Wie jemandem davon überzeugen nicht an Gott zu glauben?

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19 Antworten

Für jemanden, für den Gott eine Tatsache ist, kannst du nichts überreden:
Er ist ja schon bei den Tatsachen und das, was du als Tatsachen empfindest, steht nicht im Widerspruch zu seinem Glaube. Dass er nicht alles erklären kann, ist keine große Sache, denn alle Menschen können nicht alles erklären.

Es ist allerdings ein großer Schwachpunkt in "wissenschaftlichen" Fakten, dass sie manchmal von Modellen und Vermutungen und nicht vom wirklichen sondern vom angenommenen Wissen leben, das für die, die daran glauben, wirklich genug ist. Der gleiche Schwachpunkt existiert im Kinderglauben, der mehr von Annahmen als vom Wissen ausgeht: Vielleicht ist das ein Hebelansatz.

Überreden: Am effektivsten ist es, dass sich jeder selber überredet. Menschen neigen dazu, zu denken und dem "Überreder" kommt die Rolle zu, Gedanken einzupflanzen oder zu fördern, die seinem Ziel dienen. Er sollte keine Schlussfolgerungen erzwingen.

Vorsicht vor bewiesenen Studien. Viel mehr als man glauben sollte sind es nämlich nicht, auch wenn sie vom gemeinen Volk so angesehe werden.

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Kommentar von Azasel
27.02.2016, 22:41

Danke sehr.

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Also, man muss unterscheiden zwischen creationismus und glauben an gott! Der creationismus ist natürlich nicht haltbar und kann widerlegt werden, für oder gegen gott gibt es keine beweise!
Generell solltest du die meinung oder den glauben anderer respektieren, du weißt vllt dass es die evolution gibt anhand von fakten, was auch richtig ist, du weißt aber nicht ob es gott nicht gibt, daher ist es dein glaube und dass es gott gibt seiner und dass es einen vulkangott gibt der von jemand anders! Wenn es dir natürlich nur um den creationismus geht, bringt aufklärung wenig, alle wollen hören was ihnen schmeckt und weghören wenn es ihnen nicht gefällt! Die person denkt möglicherweise, dass der glauben oder die existenz gottes aus seiner sicht zwingend den creationismus als legitimation erfordert, das ist genau der punkt der nicht stimmt, wenn du also jemanden aufklären willst, solltest du ihm eben das vermitteln, nur so wird sich die person für fakten öffnen können, da ich selbst mit creationisten viele gespräche führe weiß ich wie das so für dich sein muss, ich muss auch zugeben dass ich selbst einer war (vergangenheitsform von bin xD) und weiß wie ich andere zum verzweifeln brachte ... lg

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Kommentar von drachenfreund
28.02.2016, 11:07

Es gibt wesentlich mehr Punkte als den Kreationismus den man kritisieren kann. Ich finde den Kreationismus noch lange nicht so schlimm solange man dieses "Wissen" nicht an Andere (wie die eigenen Kinder) weitergibt.

Wie steht es mit dem Umgang mit Homosexuellen, mit der Furcht vor der Hölle sobald man sich dem Glauben entfernt, Angst vor Dämonen, vor dem Teufel, negative Assoziationen mit Un- und Andersgläubigen, der Drang zur Missionierung sogar am Sterbebett, ... Ich könnte Dir da einige Geschichten erzählen, welche ein ungutes Gefühl in der Magengegend hervorrufen.

Auch an die Anderen: Glaube an sich ist in Ordnung, aber nicht jede Form des Glaubens ist zu akzeptieren geschweige denn zu tolerieren.

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Kommentar von Azasel
28.02.2016, 17:55

Danke für deinen sehr aussagekräftigen Beitrag.
Die meisten, die hier was geschrieben haben, haben mich komplett falsch verstanden.
Mein Ziel war es NICHT jemandem davon abzubringen, wieso sollte ich auch, solange diese Person mich nicht damit auf die Nerven geht.

Ich wurde selbst auch Christlich, so wie die meisten anderen erzogen.
Ist schwer da wieder rauszukommen.
Aber man brauch nur Mut und muss sein Glauben auch mal hinterfragen.

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Kommentar von Azasel
28.02.2016, 17:56

*kann //nicht muss, sry

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Kommentar von Lazybear
28.02.2016, 18:06

ja das ist wirklich war, ich weiß noch, dass es für mich damals sehr schwer war und ich sogar depressiv geworden bin, man muss sich von seinem weltbild verabschieden, etwas an das man fest geglaubt hat und einem hoffnung und sinn gab! denn ich habe den kreatinismus als legitimation gebraucht! uns wurde auch beigebracht den zweifel zu unterdrücken, der zweifel soll gift gegen glauben sein! aber jetzt bin ich frei und kann nach der wahrheit selber suchen!

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Wenn dieser Jemand intelligent und wissendurstig ist, wird er von alleine irgendwann merken, dass Gott ein Konstrukt des menschlichen Transzendenzbedürfnisses ist.

Schenk ihm/ihr doch mal Bücher über oder von Feuerbach.

Wenn dieser Jemand Dein/e Partner/in ist, und einfach für sich selbst gläubig ist und Dir mit seinem/ihrem Glauben nicht das Leben schwer macht, dann toleriere es.

Ich war mal mit einer Religionslehrerin verheiratet. Das hat niemals Probleme gegeben, noch nicht mal bei Sex. Du musst eben nur manchmal mit ihr in die Kirche gehen – kalt und harte Bänke.


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Na, da hast Du aber einiges vor. Mit einem Argument allein kommst Du da nicht weiter. Steter Tropfen höhlt den Stein.

Meine Idee wäre: Du könntest bei einem bibeltreuen Christen die Widersprüche in der Schrift aufzeigen. Ein anderer Ansatz wäre die Theodizee-Frage (warum kann ein guter Gott Leid zulassen), ein Vergleich der Religionen und Gottesvorstellungen, der geschichtliche (evolutionäre) Verlauf der Gottesvorstellungen oder ihm aufzeigen wie ähnlich manche Tiere doch dem Menschen sind (Stichpunkte: Spiegelneuronen, Empathie, Gemeinschaftssinn, Denkfähigkeit, Lösen komplexer Probleme,), so dass er dem Menschen der von Gott den Auftrag bekam über alle Tiere zu herrschen in Frage stellt. Am besten praktische Beispiele aufzeigen. Etwas, was jeder in 5-Minuten über Suchmaschinen herausfindet.

Da ich mich selbst irgendwann mehr oder weniger aus eigenem Denken heraus vom Christentum entfernt habe weiß ich dass solche Prozesse dauern können. Man muss kapieren, dass alles, was einem seit der Kindheit Schutz und Halt gegeben hat, nicht wahr ist. Wenn man zudem noch in der Glaubensgemeinschaft aktiv ist ist es noch schlimmer. Dieser Prozess des inneren Wahrhabens braucht Zeit. Wichtig ist es deshalb der Person auch zu zeigen dass ein Ungläubiger kein schlechterer Mensch sein kann, dass Humanität allen Menschen innewohnt (den Strenggläubige haben oft das Vorurteil Ungläubige hätten keine absolute Moral).

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Nein, wieso koennte es sinnvoll sein, den Glauben eines anderen nicht zu respektieren?!

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Kommentar von Zoroastres
06.11.2016, 14:45

Na, sagen wir mal indem diese Person glaubt dass ich jeden Sonntag in die Kirche muss, damit ich nicht in die Hölle komme, oder ein weniger nettes Beispiel: wenn die Berteffende Person glaubt dass sie 72 Jungfrauen kriegt wenn sie sie neben mir in den Himmel bombt. Dann ist es sogar selbstmörderisch den Glauben des anderen tatenlos zu akzeptieren.

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Woher willst du wissen ob es Gott gibt oder nicht !!?
Sag nix was du nicht weißt

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Den Gedanken und die gesamte Denkweise finde ich höchst intolerant.

Was hat Dir denn ein gläubiger Mensch getan? Lass ihn in Ruhe. Du hättest kein Recht jemandem Deine Weltanschauung aufzuzwingen und zu Missionieren.

Jedem Das Seine und er/sie tut doch niemandem weh.

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Kommentar von Zoroastres
06.11.2016, 14:46

Und was wenn er jemandem weh tut? Dann darf man hoffentlich?

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Du kannst ihn davon überzeugen, dass du an etwas anderes glaubst, jedoch seinen Glauben respektierst. Jeder hat das Recht zu glauben was er will

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Ich würde es einfach lassen und vor allem respektieren. Ist doch ganz egal wer an was glaubt. Jeder entscheidet sowas für sich.

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Von was für Studien sprichst du denn? Ich glaube an Gott und habe dafür auch Gründe. Wenn du die Gründe wissen willst, dann kannst du ja mal ein paar meiner hilfreichen Antworten ansehen.

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Kommentar von Azasel
28.02.2016, 17:49

Ich habe mir ein paar von Ihren Beiträgen angeschaut und finde diese gar nicht überzeugend, die bauen alle nur auf der einen unbewiesenen Theory auf.
Unbewiesen ist natürlich auch das Gegenteil.
Ich bin zwar Christlich erzogen worden, aber wenn man die Willenskraft hat seine Existenz in frage zu stellen um sein Weltbild zu erweitern, ist übrigens auch für mich nicht leicht gefallen, merkt man nach einer Weile, was für ein Quark man da geglaubt hat, dieses Quark hat natürlich auch seine guten Seiten !
Ich hatte auch NIE vor gehabt jemandem davon abzubringen und akzeptiere auch jede art von Glauben. Meine Überschrift war einfach nur falsch, so dass die meisten gar nicht erst die Beschreibung gelesen haben und zu Hatern wurden.

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Nichts spricht dagegen, dieser Person deine Sicht auf die Welt zu erläutern, aber egal, worum es sich handelt, wer seine Mitmenschen krampfhaft überzeugen will, scheitert in der Regel. Umso eher, je heikler das Thema ist. Und heikler als Religion ist kaum möglich.

Glaube ist nicht auf Beweise aus, also kann man auch keinen für einen Gläubigen sinnvollen Gegenbeweis erbringen. Folglich ist ein Überzeugen nicht möglich.

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wenn du jemanden den glauben nimmst, bist du zeitlebens für ihn verantwortlich. du bist dann das äquivalent für seinen glauben, den er dringend zum leben braucht.

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Nein, jeder hat seinen freien Willen und soll zu nichts gezwungen werden. Dazu gibt es auch keine Studien, jeder soll glauben was er möchte. Du kannst nicht beweisen das es keinen Gott gibt, ich auch nicht und deswegen glaube ich auch an keinen Gott. 

Aber jemanden eine Meinung auf zu zwingen ist klingt eher nach Nordkorea Art...

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Das steht Dir - eigentlich - nicht zu. Tut es Dir etwas, wenn diese Person gläubig ist?

Dann lass diese Person ihren Glauben leben. Ich nehme an, Du wirst ja auch nicht mit missionarischem Eifer zum Glauben hin gezwungen.

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Ich stimme zwar den anderen in Sachen Glaubensfreiheit zu jedoch geht der glauben zu weit wenn man sich selber verletzen kann.

Du könntest sagen dass wenn Gott ach so gütig und mächtig ist und wenn er die Menschen nach seinen Vorbild erschaffen hat warum es dann so viel Leid auf der Welt giebt wie Hungersnöte Kriege usw.

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Äh... Mit der Wissenschaft kannst du auch nicht beweisen, ob Gott NICHT existiert.

Du kannst zwar Dinge beweisen, die du mit deinen Sinnen wahrnehmen kannst, aber weiteres nicht. 

Zudem hat die Wissenschaft auch noch keine wirkliche Theorie wie alles auf einmal da gewesen ist. Die Wissenschaft geht von einem Urknall aus, jedoch sehe ich da immer noch nicht den Beweis, warum alles auf einmal da ist.

MFG 

Kevin

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Es gibt in Deutschland so etwas wie Glaubens- und Gewissensfreiheit. Wenn Du die leben willst, dann halte Dich davon fern, anderen Deine Meinung aufzudrängen. Du kannst natürlich Deine Meinung dazu sagen, aber es steht Dir nicht einmal eine bewertende Kommentierung zu, außer Du nimmst sie nur für Dich zur Kenntnis.

Tatsache ist, dass das, was Du glaubst, und vielleicht sogar als Wissen bezeichnest, keineswegs so bewiesen ist, wie Du meinst. So nennt sich die Evolution ja auch Theorie. Und Theorie ist sie in Bezug auf das Wichtigste: Woher kam alles, wenn vorher nichts da war. Daran scheitern bis heute alle Wissenschaftler. Die Bibel sagt: Gott schuf alles aus dem Nichts. Wie willst Du das widerlegen. Du sagst: Alles kommt aus dem nichts und hat sich selbst entwickelt. Wieviel Glaube ist dazu nötig? Mehr als an einen Gott?Nein!

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Kommentar von drachenfreund
28.02.2016, 10:50

Eine wissenschaftliche Theorie ist eine Ansammlung von Fakten, Formeln und Thesen (nicht zu verwechseln mit der "Theorie" die man im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet) . Wer eine Theorie erstellt, hat verstanden, wie alle Teilbereiche zusammen hängen. Die Evolution hat seit Darwin mittlerweile so viele Gebiete der Forschung abgedeckt, dass sie schwerlich zu widerlegen ist.

"Gott schuf die Erde aus dem Nichts" - Dir ist aber schon klar, dass die Bibel von Menschen geschrieben wurden. Jeden Satz darin für wahr zu halten (nur weil es dort steht) ist unüberlegt. Noch Hirnrissiger ist es mit der Bibel etwas zu beweisen, weil es in der Bibel steht. So etwas nennt man in der Wissenschaft einen Zirkelschluss und führt zu nichts (6, setzen).

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Die sind in ihrer eigenen Welt. Keine chance...

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Gibt's ein bestimmtes Grund warum du so was machen würdest ???

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