bleibt der Leopard leider nur ein weiteres Smart-Cabrio, mit mehr wumms.

Felgen, Fahrwerktechnisch und viel PS

Große Tuner wie JP Performance, Arlows, ABT, und Konsorten haben ebenso ein gutes Aufgebot dieses Jahr. Schöne Umbauten präsentieren was die neueste Haute Couture sein könnte oder wird. Der Stand von JP war mitunter der bestbesuchteste (zumindest was man Tag 1 sehen konnte). Man merkt einfach welche Anziehungskraft der Dortmunder Tuner hat und wie sehr er die Massen polarisiert. Fast eine Pilgerstätte der Stand. Nichtsdesto trotz herrscht auch reges treiben bei Markenhersteller wie BBS, KW, Bilstein und anderen Urgesteinen. Persönliche Highlights für mich waren GRAIL Automotive (wer viel PS-Fährt, braucht ne Große Klappe!) als auch "heimische" Tuner wie Gepfeffert, Bavarian Car Tuning (grüße gehen raus an Dominik!). Besonderes Highlight für mich war der von Gepfeffert ausgestellte Voll-Carbon Audi S1 E2. Purer Wahnsinn das Ding!

Felgen und Fahrwerktechnik schien dieses Jahr stärker vertreten zu sein als sonst. Zumindest wenn man den Aussagen mancher Besucher trauen kann. Dass ist auch irgendwo verständlich, da Felge und Fahrwerk wohl in den meisten Fällen die ersten Schritte in das Tuninghobby sind und somit auch eine größere Präsenz darstellen. Bei genannter Kategorie kommt man auch nicht an den Leuten von KW, ST-Supsensions, Bilstein vorbei oder bei den Felgen eben wie den altbekannten BBS, La Chanti Performance (grüße hier an Mahmoud), Yido Performance und und und. Auch einige Newcomer sah man auf der Messe, wie zum Beispiel: BALDR Wheels.

Ein Kritikpunkt gibt es an dieser Stelle an ST-Suspensions. Wieso habt ihr nicht meine goldene Fahrwerkfarbe mehr als Stiftehalter Option gehabt? Ich musste schweren Herzens den Stand wieder verlassen. Allerdings konnte ich mich mit einem Trostkauf für Bremssattel-Lack wieder etwas aus der "Depri-Phase" retten.

Auch für Menschen deren Herz eher für die Pflege des Lieblings-KFZs schlägt, werden auf der EMS fündig. Foxed, Raccoon, Chemical Guys und viele andere, werben mit dem "Besten" was auf dem Markt erhältlich war. Von Shampoo über Schaum zu Versiegelung rüber zu Detailing-Produkten bis hin zur "One-Step-Keramik-Versiegelung" war dort alles zu finden.

Leider war Koch-Chemie nicht anzutreffen, was etwas schade war. Doch was in Großstädten die Dönerbuden sind, schien dieses Jahr der Vertrieb von Autodüften zu seien. Teilweise war es, als würde man durch eine bekannte Duft-Drogerie marschieren. Die Nase hat teilweise den Dienst quittiert.

Allerdings wurde das penetrante Duftaufgebot ab und zu durch süßlichen Popcorn Duft durchschnitten. Danke hier an die Betreiber der Popcorn-Maschinen!

Was soll ich sagen... Es war ein schöner Aufenthalt auf der EMS, das bezeugt auch der Schrittzähler mit ca. 16.000 Einheiten. Letztes Jahr wirkte jedoch etwas... prolliger. Dieses Jahr hatte gefühlt eher den gediegenen Charakter. Ich verfolge das ganze weiterhin und bin gespannt. Der Geldbeutel blieb nicht ganz verschont, einige Angebote waren dafür zu sehr verlockend. Abschließend verbrachten wir den Abend noch in einem guten amerikanischen Diner in Dortmund und machten uns auf den Heimweg, der von leichtem Schneefall begleitet wurde doch wie Walther Röhrl heißt es auch hier, einfach an der Außenlinie orientieren, in diesem Sinne, bis nächstes Jahr, liebe EMS.

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