Wie ist es möglich dass Leute die nicht lesen und schreiben können durch die Schule kommen.
Heute nicht mehr. Aber früher: haben sie alles auswendig gelernt

Mit jeder Menge Ausreden
das frag ich mich auch oft und es gibt sie sogar wohl genug - der unter mir ist auch ein Spezi und mittlerweile schon Mitte 40. Aber er gibt es zu, das er weder lesen noch schreiben kann. Ich frage mich nur, wenn solche Leute auch keine Arbeit haben oder nur Hilfsarbeiter sind, das die doch eigentlich mal dazu gezwungen werden müssten lesen und schreiben zu lernen oder?
kikkerl am 25. August 2009 10:55 zwingen wird sie niemand weil die würde des menschen blabla... dennoch kann man auf einer vhs lesen und schreiben lernen wenn man es will. kostet kaum was
ronnie68 am 22. September 2009 09:22 Und warum soll (muss) ein "nur" Hilfsarbeiter unbedingt lesen können, wenn er es gar nicht benötigt?? Und überhaupt, was heißt "nur" HA - möchtest du die Arbeit machen??

Das frage ich mich auch. Es wurden schon einige Interviewt, die das geschafft haben. Die waren halt immer krank, wenn eine Arbeit geschrieben wurde, haben bei Formularen immer das abgemalt, was der Nachbar gemalt hat oder ähnliches.

WEil die Lehrer zu blind sind ^^ Analphabeten sind meist intelligente Leute die um alles herumkommen. Ihre Kreativität in Ausreden und Alternativen erfinden ist grenzenlos. Eigentlich sollte man einem Analphabeten einennSChreiberling zur Seite stellen. Sie wären phantasievolle Schriftsteller.

Es ist ja nicht so, dass Analphabeten überhaupt nicht lesen können. Sie lernen in der Schule, habe sehr schlechte Noten, sind oft Schulabbrecher und verlernen dann den letzten Rest sehr schnell wieder, weil sie nicht üben. Wenn Du in Englisch ein Ungenügend hast und nie mehr sprichst, kannst Du es bald gar nicht mehr.
kikkerl am 25. August 2009 10:54 quatsch! analphabeten können überhaupt nicht lesen!!! du verwechselst analphabeten mit legastheniker!!!
beate55 am 25. August 2009 10:57 Nein ich verwechele da gar nichts, aber wenn jemand in der Deutschen rechtschreibung ne sechs hat, nach zehn Schuljahren ohne Abschluss die Schule verlässt, dann ist da eben nicht mehr, ungenügend ist gar nix.
Es gibt unterschiedliche Einteilungen für Analphabeten. Manchmal zählen auch die dazu, die mühsam lesen können.

Analphabeten sind häufig sehr intelligent, was man gar nicht glauben mag. Sie Haben ein wahnsinns Gedächtnis und finden irgendwie ihre Wege in der Masse der Schüler unterzugehen und meist schaffen sie es so.
kikkerl am 25. August 2009 10:55 sie sind schlau... intelligent nicht unbedingt ;-)
ShaneMcCutcheon am 25. August 2009 10:58 Es gibt versch. Formen der Intelligenz. Und gehört schon etwas mehr dazu, so viele Jahre unentdeckt zu bleiben, als "nur" schlau zu sein.
LRS-Kinder sind häufig auch überdurchschnittlich intelligent. Die denken einfach anders als der Normalbürger. Sie sind nicht einfach nur "zu blöd" oder "zu faul" zum Lesen- und Schreibenlernen...

ich kanns mir nur so vorstellen, dass es wohl irgenwo irgendwelche verantwortungslosen lehrer geben muss die halt kein bock haben auf ihre arbeit und einfach lieber nie erforderliche noten verschenken. anstatt sich die mühe zu machen dem das bei zu bringen!

du verwechselst etwas. analphabeten können nicht lesen und schreiben weil die es noch nie gelernt haben.
was du bestimmt meinst nennt sich Legasthenie,eine Krankheit bei der man lese und schreibeschwäche oft viel zu schnell oder viel zu früh feststellt.
die richtigen analphabeten sowie die legastheniker kommen sehr wohl durchs leben weil sie sich ihre eigenen tricks und schemen aufbauen wie sie sich am besten durchwurschteln
als analphabet kann man heutzutage ganz gut lesen und schreiben rechnen, indem man kurse besucht die oft von einer VHS angeboten werden und die sehr wenig kosten. man geht ja davon aus dass die meisten wenig verdienen.
DickeBohne am 26. August 2009 07:47 Ich muss dir wiedersprechen, es ist keine Verwechslung. Es gibt einen Standard, was man lesen und schreiben können muss, um nicht als Analphabet zu gelten. So kann es sein, dass jemand ein Analphabet ist, obwohl er seinen Namen schreiben und etwas buchstabieren kann. Radebrechen ist nicht lesen.

Es wird halt jede/r seine/ihre spezielle Strategie entwickelt haben. Es sind sicher recht kreative und phantasiebegabte Menschen.

Sie werden sich irgendwie durchmogeln. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie in eine Förderschule verwiesen werden. In meiner Klasse war ein Junge, der konnte nicht schreiben. Damals ist er aus der 8. Klasse abgegangen.

meist erkennen es die lehrer nicht und es wird sich durchgeschummelt und die lehrer schleusen einen weiter ( war im bekannten kreis so)
kikkerl am 25. August 2009 10:51 was du meinst ist Legasthenie ;-)

Guck dir mal die Werbespots von Alpha Telefon an, das erklärt einiges.
http://www.youtube.com/watch?v=AOzvkTl1D-o&feature=channel
Das beantwortet meine Frage nicht.

Weil die Lehrer es nicht erkennen??? So ein Schwachsinn habe ich lange nicht mehr gehört. Im gegenteil, sie werden früh erkannt und in andere Schulen verwiesen wo man mit ihnen auf ganz andereweise umgeht. Das die Analpfabeten nicht dumm sind weiss man schon lange. Sie sind dafür Mathematisch sehr begabt.
DickeBohne am 26. August 2009 07:56 Das muss nicht sein. Auch ein völlig bildungsresistenter grins Mensch hat in Deutschland die Pflicht 10 Jahre zur Schule zu gehen.

Ich habe mal bei Wikipedia geklaut. Es ist zwar noch nicht ganz ausgereift, gibt aber einen guten Einblick ins Thema und macht deutlich, dass Legasthenie etwas völlig anderes ist. Legastheniker KÖNNEN lesen und schreiben, nur nicht korrekt. "Von primärem Analphabetismus spricht man, wenn ein Mensch weder in der Lage ist zu schreiben, noch zu lesen und diese Fähigkeit auch nie erworben hat. Vorwiegend besteht dieses Problem in den Entwicklungsländern, aber auch in Deutschland ist es zu finden. Von sekundärem Analphabetismus spricht man seit den 70er Jahren, wenn die Fähigkeiten zum schriftlichen Umgang mit Sprache wieder verlernt wurden. Eine der Hauptursachen hierfür ist die zunehmende Ablösung der Schrift- und Printmedien durch das Telefon und die Bildschirmmedien. Von Semianalphabetismus, wenn Menschen zwar lesen, aber nicht schreiben können. Als funktionaler Analphabetismus oder Illetrismus wird die Unfähigkeit bezeichnet, die Schrift im Alltag so zu gebrauchen, wie es im sozialen Kontext als selbstverständlich angesehen wird. Funktionelle Analphabeten sind Menschen, die zwar Buchstaben erkennen und durchaus in der Lage sind, ihren Namen und ein paar Wörter zu schreiben, die jedoch den Sinn eines etwas längeren Textes entweder gar nicht verstehen oder nicht schnell und mühelos genug verstehen, um praktischen Nutzen davon zu haben. Eine feste Grenze zwischen „verstehen“ und „nicht verstehen“ existiert jedoch nicht." Das erklärt dann auch, wie es passieren kann, dass sie mit Ach und Krach unser Schulsystem durchlaufen.
Top Antwort DH ;)
und wenn sie an die Tafel müssen?