Frage von mondischau, 125

Wie entstehen die Mondphasen (zu- und abnehmender Mond)?

Expertenantwort
von uteausmuenchen, Community-Experte für Astronomie & Physik, 50

Hallo mondischau,

schau mal auf diese Seite: Da ist es mit einem Bild sehr schön erklärt:

http://www.ajoma.de/html/mondphasen.html

Der Mond wandert im Laufe rund eines Monats einmal um die Erde. Dadurch verändert sich die Stellung von Sonne, Erde und Mond zueinander.

Wenn gerade Vollmond ist, steht die Erde gerade zwischen Sonne und Mond, der Mond also von der Erde aus gesehen der Sonne gegenüber. Der Mond geht ungefähr dann auf, wenn die Sonne untergeht - und umgekehrt. Wir schauen dann voll auf die von der Sonne angestrahlte helle Seite des Mondes.

Würdest Du den Mond jetzt jeden Tag zur selben Zeit beobachten, dann würde Dir auffallen, dass er jeden Tag zur selben Zeit etwas östlicher steht, als am Tag davor. Seine Aufgänge verspäten sich also. Er wandert daher auch jeden Tag ein Stückchen von Westen auf die Sonne zu und kommt ihr von uns aus gesehen am Himmel immer näher.

Dadurch sehen wir jeden Tag ein bissi mehr von der unbeschienenen Rückseite. Von der beschienenen Seite sehen wir immer weniger und zwar am linken Rand des Mondes. Dieser erhellte Teil wird immer mehr zu einer schmalen Sichel, weil wir immer weniger davon sehen.

Der Mond geht dann Vor der Sonne auf und wandert auch am Taghimmel sichtbar vor ihr her, bis er vor ihr untergeht.

Schließlich hat der Mond die Sonne erreicht und wir haben Neumond. Er geht dann ungefähr gleichzeitig mit ihr auf und unter, weil er zwischen der Erde und der Sonne steht.

Danach erscheint östlich der Sonne die erste schmale Sichel des zunehmenden Mondes, wobei die Sichel eben jetzt am rechten Rand des Mondes ist.

In den folgenden Tagen entfernt sich der Mond immer mehr Richtung Osten von der Sonne am Himmel. Er geht nach ihr auf und folgt ihr dann auch am Taghimmel sichtbar und geht immer deutlicher nach ihr unter.
Dabei wird der sichtbare Teil der beschienenen Seite wieder breiter und breiter, bis der Mond der Sonne wieder gegenüber steht und es wieder Vollmond ist.

Grüße

Expertenantwort
von Startrails, Community-Experte für Astronomie, 22

Hallo,

1. Phase: Neumond

Der Neumond ist für uns unsichtbar. Warum das denn? Nun, er steht zwischen Erde und Sonne und somit sehen wir nur seine Nachtseite.

2. Phase: zunehmende Mondsichel
Nach der Neumond-Phase entfernt sich der Mond wieder von der Sonne und er zieht von uns aus gesehen nach Richtung Osten. Mit viel Glück kann man den Mond dann ab vormittags sehen bis zum Abend hin. Eine sehr schmale Mondsichel ist ein schöner Anblick.

3. Phase: zunehmender Halbmond oder auch erstes Viertel genannt
Wie der Name schon sagt, sehen wir nun einen halben Mond. Der Terminator (Tag-Nacht-Grenze) verläuft genau über der Mitte des Mondes. Der Mond ist jetzt schon länger zu sehen abends - bis ca. Mitternacht.

4. Phase: zunehmender Mond
Der Mond ist mittlerweile ein gutes Stück von der Sonne weggewandert und man sieht deutlich mehr vom Mond weil eine größere Fläche von der Sonne angestrahlt wird. Zu sehen ist der Mond nun bis nach Mitternacht.

5. Phase: Vollmond
Wie der Name dieser Phase erahnen lässt, sehen wir nun die komplette Tagseite des Mondes weil er der Sonne gegenüber steht. Sichtbar ist der Mond jetzt die ganze Nacht lang.

6. Phase: abnehmender Mond
Die Aufgangszeiten des Mondes haben sich mittlerweile beachtlich nach hinten verschoben. Sie liegen mittlerweile in den späten Abendstunden und zu sehen ist der Mond bis in den Vormittag hinein. Von der rechten Seite fehlt nun sprichwörtlich ein Stück Mond ;-)

7. Phase: abnehmender Halbmond oder auch letztes Viertel
Nun haben wir wieder einen halben Mond, aber im Gegensatz zur 3. Phase sehen wir nun die andere Seite des Mondes beleuchtet. Die Aufgangszeiten liegen nun bereits nach Mitternacht und er ist bis zum Mittag zu sehen.

8. Phase: abnehmende Mondsichel
Der Aufgang des Mondes befindet sich nun in den frühen Morgenstunden und er ist bis nach dem Mittag zu sehen. Bis zum Neumond wo die Phasen dann wieder von vorne beginnen, sind es nur noch wenige Tage.

In den Wintermonaten lässt sich übrigens bei Phase 2 und bei Phase 8 sehr schön das aschgraue Mondlicht, auch Erdschein genannt beobachten. Dieses Phänomen erscheint wenn die Nachtseite von dem Licht bestrahlt wird welches von der Erde reflektiert wird.

Um die Zeit des Vollmondes sollte auch immer mal zum Himmel geguckt werden. Mit viel Glück zeigen sich interessante Erscheinungen wie der Mondkranz, ein Mondhalo, ein Nebenmond, eine Mondkorona bzw. Mondhof usw. - auch Begegnungen mit Planeten sind interessant :-)

Antwort
von ThomasJNewton, 30

Geh nach draußen, und sieh hin. So hat man das früher gemacht.

Zumindest kannte man in der Steinzeit schon Regeln, und ich kann nur vermuten, dass die Form des Mondes und die Form eines Steines im Morgenlicht zu Vermutungen Anlass gab. Wobei ich bei Ritualen immer leichte Zweifel habe, dass sie am Morgen stattfanden. Der Abend wäre geeigneter, da kann man das Ergebnis im kürzlich erfndenen Feuerschein noch ordentlich feiern. Der Met war ja auch schon erfunden.

Demnächst fragt hier eine(r), was Zwei und Drei ist. Möchtest du dann noch fragen, wenn solche Fragen durchgewunken werden?

Kommentar von Astroknoedel ,

Aha, erst bei meiner Antwort meckern und dann im Endeffekt selber keine richtige schreiben, sondern nur andeuten, wie dumm doch der Fragesteller angeblich ist. Das ist erbärmlich. 

Antwort
von darkproxer, 40

die Mond Phasen sind eh nur eineoptische tausng eigentlic ist der immer gleich beleuchtet+

Antwort
von Astroknoedel, 46

Hallo mondischau,

Der Mond rotiert um die Erde aber hat auch selber einen Drehimpuls, also steht er manchmal so, dass mehr Sonnenlicht auf ihn treffen kann, manchmal weniger.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Auch wenn er einen anderen Drehimpuls hätte, änderte das nichts an den Phasen.

Wohl aber am Bild, das wir von den Phasen unabhängig sehen.

Lieber erst mal nachdenken, vor dem Posten.

Kommentar von Astroknoedel ,

Ja gut, das mit dem Drehimpuls hat nichts damit zu tun. 

Also, lieber Fragesteller, wenn du das hier liest, der Miesepeter hat Recht.

Die Beleuchtung des Mondes hängt von dessen aktueller Position ab. Wenn der Mond gerade so steht, dass die Erde keinen Teil des Sonnenlichtes verdeckt, dann 

Antwort
von Hennie2704, 59

Durch die Rotation des Mondes um die Erde, und die darauffolgende Anstrahlung/Beleuchtung etc. durch die Sonne?

Kommentar von mondischau ,

Warum stellst du eine Gegenfrage? Kannst du mir erklären, was du genau meinst?

Kommentar von Hennie2704 ,

Ich mach's mal easy, weil es sonst viel zu lang' dauern würde. Der Mond rotiert um die Erde, und die Erde um die Sonne. Somit wird der Mond in gewissen Phasen (also, wenn der Winkel stimmt/ die Zeit, Datum etc. auch von der Sonne beschienen, und das Nachts, sodass man den Mond in einer Form (Halbmond etc.) erhellt am Himmel sehen kann. Kann auch Tagsüber sein, meistens am Morgen. Die Mondphasen entstehen dadurch, dass sich der Mond jedes Mal wenn er um die Erde kreist, mit verschiebt, und so nicht am gleich Ort ist, wie am Tag davor. Oh, und wenn dass falsch sein sollte, was es eigentlich nicht ist, beschwer dich bei meinem Astro'-Lehrer hehe :D Aber das ist schon richtig so.

Kommentar von mondischau ,

wie enstehen dann Vollmonde, die man auch am Tag sehen kann?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Genau gar nicht.

Oder nur am Rand des Tages, also morgens oder abends, und nicht im Sommer.

Beim Vollmond scheint die Sonne den gesamten Mond an, von der Erde gesehen. Dann ist die Erde zwischen Sonne und Mond, ungefähr.
Wenn es genau ist, gibt es eine Mondfinsternis.

Lernen kann man nur, wenn man nicht alles besser weiß.

Kommentar von mondischau ,

[Kommentar kam doppelt, sry..]

Kommentar von ThomasJNewton ,

Eine Gegenfrage stellt man, um das Denken anzustacheln. Das die Antwort schon liefern könnte, ohne zusätzliche Informationen.

Wenn man das nicht erkennt, sondern eine Gegengegenfrage stellt, dann ist Hopfen und Malz verloren, wie man so sagt.

Dann stirbt man halt mit 70 mit den Wissen, das man schon mit 17 hatte.

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