Frage von Mistserx1, 593

Wo steht in der Bibel dass man kein Sex vor der Ehe haben darf?

Bitte keine dummen Kommentare diese Frage ist an die Gläubigen gerichtet oder Leute die die Bibel kennen.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 259

Ich schließe mich anderen hier an...ein Sexverbot vor der Ehe gibt es nicht. Vielleicht deshalb, weil eine Beziehung ausserhalb der Ehe in der damaligen Zeit ohnehin undenkbar war. Insofern ist der Ehebruch das eigentliche Übel.

Das bedeutet freilich nicht, dass Sex kein Spass machen soll. Paulus gibt hier lediglich seine Meinung wieder, wenn er sagt, er wünschte, dass jeder so enthaltsam sei wie er. Aber er weiss, dass das nicht so ist. Darum gönnt er den Menschen diese schöne Sache (1. Korinther)

Antwort
von Spockyle, 262

Ganz direkt steht das tatsächlich nicht in der Bibel. Der voreheliche Sex scheint nicht verboten, der nebeneheliche ist verboten (6. Gebot).

Allerdings muss man im Hinterkopf behalten, dass wir es hier mit einer Gesellschaft zu tun haben, die sehr stark auf Erbfolgen und Familie achtet. Ein Mensch definiert sich in erster Linie über die Familie und den Stamm, dem er entstammt. Eine Frau, die nicht als Jungfrau in die Ehe ging, also bereits schwanger sein konnte, war nicht recht heiratsfähig (das ist das Problem bei Maria, der Mutter Jesu. Lassen wir mal Jungfräulichkeit dahingestellt, aber schwanger war sie, so berichtet die Bibel). Der Bräutigam konnte die Frau abweisen oder zumindest irgendwelches Geld haben, um den "Schaden" auszugleichen. Schließlich war das eventuelle Kind nicht von ihm, er musste es aber als in der Ehe geborenes Kind als seines annehmen.

Deswegen achteten Familien sehr genau auf ihre Töchter (zB im Hohelied oder bei den Sprichworten). Es gibt auch Berichte, wie man sich da sicher sein konnte, dass die "beschädigte Frau" kein Kuckuckskind mitbrachte, schließlich gab es ja auch ungünstige Umstände, wie ein sexueller Kontakt zustande gekommen sein konnte ohne das Zutun der Frau. Dafür wurden Frauen eine gewisse Zeit abseits eingesperrt und mussten nachweisen, dass sie ihre Tage bekamen oder der Bauch nicht dicker wurde. Wenn sie nicht schwanger war, war alles gut und der Mann konnte sie gegen Minderung des Brautpreises heiraten :)

Ein Mann durfte übrigens vorehelichen Sexualkontakt haben, nur nicht mit der Ehefrau eines anderen. Zumindest steht kein Verbot in der Bibel, das Verbot kam erst später durch Auslegung.

(Quelle: Dohmen/Hieke: Das Buch der Bücher. Kevelar, 2007)

Antwort
von Philipp59, 81

Hallo Mistserx1

hier ist eine Auswahl von Texten aus der Bibel, die vor sexueller Unmoral warnen.

1. Korinther 6:13 (Neue Genfer Übersetzung)

"Der Körper ist nicht für die Unmoral da, sondern für den Herrn, und der Herr ist für den Körper da und hat das Recht, über ihn zu verfügen".

1. Korinter 6:18 (Neue evangelische Übersetzung)

"Flieht vor den sexuellen Sünden! Alle anderen Sünden spielen sich außerhalb vom Körper des Menschen ab. Wer aber seine Sexualität freizügig auslebt, sündigt gegen den eigenen Körper. "

1. Thessalonicher 4:3 (Hoffnung für alle)

"Gott will, dass ihr heilig lebt, dass ihr ihm ganz gehört. Das bedeutet, dass ihr euch von allen sexuellen Sünden fernhaltet."

Es gibt noch eine Reihe weiterer ähnlich lautender Bibeltexte. Das in dem griechischen Urtext zugrunde liegende Wort für sexuelle Unmoral, das in allen drei der hier angeführten Bibeltexte vorkommt, ist das Wort "pornéia". Es bezieht sich in erster Linie auf sexuelle Handlungen zwischen Unverheirateten und außereheliche Beziehungen verheirateter Personen.

Dass die Moralgesetze der Bibel in diesem Sinn verstanden wurden, zeigt auch das Beispiel Marias, der Mutter Jesu. Nachdem ihr von dem Engel Gabriel angekündigt worden war, dass sie durch den heiligen Geist schwanger werden würde, heißt es im Bericht des Matthäusevangeliums: "Josef wollte nach Gottes Geboten handeln, aber auch Maria nicht öffentlich bloßstellen. So überlegte er, die Verlobung stillschweigend aufzulösen." (Matthäus 1:19 Hoffnung für alle) Diese Begebenheit bestätigt also, dass zu biblischer Zeit voreheliche Beziehungen nicht gestattet waren.

Viele halten die Moralgesetze der Bibel in dieser Hinsicht als zu streng oder nicht mehr zeitgemäß. Es wäre jedoch zu fragen, ob die Menschen durch die freizügige Sexualmoral wirklich glücklicher geworden sind? Es ist zwar nicht zu leugnen, dass mit dieser Freiheit auch ein gewisses Vergnügen verbunden ist, die Bibel nennt es "den zeitweiligen Genuss der Sünde" - gemäß Hebräer 11:25. Doch langfristig gesehen ergeben sich daraus oft negative emotionale Folgen. Stellvertretend für viele andere Jugendliche sagt eine Jugendliche: "Am Anfang war es die totale Freiheit und ich war froh, dass ich endlich dazu gehörte. Aber dieses Gefühl hat nicht lange angehalten. Nach einiger Zeit habe ich mich schmutzig, schuldig und leer gefühlt. Ich habe es sehr bereut, dass ich meine Jungfräulichkeit weggeworfen habe" (Fragen junger Leute Band 2, S. 284)

LG Philipp

Antwort
von Wilfri, 95

Die Frage ist recht einfach zu erklären. In der Bibel gibt es ja kein Standesamt. Die Hochzeitsfeiern wurden auch erst später eingeführt bzw. hatten keine staatliche Verbindlichkeit. Das Oberhaupt einer Familie (der Älteste) war auch gleichzeitig der, der den Eheschwur abnahm. Deshalb in der Bibel die besonderen Ausführungen in  Moses Buch.

Nach Gottes Geboten ist jemand verheiratet, der mit einer Frau eine Beziehung aufnimmt. Mithin ist jeder, der einmal Sex mit einer Frau hatte, auch mit ihr verheiratet. Trennt er sich von der Frau, dann begeht er Ehebruch. Deshalb kein Kommentar in der Bibel zum vorehelichen Geschlechtsverkehr außer den unten beschriebenen. Wenn ein israelischer Mann eine Frau ergriffen hat, und mit ihr geschlafen hat, war er verpflichtet, sie zu heiraten. 5. Mose 22, 28-29.

Die Bibel kennt keinen unverbindlichen Sex. Das gilt insbesondere wegen der familiären Folgen einer Verbindung und der Versorgung von Familie und evtl. Kindern. Die heute weit verbreitete Meinung, dass man eine Frau ausprobieren muss oder evtl. auch umgekehrt, ist ursprünglich undenkbar und widerwärtig gewesen.  

Antwort
von Sternrakete, 99

Nirgendwo, das ist ein reines Kirchengesetz.

 Sex vor der Ehe ist zwar keine Todsünde, allerdings heißt die katholische Kirche eine sexuelle Beziehung vor der Ehe nicht gut. Sex dient nach den Glaubensgrundsätzen der Gründung einer Familie, die innerhalb der Ehe erfolgen soll.

http://www.mopo.de/news/strenge-vorschriften--hierzu-sagt-die-katholische-kirche...

Kommentar von waldfrosch64 ,

Was ist das denn für ein Unsinn ?

 Die Katholische Kirche ist keine Moral ,höchstens könnt man sagen, die Kirche hat eine Moral .

Die Sexualmoral kommt dazu nicht mal im Glaubensbekenntnis  vor .Und auch unter den 10 Geboten steht das 6 Gebot erst an 6 Stelle .

Das ist rein Polemik und nichts anderes .

Und mit Kirchengesetzen  hat das auch nicht mal etwas zu tun sondern mit Moraltheologie .

Antwort
von Russpelzx3, 217

Viele der Dinge die man hört sind Auslegungssache.

Antwort
von Nikita1839, 156

Vieles steht nicht in der Bibel geschrieben. Die, die die Bibel aber 'ausgelesen' haben, haben die Dinge so daraus gefiltert, wie es für sie Sinn ergab.

Antwort
von landregen, 191

Hier findest du Überlegungen dazu mit Quellenangaben aus der Bibel:

http://www.bibelstudien-institut.de/bibelfragen/detail/bq/lebensfragen/wie-ist-d...

Antwort
von Wuestenamazone, 99

Das steht da gar nirgends.

Antwort
von quopiam, 75

Nun versuche ich es auch mal:

Eine Braut, die nicht mehr Jungfrau  

war, wurde gesteinigt (Deut. 22, 13 - 21). 

Sexuelle Beziehungen zwischen Ledigen 

werden anderenorts im AT nicht verurteilt, wenn der „Wert“ der Frau nicht 

beeinträchtigt wird (Hohelied etwa oder Rut).

Polygamie und Konkubinat (Zusammenleben 

ohne Heirat) wurde im AT regulär praktiziert und im NT nicht 

explizit verurteilt, mit den fraglichen Ausnahmen von 1. Tim. 3, 2 

und 12 sowie Tit 1, 6. Mk. 10, 6 - 8 ist keine 

Ausnahme, denn Jesus beruft sich auf Gen. 2, 24, was in Israel nicht 

ausschließlich zu verstehen war: Ein Mann kann mit mehr als einer Frau "ein Fleisch" sein.

Die Leviratsehe wurde von Jesus 

erwähnt (Mk 12, 18 - 27 und Parallelstellen). 

Prostitution ist verboten/eine Schande für Frauen, nicht für Männer.

(2. Sam. 5, 19; Ri. 19, 21 und Num. 31, 1

8) beziehen sich auf den "Gebrauch" von Sklavinnen.

Kannst Du damit was anfangen? Gruß, q.

Antwort
von Hamburger02, 113

Die Bibel macht dazu unterschiedliche Aussagen.

Im AT gilt die Frau noch als Eigentum des Mannes, Entweder war dies der Ehemann, der Vater oder der Herr einer Sklavin oder Gefangenen. Quelle wäre z.B. das 10. Gebot. Insofern stellte sich damals die Frage gar nicht, denn eine Frau musste ihrem Eigentümer zu Willen sein. Alles andere war sowieso ein Verbrechen.

Jesus hatte wohl eine eher liberale Einstellung. Er feierte mit käuflichen Frauen und Steuereintreibern. Betreffs Ehe/Sex gab er nur die Anweisung zur Treue. Als eine Ehebrecherin gesteingt werden sollte, griff er allerdings ein und verhinderte dies. Sexfeindliche Äußerungen sind von Jesus nicht bekannt. Dieses Thema hat ihn offensichtlich nicht sonderlich interessiert. Seine Anweisungen, z.B. die Goldene Regel, sagen im Prinzip, erlaubt ist, was keinem schadet. Selber soll er ziemlich viel mit Maria Magdalena rumgeknutscht haben. Quellen: kanonische und apokryphe Evangelien.

Paulus, der ja nicht die Lehre Jesu gepredigt hat sondern seine katholische Lehre von der Heilsgeschichte, tritt massiv als absolut sexfeindlich auf. Für ihn ist Sex etwas grundsätzlich schlechtes und schmutziges, das vom rechten Glauben ablenkt. Da aber auch er nicht an der Tatsache vorbeikam, dass es ohne Sex keinen Nachwuchs gibt, erlaubte er ihn ausnahmsweise für den Zweck der Fortpflanzung unter der Bedingung, dass kein Vergnügen dabei ist. Frauen waren für ihn minderwertig, da sie die Männer zum Sex verführen würden. Quellen: NT

Auf dieser Basis beruht die katholische Sexmoral, die vorehelichen Sex verbietet. Die Protestanten übernahmen z.T. die rigide Sexmoral der Katholiken, teils aber auch nicht.

Kommentar von waldfrosch64 ,

"soll" .....ja ja ..

Antwort
von Raubkatze45, 92

Es steht nicht alles und jedes wortwörtlich in der Bibel. Das ist auch gar nicht nötig, denn zur damaligen Zeit war Sex vor der Ehe ohnehin nicht üblich. Man kann aber sowohl aus dem AT als auch aus den Worten Jesu ableiten, was Gottes Wille ist. So  wurde das 6. Gebot vom Ehebruch zugleich auch immer als doppelte Bedeutung gesehen „Du sollst keine Unkeuschheit treiben“.

Jesus macht deutlich, dass die Ehe von Gott begründet wird als eine Folge der zweigeschlechtlichen Natur des Menschen. Und die Ehe wird auch in der Bibel formell geschlossen: 1. Verlassen der Eltern. 2. Anhängen an
den Partner (was zugleich ein juristischer Begriff für „Bund schließen“ war).
3. „Ein Fleisch werden“ und somit im Intimleben den vorher öffentlich geschlossenen Bund partnerschaftlich vollziehen. Gelebte Sexualität kann nicht getrennt werden von Treue und Verantwortung für den Partner, was aber vor der Ehe – schon aus Gründen jugendlicher Unreife -  mit wechselnden Partnerschaften nicht gewährleistet oder sogar gar nicht gewollt ist.

Deshalb ist es nicht die Frage, was die Kirche dazu sagt, wie immer wieder gern behauptet und bemängelt  wird, es ist eine Frage, wie Gott sich Sexualität vorstellt. Der hat sich dafür nämlich einen passenden Rahmen überlegt und dieser Rahmen ist die Ehe. Gott weiß nämlich, in welchen Verletzungen das Ganze endet, wenn man mit jemand schläft, ohne verheiratet zu sein. Was ist wenn man sich wieder trennt? Durch Sex wird man so sehr aneinander gebunden, dass die Trennung - vor allem für das Mädchen -  nur noch schmerzhafter ist. Gott will die Menschen vor Verletzungen schützen und viele unschuldige Kinder vor Tötung durch Abtreibung bewahren (wie man ja hier  bei GF in den verzweifelten Fragestellungen – trotz aller Aufgeklärtheit – erleben kann).

Antwort
von Klaraaha, 85

Im neuen Testament und das ist für Christen verbindlich steht davon nichts. Lediglich eine Scheidung ist nicht gern gesehen. In der Bergpredigt wird die Scheidung abgelehnt. Das lag aber damals daran, dass im Judentum eine Scheidung erlaubt war, aber dies dann eigentlich den Tod für die geschiedene Frau bedeutete. Die wurden dann von ihrem Stamm verstoßen und sozusagen in die Wüste geschickt.

Antwort
von 1988Ritter, 85

Dazu gibt es keine Bibelstelle.

Diese "Ansicht" wurde erst später, und vornehmlich in Europa in Form einer Auslegung, man kann schon fast sagen, erfunden.

Wie kam es zur der Auslegung ?

  • Als besonderes Gut und schützenswert, auch natürlich in den Geboten verankert, gilt die Ehe. Die Ehe als Institution ist dann auch schnell zum Sakrament geworden, woraus man geschlossen hatte, dass sexuelle Handlungen nur in der Ehe möglich sein können.

Wichtig ist für Christen nur, dass das Sakrament der Ehe geheiligt ist, und die Ehe als Institution nicht gestört werden darf. Dazu das Gebot Gottes

Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib.

Es geht folglich nicht um sexuelle Handlungen in der Bibel vor der Ehe, sondern um den Schutz der Ehe

Antwort
von Seefuchs, 78

Falsche Frage.

Nach biblischer Auslegung ist man mit der Person verheiratet mit der man als erstes Sex hatte(man vollzieht ja heute noch die Ehe). Ergo gibt es kein Sex vor der Ehe.

Hat man in der moderne nur nach persönlicher Einstellung umgedeutet.

Antwort
von HirnlosOo, 166

Das sind alles Regeln, die die katholische Kirche aufgestellt hat. In der Bibel steht ja auch nicht bleib dein Leben lang keusch und dennoch wurde diese Regel für Mönche, Priester, ... eingeführt.

Mit solchen und ähnlichen Dingen ist es oft so, dass die Leute sich unsicher sind, doch eigendlich sind sie eine Erfindung der Kirche oder der Gesellschaft und sind nicht in der Bibel zu finden.

PS.: Kurzer Fackt am Rande: Trotz Keuschheitsgebot sind die Personen, für die das Keuschheitsgebot galt oft zu den Prostituierten gerannt ... was man daraus schließen kann ist jedem selbst überlassen.

Ich hoffe ich konnte hier verständlich genug etwas hilfreiches ergänzen.

Kommentar von hummel3 ,

Nicht besonders sachkundig argumentiert, eher "hirnlos".

Kommentar von HirnlosOo ,

Dann habe ich den Namen ja passend gewählt :D !

Ich hoffe, dass ich mit der Antwort eventuell helfen konnte, hoffe aber eher darauf damit weitere Diskussionen anzustoßen und zum Denken anzuregen. Provokante Thesen haben schon häufig zu Diskussionen geführt, durch die viele neue Erkenntnisse gewonnen wurden.

Sachkundig war die Antwort zugegebenermaßen nicht.

Kommentar von HirnlosOo ,

Letztendlich sollte Die Botschaft "glaube nicht gleich alles, was man Dir sagt, egal wer es sagt" mit dieser Antwort überbracht werden.

Kommentar von Hamburger02 ,

Sooo verkehrt ist das gar nicht. Es gab auch Zeiten, da hat die katholische Kirche Bordelle unterhalten.

Die katholische Lehre stützt sich auf Paulus, insofern lässt sise sich teilweise biblisch begründen. Allerdings hat Paulus nicht viel mit der Lehre Jesu zu tun.

Kommentar von Hooks ,
Die katholische Lehre stützt sich auf Paulus

Wie bitte?

Paulus schreibt:

1. Korintherbrief

Ich wünsche aber, alle Menschen wären wie ich; doch jeder hat seine eigene Gnadengabe von Gott, der eine so, der andere so.

Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.

Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten, denn

es ist besser, zu heiraten

, als vor Verlangen zu brennen.

Und im

Brief an Timotheus

:

Das Wort ist gewiss: Wenn jemand nach einem Aufseherdienst trachtet, so begehrt er ein schönes Werk.

Der Aufseher nun muss untadelig sein,

Mann einer Frau

, nüchtern, besonnen, anständig, gastfrei, lehrfähig,

kein Trinker, kein Schläger, sondern milde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,

der

dem eigenen Haus gut vorsteht

und

die Kinder

mit aller Ehrbarkeit in Unterordnung hält

- wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen? -,

Kommentar von waldfrosch64 ,

krudes  Geschwätz ! 

Kommentar von HirnlosOo ,

Alo ich sehe schon; wenn es um Glaubensfragen geht kann man sich sehr schnell ins Fettnäpfchen setzen. Da halte ich mich in Zukunft besser raus.

Kommentar von Hamburger02 ,

Das ist doch logisch, dass dich Gläubige grob anströmen, wenn du provokante Thesen vertrittst, selbst wenn sie gut begründet sind.

Kommentar von HirnlosOo ,

Wobei man zugeben muss, dass manches, das in der Bibel steht, eher als eine Ratschlag angesehen werden kann und manches nicht mehr so aktuell ist.

Kommentar von Hooks ,

Was in der Bibel steht, ist Gottes Wille für uns (zumindest was im NT wiederholt wird). DAS hat mit aktuell nichts zu tun.

Kommentar von HirnlosOo ,

Schön, dass man auch mal Befürworter findet.

Dennoch sehe ich auch die Wiedersprüche in meiner Antwort und bitte hiermit um Entschuldigung für alles, was entschuldigt werden muss.

Kommentar von Hooks ,

@ Hirnlos

Da hast Du sehr recht, aber es sollte trotzdem im Einzelfall geprüft werden, ob die Lehre der kath. Kirche übereinstimmt mit der Bibel.

Der Zölibat tut es auf jeden Fall nicht, im Gegenteil. Bischöfe sollten eine Frau haben.

Bei der Unzucht stimmt es.

Antwort
von omikron, 78

Wie so oft, steht explizit dazu nichts in der Bibel. Allerdings ist die Bibel auch kein Gesetzbuch, in dem alle Verbote aufgelistet sind. Die Geschichten, die dort erzählt werden, setzen aber deutlich eine feste Verbindung ("Ehe" genannt) der Familien voraus.

Aber andere, logische Frage an dich: Wozu braucht man denn eine Ehe, wenn man auch vorher Sex hat?

Kommentar von Hooks ,

Im Nt steht auch nichts davon, daß Ehe ein Mann und eine Frau ist, wei es sonnenklar war. Dito in unserem Grundgesetz.

Antwort
von FrankFurt237, 179

Das steht so nicht drin. 

Kommentar von Mistserx1 ,

wie denn?

Kommentar von FrankFurt237 ,

Hier sind ein paar Auszüge, die allerdings viel Spielraum für Interpretationen lassen: 

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/g201309/ist-sex-vor-der-ehe-ve...

Kommentar von HelfendeHand90 ,

das ist von zeugen jehovas,also eine sekte,nicht wert nachgeschlagen zu werden

Kommentar von Vitopedia ,

Schwachsinn. Es ist die selbe Bibel, die jeder Christ benutzt (wenn sich auch die Übersetzungen teilweise unterscheiden). Man kann von Jehovas Zeugen halten was man will, aber ihre Übersetzung ist im deutschsprachigen Raum nach der Elberfelder Übersetzung diejenige die am zweitnähesten an den Originaltext kommt.

PS: Das ganze Christentum ist eine jüdische Sekte.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Die neue Welt übersetzung der ZJ hat mit der Bibel nicht viel zu tun .Daher zitiere diese  neuerdings auch nicht mehr ihre Hausbibel sondern andere ....anerkannte Bibeln .

Mit der Jüdischen Sekte hast du nicht mal so unrecht ,denn die Biblische Offenbarung ist,ja  nicht stehen geblieben und gewisse Juden erkannten das.... andere eben nicht .Tatsächlich ist der christliche Glaube  ja die Vollendung des Jüdischen Glaubens .

Kommentar von HelfendeHand90 ,

das ist blödsinn was du laaberst,die zj ''bibel'' hat über 260 abweichungen vom original :)

lg chris

Antwort
von Kathyli88, 134

Die Bibel verwendet für sexuelle Betätigung außerhalb der Ehe das Wort „Hurerei“. Gott erwartet von Menschen, die ihm dienen, dass sie sich der Hurerei enthalten (1. Thessalonicher 4:3). Hurerei fällt zusammen mit Ehebruch, Spiritismus, Trunksucht, Götzendienst, Mord und Diebstahl in die Kategorie der schwerwiegenden Sünden (1. Korinther 6:9, 10; Offenbarung 21:8).

Kommentar von Maikiboy29 ,

Ist Auslegungssache. 

Kommentar von Hooks ,

Nein. Das steht da.

Kommentar von telemann2000 ,

tut sie das? Das griechische Wort für 'Hurerei' ist 'porneia'. das Wort für 'Ehebruch' ist 'moichalides'

Kommentar von Kathyli88 ,

Und was hat die griechische sprache damit zu tun? 

Antwort
von fricktorel, 43

Das kannst du hervorragend von einigen Bibelstellen ablesen: Mk.4,19; Röm.13,14; Tit.3,3 etc.

Antwort
von fricktorel, 90

Direkt beschrieben ist das nicht, aber im geistigen Sinne erkennbar.

Das geht so aus Mt.1,19-20 hervor, weil Joseph auch keinen "Sex" mit Maria hatte, obwohl beide schon verlobt waren.

Des weiteren gehört es zur göttlichen Lebensweise (Tit.2,5; Phil.4,8).

Das Ziel Gottes für die Menschheit ist Sein Reich (Offb.20,4-5)

Antwort
von Misrach, 31

Im gegenteil:  in 1.Mose 1:28 steht

UndGott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und
füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische
im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das
auf Erden kriecht.

Ob das nun vor oder nach der Ehe ist, steht da  nicht ;-)

Antwort
von Hooks, 40


Das findest Du schon ganz vorne.

1Mo 2,24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden.

Erstens: Selbständig werden
Zweitens: anhänge, eigentlich kleben, also eine unverbrüchliche Verbindung machen = Ehe
Drittens: ein Fleisch sein

Jud 7 die ... Unzucht trieben und hinter fremdem Fleisch herliefen,

1Kor 7,2 Aber wegen der Unzucht [damit man keine Unzucht begeht] habe jeder seine eigene Frau, und jede habe ihren eigenen Mann.

Hebr 13,4 Die Ehe sei ehrbar in allem und das Ehebett unbefleckt! Denn Unzüchtige und Ehebrecher wird Gott richten.








Kommentar von KuroiNeco818 ,

Hebr 13,4 ist meiner Meinung nach ein wunderbares Beispiel für die Widersprüchlichkeit der Bibel (oder die fehlerhafte Übersetzung, was aber nicht für alle, sich exakt widersprechenden, Stellen gelten kann): mit "befleckt" kann nur die Blutung bei der Defloration gemeint sein, ist das Ehebett also unbefleckt, findet dort kein Sex statt oder die Ehefrau war keine Jungfrau mehr...

Kommentar von Hooks ,

Es geht hier ja nicht um die buchstäbliche Befleckung, sonst könnte man ein Handtuch unterlegen.

Mit befleckt ist das Beschmutzen durch Sünde gemeint, egal welcher Art.

http://www.bibleserver.com/search/SLT/befleckt/1

Antwort
von TheAllisons, 120

Das steht da nicht drinnen, das wird nur von der Kirche so behauptet. Aber es wird sowieso nicht eingehalten. Wer kauft denn gerne eine Katze im Sack. Das ist etwas weltfremd, solche Dinge zu verlangen

Kommentar von LimeSquare ,

weltfremd sicher nicht, gibt viele auch in de die kein sex vor der ehe haben

Kommentar von Hooks ,

Wer kauft denn gerne einen Lebenspartner aus 2. Hand?

Antwort
von 3plus2, 71

Die 10 Gebote  sind das Grundgesetz aller Menschen und kommen von Gott und wer die befolgt, dem ist das Paradies sicher
1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir 2 du sollst den Namen des Herrn nicht mißbrauchen. 3 Du sollst den Feiertag heiligen 4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren 5 Du sollst nicht töten 6 Du sollst nicht ehebrechen 7 Du sollst nicht stehlen 8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden 9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib 10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut

Und darin ist Sex vor der Ehe nicht verboten

Kommentar von waldfrosch64 ,

? Hä ?? 

  • Demjenigen  ist das Paradies sicher ,der sich , als Sünder und das sind wie gewiss alle der Gnade Gottes unterstellt .Ich möchte den kennen lernen der die 10 Gebote immer halten kann ..
  • Die Erlösung ist Geschenkt durch Jesus Christus ,das Werk ist schon getan ..und muss nicht erarbeitet werden.Fast könnte man meinen du wärst Muslim wie du sprichst . Du verwechselst wohl die Bibel mit dem Koran ?
Kommentar von Hooks ,

Wo bleibt das Bildnisverbot? Lies 2. Mose 20!

Antwort
von Meatwad, 76

Wie hier schon mehrfach erwähnt wurde, steht das so direkt nicht in der Bibel. Und selbst wenn es dort stünde, wäre es belanglos. Die Bibel wurde von Menschen geschrieben. Von Menschen, die vor hunderten bis tausenden Jahren lebten. Will man sich von einer solch archaischen Denkweise sein Leben diktieren lassen und es sich so versauen?

Ohne sexuelle Erfahrung in die Ehe zu gehen ist absolut ungesund, und endet in den seltensten Fällen gut. Es gibt keinerlei rationalen Grund, diesen Weg zu gehen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Ohne sexuelle Erfahrung in die Ehe zu gehen ist absolut ungesund, und endet in den seltensten Fällen gut. 

Die Realität straft dich und deinesgleichen, Lügen .

Nach der oberschlauen  Formel dürfte es wohl keine Scheidungen geben .

Kommentar von HellasPlanitia ,

Waldfrosch: Du darfst gerne anderer Meinung sein. Ist mir völlig recht, ich will dich weder überzeugen noch deine Meinung an sich kritisieren.

Was mich aber ärgert, ist diese Art der Argumentation, die du in deinem letzten Satz verwendest.

Meatwald behauptet: "Wenn A (kein vorehelicher Sex) so folgt daraus (häufig) B (Ehe endet nicht gut)". Man kann davon halten, was man will. Du kannst das aber nicht widerlegen, indem du darauf hinweist, dass die Aussage "Wenn nicht A (vorehelicher Sex), dann nicht B (Ehe endet gut)" falsch ist. Tut mir leid, aber so funktioniert Logik nicht.

Beispiel: Ich kann behaupten: "Wenn es bewölkt ist, regnet es jeweils". Das ist falsch, es ist häufig genug bewölkt, ohne dass es regnen würde. Wenn du das nun aber kontern willst, reicht es nicht, zu sagen: "Wenn es nicht bewölkt ist, regnet es nicht." Das habe ich in meiner Aussage gar nie ausgeschlossen, und damit argumentierst du komplett an mir vorbei. Du kannst aber zeigen, dass Folgendes gilt: "Wenn es nicht regnet, ist der Himmel (manchmal) trotzdem bewölkt". Damit hast du gezeigt, dass meine erste Aussage falsch war, denn ich habe ja behauptet, dass ein bewölkter Himmel immer mit Regen einhergeht.

Das heisst, du solltest nicht damit argumentieren, dass Menschen, die vorehelichen Sex haben, sich trotzdem scheiden lassen. Darüber hat Meatwald nie eine Aussage getroffen. Die logisch sinnvolle Argumentation sieht so aus: Es gibt ziemlich viele erfolgreiche/lang andauernde Ehen, bei denen die Partner keinen vorehelichen Sex haben. Wenn du das irgendwie belegen kannst, hast du erfolgreich dagegen argumentiert.

Tut mir leid, aber diese Scheinargumentation, die du oben betreibst, kann man einfach nicht ernst nehmen. Ich hoffe, du verstehst nun weshalb.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@hellas Planitia 


Das heisst, du solltest nicht damit argumentieren, dass Menschen, die vorehelichen Sex haben, sich trotzdem scheiden lassen. 

  • Sorry ,das sind  nun ,mal die nackten Fakten  !Und daran orientier ich mich im Leben .


Darüber hat Meatwald nie eine Aussage getroffen. 

  • Natürlich hat er darüber nichts gesagt ,das wär auch zu komisch .Aber du erlaubst doch dass ich das anspreche ? Oder meinst du ich müsste nun auch den beschränkten Horizont von @Meatwad jetzt übernehmen weil er gerade eben politisch Korrekt ist ? 



Kommentar von Hooks ,

Man kann aber eine Quintessenz ziehen: Je mehr sexuelle Freizügigkeit, desto gefährdeter die Beziehungen.

Kommentar von Meatwad ,

Je mehr sexuelle Freizügigkeit, desto gefährdeter die Beziehungen.

Auf welche Studie berufst du dich hier? Alle Erkenntnisse auf diesem Feld zeigen zweifellos, daß das Gegenteil der Fall ist. Natürlich nur, sofern beide Partner konform gehen.

Kommentar von Hooks ,


Ohne sexuelle Erfahrung in die Ehe zu gehen ist absolut ungesund, und endet in den seltensten Fällen gut. 

Das ist dummes Zeug!

Früher, als sich die Menschen noch an Gottes Wort gehalten haben, hielten die Ehen viel länger.

Frauen werden auf ihren ersten Sexualpartner geprägt und werden mit jedem weniger bindungsfähig.

Wer seinen ersten Sexualpartner geheiratet hat (eigentlich umgekehrt, erst geheiratet und dann "ein Fleisch"), hängt somit fester zusammen.

Man kann sehr gut mit seinem ersten und einzigen Partner sexuelle Erfahrungen sammeln. Ich möchte nicht gerne, daß an mir jemand was ausprobiert, das er von jemand anders hat.

Kommentar von Meatwad ,

Früher, als sich die Menschen noch an Gottes Wort gehalten haben, hielten die Ehen viel länger.

Früher konnte man den Menschen halt mit den angeblich göttlichen Worten noch mehr Angst machen. Und die Frau hatte sowieso überhaupt nichts zu melden. Jegliche Statistiken über die Länge von Ehen aus dieser zum Glück längst vergangenen Zeit ist daher absolut ohne Aussage über den Zustand derselben.

Frauen werden auf ihren ersten Sexualpartner geprägt und werden mit jedem weniger bindungsfähig.

Eine Behauptung, die sich in der Realität nicht bestätigt. Vielleicht verwechselst du da etwas. Es gab sicherlich Zeiten und Kulturen, in denen Frauen mit einem Brandzeichen geprägt wurden.

Man kann sehr gut mit seinem ersten und einzigen Partner sexuelle Erfahrungen sammeln.

Selbstverständlich kann man das. Ich habe nie gegenteiliges behauptet. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß es nicht unbedingt ratsam ist, ihn vorher zu heiraten.

Ich möchte nicht gerne, daß an mir jemand was ausprobiert, das er von jemand anders hat.

Gilt aber nur für Sexualität oder? Beim Kochen oder beim Haareschneiden machst du sicher eine Ausnahme. Das kann man therapieren, keine Sorge! :)

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