Frage von Batumi, 210

Wie sperre ich Kinox und der gleichen?

Moin zusammen, ich wohne in einem Mehrparteienhaus. Mehrere Personen aus dem Haus nutzen meinen Internet Zugang (Soweit OK) Mein Problem, wie sperre ich die nutzung von Kinox und der gleichen? Ich bin mir nicht sicher ob eine Absprache da ausreicht, da die Verlockung für einige doch zu groß sein könnte.

Ich hoffe ihr könnt mir Helfen!

Gruß Batumi

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von martinhg, 109

Mir ist da eine neue Idee gekommen: Du könntest dir einfach bei deiner örtlichen Freifunk-Community einen vorkonfigurierten Freifunk-Router holen. Diesen musst du lediglich an deinen normalen Router anschließen, das ganze ist dann ein öffentlich zugängliches Netz für jedermann (und -frau), auch für die Leute die momentan dein Internet nutzen.

Der komplette Traffic wird dabei über einen VPN-Tunnel zu einem Server geleitet, selbst wenn jemand also Urheberrechtsverletzungen o.ä. begeht, hast du damit kein Problem und bekommst nicht mal mehr etwas mit davon.

Kommentar von Batumi ,

Ok, die Idee ist klasse! Vielen Dank!!!

Antwort
von Suboptimierer, 165

Bei manchen Routern kann man einzelne Internetseiten über eine Blacklist sperren.

http://praxistipps.chip.de/router-blacklist-zugriff-auf-bestimmte-webseiten-sper...

Wenn nicht unter "Blacklist", findest du vielleicht etwas unter "Kindersicherung".

Kommentar von Batumi ,

Jip hab ich schon versucht, leider wird die Sperre, sobald ich über google gehe umgangen, da dann https:// genutzt wird.

Die entsprechende IP der Seite auf die Blacklist zu setzen hat auch nicht den gewünschten Erfolg gebacht.

Kommentar von Suboptimierer ,

So ausgiebig habe ich mich mit dem Thema nicht befasst, weil es für mich bislang nicht notwendig war, etwas zu sperren. Deswegen kann ich dir über diesen Tipp hinaus nicht helfen.

Kommentar von Alex97191 ,

Sofern kinox.to keine SSH Verschlüsselung anbietet, wovon ich mal ausgehe, wird man https:// davor auch nicht nutzen können.

Antwort
von azmd108, 139

Bei vielen Routern kann man bestimmte Domains sperren. Schau mal unter dem Punkt "Firewall"," Kindersicherung" oder Blacklist

Anleitung für die Fritz box : http://avm.de/service/fritzbox/fritzbox-7270/wissensdatenbank/publication/show/8...

Kommentar von Batumi ,

Schon versucht, da macht mir https:// leider einen Strich durch die Rechnung. Sobald eine Suchmaschine genutzt wird kann ich die Kindersicherung vergessen -.-

Antwort
von NomiiAnn, 107

Du kannst eh keine Blacklist machen. Dafür gibt es zu viele Seiten.

Eine Kindersicherung ginge, je nach dem wie gut die ist, werden aber schon eine Recherche Arbeiten nicht gehen, weil der nach Worten filtert und dafür würde ich nichts mehr zahlen.

Du könntest jedem einen eigenen Zugang machen, mit Username und Passwort, so dass man nachweisen kann WER auf der Seite war, aber ich glaube das ändert nicht viel an der Störerschuld.

Am besten wäre es, kein Internet zur Verfügung zu stellen. Das wird unter Umständen eh so langsam, dass es keinen Spaß mehr macht.

Kommentar von Batumi ,

Wie schon geschrieben, leider nützt eine "Kindersicherung" nichts, sobald eine suchmaschine wie google oder der Gleichen ins Spiel kommt.

Naja und bei nem Man in the Middle würden zu viele Daten anfallen. Selbst wenn ich nur sporadisch mitloggen würde, wäre die Datenmenge in kürzester Zeit im GB wenn nicht sogar im TB Bereich.

Antwort
von martinhg, 86

Effektiv kannst du das nicht sperren, aber wozu auch?

Auch wenn es die Störerhaftung gibt, bist du nicht verantwortlich dafür, was deine Mitbewohner machen. Wenn du ganz sicher gehen willst solltest du sie noch belehren, ein Muss ist das allerdings nicht.

Natürlich wird eine Abmahnung o.ä. immer zuerst zu dir kommen, aber solange du beweisen kannst, dass du das nicht warst hat sich die Geschichte erledigt.

Kommentar von Batumi ,

Ja, aber in dem Punkt liegt die Beweispflicht bei mir und das mitloggen der nutzungsdaten ist mir zu extrem, da kommen extreme Datenmengen zu stande!

Kommentar von exxonvaldez ,

Bleibt auch die Frage, ob du die Verbindungsdaten einfach so mitlesen darfst.

Mindestens müssen die Nutzer darüber informiert werden.

Kommentar von Batumi ,

Das informieren wäre logisch und kein Problem.

Ich hab mich mal nen bischen mit dem mitloggen befasst, wäre an sich echt nicht das Problem nur die Datenmenge macht mir kopfschmerzen -.-

Antwort
von exxonvaldez, 103

Du kannst dich nicht dagegen schützen.

Wenn du Klagen und Abmahnungen verhindern willst, darfst du deinen Internetanschluss niemandem zur Verfügung stellen!

Selbst wenn du ein paar IPs sperrst, gibt es immer noch welche, die du übersehen hast.

In Deutschland gibt es die sog. "Störerhaftung", die es praktisch unmöglich macht sein W-Lan zu öffnen.

Kommentar von Batumi ,

Störerhaftung ist mir leider ein begriff -.-

Kommentar von exxonvaldez ,

Dann solltest du dich informieren!

Als Anschlussinhaber kannst du für alles verantwortlich gemacht werden, was über deinen Internetzugang passiert. Auch wenn du es nachweislich nicht selbst gewesen bist.

Kommentar von Batumi ,

Störerhaftung ist mir leider ein begriff -.-

Antwort
von Flimmervielfalt, 107

Dann würde ich den Anschluss niemandem zur Verfügung stellen, dem du nicht vertrauen kannst.

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