Wieviel Strom darf ich als Elektroniker für Informations -und Telekommunikationtechnik anschliessen?

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5 Antworten

Ok, wenn du das kannst und in dem Bereich Steckdosen installiert hast und dir die einschlägigen Vorschriften (sowohl aktuell als auch die der letzten Jahrzehnte*) bekannt sind und du mit den Mess- und Prüfmitteln umgehen kannst dürfte dem nichts im Wege stehen.

*: Bei Reparaturen sollte man auch die im Hinterkopf haben, manche Installationen die man reparieren soll sind nicht unbedingt nach den aktuellen Vorschriften errichtet worden, sondern schon einige Jahrzehnte alt. Da sollte man wissen was damals erlaubt war und was nicht. Und auch was die Sicherheitskonzepte von damals betraf, und was man bei diesen beachten muss. Zum Beispiel nichtleitender Raum, da sollte nicht irgendwann ein Heizkörper reingesetzt werden, oder gar schon einer drin sein, denn dann ist es kein nichtleitender Raum mehr und man muss die ganze Installation nachrüsten weil das Sicherheitskonzept nicht mehr greift weil leitfähige Teile aus dem Raum rausgehen und mit dem PE verbunden sind. Wurde in den 1950ern gerne genutzt für trockene Wohnräume, zum Beispiel Wohn- oder Schlafzimmer. Die Steckdosen zeichnen sich dadurch aus das sie keinen Schutzkontakt haben. Die ähneln den Steckdosen Typ C.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nichtleitende_R%C3%A4ume

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/ef/Stopcontact-modified.jpg

Ich habe vor einem halben Jahr ein altes Schlafzimmer modernisiert. Da wurde ein Heizkörper eingebaut, und da muss der Kram raus. Zudem war die Installation über 60 Jahre alt, also auch abgängig. Aber die alten Busch-Jäger Steckdosen waren noch ok...sind aber trotzdem in die Tonne gewandert.

Die alten Farbcodes bei den Adern der Leitungen sollten auch bekannt sein, es gibt noch recht viele Elektroinstallationen die noch Leitungen enthalten die dem Farbcode von vor 1965 entsprechen, also nix mit braun, blau, gelb/grün...

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du darfst deraritge arbeiten ausführen, aber nicht "selbständig" d.h. wenn dein Arbeitgeber für deine arbeiten gerade steht, dann darfst du bis zum zählervorbereich gehen. d.h. du darfst im Niederspannungsnetz im ungezählten Bereich an spannungsfreien Anlagenteilen arbeiten.

arbeiten unter Spannung, so wie das Ziehen und Setzen von NH Sicherungen darsfst du unter eindeutiger Anweisung und Aufsicht einer elektrofachkraft oder nach einer entsprechenden Unterweisung durchführen.

lg, Anna

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Kommentar von Bochumer89
24.05.2016, 09:03

Ich bin aber ausgelernt also Geselle wollte ich nur nochmal betonen. 

In der Ausbildung ( überbetrieblich bei der Handwerkskammer Düsseldorf) haben wir definitiv 230v netzte angeschlossen und geübt. 

Die Praxis habe ich in meiner Firma auch umgesetzt. Auch 400v habe ich angeschlossen ohne das einer hinter mir steht. 

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60V (analog) oder 100V (ISDN)....

An Stromanschlüssen darf nur Fachpersonal arbeiten. Fachpersonal ist jemand der entweder den passenden Beruf (z.B. des Elektroinstallateurs) erlernt hat oder der durch mehrjährige berufliche Erfahrung das erforderliche Wissen hat.


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Kommentar von germi031982
23.05.2016, 21:04

Also ich schreibe das nochmal aus der Norm heraus.

Elektrofachkraft
ist eine Person, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung Kenntnisse
und Erfahrung sowie Kenntnis der einschlägigen Normen die ihr
übertragenen Arbeiten beurteilen  und mögliche Gefahren erkennen kann.

Anmerkung:
Zur Beurteilung der fachlichen Ausbildung kann auch eine mehrjährige
Tätigkeit auf dem entsprechenden Arbeitsgebiet herangezogen werden
(Quelle: DIN VDE 0105-100).


Als Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik hast du meiner Meinung nach nicht die nötige Qualifikation um am Niederspannungsnetz (bis 1000V) zu arbeiten. Höchstens als elektrotechnisch unterwiesene Person, da darfst du aber auch nur bestimmte Arbeiten unter Aufsicht einer Elektrofachkraft machen.

Der Schwerpunkt deiner Ausbildung liegt ganz woanders.

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Muhaha. Die DIN ist die VDE. Und Strom wird nicht angeschlossen. Warscheinlich schreibst du auch Wiederstand und kennst nichtmal die drei wichtigsten der fünf Sicherheitsregeln. 

Warum willst du dich selber in Gefahr bringen. Gute Leute werden heutzutage gesucht auch in deinem Beruf. 

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Kommentar von germi031982
23.05.2016, 21:12

Die, äh ich will das böse Wort nicht sagen, wollen ihn halt möglichst unterbringen. Und die Chance ist größer wenn sie ihn auch in dem Bereich unterbringen könnten. Zudem sind diese Personalservice Disponenten teilweise auch Leute die in dem Bereich keine Ahnung haben. Die lesen nur "Elektroniker" und schon muss der alles können, sowohl Telefon und Computer anschließen, bis hin zum Kraftwerksanschluss. Die Spezialisierungen sehen die gar nicht. Naja, man kann denen auch mal einen Einzelhandelskaufmann ins Büro setzen, ist ja egal ob nun Bürokaufmann, Industriekaufmann oder so...Kaufmann ist Kaufmann....

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Kommentar von Bochumer89
24.05.2016, 00:16

Sehr professionelle Antwort danke. 

Aber ich antworte trotzdem. 

Natürlich wollen die mich überall hin vermitteln. 

Ich kann diese ganzen Sachen, sehr gut sogar. 

Mir wurde halt nur heute vor den Kopf geworfen das die mich nicht vermitteln können aufgrund der Zulässigkeit der 1000V arbeiten. 

Da ich dazu nichts finde hab ich halt hier nachgefragt. 

Aber dumme Kommentare bekommt mal wohl überall. 

Über unwissende lustig machen ist ja auch immer leichter wenn man sonst nichts im Leben zu melden hat , nicht wahr ? 

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Als normale Elektrofachkraft bist Du bis 1000V geeicht, alles was drüber liegt ist für Dich tabu.

Normal arbeitest Du im Bereich bis 400V, kann auch, was sehr selten ist bis 690V gehen, aber 1000V Anlagen gibts nicht für normale Elektrofutzies.

Bei Telefonheinis ist alles über 60V schon Hochspannung.:D

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