solf1 am 04.01.2008 um 12:00 Uhr
Einem Kollegen wurde heute früh ein Auftrag storniert von einer "Hausfrau" welche sich masslos ereiferte, weil er bei "Berufsbezeichnung" Hausfrau schrieb! Er hätte, nach ihrer Ansicht, Hausmensch schreiben sollen! "Frau" wäre extrem sexistisch und völlig veraltet! Was sagt ihr denn dazu, liebe Menschen? Also unsere weiblichen Menschen im Büro lachen sich halb tot!

Ich stimme in das Lachen voll mit ein! Hausmensch hört sich ja sowas von blöd an! :-)) Warum nicht Hausgeist, oder so? :-)

Da kichern ja die Hühner!
Das ist wieder so eine Macke aus den USA, wo es ja z.B. nicht mehr Verkäufer (salesman) oder Verkäuferin (saleswoman) heissen darf, sondern nur noch "Verkaufsperson" (salesperson).
Die spinnen, die Amis!
Die Amis spinnen nicht!
Sie suchen nur krampfhaft, in die Mittelmäßigkeit aufzusteigen!
(möglicherweise, um sie dann zu patentieren). Aber wahrscheinlich richtig: Macke aus den USA.

Die Sorgen dieser Frau möchte ich haben. Ich finde Hausfrau/-mann ist passend und o.k. und jeder weiß, was dahinter steckt.
Öhm - es handelte sich doch um eine Frau???
Ich meine, ein Mann möchte sich natürlich nicht als Hausfrau bezeichnen lassen. Neutrale Berufsbezeichnungen gibt es nicht für alle Berufe - und eine Hausfrau ist kein Hausmann. Was soll der Quatsch also?
Die Frau hat nicht verstanden, was sexistisch ist. Vermutlich ist sie mit ihrem Dasein unzufrieden. Hausfrau ist ja irgendwie auch keine echte Berufsbezeichnung. (Hausmensch aber schon gar nicht, das steht ja nicht mal im Duden.) Warum hat der Kollege denn bloß nicht vorher gefragt, was genau er bei Beruf eintragen sollte??? Seufz
Ich möchte mal etwas konstruktiver sein.
Vorher stelle ich klar:
* Hausfrau
* ist ein deutscher Begriff. Es sind keine Amerikanismen notwendig.
* ist ein Job, der tatsächlich mit "Familienmanagerin" treffend beschrieben ist, und zwar VOR einem Weg zur Arbeit und NACH Ladenschluss, also immer, wenn die Frau wach ist.
* wenig Motivation bietet, die muss sich "frau" selbst verschaffen: Das Geschirr ist 3 mal am Tag wieder dreckig, jeden Tag ist die Wohnung wieder aufzuräument etc.
usw. usw. es ist also Achtung angesagt.
Jetzt zum Konstruktiven: Dieser "Hausmensch" sollte einmal Galerien besuchen. Dort findet sie gebildete Menschen, die in Gesprächen durchaus Bildung weitergeben und damit auch Stolz und Anstand. Wenn der "Hausmensch" dann, wenn sie den Beruf angibt, den Rücken strafft, die Bauchmuskulatur anspannt, dann deutlich und laut (und mit Stolz!) "Hausfrau" sagt, dann hat sie es geschafft, dann fassen wir uns alle an den Händen!
Have Fun!
Bei Vorwerk heißt sie Familienmanagerin.
CrazyDaisy am 4. Januar 2008 12:18 Uh, dagegen würde ich mich wehren! Ich gehe davon aus, dass Hausfrauen eine redliche Arbeit verrichten und keine Unsummen veruntreuen...

GRÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖL wie albern ist das denn? Veraltet wäre, wenn man sagen würde, dass "Hausfrauen" nicht arbeiten... Wenn ich meine Wohnung putze, bin ich danach kaputter, als wenn ich von Arbeit komme...
genau wie manu sagt ?? sollen wir da wegen einer die da ausrastet und nicht ganz knusper ist diskutieren??
es gibt leute die sich wirklich über alles ärgern und jeden grund suchen, um sich über etwas aufzuregen. natürlich heist es hausfrau oder "hausmann", oder lass die berufsbezeichnung einfach leer.

Die Firma VORWERK nennt sie "FAMILIENMANAGERIN" und ich denke , das entspricht auch den Tatsachen.Das sogenannte "Heimchen am Herd" gibt es trotz Eva Hermann schon lange nicht mehr .
aber ich hab noch eine,und die kann alles.Außer Titulierungen..

Hausfrau finde ich vollkommen okay,Hausmensch hört sich total Panne an....

Also ich glaube auch, dass diese Frau irgendwelche Probleme hat, die sie mit diesem "Ausbruch" beruhigen wollte. Und Ihr "Hausmensch" wäre m.E. noch nicht einmal eine richtige Berufsbezeichnung :-) In dem Falle wäre wohl das beste gewesen, gar keine Berufsbezeichnung einzutragen. In Deutschland ist die Bezeichnung einfach "Hausfrau" und jede Frau, die es ist, sollte stolz auf Ihren Beruf "Hausfrau" sein, weil es einer der wichtigsten Berufe der Welt ist.
Ich weiß auch nicht warum man sich über die Bezeichnung Haausfrau aufregen kann.... aber na ja es gibz schon Leute. Versucht es doch beim nächsten Mal mit der Bezeichnung Familienmanagerin, wie in der Rama Werbung.....:-))

.....hier in der Schweiz gibt es Hausfrauen und Hausmänner.....was, bitte soll daran nicht in Ordnung sein?
solf1 am 4. Januar 2008 12:19 Hast du die Frage auch gelesen? Das weiss eben niemand so genau..
marialuisa am 4. Januar 2008 12:24 Ja, Solf, ich verstehe nicht, warum man sich so viele Probleme machen muss um Worte und Bezeichnungen. Auf den Inhalt kommt es doch an, oder...........

Für mich sehr schwer vorstellbar, daß eine Frau auf so einen "Titel" besteht. Vor allem der Vorwurf des Sexismus scheint ja hier ins Gegenteil verkehrt zu sein - eine Frau regt sich darüber auf, wenn sie Frau genannt wird ?
Offensichtlich eine Situation, die nicht verallgemeinert werden kann, für die Betroffenen gewiss Unterhaltungswert hat, aber von niemandem diskutiert werden muss.
Die gängige Bezeichnung ist "Hausfrau und Mutter". Wenn die Angabe als Berufsbezeichnung genutzt werden soll, kommen z. B. auch "Familienmangerin" oder "Familienfachfrau" in Frage. Der Wunsch nach einer ausschließlich geschlechtsneutralen Berufbezeichnung ist überraschend. Nach derselben Logik wäre dann weder Kauffrau noch Kaufmann möglich, sondern nur noch Kaufmensch.
Berufsbezeichnungen in 2 Varianten (weiblich und männlich) sind nichts wirklich Sexistisches. Eine Berufsbezeichnung, bei der nur eine geschlechtsneutrale Variante, die auf -mensch endet, fällt mir gar nicht rasch ein.

Das kann doch wohl nicht der Ernst sein, die Frau ist die "Hausfrau"

Vieleicht ist es ein versteckter Hinweis darauf das sie/er/es(man muß ja vorsichtig mit der Bezeichnung sein:):))sich in keiner der klassischen Geschlechterformen zuhause fühlt.Hausmensch ist neutral und könnte vieleicht besser zu ihrer Gefühlswelt passen.Ach ich weiß ja auch nicht.:):):)
solf1 am 4. Januar 2008 13:07 Neuer Aspekt! Habe sie/ihn/es/euch leider nicht gesehen... :-))

Der Arbeitsplatz Haushalt und Familie wird heutzutage als Haushalts-und Familienmanagement bezeichnet, also ist eine Hausfrau und gleichzeitig Mutter eine Haushalts- und Familienmanagerin. Und da gibt es gar nichts zu lachen, das ist nur eine zeitgemäße Bezeichnung. Allerdings zeigt die Reaktion der Dame, daß sie sich in zweierlei Hinsicht minderwertig fühlt: als Frau sowieso und dann noch als Hausfrau. Das sollt eigentlich niemand lächerlich finden, schon gar nicht berufstätige Frauen,sondern man könnte das traurig oder bedauerlich finden.
Blödsinn! Hausfrau ist doch ein schöner Beruf. Meine Mutter war stolz darauf, Hausfrau zu sein; von ihr wäre der Auftrag storniert worden, wenn er Haus-Mensch geschrieben hätte.

Für mich ist eine Hausfrau (Frau/Mutter) eine Managerin. Es sind tausend Kleinigkeiten über die man gar nicht nach denkt ,weil sie als so selbstverständlich angeschaut werden.
.....ja, ich lache mit......Probleme machen sich manche Menschen!!!
ich mache auch mit, es grüßt das "Küchenwunder"