Frage von rigoglosio, 165

Wieso wurde der Völkermord in den USA nicht offiziell anerkannt?

Warum durften die "Amerikaner" bei der "Eroberung" des Kontinents die Ureinwohner (Indianer) "auslöschen", ohne das es später als offizieller Völkermord anerkannt wurde?

Und was gibt gerade genau diesen Menschen/Politikern aus diesem Land das Recht, über andere Länder zu urteilen / andere Völkermorde anzuerkennen und Angriffskriege zu führen?

Die größte aller Fragen aber nun: Warum interessiert es niemanden bzw. sind USA für die Menschen immer noch ein Symbol für Freiheit, Gleichheit und Erfolg?

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 44

Wieso wurde der Völkermord in den USA nicht offiziell anerkannt?

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

Genozid, so sagt Wikipedia treffend, ist wie folgt definiert:

Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“. (Quelle: Wikipedia)

Diese Absicht war zwar bei der Landnahme sekundär, wurde aber mit äußerster Brutalität bis zum Schluss verfolgt.

So gab es beispielsweise von der Bundesregierung Belohnungen für Skalpe von Indianern als Beweis für deren Ermordung. Ja, du hast richtig gelesen: Das "Skalpieren" haben die Einwanderer eingeführt. Zunächst wurde für Ohren und Hände bezahlt; später für Skalpe (anfangs versuchte man es mit Köpfen, doch das wurde bei den Mengen zu unhandlich), weil mit den Ohren und Händen zu viel Betrug versucht wurde.

Tatsächlich wurde bei dieser Art der Abschlachtung kein Unterschied zwischen Männern, Frauen und Kindern gemacht. Für alle Nachweise einer Ermordung gab es das gleiche Geld.

Entsprechendes gilt auch für eine der wichtigsten Lebensgrundlagen der Indianer: den Büffel. Auch hier gab es von den Regierungen Belohnungen ... und zwar für die Zungen der Büffel. Also schlachtete man sie zu Millionen ab, was die Gewehre hergaben und ließ sie dann in der Prairie verfaulen, weil infolge der Massenabschlachtungen die Preise für Felle und Fleisch komplett verfallen waren. 

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e9/Bison\_skull\_pile\_edit.jpg

Zielstellung war es hier vor allem, die Natives quasi "auszuhungern" und so zu vertreiben bzw. den Widerstand zu schwächen. 

Und - um diesen Beitrag nicht zu lang zu machen, beschränke ich mich auf drei Punkte - schließlich seien die berühmt-berüchtigten "Land-Verträge" genannt. Auch hier wurde den Indianern "als Ausgleich" wertloses Land, auf das weder Farmer noch Viehzüchter Wert legten, im Austausch gegen eigenes Land zugesichert. Dass dadurch Zehntausende verhungerten, und dass die Verträge stets nur so lange galten, wie man nicht doch noch Wert auf das zugesicherte Land legte, war den Einwanderern schlicht egal.

------------------------------------------------------

Empfehlenswert dazu

Dort findest du zahlreiche weitere Beispiele, wie erschreckend effizient organisiert der Genozid an den Natives in Amerika war....

------------------------------------------------------

In Kanada gibt es allerdings bereits einen Wandel. Die kanadische Regierung hat sich offiziell bei den "First Nations" entschuldigt. Sie erkennt es immerhin schon offiziell als "Massenmord" - aber (noch) nicht als "Genozid" - an und ist gerade dabei, Wiedergutmachungen mit den Natives auszuarbeiten.

Das sieht man in den USA (noch?) gar nicht gern. Nicht zuletzt auch, weil die Natives sich zunehmend durchsetzungsfähig zeigen und sich nicht mehr mit "Glasperlen & Feuerwasser" abspeisen lassen wollen...

------------------------------------------------------

Warum all das nicht als "Genozid" wahrgenommen wird? Ganz einfach: Weil Geschichte immer von Siegern geschrieben wird.

Und was gibt gerade genau diesen Menschen/Politikern aus diesem Land das Recht, über andere Länder zu urteilen / andere Völkermorde anzuerkennen und Angriffskriege zu führen?

Die Selbstwahrnehmung der Amerikaner ist einfach völlig anders als die Fakten. 

Ist das verwunderlich? Überhaupt nicht! Stelle dir einfach vor; Hitler hätte den zweiten Weltkrieg gewonnen. Wäre dann der Massenmord an den Juden ein Thema? Würde man von "Holocaust" reden?

Man tut sich doch auch bei uns - und ganz ohne Hitler - äußerst schwer, die 27 Millionen Russen, die von den deutschen Nazis ermordet wurden, zu bedauern. Gauck, der sonst nie um eine "Freiheits- & Gerechtigkeits-Rede" verlegen ist, reist in der "gefährlichen Zeit des Gedenkens" lieber in der Welt herum und hatte - Leider, leider! - keine Zeit für Reden oder Gedenken. Und auch der Bundestag konnte sich einfach nicht zu einer Gedenkfeier aus Anlass des Gedenkens an die 27 Millionen ermordeten Russen hinreißen lassen. Für die 6 Millionen ermordeten Juden? Ja, das macht man immer wieder gern und ausgiebig, weil es nicht zuletzt auch die Erinnerung wach hält. Aber nicht für 27 Millionen ermordete Kommunisten. 

(Übrigens: Wer jetzt aufsteht und sagt: "Die Juden sind ja auch 'industriell ermordet' worden, das hat eine ganz andere Klasse!"; dem sei gesagt, dass die industrielle Vergasung von Menschen zuerst an russischen Kriegsgefangenen getestet wurde; und dass auch politische Gefangene, darunter zahllose deutsche Kommunisten und Sozialisten, zu Hunderttausenden vergast wurden. Und dem sei auch gesagt, dass die Vorwärts-Politik der deutschen Wehrmacht, die sich auf die vollständige Beraubung der eingenommenen Landstriche - sowohl zur Versorgung des eigenen Militärs, als auch zur Sedierung des Widerstands - nichts anderes als vorsätzlicher Massenmord ist.)

Und wie sieht es mit all den Kommunisten und Sozialisten aus, die von den Nazis ermordet wurden? Es ist politisch nicht opportun, an sie zu erinnern; sich ihren - im Gegensatz zu den politischen Vorläufern von CDU, CSU, FDP und SPD - durchgängigen Widerstand gegen Hitler bewusst zu machen. Also werden ihre Denkmäler abgerissen, die Erinnerung an sie klein gehalten; ja - wie etwa mit der bewussten Überhöhung des stauffenbergschen Attentatsversuchs - ihre Haltung zu nivellieren versucht: "Wir waren doch alle im Widerstand! Nicht nur die Sozis."

--------------------------------------

Zusammenfassung: Die Wahrnehmung "selbst verschuldeter Verbrechen, wie etwa Genozide und Massenmorde" ist immer schwieriger, als die Wahrnehmung der Schuld Dritter.

Zukünftige Historiker werden darüber anders urteilen...

Antwort
von voayager, 41

War es ein Völkermord? Nein, nicht wirklich, weil nicht beschlossen und auch nicht systematisch so angegangen. Unterm Strich kam aber raus, dass es in einer Teilvernichtung etlicher Indianerstämme endete. Und das verlief so: die Europäer, die sich in Nordamerika ausbreiteten, nahmen kurzerhand alles betretene Gebiet in Besitz. Wehrten sich hierbei die einzelne Indianerstämme, wurden sie ohne langes Fackeln einfach über den Haufen geschossen. Dadurch kam es streckenweise zu erheblichen Dezimierungen einzelner Völker Noramerikas, einige wurden nahezu vollständig ausgemerzt. Ähnlich brutal ging es in Australien bei dessen Besiedlung zu. Auf beiden Kontinenten wurde die Einwohnerzahl der indigenen Menschen erheblich durch Mord und Tötung geschwächt. Wer überlebte fand und findet sich in einem Reservat wieder, verlor seine Kultur und verelendete mehr oder minder psychisch-moralisch, mit der Folge dass zahlreiche Alkoholiker und Sozialhilfeempfänger so geschaffen wurden und werden.

Wer genau hatte nun wirklich einen gezuielten Genozid sich zu Schulden kommen lassen? Es sind dies Deutschland und die Türkei. Letztere hat sich bis jetzt noch nicht für ihren Völkermord entschuldigt und noch immer keine Wiedergutmachung gezahlt. Dioese Aufgabe steht folglich noch an.

Kommentar von Waldfrosch10 ,

_______Wer genau hatte nun wirklich einen gezuielten Genozid sich zu Schulden kommen lassen?_______ 

Blinde wollen  schon wieder Einäugige führen ?

Lies @suziesext  Antwort durch  und du kannst etwas lernen !

Antwort
von atzef, 56

Die Indianerpolitik der Vereinigten Staaten ist definitiv kein Ruhmesblatt der Geschichte - Völkermord aber auch nicht.

Es war zu keinem zeitpunkt ein erklärtes Ziel der USA, die nordamerikanischen Indianer auszurotten. Sie sollten "nur" nicht der Besiedlungspolitik "im Wege stehen". Daher wurden sie zum einen in Reservate umgesiedelt und zum anderen enormer Assimilationsdruck ausgeübt. Ideal war, dass sie sich kulturell, religiös und wirtschaftlich der weißen Gesellschaft anpassten, indem sie Christen, Viehzüchter, Farmer, "Amerikaner" wurden.

2009 entschuldigte sich Obama für "im Namen des Volkes der Vereinigten Staaten bei allen Ureinwohnern (Native peoples) für die vielen Vorfälle von Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung, die den Native peoples durch Bürger der Vereinigten Staaten zugefügt wurden“ und bat die Indianer um Verzeihung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Indianerpolitik_der_Vereinigten_Staaten

Kommentar von Tintenklechs ,

Das wird sicher nicht erklärt sondern einfach gemacht, in der Prärie, wo keiner Zeuge ist, Du Theoretiker. Naiv zu glauben, das da nicht auch Mordgelüste von Einzeltätern in Person von Kommandanten zum tragen kamen. Gut, letztlich war keiner von uns irgendwo dabei, alles nur Reproduktion. Und verbessere mich nicht, Du machst selber Rechtschreibfehler.

Kommentar von atzef ,

Wohl im falschen Film gelandet...? :-)

Antwort
von suziesext07, 46

weil die USA die globale Meinungsführerschaft und die sprachliche Deutungshoheit innehaben. Wer die Sprache beherrscht, hat das Sagen und beherrscht die Sprecher.

Für praktisch jedes Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die die USA in ihrer Geschichte begangen haben, werden dann eben mit Wortschöpfungen Dinge gerechtfertigt, verniedlicht oder beschönigt, von dem planmässigen Indianer-Genozid (Jefferson, Jackson)

"Bei den Indianerkriegen gegen Mitte des 19. Jahrhunderts und danach, dem »Indian War«, dem »Langen Tod«, ging es schlicht um Ausrottung, vor allem der Männer, doch oft auch der Frauen, Kinder. Es kam zu brutalsten
Terrorakten. Da und dort wurden die Frauen auch durch ganze Männerhaufen vergewaltigt, ihre Kinder versklavt. Man gestand Indianern kein Recht auf Grundbesitz zu. Man brannte ihre Dörfer nieder, vernichtete ihre Herden, ihre Ernten, Kleidung, Lebensmittel. Manchmal jagte man
sie wie Kaninchen, behandelte sie fast wie Ungeziefer. Man trieb die letzten Überlebenden in immer kleinere Reservationen, und dann überschwemmten Goldwäscher und Siedler auch sie. Es war der totale Krieg. (Karl Heinz Deschner "Der Moloch"  Heyne TB 2002

bis hin zb zu den "enhanced interrogation techniques" - die nichts sind als staatlich verordnete Folter (Bush jr) Das alles erinnert an den Lügenstaat von Orwell "1984".

Übrigens haben nicht bloss die USA, sondern auch zB Japan oder die Türkei sich niemals zu den Staatsverbrechen in ihrer Geschichte bekannt, das einzige Land weltweit, das sich seiner Vergangenheit gestellt hatte, finanziell, ideell und moralisch, war Deutschland.

Antwort
von 1988Ritter, 40

Wenn, dann muss der gesamte amerikanische Kontinent betrachtet werden.

Der Genozid an den Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wurde von unterschiedlichen Nationen ausgeübt, und zwar zu einem Zeitpunkt wo die USA noch gar nicht existent waren.

Die Ursache war dabei kein geplanter Völkermord, sondern "lediglich" die Inbesitznahme von Ländereien durch Siedler unterschiedlicher Nationalitäten.

Dadurch lässt sich das Unrecht nicht kleinreden, ist aber nicht national zu zu ordnen. Trotzdem haben diverse amerikanische Führungspersönlichkeiten pauschale Entschuldigungen in den letzten Jahrzehnten formuliert, und die verbliebenen Ureinwohner mit Sonderrechten begünstigt.

Dadurch wird das zwar auch nicht alles besser, aber die Anerkenntnis ist deutlich.

Antwort
von Shiftclick, 70

Wie beim falsch Parken gibt es auch bei Völkermord eine juristische Definition (z.B. 'Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“.' https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord) Du verwechselst die Verdrängung (und teilweise Ermordung) eines Volkes mit einem juristischen Tatbestand, der darauf nicht anwendbar ist.

Kommentar von JohnGrammaticus ,

Es war ein Völkermord.

Denn es gab die Absichten, eine ethnische Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.

Außerdem ist der Vergleich mit Falschparken doch sehr fragwürdig.

Kommentar von Shiftclick ,

Du magst den Vergleich mit dem falsch Parken geschmacklos finden, es ging mir aber darum, dass man, wenn man sich auf das Feld der Juristerei begibt, auch juristisch argumentieren muss und nicht mit Alltagsmeinungen und -argumenten. An der Frage stimmt fast alles nicht: in Deutschland gibt es einen beträchtlichen Prozentsatz amerikakritischer Menschen, die alles vom unsäglichen Vietnamkrieg, den Interventionen in Südamerika bis zu den Einsätzen in Afghanistan, Irak etc. brandmarken. Es ist schlicht und ergreifend falsch, zu behaupten, dass eine überwiegende Mehrheit der Deutschen der US-amerikanischen Polititk unkritisch gegenübersteht.

Ich habe die Verdrängung der Indianer immer als schlimmste Auswüchse einer unchristlichen, chauvinistischen und brutalen Haltung einer vermeintlich christlich und humanistisch agierenden und sich für überlegen haltenden weißen Kultur angesehen und finde das nach wie vor verwerflich. Wenn du der Meinung bist, dass man der Regierung der Vereinigten Staaten oder einer Gruppe tatsächlich die planmäßige Austrottung der Indianer nachweisen kann, dann wäre ich (nach Vorlage der Beweise) überzeugt. Ich weiß nur, dass man gewissenlos und rücksichtlos vorgegangen ist, dass man den Tod von Millionen durch Infektionskrankheiten und Hunger billigend in Kauf genommen hat und jeweils da, wo die Ureinwohner ein Ärgernis waren, rücksichtslos und mit militärischer Gewalt vorgegangen ist und sie vertrieben hat. Das ist verbrecherisch aber kein Völkermord.

Antwort
von ollesgemuese, 81

Wie kommst du darauf, daß das nicht anerkannt wurde, bzw. was erwartest du da genau? Hast du dich schon mal über die Geschichte der USA in Bezug darauf eingelesen?

Antwort
von Thiamigo, 80

Das ist eine gute Frage die ich mir schon lange bestellt habe ich habe darauf auch keine Antwort, es könnte eventuell daran liegen, dass die USA Den Völkermord nicht bei einen Krieg durchführte sondern es mehr eigentlich um Landbesetzungen von einzelnen Personen ging, was daran besser sein soll keine Ahnung

Antwort
von BernhardBerlin, 41

Es handelt sich nicht um einen geplanten Völkermord, sondern um Landraub bei gleichzeitiger Vertreibung der Bewohner des geraubten Landes. Die Landräuber waren nach heutigem Sprachgebrauch Migranten.

Ob es Parallelen zur aktuellen Situation in Europa gibt, mag jeder für sich selbst entscheiden.

Antwort
von howelljenkins, 43

zu nr. 1: das waren zu dem zeitpunkt europaeer. dazu kommt, dass die "eroberung des landes" in erheblichem umfang den voelkermord als "nebenprodukt" hatte und es nicht in erster linie darum ging.

zu nr. 2: nichts gibt irgendjemandem das recht ueber andere laender zu urteilen. jedes land hat dreck am stecken

zu nr. 3: also als ich noch zur schule gegangen bin, war ein ganzes kapitel in unserem englischbuch dem thema gewidmet, weshalb mir "wounded knee" was sagt. 

dass die usa ein symbol fuer "gleichheit" ist ... hoere ich zum ersten mal.

Kommentar von BetterBeGood ,

zu nr. 1: das waren zu dem zeitpunkt europaeer. 

Dir ist schon bewusst, dass die Indianer nicht hauptsächlich durch die ersten Europäer dort so dezimiert wurden?

Kommentar von howelljenkins ,

der voelkermord hat doch schon mit den azteken und inka angefangen. und natuerlich waren die eroberer zunaechst mal europaeer, die das land fuer sich wollten.

Kommentar von Pr1nzAlbert ,

Ich wußte bis jetzt noch nicht, daß die Azteken und Inkas auf dem Gebiet der heutigen USA gelebt hatten. Wie lautet doch gleich die gestellte Frage?

Kommentar von howelljenkins ,

habe ich auch nicht gesagt, ich habe gesagt, dass der voelkermord von europaern schon mit den inkas und azteken angefangen hat. die ureinwohner nordamerikas waren "folgerichtig" die naechsten.

Antwort
von Tintenklechs, 39

Das ist nicht zu 100% wahr, mit dem Vertreiben.

Es gab sehr kriegerische und weniger kriegerische Stämme.

Es hieß dann seitens der Weißen im 19.J: "Nur ein toter Indianer, ist ein guter Indianer !"

Die Weißen waren ihnen ja Kriegs Technologisch überlegen, wobei einige Stämme im 18.J. an der Seite Frankreichs und an der Seite der Briten kämpften, im Hintersinn zunächst von ihnen zu lernen, um sie dann mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.

Weil diese Stämme auch untereinander verfeindet seit zig Jahren waren, kam es zu diesen Allianzen, wo noch die Großmächte um die Vorherrschaft auf dem neuen Kontinent kämpften.

Die größten Hemmnisse einer geeinten Indianer Armee waren ihre unterschiedliche Sprache und Dialekte, Bräuche, Stolz, Tradition und vor allem riesige territoriale Entfernungen.

Ich weiß nicht um die Definition Völkermord.

Schließlich wehrten sich Eingeborene von Anfang an mit Waffen seit der Entdeckung ihres Kontinents, in dem sie die wahren Absichten der 'freundlichen' Eroberer durchschauten und sie ermordeten.

Wenn die Spirale der Gewalt erst mal begonnen, stoppt sie so schnell keiner mehr.

Eine Lösung der Weißen Besatzer war, die Indianer in Reservaten anzusiedeln. Meist unfruchtbare Gebiete, wo sie teilweise seelisch und moralisch zu Grunde gingen. 

Auch ließen sich Häuptlinge bestechen oder kämpften bis sie starben.

Mann entzog ihnen auch ihre Nahrungsgrundlage, die Büffel und rottete diese systematisch aus nur wegen der Fell

Antwort
von BetterBeGood, 41

Die größte aller Fragen aber nun: Warum interessiert es niemanden bzw. sind USA für die Menschen immer noch ein Symbol für Freiheit, Gleichheit und Erfolg?



1. Das interessiert jeden. Alle anderen Länder außer den USA sowieso und

2. selbst die USA lenkt immer häufiger den Fokus auf die Ausrottung und Vertreibung der Indianer, entschuldigen sich für ihr Verhalten, verurteilen es... usw.   Es ist in meinen Augen heuchlerisch und ekelhaft... man kann nicht erst einem das Land wegnehmen auf brutale Art und Weise und danach sagen "Sorry, wollten wir eigentlich gar nicht, eigentlich gehörts ja euch...aber auch egal, dann gehörts jetzt eben uns".  Aber man kann zumindest nicht behaupten, dass die Amerikaner es totschweigen würden!

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten