Frage von babsche, 190

Wie hart ist eine Ausbildung zum Koch?

Hallo, :)

Habe gerade ne Mail bekommen für ein Vorstellungsgespräch als Koch....

Es ist ein mittelmäsiges bis Nobles Deutsches Restaurant mit vlt 5-7 Köchen.

Meine Frage jetzt ist, wie Hart ist die Ausbildung als Koch ? Ich habe bis jetzt eine Ausbildung als Parkettleger bei meinem Vater gemacht.

Antwort
von fhuebschmann, 146

Der Beruf kann schön sein aber auch sehr hart, der Ton in den meisten Küchen ist sehr rau. Das da mal ein Topf quer durch die Küche fliegt ist keine Seltenheit. Man muss Kritik abkönnen. Was man produziert ist nicht sehr nachhaltig, du stehst für manche Buffets tagelang in der Küche und in 30 Minuten bleiben nur noch Krümel übrig. Arbeitszeiten sind naja was soll man sagen. Du arbeitest halt wenn andere frei haben und hast frei wenn andere arbeiten. Du hast dich schnell verletzt, ich selber musste 2 mal zum Notarzt in der Lehre und mir die Finger wieder zusammen nähen lassen. Von Brandblasen garnicht zu sprechen, glaube aber nicht das jemand Rücksicht nimmt wenn du dich verbrannt hast. Trotzdem ist der Beruf toll du schaffst aus unansehnlichen Rohprodukten leckere hübsche Speisen womit du Leute (in der Regel) glücklich machst. Reich wird man nicht in Hessen liegt der Tariflohn für einen Küchenchef bei 3154 Euro. Für 6 Tage Wochen mit Überstunden ohne Ende.

Antwort
von sepinator, 98

Ich selbst bin im zweiten Lehrjahr zur Ausbildung als Koch in einem 3-Sterne-Hotel mit ca. 80 Mitarbeitern (Küche ca. 20) und ich kann nur sagen, dass das kein Job ist den ich weiterempfehlen würde. Man arbeitet sehr viel und schwer, verdient im Verhältnis zu dem, was man leisten muss, recht wenig und es wird der ein oder andere Vorgesetzte schnell mal laut. Ich arbeite von 8.00 - 14.00 Uhr habe dann drei Stunden Pause und dann geht es weiter von 17.00 bis 21.00 Uhr. In der Spätschicht arbeite ich von 17.00 bis 23.30 Uhr. Du musst auch damit rechnen, dass z.B. das Jugendarbeitsschutzgesetz nicht unbedingt eingehalten wird (Arbeitszeiten, Urlaubstage, freie Tage pro Woche...). Wenn du allerdings als deutscher Koch eine Lehre abschließt stehen dir viele Türen offen. Ein paar meiner Kollegen sind nach der Ausbildung ins Ausland (Schweiz, Portugal und Australien). Ich habe vor später auf ein Schiff zu gehen. Wenn du den Beruf mit Leidenschaft verfolgst - nur zu! Jedenfalls komme ich mit den Bedingungen zurecht und arbeite gerne als Koch. Viel Glück bei dem Vorstellungsgespräch! :)

Antwort
von Vyled, 116

Naja du musst halt das Timing lernen, sprich das essen immer gleich fertig isst, schmeckt und der Kunde (alle am Tisch) gleichzeitig essen kriegen.

Das kann unter anderem Sicher echt stressig werden wenn viel los ist.
Außerdem kann es öfter zu Überstunden kommen.

Sau schwer ist der Job vielleicht nicht, wenn man die Übung dann drauf hat, es ist halt etwas anders, als das, was ein Bankkaufmann oder so lernt. 

Antwort
von LiselotteHerz, 190

Ich kenne zwei Köche, dieser Beruf ist anstrengend. Erstens mal ist es ständig warm in einer Küche und zweitens muss man unter einem gewissen Zeitdruck relativ viel laufen und vor allem stehen. Was ich auffallend finde, ist die Tatsache, dass beide Männer sehr schlank sind - das liegt wohl an der Hitze und der zum Teil anstrengenden Arbeit. Nichtsdestotrotz lieben diese Männer ihren Beruf und würden auf keinen Fall etwas anderes machen wollen. Ich denke doch mal, dass bei Anfängern da schon Rücksicht genommen wird, bis sie einen gewissen routinierten Arbeitsablauf beherrschen. Alles Gute. lg Lilo


Antwort
von FooBar1, 104

Sicher härter als bei deinem Vater, aber nicht so schlimm das es nicht schafbar ist. Musst dich halt durch kämpfen

Kommentar von abibremer ,

"Schafbar?? was trinken denn diese Tiere und womit bezahlen sie ihre Drinks???

Kommentar von FooBar1 ,

Was du meinst ist ein scharf. Mit r in der Mitte. :-)

Antwort
von 2dave, 129

Die Ausbildung ist imo nicht das Problem, aber der Beruf als solches ist halt sehr stressig. Alle Köche die ich kenne, kochen aus leidenschaft und alle jammern über den Beruf. Die meisten machen das nur ein paar Jahre.

Dir muss halt einfach klar sein, dass Du bei einem normalem Restaurantbetrieb von morgens um 10 bis mittags ums 14 Uhr und dann Abends von 17 bis 21 Uhr arbeitest und dass Deine Hauptarbeitstage Freitag bis Sonntag sind...

Sprich: Wenn Du arbeitest, ist kein Schwein da, weil alle anderen arbeiten und wenn andere frei haben, arbeitest Du.

Antwort
von Soucier, 92

Koch ist einer härtesten Berufe die gibt, das schaffen nur sehr ehrgeizige Menschen, den Beruf muss man lieben oder du bist schier am verzweifeln. Glaube es mir!

http://gronda.eu/blog/die-10-haeufigsten-missverstaendnisse-ueber-koeche/

Antwort
von abibremer, 92

Der Schauspieler Gregor Weber (bekannt als Tatort-Kommissar und Sohn von Heinz Becker (dt. comedy-Serie) ist gelernter Koch und hat ein Buch über seine vielfältigen Erfahrungen in diesem Bereich geschrieben. Titel: "Kochen ist Krieg".

Antwort
von violatedsoul, 141

Die Ausbildung selbst ist im Vergleich zum dann tatsächlichen Arbeitsaufkommen kein Ding der Unmöglichkeit. Lernen muss man für jede Ausbildung. Und wer sich mit seiner Ausbildung identifiziert, ist auch motiviert.

Wie es richtig geht, merkt man in den Praktika und nach Beendigung der Ausbildung.

Antwort
von Huflattich, 90

So wie ich es von einer "Azubiene" mitbekommen habe, hart - knochenhart. Besser ist wohl eine Hotelfachschule zu besuchen und/oder im Hotel allgemein eine Ausbildung machen, da kochen allein zu einseitig ist.

Antwort
von robi187, 95

dazu muss man geboren sein?

einer der schönste berufe aber man sollte vorher die nachteile diesem berufs genau kennen? und das ist in erster lienie mal die arbeitszeit?

reich kannst wernden wenn du sehr gut bist.

aber es gibt auch köche in grossküchen die regelmässig arbeiten aber das ist wiederum ein ganz anderes art von koch?

man muss viel können.

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