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Wie sollte man mit religiösen Fanatikern/Missionaren/Eiferern umgehen?

gefragt von IgnatiusIgnatius am 20.07.2007 um 6:41 Uhr

Religiöse Eiferer kennt fast jeder. Sie haben wegen ihres starken Glaubens vergessen, dass allen Nicht-Gläubigen die gleichen Rechte zustehen wie ihnen selbst. Mit ihnen zu reden ist schwierig, sie lassen nur ihren Glauben gelten und sehen in Un- und Andersgläubigen nicht selten Feinde die zu bekehren oder zu bekämpfen sind. Wie sollte man sich ihnen gegenüber verhalten?

In einen Dialog über die Glaubensinhalte einsteigen?

Zum Schein zustimmen damit sie sich beruhigen?

Komplett ignorieren, nicht mit ihnen reden?

Ihnen ihre Grenzen aufzeigen, vehement Toleranz für Nicht-Gläubige fordern?

Ganz anders verhalten, und zwar:

24 Stimmen : Dialog über Glaubensinhalte (1) ; Zustimmen und beruhigen (1) ; Komplett ignorieren (6) ; Grenzen ziehen, Toleranz fordern (10) ; Nichts von dem, sondern: (6)

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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 20. Juli 2007 08:26
12x
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abgestimmt für: Komplett ignorieren

love2travel
beantwortet von love2travel am 20. Juli 2007 06:54
9x
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Ich nehme an, du beziehst dich auf die gestrige Frage nach dem Beten und die z.T. sehr hitzig debattierten Antworten. Mich hat es ehrlich gesagt überrascht, wie eine simple Frage die Gemüter so hoch kochen lässt. Und daran sind - wie in fast jedem Streit - Eiferer auf beiden Seiten beteiligt. Die Chancen stehen sicher schlecht, in so aufgeheizter Stimmung sachlich auf einem akzeptablen Niveau einen Dialog zu führen. Beruhigen wäre angebracht, aber nur deshalb zustimmen wäre nicht authentisch. Komplett ignorieren scheint manchmal die einzige Möglichkeit, aber ein Versuch, vernünftig (und nicht undiplomatisch) zu kommunizieren sollte dem voraus gehen. Aus meiner Sicht am Besten versuchen:

abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern

Luise
beantwortet von Luise am 20. Juli 2007 07:43
7x
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Eigene Meinung darlegen und diskutieren, auch zustimmen und beruhigen, auch Grenzen setzen, auch Glaubensinhalte abfragen.

Mich wundert schon, dass hier im Forum eher die Ungläubigen die Fanatiker zu sein scheinen. Keinerlei Toleranz, fertig machen von Leuten, die gläubig sind.

Und ich glaube nicht, dass man Hardy hier als Fanatiker anschauen kann.

abgestimmt für: Nichts von dem, sondern:
Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 20. Juli 2007 08:18

Toleranz bedeutet Respekt vor der Überzeugung anderer, nicht Verzicht auf die eigene Überzeugung.[2] – Walter Kasper


barnabas
beantwortet von barnabas am 20. Juli 2007 08:32
7x
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Die Antwort auf Deine Frage ist davon abhängig, mit welchen Fanatikern man es zu tun bekommt. Nicht jeder, der einen auf den Glauben an Gott - oder konkreter: an Jesus Christus anspricht, ist schon Fanatiker. Und auch nicht jeder, der vor dem Essen betet :-)

Fanatiker und Fundamentalisten leben, denken und glauben in einer in sich geschlossenen Gedankenwelt, wo alles geordnet ist und sie jede Frage beantworten können. Lässt man sich darauf ein - also im Sinn eines Dialoges über Glaubensinhalte - hat man es immer mit Leuten zu tun, die sich in der Materie besser auskennen als man selbst. Der Fundamentalismus ist leider keine Form des Glaubens, sondern sein Ende. Der Fundi meint, unumstößliche und unwiderlegbare Beweise für die Richtigkeit seiner Lehre zu haben, vor denen jeder Kritiker in die Knie brechen muss. Der Glaube vertraut darauf, dass sich am Ende Gottes Wesen, seine Liebe und Barmherzigkeit gegen unsere Hartherzigkeit und Egoismus durchsetzt. Vieles, was wir gern Gott in die Schuhe schieben (Hunger, Krieg, etc.) sind doch bei Licht besehen eher Dinge, die wir Menschen zu verantworten haben. Das sollten wir uns eingestehen. Bei so echten und verbohrten Fundis mag vielleicht ein Tipp von Hubert Schleichert helfen, der ein Buch zu diesem Thema veröffentlicht hat: "Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren - Anleitung zum subversiven Denken" Das Buch ist bei C.H. Beck erschienen. Es hilft, die Argumentationsweisen zu verstehen und dennoch Luft zum Atmen und Freiheit zum Denken zu haben. Es lehrt aber auch, selbst den Fundamentalisten als gleichwertigen Menschen zu sehen. Verachtung wäre da - wie eigentlich an den meisten Stellen - absolut fehl am Platz.

Gruß Barnabas

abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern
Kommentar von Bece02c8c849b90df9c28c89236807dfsmallPatBo am 20. Juli 2007 08:44

Ist doch totaler Blödsinn. Wenn einer Fanatiker ist, ist es doch völlig egal an welchen Gott er fanatisch glaubt.

Kommentar von Simple_avatar5smalllove2travel am 20. Juli 2007 08:58

Sorry, aber ich finde den Vorwurf "totaler Blödsinn" als Kommentar auf diese ausgewogene Antwort undifferenziert und deplaziert

Kommentar von Simple_avatar5smallErdal am 20. Juli 2007 09:18

love2travel- kann ich nur zustimmen

Kommentar von support am 20. Juli 2007 11:59

Liebe/r PatBo,

in einer Community kann es immer wieder zu Missverständnissen und unterschiedlichen Meinungen kommen. Wir sind der Meinung, die Community ist groß und demokratisch genug für unterschiedliche Ansichten und Meinungen.

Beleidigungen und ausfallende Bemerkungen sind hier aber nicht erwünscht. Ein freundlicher Ton, Respekt und Höflichkeit gegenüber den anderen Community-Mitgliedern sind uns wichtig. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Ich bitte Dich Rücksicht darauf zu nehmen.

Viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Team


Erdal
beantwortet von Erdal am 20. Juli 2007 08:31
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Ich denke das ist schwierig zu beantworten. Wer wirklich fanatisch an etwas glaubt und meint das auch allen anderen aufdrücken zu müssen, hat oft jeden Bezug zur Realität der anderen verloren. Ich schreibe ganz bewußt so, denn er lebt in seiner Welt mit seiner Realität und natürlich ganz anderen Prioritäten als der Rest der Welt. Und wer weiß, vielleicht hat dieser Fanatiker mit seinem Glauben sogar recht. Ich habe mal sinngemäß gelesen: Nur weil alle anderen anderer Meinung sind, heißt das ja noch nicht, dass sie recht haben.

abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern


FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe
beantwortet von FabersIllegalePolnischeHaushaltsHilfe am 20. Juli 2007 08:43
5x
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Es gibt Typen, mit denen kann man nicht diskutieren, ohne wahnsinnig zu werden.

abgestimmt für: Komplett ignorieren

Starbuck
beantwortet von Starbuck am 20. Juli 2007 11:04
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Ich denke, diskutieren kann man mit Fanatikern nicht. Man sollte sie mit ihrer Meinung aktzeptieren, aber sich nicht auf Streitereien einlassen. Einfach den eigenen Glauben authentisch leben und ein gutes Beispiel geben.

abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern

krueschahn
beantwortet von krueschahn am 20. Juli 2007 09:38
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An Respekt erinnern u. die eigenen Grenzen wahren, je nach Sachverhalt aber auch Grenzen erweitern, wird ungenügend Respekt gezollt/gelebt dann Grenzen ziehen!

abgestimmt für: Nichts von dem, sondern:

anonym
beantwortet von Albrecht am 20. Juli 2007 11:13
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Die empfehlenswerte Art des Umgangs mit Fanatikern hängt auch von der Situation ab. Allgemein ist es richtig, eine klare Grenze für ein nicht hinnehmbares Verhalten aufzuzeigen. Dazu gehört, für Meinungsfreiheit und Toleranz einzutreten als gleiches Anrecht für alle, Überzeugungen zu haben und zu leben, solange nicht schlimme Taten begangen werden.

Ignorieren kann manchmal Ärger ersparen. Bei der Zustimmung über ziemlich Selbstverständliches hinaus droht die Gefahr von Anwerbeversuchen. Eine Diskussion kommt grundsätzlich auch in Frage, allerdings nur, wenn jemand inhaltlich und taktisch gut vorbereitet ist.

abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern

anonym
beantwortet von fennek am 20. Juli 2007 09:10
3x
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!

abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern

anonym
beantwortet von Mikolina am 20. Juli 2007 12:21
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Meinst du die Bekehrung von gestern? Ist ja schön und gut, wenn jemand an Gott glauben möchte aber der jenige kann doch nicht seinen Glauben anderen aufzwingen. Diskussionen führen mit so Leuten ins Nichts. Bei passender Gelegenheit bekehren sie sich schon selbst, wenn ihr Gott ihnen auch nicht hilft, sondern ganz normale Menschen ihnen dann beistehen...

abgestimmt für: Nichts von dem, sondern:

anonym
beantwortet von Kindeswohl am 20. Juli 2007 13:27
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... ich habe bei diesem Thema stets das Gefühl, dass viele Menschen die anderen nur sehr wenig verstehen. Richtig ist, dass niemand versuchen sollte, den anderen zu bekehren, vielleicht auch nicht die treffende Aussage ... Ich versuche meinen Glauben als Christ im übertragenen Sinne von "Liebe Deinen Nächsten" zu leben; auch wenn ich "genau" weiß, dass "Undank der Welt Lohn ist", versuche ich mich nicht beirren zu lassen. Wenn mir jemand nacheifern möchte, kann er das gerne tun, ich wünsche mir das auch, aber von seiner Einstellung bekehren, überreden abzugehen, möchte ich dann doch nicht versuchen, da es meist vergeblich ist, es sei denn, derjenige ist überzeugt. Ich halte es für sehr wichtig, etwas zu haben, an das man glauben kann - Dialog ist doch immer noch das beste Mittel, denn wenn uns die Kommunikation fehlt, geht meist alles schief. In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende - GOTT SEGNE EUCH !

abgestimmt für: Dialog über Glaubensinhalte

Watson
beantwortet von Watson am 20. Juli 2007 14:26
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Jeder kann seine eigene Meinung haben und sollte diese auch haben dürfen. Jedoch sollte er nicht versuchen, andere vehement davon zu überzeugen.

abgestimmt für: Komplett ignorieren

Heartlight
beantwortet von Heartlight am 20. Juli 2007 08:42
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abgestimmt für: Zustimmen und beruhigen

juekor
beantwortet von juekor am 20. Juli 2007 09:01
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critter
beantwortet von critter am 20. Juli 2007 13:36
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abgestimmt für: Komplett ignorieren

Teddylein
beantwortet von Teddylein am 22. Juli 2007 21:28
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Anhand der Bibel prüfen, wer wirklich recht hat. Sie ist schließlich die Grundlage für den Glauben an Got.

abgestimmt für: Nichts von dem, sondern:

gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 25. Juli 2007 12:09
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belächeln

abgestimmt für: Nichts von dem, sondern:

Silmoo
beantwortet von Silmoo am 5. August 2007 23:20
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abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern

jaguar4
beantwortet von jaguar4 am 9. August 2007 02:15
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daniel187
beantwortet von daniel187 am 12. August 2007 16:00
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also, wenn da jetzt zum beispiel 2 jehovas(oder wie man das schreibt) vor miener tür stehen, dann such ich erstmal ein gespräch. da ich von natur aus ein sehr skeptischer mensch in sachen religion bin, lasse ich sie so lange erzählen und selle so lange irgendwelche fangfragen, bis sie sich dann selber wiedersprechen. und genau das haltet ich ihnen dann vor. das kann echt spaß machen.

abgestimmt für: Nichts von dem, sondern:

anonym
beantwortet von swchen am 10. Januar 2009 10:56
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abgestimmt für: Grenzen ziehen, Toleranz fordern

anonym
beantwortet von swchen am 10. Januar 2009 10:56
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anonym
beantwortet von swchen am 10. Januar 2009 10:56
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